Schweden-Stockholm

Hej Schweden! Ein Besuch bei Nordlichtern, Elchen & Co.

Schweden ist berühmt für seine idyllische Natur, die Seen, die Mitternachtssonne und die vielen roten Holzhäuser. Ein abwechslungsreiches Urlaubsziel, das vom Polarlicht im Norden bis hin zu tollen Stränden im Süden und trendigen Städten jede Menge zu bieten hat. Egal ob ihr als Familie unterwegs seid, Aktivurlaub macht oder euch durch angesagte Läden shoppen und schlemmen wollt.  Wir nehmen euch mit – einmal Schweden von Nord nach Süd.

Inhaltsverzeichnis:
1. Allgemeine Information
2. Polarlichter in Nordschweden sehen
3. Landschaften und Städte in West- und Mittelschweden
4. Südschweden: Strände und ganz viel Bullerbü

Allgemeine Information

Anreise: Es gibt viele Möglichkeiten nach Schweden zu gelangen. Man kann das Flugzeug bzw. die Bahn nehmen oder – gerade bei Südschweden Besuchern sehr beliebt – mit dem Auto fahren.  Von zahlreichen deutschen Häfen starten Fähren ins südschwedische Trelleborg. Wer lieber „schifflos“ unterwegs ist, wählt den Weg über Dänemark. Die bekannte Vogelfluglinie über Puttgarden nach Dänemark und von dort über die Öresundbrücke führt euch auch ans Ziel.   
Ausweis: Es gibt zwar in der Regel keine Passkontrollen, dennoch sollte man seinen Reisepass oder Personalausweis dabei haben.
Währung: In Schweden zahlt man mit Schwedischen Kronen. Zur Umrechnung: Ein Euro entspricht etwa 10 Kronen.
Beste Reisezeit: Wer Sommerurlaub machen möchte, sollte zwischen Juni und August nach Schweden reisen. Die Winter sind vor allem in Norden sehr lang und kalt, in Südschweden allerdings eher mild. Wer also einen Städtetrip nach Stockholm, Malmö oder Göteborg plant, kann das unbesorgt ganzjährig planen. 

Polarlichter in Nordschweden sehen

Polarlichter

Die Natur im Norden, vor allem im schwedischen Teil Lapplands, ist einfach umwerfend. In Europas letzter Wildnis und Heimat der samischen Ureinwohner gibt es endlose Weiten und ganz viel Ruhe. Die Winter sind zwar lang und mit bis zu minus 40 Grad eisig kalt, aber dafür kann es im Juli und August bis zu 30 Grad warm werden. Da kann man sich herrlich in einem der zahlreichen Seen erfrischen oder sich an der Ostseeküste den Wind um die Nase wehen lassen. Eine Besonderheit im Sommer ist die Mitternachtssonne, die in den warmen Monaten rund um die Uhr für Tageslicht sorgt. Ein guter Ausgangspunkt um die Umgebung zu erkunden, ist die am Polarkreis liegende Stadt Kiruna. Sie ist die nördlichste und größte Stadt Schwedens. Von hier aus ist zum Beispiel der Nationalpark Abisko gut zu erreichen, wo man von der Aurora Sky Station das berühmte Nordlicht Aurora Borealis bestaunen kann. Das faszinierende Naturphänomen bekommt man allerdings nur zwischen Mitte September und Mitte März vor die Linse des Fernrohrs. Auch der höchste Berg Schwedens, der 2.111 Meter hohe Kebnekaise, ist nicht weit von Kiruna entfernt. Um ihn zu besteigen, braucht man allerdings gute Kondition und bergsteigerische Erfahrung. Wer die nicht hat, sollte diesen imposanten Berg lieber von unten betrachten. Oder eine Tour durch die Wildnis in den Nationalparks Lapplands machen. Hier gibt es vier an der Zahl, die zusammen als UNESCO Welterbestätte gelten: Sarek, Muddus, Padjelanta und Stor Sjöfallet. Aber Achtung: Es kann durchaus mal passieren, dass auf einmal Elche oder Polarfüchse euren Weg kreuzen.  

