Weltraum Tourismus

Galaktisch: Reise zur Schwerelosigkeit

Die Welt ist nicht genug. Wieso auch, wo drum herum unendliche Weiten warten. Geheimnisvoller Raum, Dunkelheit und Endlosigkeit. Mit dem nötigen Kleingeld und hypermoderner Weltraum-Technik rückt der Traum vom Trip ins All zum Greifen nah. Von Tapetenwechsel kann man hier nicht mehr sprechen. Und noch weniger von Bodenständigkeit.

Nicht länger ein Traum: Der Flug zu den Sternen. Das amerikanische Unternehmen Virgin Galactic plant die ersten privaten Flüge ins All für das Jahr 2014. Wobei das Wort „Unschuld“ im Firmennamen untertrieben ist. Mit „Unschuld“ hat privater Weltraumtourismus nicht viel gemeinsam.

Der jüngste Test der Raumkapsel SpaceShip Two im April 2013 verlief erfolgreich. Jeder glückliche Testflug beschleunigt die technischen Entwicklungen.

SpaceShip Two ist ein eigens für den Weltraum-Tourismus entwickeltes Weltraumflugzeug. Es ist 18 Meter lang. 2 Piloten und 6 Passagiere haben Platz darin.

Zunächst fliegt ein Mutterflugzeug das SpaceShip in eine Höhe von etwa 15 Kilometern. Dort wird es „abgekoppelt“ und schießt Raketen betrieben in die Thermosphäre. Dabei wirkt auf die Passagiere das 3,5-fache der Erdbeschleunigung. Es folgen etwa 4 Minuten Schwerelosigkeit. Bullaugen lenken den Blick nach außen – gut zu sehen die Krümmung der Erde und die Einzigartigkeit des Augenblicks.

Anschließend folgt ein kontrollierter Sink- bzw. Sackflug bis das Flugzeug schließlich circa 25 Minuten später konventionell auf dem Boden der Erde landet.

Stars wie Asthon Kutcher haben bereits gebucht. Die Wartelisten sind lang. Der Ticketpreis liegt bei 150.000 Euro (200.000 Dollar).

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