Top 10: Die schönsten Strände in Andalusien

Andalusien in Südspanien ist eingegrenzt vom Mittelmeer und dem Atlantik und bietet Küstenstreifen auf einer Länge von rund 1.000 Kilometern. Wenn ihr an den Stränden Andalusiens einen Urlaub verbringen möchtet, findet ihr ruhige Buchten für Sonnenanbeter, belebte Küstenabschnitte für Wassersportler und gemütliche Reiseziele für einen Familienurlaub. Andalusiens Strände sind bekannt für ihren feinen Sand, die gute Infrastruktur an den Urlaubsorten und eine teilweise fast unberührte Natur hinter dem Strand.

Unter den vielen Möglichkeiten für einen Strandurlaub in Andalusien stechen ein paar hervor. Wir stellen euch unsere Lieblinge gerne vor:

 

Playa de Mónsul

Playa de MonsulLange Zeit galt der Strand Playa de Mónsul als Geheimtipp unter Andalusienurlaubern. Da der Strand inzwischen jedoch als Kulisse für einige Filme genutzt wurde, gehört er inzwischen zu den bekannten Stränden der Region. Er ist Teil des Naturparks Cabo de Gata und weist durch den besonderen Schutz der Umwelt eine artenreiche Flora und Fauna auf. Direkt an den feinen Sandstrand schließen sich Dünen und die üppig bewachsene Landschaft des Nationalparks an. Wenn ihr den Blick Richtung Landesinneres schweifen lasst, erblickt ihr am Horizont die massiven Gipfel des Gebirges Sierra de Cabo de Gata. Erreichbar ist der Playa de Mónsul nur mit einem Shuttlebus oder zu Fuß ab einem etwas vorgelagerten Parkplatz. Dadurch wirkt die Landschaft ursprünglich und wild und der Strand ist zeitweise nur von wenigen Menschen besucht.

Playa de Bolonia in Tarifa (Cádiz)

Als Hotspot für Windsurfer ist der Strand Playa de Bolonia in Andalusien bekannt. Die hier vorherrschenden Winde bieten gute Voraussetzungen, wenn ihr mit dem Surfbrett auf das Meer hinausfahren und dort auf den Wellen reiten möchtet. Dieser Strand gehört zu Tarifa und erstreckt sich von Punta Camarinal bis Punta Paloma. Stellenweise ist er bis zu 70 Meter breit. Playa de Bolonia eignet sich für alle, die einen aktiven Strandurlaub erleben möchten, denn neben dem Wellenreiten gibt es hier weitere Sportangebote wie Beach-Volleyball und Fahrten mit dem Strandbuggy. Kleine Bereiche des Strandes sind ausgewiesene FKK-Zonen.

Zahara de los Atunes (Cádiz)

Zahara de los Atunes

Namensgeber für den Strand Zahara de los Atunes waren die Fischfänger, die von hier aus mit ihren Schiffen zum Thunfischfang aufbrachen. Heute gehört der Strand zu den bekanntesten in ganz Spanien. Entsprechend hoch ist das Urlauberaufkommen in den Sommermonaten. Badesaison am Zahara de los Atunes ist vom späten April bis in den Oktober hinein. In dieser Zeit treffen sich Einheimische und Urlauber aus aller Welt an diesem Strandabschnitt. Eine Besonderheit dieses Strandes ist das Angebot für Behandlungen mit Naturschlamm. Dadurch befinden sich einige Wellness-Hotels an diesem andalusischen Strand und ermöglichen einen Wellnessurlaub direkt am Meer.

Playa Cabopino (Marbella)

Playa Cabopino ist ein belebter Strandabschnitt in Andalusien, bei dem euch sicher keine Langeweile erwartet. Neben dem feinen Sand am eher schmalen Strand ist vor allem die Infrastruktur hinter dem Strand beachtlich. Hier befinden sich regionale und internationale Restaurants, einige Cafés und Bars. Außerdem erhaltet ihr hier kleine Souvenirs als Andenken an euren Urlaub. Der Strandbereich ist in zwei Abschnitte unterteilt. Nacktbader genießen die Sonne und das Meer am ausgewiesenen FKK-Bereich an den Artola-Dünen. Der übrige Bereich ist besonders familienfreundlich und hat einen seichten Einstieg ins Wasser.

