Spanien Tipps: Die schönsten Urlaubsregionen auf einen Blick

Spanien gehört zu den beliebtesten Urlaubzielen der Welt. In der Rangliste der am häufigsten besuchten Länder liegen nur Frankreich und die USA vor dem Staat auf der Iberischen Halbinsel. Mit Großstädten wie Madrid und Barcelona und Inseln wie Mallorca und Teneriffa hat Spanien einiges zu bieten, aber auch landschaftlich interessante Regionen wie die Pyrenäen und die Sierra Nevada locken regelmäßig zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland an. Damit ihr einen Überblick bekommt, wo sich was befindet und was man vor Ort tun kann, haben wir euch einen kleinen Reise-Guide erstellt. 
 

Inhaltsverzeichnis:

1. Reisevorbereitung
2. Die Mittelmeerküste
(Costa Brava, Costa Daurada,Costa Azahar, Costa Blanca,Costa del Sol)
3. Atlantischer Teil Andalusiens (Costa de la Luz)
4. Atlantischer Ozean (Costa Verde)
5. Das Landesinnere von Spanien
6. Die spanischen Inseln
7. Städtereise Spanien

Regionen Spanien

Spanien: Überblick und Reisevorbereitung

Beste Reisezeit
Klimatisch kann Spanien in mehrere Zonen unterteilt werden. Am Atlantik und in der Mitte des Landes ist es sowohl im Sommer als auch im Winter recht mild, zudem schneit es im Winter häufig. An der Mittelmeerküste und auf den Balearischen Inseln ist es im Winter ebenfalls mild und im Sommer heiß. In manchen Regionen am Meer, vor allem im Norden, ist die Luft zudem recht feucht. Auf den Kanarischen Inseln herrschen das ganze Jahr über Temperaturen zwischen 18 und 24 Grad Celsius, je nach Insel unterscheiden sich jedoch die Niederschlagsmengen. Willst du also Urlaub auf Fuerteventura, Teneriffa oder Gran Canaria machen, dann spielt es eigentlich keine Rolle, zu welcher Zeit im Jahr du dies tust. Auf das spanische Festland dagegen sollest du am besten im Sommer eine Reise buchen, da dann das Wetter am angenehmsten ist. Wenn es dich ans Mittelmeer zieht, dann kannst du dich entscheiden, ob du eher feuchtes oder trockenes Klima magst.

Anreise

Ein Flug von Deutschland aufs spanische Festland dauert je nach Start- und Landeort zwischen zweieinhalb und etwas mehr als drei Stunden. Fliegst du dagegen auf die Kanarischen Inseln, dann verlängert sich der Flug auf rund fünf Stunden. Da sich Spanien in der EU befindet, benötigst du für deine Einreise lediglich einen gültigen Reisepass.

Highlight
Sehr viele Besucher kommen auch nach Spanien, um auf dem berühmten Jakobsweg zu wandern. Dieser Pilgerweg führt nach Santiago de Compostela im Nordwesten des Landes. Dort soll der Apostel Jakobus begraben sein, nach dem der Weg benannt ist. Auch wenn es mehrere Wege gibt, die den Namen Jakobsweg tragen, so führt der gängigste durch historische Städte wie Pamplona und Burgos. So bekommst du auf deiner tagelangen Wanderung einen Eindruck von der Landschaft im Norden Spaniens.

Landestypische Küche
Viele Urlauber sind von der landestypischen Küche begeistert. Vor allem in den Küstenregionen und auf den Inseln gehören dazu Fisch und Meeresfrüchte, wie etwa in der berühmten Paella. Beliebt sind auch Eintöpfe mit Bohnen oder Linsen sowie Fleisch- und Wurstspezialitäten wie Serrano-Schinken. In Spanien nimmt man sowohl das Mittagessen als auch das Abendbrot später zu sich als in Deutschland. Vor allem dass letzteres manchmal erst gegen Mitternacht beendet ist, ist für deutsche Gäste im Spanien Urlaub eher ungewöhnlich.

