Strandurlaub auf Lanzarote

Lanzarote – Urlaub auf dem schlafenden Vulkan

Die Kanareninsel Lanzarote ist ein ganz besonderes Reiseziel, denn sie ist vulkanischen Ursprungs. Dort erwarten euch Gebiete mit unzähligen Vulkankratern, die wie eine Mondlandschaft wirken. Diese Landschaft ist so außergewöhnlich, dass die UNESCO gleich die komplette Insel zum Biosphärenreservat erklärte.
 

Die Kanaren – selbst im Winter noch schön warm

Lanzarote liegt nur etwa 140 Kilometer von Marokko entfernt. Dort herrscht ein ganzjährig mildes Klima, sodass die Temperaturen selbst im Dezember und Januar noch zwischen 13 und 21 °C liegen. Wenn ihr euch die ganze Insel ansehen oder Sport treiben möchtet, sind daher der Frühling, der Herbst und der Winter zu empfehlen. Für einen tollen Strandurlaub ist jedoch der Sommer ideal. Dann ist es bis zu 28 oder 29 °C warm und auch das Wasser hat eine angenehme Temperatur von 20 °C oder mehr. Extrem heiß wird es auf den Kanaren nur selten, deshalb könnt ihr die Insel auch im Juli oder August besuchen. Für einen Badeurlaub sind die Orte an der südlichen und östlichen Küste Lanzarotes ideal, denn dort findet ihr sehr schöne Sandstrände. An den nördlichen und westlichen Küsten ist es dagegen meist windig, deshalb bieten ihre Strände optimale Bedingungen zum Surfen und für andere Arten Wassersport.
Lanzarote
 

Baden, Surfen, Mountainbiken und vieles mehr – die Freizeitmöglichkeiten auf Lanzarote

 
Abgesehen von schönen Stränden besitzt Lanzarote eine sehr interessante Natur, die sich gut mit dem Mountainbike oder dem Fahrrad erkunden lässt. Vor allem im Norden der Insel wurden viele schöne Pisten angelegt, auf denen ihr mitten durch die Kraterlandschaft fahrt. Sofern ihr über genügend Energie verfügt, könnt ihr sogar die ganze Insel umrunden. Die Gesamtstrecke beläuft sich auf etwa 250 Kilometer.

Urlaub auf Lanzarote

Wenn ihr lieber surft, ist der Ort Famara an der Westküste ein gutes Ziel. Dort findet ihr Küstenabschnitte für Anfänger und Fortgeschrittene und eine Surfschule, falls ihr euch zum ersten Mal auf ein Brett wagen wollt. Auch Surfbretter und andere Ausstattung bekommt ihr vor Ort. In Famara ist Surfen das ganze Jahr über möglich, die höchsten Wellen entstehen jedoch in den Wintermonaten etwa von November bis März. Dann könnt ihr euch in bis zu vier Meter hohe Wellen stürzen.

Auch für Liebhaber von Pflanzen und Tieren hat Lanzarote vieles zu bieten. Die interessante Pflanzenwelt entdeckt ihr am besten auf einem der vielen Wanderwege. Einige führen entlang der Klippen, andere durch die Feuerberge bis hinauf auf den rund 600 Meter hohen Berg Guardilama. Sehr beliebt ist außerdem eine Wanderung ins sogenannte Tal der tausend Palmen.

Cueva de los Verdes

Ein schöner Zufluchtsort an heißen Tagen ist die Cueva de los Verdes. Diese Lavaröhre, die bei einem Vulkanausbruch entstand, könnt ihr auf einer geführten Tour erkunden und euch hierbei gregorianische Gesänge anhören. Ein weiterer Abschnitt, der Jameos del Agua, wurde vom lokalen Künstler César Manrique gestaltet. Er baute sogar einen Konzertsaal in die Grotte, der für vielerlei Veranstaltungen genutzt wird. Im Jameos del Agua könnt ihr es euch außerdem im Restaurant gemütlich machen, wo ihr beim Schlemmen einen tollen Blick auf den unterirdischen See habt.

Auch an vielen anderen Stellen auf der Insel werdet ihr Werke von César Manrique sehen. Er gestaltete unter anderem den Mirador del Rio, einen Aussichtspunkt an der Steilküste. Von seiner Brüstung blickt ihr 475 Meter in die Tiefe. Ein weiteres seiner Bauwerke ist das Taro de Tahíche. In diesem Museum sind Gemälde zahlreicher Künstler, darunter auch Werke von Miró und Picasso ausgestellt.

Sehr lohnenswert: ein Ausflug in den Timanfaya Nationalpark

Timanfaya Lanazrote

Timanfaya

Ein echtes Highlight bei einem Urlaub auf Lanzarote ist der Besuch des Timanfaya Nationalparks. In ihm befinden sich 32 Vulkankegel, die noch relativ jung sind. Sie entstanden im 18. Jahrhundert durch lang andauernde Vulkanausbrüche. Hierbei wurden riesige Mengen Lava herausgeschleudert, die hunderte Häuser und ganze Dörfer unter sich begruben. Die oberste Schicht hat sich inzwischen zwar abgekühlt, wenige Meter unter der Erdoberfläche herrschen jedoch noch immer extrem hohe Temperaturen. Die Angestellten des Parks geben deshalb gern etwas Wasser in die Löcher, das sofort in einer Säule wieder aus dem Boden schießt oder stecken einen Zweig in die Erde, der sogleich in Brand gerät. Durch den Timanfaya Nationalpark verläuft ein etwa 14 Kilometer langer Rundweg. Auf ihm bringt euch ein Bus an die interessantesten Stellen. Die beste Aussicht auf den gesamten Park habt ihr vom 350 Meter hohen Montaña Rajada.

In traumhaften Buchen baden – die schönsten Strände der Insel

Als die schönsten Strände auf Lanzarote werden im Allgemeinen die Papagayo-Strände angesehen. Diese insgesamt sieben, bis zu 400 Meter langen Strandabschnitte befinden sich im Südwesten der Insel nahe des Ortes Playa Blanca. An den Papagayo-Stränden entspannt ihr in Buchten mit feinem weißen Sand, die durch Lavafelsen voneinander getrennt sind. Dort habt ihr außerdem einen schönen Blick auf die benachbarten Insel Fuerteventura und Lobos. Noch besser ist die Aussicht vom Restaurant auf den Klippen.

Papagayo Beach Lanzarote
Auch an den insgesamt rund sechs Kilometer langen Stränden der Stadt Puerto del Carmen könnt ihr in den Sommermonaten herrlich baden. Dieses Reiseziel ist außerdem ideal, wenn ihr gern abends ausgeht. Falls ihr mit Kindern reist, sind dagegen die Strände an der Costa Teguise in der Nähe der Hauptstadt Arrecife zu empfehlen. An diesem Küstenabschnitt findet ihr viele Freizeitangebote und auch einen Wasserpark, in dem nicht nur die Kleinen ihren Spaß haben werden.

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