Urlaub in den USA

Einreisebestimmungen USA

Egal, ob ihr geschäftlich oder als Tourist in die Vereinigten Staaten von Amerika einreisen wollt, das Vorgehen ist grundsätzlich gleich. Da Deutschland, wie viele andere Länder, mit den USA das sogenannte Visa Waiver Abkommen hat, benötigen Deutsche, die in die USA einreisen wollen, kein Visum. „Visa Waiver“ bedeutet soviel wie „Aufhebung der Visumspflicht“. Dennoch gibt es einige Dinge, die ihr vor der Abreise unbedingt erledigen müsst. Wir erklären euch den genauen Ablauf der Einreise. 

Voraussetzungen zur ESTA-Teilnahme

Vor der Abreise muss sich unbedingt für das ESTA Verfahren registriert werden. ESTA ist eine Abkürzung und steht für „Electronic System for Travel Authorization“ – „Elektronisches System zur Reiseautorisierung“.

Um an dem Verfahren teilnehmen zu können, müsst ihr deutscher Staatsbürger sein oder aus einem anderen Land kommen, das ein Visa Waiver Abkommen mit den Vereinigten Staaten hat. Euer Pass muss auch auf jeden Fall maschinenlesbar sein, die älteren grünen Reisepässe, die nur ein Jahr lang gelten, sind für die USA nur mit Problemen zu gebrauchen. Wichtig: Der Aufenthalt in den USA darf nicht länger als 90 Tage dauern. Solltet ihr länger bleiben wollen, braucht ihr ein Visum. Und ebenfalls wichtig: Einreisen, um dort zu arbeiten, ist illegal.

Der Ablauf Schritt für Schritt

Als ersten Schritt müsst ihr dem Rechtsverzicht zustimmen, dass eure Einreise grundsätzlich immer verweigert werden kann, selbst wenn ihr eine ESTA Genehmigung bekommt. Macht euch hier nicht zu viele Sorgen, das kommt eigentlich so gut wie nie vor.

Als Nächstes muss der Verwaltungs- und Promotionsgebühr von US$ 14 zugestimmt werden, dies entspricht nach heutigem Wechselkursen etwas mehr als EUR 13. Diese Gebühr wird am Ende eurer Registrierung über eine Kreditkarte eingezogen.
Solltest ihr noch keine Kreditkarte haben, dann besorgen ihr euch am besten eine bevor ihr weitermacht, denn eine andere Bezahlungsmöglichkeit gibt es nicht. Der größere Teil der US$14 , die Promotionsgebühr, geht in die Förderung des Fremdenverkehrs der USA, ein kleiner Teil begleicht die Verwaltungskosten des „Department of Homeland Security“ für die Abwicklung der Einreisekontrollen.
Im Anschluß werden diverse Daten abgefragt, so zum Beispiel euer Vor- und Familienname, Geburtsdatum und Geburtsland, eure Staatsbürgerschaft, das Land deines Wohnsitzes, deine Adresse und Informationen zum Reisepass (Nummer, Ablaufdatum, ausstellende Behörde).

Urlaub in den USA

Dann folgen die Flugdaten und die voraussichtliche Adresse in den USA. Bei einem Privatbesuch gebt ihr die Adresse eures Gastgebers an. Bei einer Reise mit mehreren Stationen, zum Beispiel im Falle einer Rundreise, die Adresse des ersten Hotels. Als Nächstes folgen einige Fragen, zum Beispiel ob ihr kriminell seid, ob ihr an bestimmten ansteckenden Krankheiten leidet, ob ihr schon einmal aus den USA ausgewiesen wurdet oder ob ihr an Kriegsverbrechen Deutschlands im 2. Weltkrieg beteiligt wart. Beantwortet diese Fragen auf jeden Fall wahrheitsgemäß! Im Normalfall lauten alle Antworten „Nein“.

Die Datenabfrage

Nun habt ihr eure Aufgaben erfüllt und eure Informationen durchlaufen sofort die Datenbanken diverser amerikanischer Sicherheitsdienste.

Liegt gegen euch kein Verdacht vor, sollte normalerweise nach maximal 30 Sekunden die Anzeige „cleared“ erscheinen, also freigegeben. Am besten druckt ihr euch die Freigabenummer aus oder notiert sie, damit ihr sie gegebenenfalls vorzeigen könnt. Das ist aber kein Muss, da die Daten mit eurem Pass verknüpft sind. Der Reisepass reicht dem Zollbeamten in den USA also aus, um euch zweifelsfrei zu identifizieren.

Vorsicht vor Betrügereien

Noch ein Warnhinweis: Geht unbedingt nur auf die offizielle ESTA-Seite. Es gibt eine Menge an Seiten, die sich als als ESTA-Homepage ausgeben, aber in Wirklichkeit Dienstleister sind. Zu den US$ 14  Gebühr kommen in so einem Fall nochmals hohe , völlig unnötige Serviceaufschläge.

Die Einreise

Die Einreise verläuft heute weitgehend elektronisch, die meistens Grenzbeamten werfen dann nur noch einen letzten Blick auf den Ausdruck des Computers. Und dann bist du  angekommen, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Welcome to the USA!

Stand: August 15

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