 

Die Mittelmeerküste von Spanien

Die spanische Mittelmeerküste zieht sich von der Grenze zu Frankreich bis nach Gibraltar. Vier Regionen grenzen an das Meer, nämlich Katalonien im Norden, Valencia und Murcia im Zentrum und Andalusien im Süden.

Katalonien ist vor allem dafür bekannt, dass die Region seit längerem danach strebt, unabhängig von Spanien zu werden. Dies liegt unter anderem in den besonderen historischen Wurzeln, aber auch in der eigenen Sprache begründet. In Katalonien spricht nämlich mehr als ein Drittel der Bevölkerung Katalonisch. Dennoch kommt man im Urlaub gut mit Spanisch oder auch Englisch aus. Die Hauptstadt der Region ist Barcelona, weitere relevante Städte sind Tarragona und Lleida.

Hier findet ihr nochmal eine ausführlichere Übersicht zu den verschiedenen Regionen an der Mittelmeerküste: 

Katalonien im Norden der Küste

Der Norden von Katalonien ist von den Felsen der Costa Brava geprägt. Sie steht für Aktivurlaub, Partyurlaub aber auch traumhafte Strände. 
Costa Brava
Costa Brava
Sehr bekannt ist die Partyhochburg Lloret de Mar. Wer gerne feiert ist hier genau richtig.  Die Region hat aber weiter mehr zu bieten: In den dortigen Naturparks wie Cap de Creus und Aiguamolls de l’Empordà kannst du die unberührte Natur von Nordspanien entdecken.
Badefreunde werden sich in den vielen Buchten wohl fühlen.
Auch im Süden Kataloniens, an der Costa Daurada, gibt es zahlreiche Sandstrände, die sich perfekt für einen ausgedehnten Badeurlaub eignen.


Valencia

Die Region Valencia unterteilt sich in die Costa del Azahar und die Costa Blanca und ist ebenfalls ideal für entspannte Tage an goldgelben Sandstränden. 
Costa Blanca

Die Costa Blanca gehört zu den beliebtesten Zielen für einen Spanien Urlaub, da dort ein sehr mildes Klima herrscht. Außerdem gibt es sehr abwechlsungsreiche Ausflugsziele, darunter die Freizeitparks Mundo Mar und Terra Natura. Wenn du eher Lust hast, etwas über Land und Leute zu lernen, dann kannst du auch eines der vielen malerischen Dörfer im Hinterland der Costa Blanca besuchen. Städtchen wie Guadalest, Jalon und Castell de Castels, die aus ansehnlichen historischen Gebäuden bestehen, findest du nicht in jedem Reiseführer. Dort kannst du auch landestypische Spezialitäten wie Wein und Wurst probieren und kaufen.

In der relativ kleinen Region Murcia scheint an rund 300 Tagen im Jahr die Sonne, im Sommer erreicht das Thermometer nicht selten die 40-Grad-Marke. Da ist es klar, dass du unter diesen Bedingungen einen gemütlichen Strandaufenthalt einlegen und etwas für deine Entspannung tun kannst.
Zu Andalusien, der südlichsten der spanischen Mittelmeer-Regionen, gehört mit der Costa del Sol eine sehr bekannte Badeküste. Dort findest du garantiert einen guten Strand, an dem du den ganzen Tag auf feinem Sand liegen, dich von der prallen Sonne bräunen lassen und etwas für deine Entspannung tun kannst. Viele Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten gibt es ebenfalls, so dass dir ganz sicher nicht langweilig wird. Für Ausflüge eignen sich unter anderem die Städte Córdoba und Granada, außerdem liegt mit dem Felsen von Gibraltar der südlichste Punkt des europäischen Festlands auf dem Gebiet von Andalusien.
 

