Winterurlaub: Ski fahren gehen

Skispass in unseren Mittelgebirgen: Klein aber fein

Die Bayern haben’s gut. Die Alpen direkt vor der Haustür, sind die paar Kilometer schnell passiert und herrliche Hochgebirgspisten leuchten weiß auf – zwischen dem Grau der Berge. Wer an der Nordsee, im Osten oder im Ruhrgebiet lebt, scheint da nicht ganz so begünstigt. Stimmt aber nicht. Deutschlands Mittelgebirge sind eine echte Alternative.

Investoren nahmen in den letzten 10 Jahren Millionenbeträge in die Hand, verknüpften Pisten, modernisierten Lifte, brachten Hotels und Hütten auf Vordermann. Kräftige Beschneiungsanlagen sichern den Wintersport wenn der Schnee nicht so üppig fällt. Gegen warme Winter, wie den aktuellen, können allerdings auch all diese Maßnahmen nichts ausrichten. Sollte der echte Winter doch noch eintreffen, sind folgende Skigebiete zu empfehlen.

Winterurlaub: Ski fahren gehen

Sauerland

Das Revier im Sauerland heißt Winterberg und ist das größte Skigebiet nördlich von Bayern. Leistungsfähige Schneemaschinen bringen die Pisten auf Alpenniveau. Auch die Niederländer freut das. Sie beackern die Königspiste des Sauerlands ebenso zahlreich wie Skifans aus Westdeutschland. Gut vernetzte Lifte verbinden die Abfahrten miteinander – Mittelgebirgshöhen mit schwarzer Piste.
Pistenlänge: 20 Kilometer (Blau, rot und schwarz)

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Hoch hinauf: Die Wurmbergseilbahn (Foto: Braunlage Tourismus GmbH)

Harz

Das Ski-Karussell Niedersachsens dreht sich auf dem fast 1000 Meter hohen Wurmberg (971 Meter). Das Gebiet oberhalb des Harzer Vorzeigeortes Braunlage präsentiert die längste Abfahrt Norddeutschlands (4,1 Kilometer), die längste Seilbahn Norddeutschlands und mit dem „Hexenritt“ (Farbe: Orange) die angeblich größte Pistenherausforderung nördlich der Alpen. Winterwanderwege, Langlaufloipen und Rodelpisten erweitern das Sportangebot. Familien empfängt der Wurmberg ebenso herzlich wie sportliche Alpinisten.
Pistenlänge: 13 Kilometer (Blau, rot, schwarz und Orange)

Bayerischer Wald

Hausberg des Bayerischen Waldes ist der Arber. Der höchste Gipfel des Bayerischen Waldes ragt nahe der tschechischen Grenze in den Himmel – genau 1456 Meter. Das familienfreundliche Skigebiet versorgt Wintersportfans mit gut präparierten Pisten, zusammenhängenden Liftanlagen und einem umfangreichen Unterkünfte-Gastronomie-Angebot.
Pistenlänge: 11 Kilometer (Blau, rot, schwarz)

Feldberg: Höchster Berg des Schwarzwalds

Feldberg: Höchster Berg des Schwarzwalds

Schwarzwald

Wintersportfreunde im Süden treffen sich am Feldberg. Der höchste Berg des Schwarzwaldes und der deutschen Mittelgebirge misst 1493 Meter. Kenner lieben den Feldberg auch wegen des häufig hier anzutreffenden Sonnenscheins. Etliche Schneekanonen sichern die Abfahrten auf den unteren Bergabschnitten. Ein weit verzweigtes Liftenetz verbindet die 16 Pisten miteinander. Von schwarz bis blau ist alles dabei. Auch Langläufer kommen gern und nutzen das 120 Kilometer große Wege- und Loipennetz. Immer öfter sieht man am Feldberg auch Snowkiter. Mehrere Skischulen kümmern sich um jene, die noch Hilfe benötigen.
Pistenlänge: 20 Kilometer

Fichtelberg

Der Fichtelberg: Gipfel des Ostens

Erzgebirge

Der Fichtelberg, der höchste Berg der Ostdeutschen, streckt sein Haupt bei Oberwiesental zwischen Wolken und Himmel. Die sächsische Heimat von Schanzenspringer Jens Weißflog punktet aufgrund der Höhenlage im Winter mit relativer Schneesicherheit. Moderne Lifte und eine Schwebebahn verbinden 15,5 Kilometer Piste aller Schwierigkeitsgrade. 75 Kilometer Loipen beglücken die Langlaufgemeinschaft.
Pistenlänge: 15,5 Kilometer

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