Die Kanaren: Ein Traumziel für jede Jahreszeit

Welche der sieben Inseln wird euer Urlaubziel? Schwierig, oder? Denn sie alle sind eine Reise wert. Die gesammelten Vorteile: Es ist auch im Winter warm, die Flugzeit beträgt nur etwas über vier Stunden, Unterkünfte gibt es in jeder Preisklasse und das Angebot ist vielfältig. 

Teneriffa: Die Größte der kanarischen Inseln

Ihr wollt eure Füße mal in pechschwarzen Sand stecken? Dann kommt nach Teneriffa an den Playa de la Arena. Da kann es im Sommer wegen der schwarzen Farbe allerdings richtig schön heiß werden. Aber es gibt auch genügend Strände mit feinem, weißem Sand. Und einen hohen Berg. Der Pico de Teide ist mit seinen 3.718 Metern Höhe der höchste Berg Spaniens. Wer das Hinterland erkundet, sieht die Ursprünglichkeit der Insel mit ihren kleinen Dörfchen.

Teneriffa

Lanzarote: Wohnort von Cesar Manrique

Die Insel liegt nur 100 Kilometer von Afrika entfernt und ist die östlichste der kanarischen Inseln. Hier kann man viel unternehmen. Surfer tummeln sich an der Costa de Tinajo und genießen die hohen Wellen, Wanderer erkunden den Timanfaya Nationalpark und wer mit der Familie einen geruhsamen Badeurlaub verbringen möchte, kann das zum Beispiel an der Costa Teguise. Lanzarote ist vielfältig. Das wusste auch der Künstler Cesar Manrique zu schätzen, der hier lebte und arbeitete. Sein Wohnhaus kann man heute noch besichtigen.

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Strand auf Lanzarote

Gran Canaria: Die vielfältigste kanarische Insel

Gran Canaria ist die bekannteste der sieben kanarischen Inseln. Hier ist am meisten los. Vor allem in Playa del Ingles und in Maspalomas wird im Sommer kräftig gefeiert. Die Insel ist glücklicherweise groß genug, so dass man hier auch ausreichend ruhige Plätzchen findet. Im Hinterland zum Beispiel. Die Insel ist landschaftlich wunderschön, weshalb sie von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde. Mountainbiker und Wanderer können sich Gebirgsstraßen hinaufarbeiten und dann eine herrliche Aussicht genießen. Familien mit Kindern bevorzugen die Strände und verbringen einen erholsamen Strandtag in den Dünen. Mit einem Gran Canaria Urlaub kann man nichts falsch machen, da findet jeder für sich das Richtige.

Gran Canaria

La Palma: Die Wanderinsel La Isla bonita

Die schöne Insel- wird die grünste der kanarischen Inseln auch genannt. Vielleicht gerade deswegen. La Palma besteht eigentlich nur aus Hügeln. Es geht rauf und runter. Ideal für Wanderer. Spannende Routen gibt es in jedem Schwierigkeitsgrad. Man läuft durch Schluchten, erobert tolle Aussichtsplattformen und erlebt, wie unglaublich grün La Palma im Inselinneren ist. Strände gibt es hier natürlich auch. Allerdings nicht in den Dimensionen wie auf den großen Schwesterinseln.

la palma

La Gomera: Kanaren Urlaub für Ruhesuchende und Entdecker

Wer hierher kommt, hat sich für einen ruhigen, entschleunigten Urlaub entschieden. Das beginnt schon mit der Anreise. Man fliegt nach Teneriffa und setzt mit der Fähre über. 35 Minuten benötigt die Schnellfähre, ungefähr eine Stunde die Autofähre. Zeit, sich an das Klima zu gewöhnen, das Meer zu genießen und nach Delphinen Ausschau zu halten. Auf La Gomera gibt es viele Steilküsten. Und im Garajona Nationalpark im Inselinneren fühlt man sich wie im Dschungel. Hier kann man prima auf Entdeckungstour gehen. Wie Christoph Kolumbus, der auf der Insel stoppte, bevor er Amerika entdeckte.

La Gomera

El Hierro: Kanareninsel für Taucher

Im Vergleich zu den anderen Inseln ist El Hierro miniklein. Die gesamte Insel ist ungefähr so groß, wie eine mittelgroße deutsche Stadt. Ein Urlaubsziel, wo gar kein Platz ist für Touristenschwärme. Wer nach El Hierro reist, fliegt nach Teneriffa und setzt mit der Fähre über. Das Inselchen ist ein Paradies für Taucher. Glasklares Wasser, spannende Höhlen und Berge sowie jede Menge bunter Fische machen Tauchausflüge zu einem besonderen Erlebnis.

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El Hierro

Fuerteventura: Strände, Strände, Strände

Fuerteventura ist ein Strandparadies. Hier kann man ewig am Strand entlangwandern. Vor allem im Süden. Von der Costa Calma bis nach Moro Jable. Aber auch die Dünen von Corralejo im Norden haben einen Besuch verdient. Wer mal Pause braucht, kann sich ins Inland begeben. Oder auf den Berg Tindaya wandern. Der hat auch dem Regisseur Ridley Scott gefallen, der hier letztes Jahr seine Bibelverfilmung „Exodus“ drehte. Fuerteventura – so schön karg und mit so viel Sand, dass es glatt als Wüstenlandschaft durchgeht. Diese Kanareninsel ist übrigens ein hervorragendes Ziel zum Whale Watching.

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Fuerte

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3 Kommentare

  1. Jens

    Meine Lieblingsinsel der Kanaren ist eindeutig La Palma. Diese ist wirklich immer sehr grün und es gibt viel zu entdecken. Schöne Strände in kleinerer Dimension gibt es dort auch.
    Beste Grüße,
    Jens

  2. Peer

    Die Kanaren sind wirklich ein Traumziel, wobei wir besonders Fuerteventura mögen und dort auch schon mehrmals Urlaub gemacht haben. Danke für die tollen Fotos.

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