Fakten über Spanien
① Es scheint 280 Tage im Jahr die Sonne
② An Silvester wird um Mitternacht zu jedem Glockenschlag eine Traube gegessen
③ Beim Tomatina Fest wird sich mit Tomaten beworfen
④ Dienstag, der 13 gilt als Unglückstag
⑤ In Katalonien bildet man traditionell Menschenpyramiden

 

Der atlantische Teil Andalusien

Die Region Andalusien grenzt im Westen an Portugal und liegt zu einem Teil am Atlantischen Ozean.
Costa de la Luz

Costa de la Luz

Am Golf von Cádiz befindet sich die rund 200 Kilometer lange Costa de la Luz.
Diese ist von langen Dünen geprägt, die von Pinienwäldern gesäumt sind. Neben Badegästen ist die Küste vor allem bei Wassersportlern sehr beliebt, da der zuweilen sehr starke Wind Surfern und Kite-Surfern sehr entgegenkommt.
Die unberührte Natur der Costa de la Luz wird durch mehrere Nationalparks geschützt. Zu ihnen zählt der Coto de Doñana, in dem es möglich ist, seltene Tiere wie den Pardelluchs und den Spanischen Kaiseradler zu beobachten. Auch der Nationalpark La Breña y Marismas del Barbate gehört zu den Reisetipps, wegen seiner felsigen Küste ist er einen Besuch wert. 
Zu den wichtigsten Städten an der andalusischen Atlantikküste gehört Cádiz, deren Altstadt besonders sehenswert ist. Sie besteht aus Gebäuden, die in vielen unterschiedlichen Epochen entstanden sind und somit von der reichen Geschichte der Stadt berichten. Im Mittelalter etwa ist die Kirche des Heiligen Kreuzes gebaut worden, die Kathedrale und mehrere Kastelle stammen aus dem Barock.
Mehrere Strände wie der Playa la Caleta und der neun Kilometer lange Playa Santa María del Mar lassen dich sogar innerhalb der Stadtmauern ein entspanntes Sonnenbad nehmen.
 

Atlantischer Ozean: Von Galicien bis zum Baskenland

Im Norden, oberhalb von Portugal, grenzt Spanien an den Atlantischen Ozean. Die gesamte spanische Küste wird Costa Verde genannt.
Nördlich von Portugal befindet sich die Region Galicien, im Norden schließen Asturien und Kantabrien an, bis sich das Baskenland bis an die französische Grenze zieht.


Galicien

Galicien ist vor allem durch hohe Berge geprägt, der höchste ist dabei der Peña Trevinca mit einer Höhe von 2.127 Metern. Die Küste von Galicien ist sehr zerklüftet, zahlreiche Flussmündungen haben sich teilweise kilometerweit ihren Weg ins Landesinnere gebahnt. Die größte dieser so genannten Rías ist die Ría de Arousa, die 37 Kilometer lang und bis zu zehn Kilometer breit ist.

Wanderungen durch Galicien sind auch wegen der vielen Wälder empfehlenswert, die zum Teil aus Eukalyptusbäumen bestehen. Der wohl bekannteste Wanderweg in der Region ist der Jakobsweg, der in der Stadt Santiago de Compostela endet. In der dortigen Kathedrale sollen sich die Gebeine des Apostels Jakobus befinden.

Dorf in Galicien


Asturien

Auch die Region Asturien ist sehr bergig, weshalb sich ihre Zentren in den Tälern sowie an der Küste befinden. Dazu zählt beispielsweise auch die Hafenstadt Gijón, die zugleich die bevölkerungsreichste Stadt Asturiens ist.
Neben Sehenwürdigkeiten wie dem Palacio de los Valdés, der auf den Überresten römischer Thermen errichtet wurde, gibt es in Gijón den Playa de San Lorenzo. Der Stadtstrand ist rund 1,5 Kilometer lang und zeichnet sich durch einen feinen Sand und eine gute Wasserqualität aus. Neben Badegästen lockt er auch viele Wassersportler an.


Kantabrien

Kantabrien ist geprägt durch das Gebirge Picos de Europa, das bis zu 2.000 Meter hohe Gipfel hat. Die wichtigste Stadt der Region ist Santander, wo mehr als ein Drittel der Bevölkerung Kantabriens lebt.
Der Stadtteil El Sardinero beherbergt mehrere Stadtstrände, die vor allem Besucher aus anderen Gegenden Spaniens anlocken.