Playa de Maro

Zu Málaga gehört der andalusische Strand Playa de Maro, welcher als Ziel von Schnorchlern bekannt ist. Beim Schnorcheln im küstennahen Bereich erwartet euch eine artenreiche Unterwasserwelt. Vor allem der Reichtum an Fischarten ist hier beachtlich. Grund für die bunt schillernde Fischpracht unter Wasser ist, dass Playa de Maro zum Schutzgebiet Maro-Cerro Gordo gehört. Der Strand selbst ist ein schmaler Kieselstrand, der teilweise mit dem Auto, in anderen Abschnitten jedoch nur zu Fuß zu erreichen ist. Neben dem Schnorcheln spielt auch der Kanusport am Playa de Maro eine wichtige Rolle.

Strand La Barrosa bei Chiclana (Cádiz)

La Barrosa

Zur andalusischen Gemeinde Chiclana de la Frontera gehört einer der am besten bewerteten Strände Andalusiens. Er gehört zur Costa de la Luz und ist geprägt von einem sehr feinen Sand und den schroffen Felsen direkt hinter dem Strand. Das kristallklare Wasser macht einen Badeurlaub möglich. Zudem ist diese Gegend sonnenverwöhnt und bringt es auf mehr als 300 Sonnentage im Jahr. Die Badesaison am Strand La Barrosa beginnt daher bereits im April und endet erst im Oktober. Bei einem Blick auf das Wasser fällt euch das Sancti Pietri Schloss in Auge, für das dieser Strandabschnitt ebenfalls bekannt ist.

Strand bei El Rompido (Huelva)

Direkt bei El Rompido liegt ein Strandabschnitt, der Ruhe und Abgeschiedenheit bereithält. Statt gut besuchter Strände erwarten euch hier die Ruhe eines andalusischen Sommertages und viel Platz am breiten Strand. Der feine Sand fällt sehr flach in das türkisblaue Meer ab, weshalb auch Kinder und Nichtschwimmer am Strand bei El Rompido einen unbeschwerten Tag am Meer genießen können. Vom Strand aus erreicht ihr außerdem die Flecha de El Rompido genannte Landzunge. Sie wird von kleinen Ausflugsbooten angesteuert und bietet beeindruckende Fotomotive.

Playa el Cañuelo

Zu einer kleinen und vor der Witterung geschützten Bucht gehört der Playa el Cañuelo mit seinen markanten Blumenrabatten hinter dem Strandsand. Diese Badebucht ist ein Reiseziel für Familien in Andalusien. Die Bucht ist abgegrenzt vom Hinterland und daher für Kinder ein großer Spielplatz mit vielen Beschäftigungsmöglichkeiten. Einstiege zum Schnorcheln und Tauchen an den Felsen im Wasser sind hier ebenso vorhanden, wie Spielplätze für Kinder. Wenn ihr am Playa el Cañuelo mit einem Schnorchel in die Unterwasserwelt eintaucht, seht ihr eine Vielzahl heimischer Fischarten und zahlreiche weitere Meeresbewohner.

Strand im Doñana Nationalparks (Huelva)

Der Doñana Nationalparks zieht sich auf einer Länge von 60 Kilometern an der andalusischen Küste bei Huelva entlang und steht unter besonderem Schutz. Durch die Zugehörigkeit zum Nationalpark ist das Grillen am Strand nicht erlaubt und nur einige Abschnitte könnt ihr direkt mit dem Auto anfahren. Als Gegenleistung für den etwas mühsamen Weg zum Strand erwartet euch jedoch eine beinahe unberührte Landschaft. Die oft einsamen Buchten und Strandabschnitte bieten viel Platz für einen gemütlichen Spaziergang am Wasser, ein Bad im Meer oder einige Stunden Sonnenbad. Aufgrund der wechselhaften und schroffen Landschaft als Kulisse ist der Strand im Doñana Nationalpark nicht nur im Sommer sehenswert, sondern bietet sich auch für einen Winterurlaub am Atlantik an.

Playa las Calas del Pino

Playa las Calas del Pino

Der Duft von Mittelmeerkiefern weht euch um die Nase, wenn ihr den Strand Playa las Calas del Pino besucht. Sein Name leitet sich vom üppigen Bewuchs durch die Mittelmeerkiefer ab. Sie verbreitet in der kleinen Bucht nicht nur ihr Aroma, sondern spendet im Sommer am Sandstrand angenehmen Schatten. Playa las Calas del Pino ist ein Geheimtipp unter den vielen Stränden Andalusiens und bietet vor allem Ruhe und eine idyllische Landschaft. Der sanfte Einstieg ins Meer und die geschützte Lage machen den Strandabschnitt bei Familien mit Kindern sehr beliebt.

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