San Blas Inseln in Panama

Panama: ein Land fasziniert durch seine Vielfalt

Oh, wie schön ist Panama! Doch wo liegt Panama eigentlich und was gibt es dort zu sehen? Simon, unser Junior Product Manager für Lateinamerika war vor Ort und hat sich für uns umgesehen.

Panama – das Land zwischen Atlantik und Pazifik

Panamakarte

Panama

Panama besticht durch eine außergewöhnliche Vielfalt. Neben dem weltbekannten Panamakanal, der am stärksten befahrenen Handelsroute der Welt, bietet der schmale Tropenstaat eine kosmopolitische Hauptstadt, verschlafene Kolonialdörfer, große Regenwälder voller exotischer Tiere, geheimnisvolle Nebelwälder um die Gipfel zerklüfteter Gebirge und lebendige indigene Kulturen. Das zentralamerikanische Land gilt als relativ sicher für Urlauber und bietet eine gut ausgebaute Infrastruktur, die z.B. auch eine Selbstfahrertour problemlos möglich macht. Mit dem Flieger geht es beispielsweise mit Air France in ca. 14 Stunden von Zürich über Paris nach Panama City.

Panama City

Panama City ist die Hauptstadt und mit ca. 1,5 Millionen Einwohnern auch die größte Stadt des Landes.
Simon hat die bekanntesten Sehenswürdigkeiten für euch unter die Lupe genommen:

Miraflores-Schleusen

Panama

Miraflores Schleusen

Der Panamakanal besteht aus drei Schleusenanlagen, die Panama City am nächsten liegende und in vieler Hinsicht eindrucksvollste ist die Doppelschleuse Miraflores an der Pazifik-Einfahrt. Das Konstrukt ist eine technische Meisterleistung und die am meisten besuchte Sehenswürdigkeit des Landes.

Sie beherbergen ein attraktives Besucherzentrum mit Aussichtsplattform, Museum und Kinosaal. Von der Aussichtsplattform lassen sich die imposanten, rund 10 Minuten dauernden Schleusen-Durchfahrten perfekt beobachten. Im Museum lernt man viel interessantes über die Entstehungsgeschichte des Kanals sowie über Panama im Allgemeinen. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Biomuseum
Das Biodiversitätsmuseum in Panama City fällt durch seine farbige Konstruktion schon von weitem auf. Designt hat das Gebäude der renommierte Architekt Frank Gehry. Das Museum zeigt auf eindrückliche Art und Weise die einzigartige Biodiversität in Panama. Vor tausenden von Jahren schoben sich die nordamerikanische und die südamerikanische Kontinentalplatte ineinander, die daraus entstandene „Brücke“ kennt man heutzutage als Panama. Der Zusammenschluss führte dazu, dass in Panama sowohl Flora und Fauna des nordamerikanischen wie auch des südamerikanischen Kontinentes heimisch wurden und so eine einmalige Artenvielfalt entstand.

Casco Antiguo

Casco Antiguo in Panama

Casco Antiguo

Das „Alte Viertel“ ist der farbigste und sehenswerteste Stadtteil von Panama City. Ein Fülle historischer Bauten aus dem 18. Jahrhundert, pittoreske Plätze, bezaubernde Straßencafés und spannende Museen verleihen Casco Antiguo einen einzigartigen Charme.

Reservat der Embera-Indianer
Die Embera flüchteten aufgrund von Guerilla-Kämpfen und wenig Ernte-Erträgen von der Grenzregion zu Kolumbien in diesen Teil des Landes. Seit einigen Jahren bieten sie Gästen die Möglichkeit, durch einen Besuch im Reservat ihre Kultur kennenzulernen.

Der Dorf kann unter anderem im Rahmen unserer Rundreise „Höhepunkte Panamas“ besucht werden. Ansonsten könnt ihr den Ausflug über unserer Agentur Gapa Travel buchen.

Embera Indianer

Dorf der Embera-Indianer

Colón
Das Naturschutzgebiet im Soberania Nationalpark eignet sich für leichte Wanderungen (je nach Trail 30 Minuten bis Tageswanderungen) und Tierbeobachtungen. Auch lohnt sich der Weg zum Gatún-See. Das Gewässer ist einer der beiden künstlich angelegten Stauseen, die zum Panamakanal gehören. Der andere ist der Miraflores-See in der Nähe von Panama City. Auf einer Bootstour auf dem Gatún-See erhält man einen Einblick in die unglaubliche Artenvielfalt der Region. An einem guten Tag sichtet man diverse Tiere an den Ufern wie z.B. Tapire, Alligatoren, Affen und Vögel.

Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit ist die  Gatún-Schleusen. Im Gegensatz zu den Miraflores-Schleusen kommt man bei ersteren näher an die Schiffe ran. Man hat sie praktisch vor der Nase, was einem die gewaltigen Dimension noch extremer vermittelt. Das nächste Highlight ist die Festung San Lorenzo. Das Fort diente den Spaniern dazu, die Goldroute von Panama City nach Colón und von dort weiter in den Atlantik zu kontrollieren. Im 17. Jahrhundert griffen Piraten um den walisischen Freibeuter Henry Morgan die Einrichtung an und zerstörten sie. Die Spanier änderten nach dem Angriff den Goldweg und die Bastion verlor an Bedeutung. Den Weg zurück nach Panama City kann man mit einem nostalgischen Zug von Colón entlang des Panamakanals zurücklegen. Die 1855 fertiggestellte Bahnstrecke verbindet den Atlantischen und Pazifischen Ozean, was zu dieser Zeit einmalig war.

Festung San Lorenzo Panama

Festung San Lorenzo

Chiriqui

Die Provinz Chiriqui liegt im Westen Panamas. Die Region ist bekannt für seine imposanten Landstriche. Von feucht-heissen Küstenebenen voller Zuckerrohr bis hin zu Tälern im Hochland, die mit Kaffeefeldern bedeckt sind, finden Besucher viel Abwechslung.

Boquete

Die Stadt des ewigen Frühlings erfreut sich einer traumhaften Lage in den Bergen an der Ostseite des Vulkans Barù. Zu den Attraktionen gehören Kaffeefarmen, Wildwasserflossfahrten und Wege, die Wander- und Vogelbeobachtungsmöglichkeiten bieten.

Speziell in Erinnerung blieben Simon die beiden Kaffee Fincas „Boquete Tree Trek Mountain Resort“ und „Finca Lerida“. Die beiden Unterkünfte liegen eingebettet inmitten fantastischer Natur und bieten den Gästen von Vogelbeobachtungsexpeditionen über Kaffeetouren und Degustationen bis zu geführten Wanderungen ein umfangreiches Angebot an. In den heimelig und liebevoll eingerichteten Zimmer lässt sich nach einem ereignisreichen Tag perfekt erholen.

Boca Chica
Die naturbelassene Bucht südlich von David besticht durch einsame, naturbelassene Strände und lädt zum Entspannen fern ab jeglicher Hektik ein. Der Meeresarm ist zudem bekannt für die Beobachtung von Walen (zwischen Mitte Juli und Ende November).

Volcán und Cerro Punta
Volcan  liegt in malerischer Lage an der Westseite von Panamas einzigem Vulkan und lockt vor allem abenteuerlustige Besucher mit Kajak-, Wander- oder Vogel-Touren. Cerro Punta erinnert mit seinen Tiroler-Häusern und Alpen-Chalets eher an unsere Alpenregion als an eine Tropenregion. Seine Lage auf knapp 2.000 m ü. d. M., das milde, sonnige Klima und die fruchtbaren Böden eignen sich perfekt für den Anbau von Nutzpflanzen, Blumen und Erdbeeren. Zudem ist Cerro Punta das Zentrum der Viehzucht, die auf eine lange Tradition zurück geht und aus einer Zeit stammt, als die Europäer die Region besiedelten. Oberhalb von Cerro Punta liegt Guadeloupe, das höchstgelegene Dorf Panamas. Hier befindet sich die mit Blumen geschmückte Lodge Los Quetzales, ein Paradies für alle Naturliebhaber und ein Basislager für Wellness am Fluss, Wanderung und Vogelbeobachtungen in dem 350 ha grossen privaten Naturschutzgebiet des Hotels.

Guadeloupe Chiriqui

Guadeloupe

Bocas del Toro

Die Region lädt dazu ein, viele kleinere Inseln rund um Bocas del Toro zu entdecken. Nach einer kurzen Delphinbeobachtung erfolgte ein Stopp in der Korallenbucht. Die beeindruckende Unterwasserwelt und das kristallklare Wasser bieten beste Voraussetzungen sich Taucherbrille und Schnorchel zu schnappen und durch das ruhige Gewässer zu treiben. Ein Traumstrand der zum Relaxen einlädt ist der Red-Frog-Beach, einem wunderschönen, einsamen Sandstrand. Simons Hoteltipp: Hotel Playa Tortuga. Das schöne Strandhotel liegt ca. 15 Minuten entfernt der Hauptstraße von Bocas del Toro an einem ruhigen Küstenabschnitt. Die geräumigen Zimmer mit Meerblick, die tolle Poolanlage und das schöne Restaurant mit Bar auf einem Pier wirken sehr einladend. Wer zentrumsnaher wohnen möchte, findet mit den Hotels Bahia und Palma Royale sehr ansprechende Alternativen. Beide liegen am Ende der Hauptstrasse von Bocas del Toro.