Da es in Santander im Jahr 1941 zu einem verheerenden Brand kam, gibt es in der Stadt nur wenige historische Bauwerke. Allerdings wurde die Kathedrale nach alten Plänen wiederaufgebaut und zählt damit dennoch zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten.

Baskenland

Bilbao

Im Norden Spaniens liegt das Baskenland, das zu den reichsten Regionen des Landes gehört. Die größte Stadt ist Bilbao, die an der Ría de Bilbao liegt. Dieser wird am Puente de Vizcaya von der ältesten Schwebefähre der Welt überquert. In der baskischen Stadt gibt es außerdem das Guggenheim-Museum Bilbao mit einer Ausstellungsfläche von etwa 11.000 Quadratmetern, was es zu einem der besten Spanien Reisetipps für Kunstinteressierte macht.

Pintxos
Wichtig für die Kultur des Baskenlandes ist die typische Küche, zwei der prägendsten Speisen sind der Thunfisch-Eintopf Marmitako und das Fingerfood Pintxo. Letzteres wird vor allem in den Bars und Restaurants des Baskenlandes verkauft.
 

Das Landesinnere von Spanien

Im Zentrum von Spanien liegt mit Madrid die Hauptstadt des Landes. Sie grenzt an die Regionen Kastilien-La Mancha sowie Kastilien und León.

Kastilien-La Mancha

Die Region Kastilien-La Mancha hat dank der Figur des Don Quichote de La Mancha Einzug in die Literatur gefunden und ist daher weltweit ein Begriff.
Zudem zählt Kastilien-La Mancha zu den Regionen Spaniens, in denen es die meisten Burgen gibt.
Zu den sehenwertesten gehören etwa der Alcázar von Toledo, das Castillo de Almansa und das Castillo de Molina de Aragón.
 
Eine kleine Urlaubsvorschau – Toledo, La Mancha  

 

Kastilien und León

Kastilien und León ist durch eine Hochebene geprägt, die zwischen 600 und 800 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Das Klima ist zu jeder Jahreszeit sehr mild, Wanderungen durch die Natur sind dadurch sehr angenehm. Die größte Stadt der Region ist Valladolid, die sich inmitten von gleich fünf bedeutenden Weinanbaugebieten befindet. Dazu zählen etwa Ribera del Duero und Cigales. Einen edlen Tropfen solltest du dir in Valladolid also unbedingt genehmigen.
 

Sierra de Francia

Die Grenze von Kastilien und León zur Region Extremadura bildet die Sierra de Francia, in der es mehrere Gipfel mit über 1.600 Metern Höhe gibt. Lange Wanderschaften sind dort also ebenso möglich wie aufregende Klettertouren. Ein Großteil der Sierra de Francia steht unter Naturschutz, zudem hat die UNESCO das Gebirge zum Biosphärenreservat ernannt.
 

Extremadura

Extremadura grenzt im Westen an Portugal und ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. So gibt es in der Region hohe Gebirge, aber auch flache Gebiete, die für die Landwirtschaft genutzt werden. Überregional bekannt sind Erzeugnisse wie die Kirschen aus dem Valle del Jerte sowie der Paprika aus La Vera. Aber auch der Wein aus Extremadura sowie der Schinken vom dort lebenden Iberischen Schwein gehören für Feinschmecker zu den Spanien Reisetipps.
Der Verwaltungssitz der Region ist Mérida, wo es einige Bauwerke aus der Römerzeit zu bewundern gibt. Dazu gehört unter anderem die Puente Romano, die längste Brücke, die noch aus der Antike erhalten ist.
 

Aragon

Im Norden, zwischen der Mittelmeer- und der Atlantikküste, liegt mit Aragonien (Aragon) noch eine weitere größere Region Spaniens. Ihre Grenze zu Frankreich bilden die Pyrenäen, in denen du langgezogene Wanderungen unternehmen kannst. Mit dem Iberischen Randgebirge gibt es im Süden von Aragonien ein weiteres Gebirge, wohingegen das Zentrum der Region durch den Fluss Ebro geprägt ist. Saragossa, die fünftgrößte Stadt Spaniens, bildet den Regierungssitz von Aragonien. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Basílica del Pilar, auch der Stadtpalast Aljafería ist durchaus beeindruckend.
 