Landschaften und Städte in West- und Mittelschweden

Wer die Stadt der Natur vorzieht, findet in Schwedens Hauptstadt Stockholm jede Menge Sehenswertes. Ein Muss ist der Besuch der Altstadt Gamla Stan, die auf der Insel Stadtsholmen liegt. Hier findet ihr das Königliche Schloss, zahlreiche Kirchen wie die Deutsche Kirche und die Storkyrkan, und natürlich ganz viele hübsche Gassen mit coolen Cafés, Restaurants und Galerien. Auch shoppen lohnt sich hier auf jeden Fall. Aus Schweden kommen jede Menge angesagter Modemarken und Designer, die den skandinavischen Streetstyle in der ganzen Welt berühmt gemacht haben. Das zweite Muss ist ein Besuch des etwas außerhalb gelegenen Freilichtmuseums Skansen. Etwas spezieller, aber für echte Fans lohnenswert, ist ein Besuch des ABBA Museums, in dem sich eine interaktive Ausstellung über die weltberühmte Popgruppe befindet. Unbedingt sehenswert ist der Stockholmer Schärengarten mit seinen fast 35.000 Inseln, Schären (zerklüftete Felsküsten) und Buchten in der Ostsee. Viele der Inseln sind ganz einfach mit der Fähre zu erreichen. Lust auf Kultur? Nicht weit entfernt von der Hauptstadt liegen die berühmten Schlösser Gripsholm und Drottningholm. Aber nicht nur Stockholm und Umgebung lohnen einen Besuch. Auch die Studentenstadt Uppsala solltet ihr besichtigen. Beeindruckend sind unter anderem das Hauptgebäude der Universität, die größte Domkirche des Landes und das Schloss aus dem 16. Jahrhundert.

Wer mit der Familie unterwegs ist oder seinen Urlaub gerne sportlich verbringt, ist in den Regionen Dalarna, Värmland oder Mälardarlen am richtigen Ort. Hier kann man paradiesische Urlaubstage verbringen und perfekt abschalten. Zum Beispiel bei einer Radtour. Schweden ist ein sehr fahrradfreundliches Land, mit einem gut ausgebauten Netz an Radwegen. Spaß macht auch Bewegung auf dem Wasser. Es gibt in Schweden 10.000 Seen und zahlreiche Flüsse, auf denen man prima mit dem Kanu herumpaddeln kann, wie zum Beispiel auf dem Siljansee in der Provinz Dalarna oder dem See Vänern in Värmland. Und ansonsten heißt es: Ab in den Wälder zum Blaubeeren pflücken!

Stockholm

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Südschweden: Strände und ganz viel Bullerbü

In Südschweden ist die Landschaft kontrastreich. Man findet schöne Sandstrände, tiefe Wälder, Seen und hübsche Städte. Dieser Teil des Landes grenzt an die Ostsee, an Norwegen und an den Kattegat – das ist das Meeresgebiet zwischen Jütland und der schwedischen Westküste. Viele deutsche Urlauber fahren mit der Fähre nach Trelleborg. Wer fliegt, landet entweder in Göteborg, Malmö, Visby oder Helsingborg. Die bekannteste Region Südschwedens ist wahrscheinliche Smaland – Heimat der Autorin Astrid Lindgren. Wer ihr und ihren frechen Romanfiguren nahe sein will, besucht am besten den Erlebnispark Astrid Lindgrens Värld in Vimmerby, dem Geburtsort der berühmten Schriftstellerin. Hier trifft man Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Karlsson vom Dach und all die anderen Helden aus Kindheitstagen. Wer in dieser Region Urlaub macht, kann auch einen Abstecher in die Universitätsstadt Vaxjö unternehmen oder in einem Elchpark diese besonderen Tiere aus nächster Nähe bestaunen. Smaland ist etwa so groß wie Nordrhein-Westfalen, aber es leben nur sehr wenige Menschen hier. Stattdessen gibt es jede Menge Natur. Urwaldartige Wälder in den Nationalparks, tiefblaue Seen und überall die typischen roten Holzhäuser zwischendrin. Eben echtes Bullerbü-Land. Aber auch die anderen Regionen – Skane, Blekinge, Halland, Gotland und Öland –  sind sowohl für aktive als auch für entspannte Urlaube bestens geeignet.

Fluss-Schweden

Wer seine Tage gerne am Strand verbringt, ist in Halland genau richtig. Man bezeichnet diesen Teil der Küste auch als „schwedische Riviera“ – wegen des langen Sandstrandes in der Bucht von Laholm.  Tolle Strände gibt es auch auf Öland, Schwedens zweitgrößter Insel. Sie ist auch bei den Schweden selbst ein beliebtes Urlaubsziel. Kein Wunder, bei den tollen Sandstränden, Badebuchten und Kalkfelsen. Auf Öland befindet sich übrigens Schloss Soliden – die königliche Sommerresidenz.

Ihr plant einen spannenden Städtetrip? Dann auf nach Göteborg! Die moderne Hafenstadt ist unter anderem für ihre alte Fischhalle berühmt. Hier bekommt man frisch gefangene Köstlichkeiten aus dem Meer. Wer sich diese lieber schon frisch zubereitet gönnt – kein Problem, in Göteborg gibt es jede Menge toller Restaurants. Sehenswert ist außerdem das alte, schön renovierte Arbeiterviertel Haga oder das Kulturzentrum. Die Stadt ist im Trend, auch bei Künstlern und Musikern. Das merkt man, denn es gibt hier viele Galerien und spannende Konzertveranstaltungen.

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