Bocas del Toro in Panama

Bocas del Toro

Bocas del Toro

Red Frog Beach

San-Blas-Inseln

Türkisblaues Meer, weißer Sandstrand und wehende Palmen. Was klingt wie im Paradies,findet man auf den traumhaften San-Blas-Inseln. Das Archipel liegt an der Nordküste Panamas im Karibischen Meer und gehört zur Comarca Guna Yala, einem seit 1930 autonomen Gebiet mit 365 Inseln. Die Inselgruppe erstreckt sich von El Porvenir bis hin zur kolumbianischen Grenze. Rund 33.000 Angehörige der Kuna, dem ersten indigenen Volk in Lateinamerika, welches die Eigenständigkeit erlangte, bewohnen die Atollen. Bei den Kuna ist der Erhalt der eigenen Kultur von großer Bedeutung. Sie sind weitgehend autonom und richten sich gegen eine Einverleibung in die Gesellschaft. Eine weitere Besonderheit der Kuna-Kultur ist das vorherrschende Matriarchat, in dem Frauen die zentrale Rolle in Gesellschaft und Religion einnehmen.

Das Inselparadies ist touristisch noch nahezu unberührt. Es bietet die perfekten Voraussetzungen für ein paar Tage vom ermüdenden Reise-Alltag zu entfliehen und sich unter tropischen Palmen und an idyllischen Stränden zu erholen.

San Blas Inseln in Panama

San Blas Inseln

Mit einem Propellerflugzeug ist man in 45 Minuten nach Playon Chico (San Blas) bei der schön gelegenen Yandup Island Lodge, die sich auf einer ca. 100 auf 100 Meter großen Insel befindet. Dort warten liebevoll eingerichteten Bungalows auf euch– umgeben von kristallklarem Wasser und traumhaften Sandstränden. Die Insel beherbergt zudem ein kleines Restaurant . Auf der Speisekarte stehen frischgefischte Fische und selbst angebautes Gemüse. Geführt wird die Lodge von einer Gruppe von Kuna, die auf der benachbarten Insel wohnen.

Vom Hotel aus gibt es auch geführt Touren. Diese führen beispielsweise in die, auf der Nachbarinsel gelegene, Gemeinde Playon Chico. Mit ca. 3.000 Kuna bildet Playon Chico die zweitgrößte Kuna-Community auf den San-Blas-Inseln. Auf der Exkursion erklären die Guides die Bauweise ihrer Häuser, das Schulsystem der Kuna, ihre Religion und das Zusammenleben in der Gemeinschaft. Weitere Ausflüge führen auf Schnorchel-Touren zum Riff, das zu den ältesten und am besten erhaltenen der Welt gehört, zu mit Palmen bewachsenen Inseln oder zu einem Kuna-Friedhof, wo ihr wiederum interessantes über die Traditionen der Kuna erfahren könnt.

Die Erlöse aus dem Tourismus fließen praktisch voll umfänglich zurück in die Community, wo sie zur Erhaltung der Infrastruktur eingesetzt werden. Zudem helfen die Einnahmen den Kuna weiterhin ihrer Tradition entsprechend leben zu können.

Die Yandup Lodge ist im Paket „San-Blas-Inseln“ enthalten, sie kann über die Agentur aber auch länger oder kürzer gebucht werden.

 

San Blas Inseln in Panama

Yandup Island Lodge

 

Zum Abschluss Simons Fazit: „Ich durfte während meiner gut zwei Wochen Panama ein vielfältiges und spannendes Land kennenlernen, das ich definitiv wieder besuchen werde und jedem wärmstens empfehlen kann. Als Schlusspunkt finde ich den Slogan von Visit Panama sehr passend: Come and see why! In diesem Sinn, auf Wiedersehen in Panama“

Unsere Hoteltipps:

► The Westin Playa Bonita
► Sheraton Bijao Beach Resort
► Royal Decameron Golf Beach Resort & Villas

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Bitte die Buchstaben des captcha Bildes im Eingabefeld eintippen

Bitte gib die drei Buchstaben in die Box ein