See in Aragonien

Die spanischen Inseln

Zum spanischen Staatsgebiet gehören einige Inseln, darunter etwa die Balearischen Inseln im Mittelmeer. Sie bestehen aus Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera und Cabrera sowie fast 150 unbewohnten Inseln.
Außerdem sind die Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean ein Teil von Spanien. Zu ihnen gehören unter anderem Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote und Gran Canaria.

 

Die Kanaren

Die kanarischen Inseln sind ideal um ein paar Tage am Strand zu entspannen aber auch um die Inseln aktiv zu erkunden. Die Kanaren sind für ihre raue Natur bekannt, bestehen sie doch aus Vulkangestein. Wanderungen und Radtouren sind also sehr zu empfehlen, um die ungewöhnlichen Landschaften und Pflanzen zu entdecken.

Welche Insel am besten zu dir passt, hängt davon ab, was du vor Ort machen möchtest. 
Die beliebtesten Inseln sind Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote.
Wenig bekannst aber genauso lohnenswert sind La Palma, La Gomera und El Hierro.
 

 

Fuerteventura
Fuerteventura erstreckt sich über eine Länge von 100 Kilometern. Auf dieser Insel finden Aktivurlauber, Individualtouristen, Naturliebhaber und Erholungssuchende den idealen Urlaub, denn Fuerteventura verwöhnt seine Gäste mit 300 Sonnentagen im Jahr und milden Temperaturen von 20 bis 26 Grad. Ideal um idyllische Dörfer, schroffe Berghänge und historische Ziegenpfade zu erkunden. Du kannst aber auch ein paar Strandtage einlegen. Am beliebtesten ist der Strandabschnitt zwischen der Costa Calma und Morro Jable. Auch Wassersportler kommen voll auf ihre Kosten. Die Küste eignet sich ideal zum surfen. 

 

Gran Canaria
Auf Gran Canaria findest du alles, was deinen Urlaub besonders macht: feine Sandstrände, unberührte Naturlandschaften sowie große und kleine Orte mit einer ausgezeichneten touristischen Infrastruktur. Das Nacht- und Partyleben findet vor allem in Playa del Ingles statt.
Vulkanlandschaften, Berge, Felsformationen, Pinienwälder, Dünenlandschaften und traditionelle Dörfer machen diese Insel für Naturfreunde und Strandliebhaber so abwechslungsreich. Durch die unmittelbare Nähe zum nordafrikanischen Kontinent bewegen sich die Temperaturen zwischen 20 und 26 Grad.

 
Mehr Infos:

 

Lanzarote
Lanzarote ist eine Vulkaninsel im Atlantischen Ozean. Aufgrund dieser geografischen Lage ist das Klima das ganze Jahr über angenehm warm, aber niemals zu heiß, da frische Passatwinde für Abkühlung sorgen. Eine 213 Kilometer lange Küste bietet viele Strandabschnitte und Badebuchten mit Sand- und Kiesstränden. Die Insel ist geprägt durch eine steile Felsenküste mit markant herausragenden Vulkankegeln. Wenn du gerne wanderst, empfehlen wir dir den Norden und Westen, der zwei Gebirgszüge mit vielen Wanderwegen und Aussichtspunkten bietet, von denen aus du einen schönen Panoramablick über die Insel hast. Trotz zahlreicher Hotel- und Apartmentanlagen legt man in den Ferienorten jedoch Wert darauf, seinen Gästen ein gepflegtes Urlaubserlebnis zu bieten. Das Party- und Nachtleben verläuft geregelt, ohne dass der Unterhaltungswert zu kurz kommt.

Urlaub Lanzarote

 

Teneriffa
Die Vulkaninsel Teneriffa ist die größte Insel der Kanaren. Die Temperaturen bewegen sich das ganze Jahr über zwischen angenehmen 20 und 26 Grad. Das bergige und felsige Hinterland und die Küstenregionen halten abwechslungsreiche Landschaften mit gut ausgebauten Wander- und Radrouten und vielen Aussichtspunkten für dich bereit. Wer sportlich unterwegs ist, kann auch eine Wanderung auf den höchsten Berg Spaniens unternehmen – den Pico de Teide.  Eine weitere Besonderheit der Insel: Du kannst deine Füße in pechschwarzen Sand stecken. Aber keine Angst, es gibt auch viele Strände mit dem gewohnten, weißem Sand. 

 
 

Die Balearen

Auch die Balearen sind eine beliebte Inselgruppe. Dazu gehören Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera und Cabrera. 

Mallorca
Mallorca hat den Ruf einer Party-Insel, allerdings sind sehr viele Besucher nicht auf Massentourismus aus. So kannst du selbst in s’Arenal, dem wohl bekanntesten Feierort der Insel, einige Badebuchten finden, an die sich keine betrunkenen Partygänger verlieren.

Gerade der Norden der Insel ist ideal für Ruhesuchende und Akivurlauber. In der Region Serra de Tramuntana gibt es einige Wanderwege, kleine Buchten, idyllische Orte und fantastische Ausblicke. 

 
Mehr Infos: 
Mallorca Urlaub
 
Ibiza
Ibiza wird von vielen Gästen besucht, die gerne Tag und Nacht feiern. Solltest du dazugehören, dann sind die Orte Sant Rafel und Sant Antoni de Portmany mit ihren großen Discos gute Tipps. Wenn du lieber badest, dann ist etwa der Stadtstrand von Talamanca im Südosten von Ibiza einen Besuch wert.

Menorca
Menorca ist die kleine Schwester von Mallorca, dabei steht sie ihr in nichts nach.
Die Insel teilt dich durch die unterschiedlichen Wetterbedingungen gewissermaßen in zwei Teile. 
Während nämlich die Surfer auf der Nordseite der Insel beste Bedingungen bei gutem Wind vorfinden, erfreuen sich Badegäste im Süden an ruhigen Stränden mit feinem Sand. Besonders schön ist auch das Naturreservat S’Albufera des Grau. Millionen Vögel machen hier jährlich auf ihrem Weg in den Süden halt. Ein wirklich beeindruckendes Naturschauspiel. 
 

Die schönsten Städte Spaniens

 

Madrid: Willkommen in der Hauptstadt

Die spanische Hauptstadt Madrid ist gleichzeitig die größte Metropole des Landes. Rund 3,1 Millionen Menschen leben hier, was sie nach London und Berlin sogar zur drittgrößten Stadt Europas macht.

Hier hat auch der König von Spanien seinen Sitz, seine Residenz ist der Palacio Real, der Königliche Palast. Der befindet sich mitten im Zentrum der Stadt und ist auch eine ihrer wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Ein Teil des Gebäudes kann besichtigt werden, außerdem gehören ein Schlosspark und die Kathedrale La Almudena zur Anlage.

Palast und Kathedrale in Madrid

Ein idealer Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang ist der Puerta del Sol, der in der Nähe des Palasts liegt. Dieser Platz stellt den Mittelpunkt von Madrid dar, weil sich hier die sechs Hauptnationalstraßen treffen. Gleich nebenan liegt der Plaza Mayor, auch das spanische Parlament und einige der wichtigsten Museen der Stadt sind in unmittelbarer Nähe.

Fußballstadion in Madrid

Wenn du auf Fußball stehst, dann bist du in Madrid genau richtig. Hier tragen nämlich gleich zwei der besten Mannschaften Europas ihre Heimspiele aus. Real Madrid, der spanische Rekordmeister und erfolgreichste Club des Kontinents, spielt im Estadio Santiago Bernabéu, das sich im Stadtteil Chamartín befindet. Fans können das Stadion auch an spielfreien Tagen sehen, schließlich werden regelmäßig Touren mit Reiseführer angeboten. Zum Komplex gehören auch drei Restaurants und ein riesiger Shop. Atlético Madrid, der andere große Club der Metropole, spielt im Estadio Vicente Calderón im Stadtteil Arganzuela. Ein Museum zeigt die wichtigsten Stationen in der Geschichte des Vereins.

Barcelona: Kunst, Strand und Charme

Eine weitere Millionenstadt gibt es in Spanien, nämlich Barcelona. Ihr Zentrum bildet der Plaça de Catalunya, in dessen Nähe viele historische Stätten zu finden sind. Dazu zählen beispielsweise die Ruinen der römischen Siedlung, die sich einst am heutigen Standort von Barcelona befand.

An der Einkaufsstraße Passeig de Gràcia, die vom Hauptplatz aus nach Norden führt, stehen die Casa Milà und die Casa Batlló. Diese beiden prunkvollen Gebäude wurden vom Architekten Antoni Gaudí realisiert. Ein bedeutendes Werk des Künstlers ist außerdem der Kirchenbau Sagrada Família.

Sagrada familia

Sagrada Família

Der Bau der Basilika wurde 1882 begonnen.
Die Führung wurde von dem bekannten Architekten Antoni Gaudi bis zu seinem Tod 1926 übernommen. Bis heute ist das Werk unvollendet aber in Bau. Es soll 2026 fertiggestellt werden. Aber auch schon jetzt kann man das Meisterwerk von außen aber auch von Innen besichtigen. Man findet an jeder Ecke liebevoll gestaltete Verzierungen. 

Auch in Barcelona spielt mit dem FC Barcelona ein sehr erfolgreicher Fußball-Club, sein Stadion Camp Nou ist das größte Europas. Neben Spielen finden dort auch regelmäßig Konzerte statt.

Aber auch ein Strandtag ist in Barcelona möglich. Der Stadtteil La Barceloneta liegt direkt am Meer und hat einen langen Strandabschnitt. Ein idealer Ort für ein Sonnenbad. 

Strand in La Barceloneta

Reiseguide Barcelona

► Städtereise Barcelona: Infos und Insidertipps

Malaga: Strände, Burgen und Picasso

Wenn ihr das echte Andalusien kennen lernen möchtest, macht einen Trip nach Malaga! Hier erlebt ihr das südliche Spanien in all seiner Vielfalt. Feste, Veranstaltungen, Kunst, Kultur, Nachtleben und Kulinarisches: Malaga zeigt euch Andalusien zwischen gestern und heute.
Malaga

In den kleinen Gassen der Innenstadt entdeckt ihr urtümliche Läden und winzige Restaurants, in denen traditionelle Gerichte serviert werden. Die Spanier sitzen im Schatten vor den Cafés und über allem thronen die beiden Burgen Gibralfaro und Alcazaba. Euch interessiert Kultur und Architektur? In den Burgen werdet ihr den Einfluss der Mauren erkennen. Und die Kathedrale von Malaga führt euch durch einen historischen Cocktail aus Barock, Gotik, Renaissance und Neoklassizismus. Das Geburtshaus von Picasso und das Picasso-Museum gehört auch zu den Top-Sehenswürdigkeiten Malagas.

Lust auf Shopping? Dann macht eine Tour durch die Calle Larios, der größten Einkaufsstraße der Stadt. Und hier ein Tipp für Fotofans: Die Markthalle Atarazanas mit ihren bunten Auslagen an frischen Früchten, Gemüsen, Fleisch-, Käse- und Fischspezialitäten ist eine echte Augenweide. An der Kathedrale vorbei kommt ihr zu den Hafenpromenaden, die bei Sonnenuntergang eine super Kulisse für Urlaubsbilder abgeben. Dann geht es auch langsam los mit dem Nachtleben. Von den Promenaden bis zum Stadtstrand Malagueta ist im Sommer die ganze Nacht lang Party.

Alicante: Perle der Costa Blanca

Im Flughafen El Altet von Alicante landen jährlich Millionen Urlauber. Kaum einer von ihnen ahnt, was er verpasst, wenn er an Alicante vorbei zu seinem Urlaubsort an der Costa Blanca weiter reist. Römische, iberische und arabische Einflüsse spiegeln sich an jeder Straßenecke wieder. Das Rathaus Ayuntamiento und die beiden Kirchen Concatedral de San Nicolas de Bari und Santa Maria versetzen euch in die Zeit des Barocks. In der Altstadt El Barrio überwiegen arabische Einflüsse. Ganz gleich, um welche Tageszeit ihr hier entlang bummelt: Zwischen Designer-Restaurants, kleinen Cafés und Nachtclubs ist immer etwas los.

Alicante

Am Ende von El Barrio liegt die Burg Castillo de Santa Barbara in 166 m Höhe. Von hier aus habt ihr einen schönen Ausblick über Alicante und könnt eindrucksvolle Panoramafotos schießen. Auch die Zentralmarkthalle bei La Ruta de la Madera bietet einen fantastischen Hintergrund für typisch spanische Bilder. Anschließend erwartet euch das Kneipenviertel in der Ruta de la Madera mit Musik aller Stilrichtungen. Noch mehr Musik und Party bis zum Morgen gibt es in El Puerto am Yachthafen. Wenn ihr euren Urlaubstag direkt am Strand ausklingen lassen möchtet, ist die Partymeile El Golf an der Playa de San Juan ein heißer Tipp.

Valencia: Stadt der Künste und der Wissenschaften

Valencia
Historische Architektur aus dem Jahr 134 v. Chr. und avantgardistische Meisterwerke wie die Brücke Assut de l´Or fügen sich in Valencia zu einem harmonischen Ganzen. Im Spannungsbogen zwischen Zukunft und Geschichte ist Valencia eine aktuelle Geburtsstätte von Design, Kunst und Philosophie. Wenn ihr die Träume und Visionen der Spanier kennen lernen möchtet, macht einen Abstecher nach Valencia!
Im tausendjährigen Stadtviertel El Carmen mit seinen Palästen und Türmen fühlt ihr euch wie auf einer Zeitreise. Kulturfans können anschließend ihre Eindrücke in den 34 Museen Valencias vertiefen. Ihr habt nach all der Kultur eher Lust auf eine Shopping Tour? Dann schaut mal an der Plaza del Ayuntamiedo vorbei! Hier werden die angesagtesten Kreationen namhafter spanischer und internationaler Labels angeboten. Wer es eher folkloristisch mag, taucht ein in das Gewimmel des Mercado Central, eines der größten Märkte Europas. Im Sommer erwartet euch nach den Sehenswürdigkeiten in Valencia am Strand und am Paseo Neptuno Nachtleben bis zum Abwinken. In der kühleren Jahreszeit findet die Party in El Carmen statt.

Sevilla

Das Hinterland von Andalusien zählt mit einer Durchschnittstemperatur von mehr als 36 Grad Celsius im Sommer zu den heißesten Regionen Europas. Selbst am späten Abend herrschen nicht selten noch Temperaturen von bis zu 35 Grad vor.
Sevilla in Spanien
Von diesen klimatischen Bedingungen profitiert beispielsweise Sevilla, die Hauptstadt von Andalusien. Ihre Altstadt gehört zu den größten in Europa und lockt sehr viele Besucher aus Spanien und dem Ausland an. Hier solltest du dir unbedingt ein Hotel suchen, um Sevilla an mehreren Tagen zu entdecken. Von der bewegten Geschichte der Stadt erzählen verschiedene Bauwerke wie etwa die Giralda. Dabei handelt es sich um das ehemalige Minarett einer Moschee, die bis zum 15. Jahrhundert in Sevilla stand. Sie ist heute der Glockenturm der Kathedrale der Stadt, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Mit einer Fläche von 120.000 Quadratmetern gehört sie zu den größten Kirchen der Welt. In der Kathedrale von Sevilla liegt ein Teil des Leichnams von Christoph Kolumbus begraben.
Wegen der Grenze Andalusiens mit Portugal ist eine kurze Stippvisite im Nachbarland problemlos möglich. Auch die dortigen Strände eignen sich hervorragend zum Sonnenbaden, zudem sind Orte wie Faro nicht weit von der Grenze entfernt.

 

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