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Abenteuer Natur und Glitzer-Städte: Mit dem Camper durch den Westen der USA

Freiheit und Abenteuer im Westen der USA. Mit dem Camper. In der Natur übernachten und Städte wie Los Angeles, San Francisco und Las Vegas erleben. Einfach losfahren und bleiben wo es euch gefällt. Klingt gut? Dann bitte weiterlesen.

Tipps zur Vorbereitung der USA Camper Reise

So viele Nationalparks und tolle Städte. Wo fängt man an? Und was schafft man auf einer Reise? Bevor es losgeht, solltet ihr euch auf jeden Fall Gedanken über die Route machen. Kleine Schlenker sind dann vor Ort natürlich möglich, aber die grobe Richtung solltet ihr wissen. Überfrachtet eure Planung nicht. Die Distanzen sind weit und der Urlaub soll nicht in Stress ausarten. Plant nicht mehr als 300 Kilometer am Tag ein, sonst sitzt ihr nur im Auto.

Nehmt euch für euer USA- Abenteuer so viel Zeit wie möglich. Drei Wochen sind ideal, da kann man viel anschauen, ohne dass die Tagesetappen zu lang werden. Macht euch frühzeitig an die Planung. Die Flüge sind oft günstiger, wenn man sie ziemlich weit im Vorfeld bucht. Und dann könnt ihr auch in Ruhe das perfekte Wohnmobil aussuchen und mieten.

Das eigentliche Ziel für viele USA Campingurlauber sind die Nationalparks. In den beliebtesten Parks solltet ihr euren Stellplatz bereits vorab in Deutschland reservieren. Auf der Website des National Park Reservation Service kann man sich über freie Stellplätze informieren und auch gleich buchen.

San Francisco

San Francisco

Mit dem Camper durch den Westen der USA San Francisco

ist ein guter Startpunkt für die Reise. Nutzt den Tag nach eurer Ankunft, um euch zu akklimatisieren und die Stadt anzusehen. Die Golden Gate Bridge, der Union Square, das Hafenviertel Fisherman´s Wharf oder eine Fahrt mit der legendären Cable Car Bahn. Unvergessliche Eindrücke, gleich zu Beginn eurer Reise.

Und dann geht das Abenteuer richtig los. Wer es nicht mehr erwarten kann endlich in die Natur zu kommen, erreicht nach knapp vier Stunden den berühmten Yosemite Nationalpark. Hier warten die Yosemite Falls, mit 739 Metern der höchste Wasserfall Amerikas.

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Viva Las Vegas

 

Entscheidet ihr euch für eine Weiterfahrt Richtung Las Vegas, geht es durch den Death Valley Nationalpark. Hier kann es im Sommer bis zu über 50 Grad heiß werden. Schön, dass es im Camper eine Klimaanlage gibt. Berühmter Aussichtspunkt ist der Zabriskie Point.

Kontrastprogramm Las Vegas: Eine Glitzerwelt mit berühmten Spielcasinos und riesigen Hotels mit noch riesigeren Wasserfontänen davor. Ein Bummel über den Strip und eine Cola im Hard Rock Café sind der Klassiker.

Der Gran Canyon: eines der unglaublichsten Naturschauspiele der Welt...

Der Gran Canyon: eines der unglaublichsten Naturschauspiele der Welt…

Etwa vier Stunden entfernt, befindet sich der Grand Canyon. Wenn man auf den Felsen steht und die Augen über die unendliche Weite schweifen lässt, fühlt man sich winzig klein. Wer Zeit hat, kann hier auch toll wandern.

Begebt ihr euch von dort aus Richtung Los Angeles, macht einen Stopp im Joshua Tree Nationalpark. Wüste und Wildnis. Wer auf Komfort verzichten kann und menschenleere Plätze mag, kann hier die Nacht auf dem Campingplatz verbringen. Seinen Namen hat der Nationalpark von den Josua Palmlilien, einer Art Kakteengewächs. Die Pflanzen werden bis zu 900 Jahren alt und sehen einzigartig aus.

Noch etwas über 200 Kilometer und ihr seid in Los Angeles. Stadt der Engel und der Hollywood Blockbuster. Filmfans freuen sich über den Walk of Fame am Hollywood Boulevard, die Filmstudios oder den Sunset Boulevard. Alles schon oft im Fernsehen gesehen – jetzt seid ihr live dabei.

Die Stadt der Engel erscheint auch Nachts in vollem Glanz.

Die Stadt der Engel erscheint auch Nachts in vollem Glanz.

Weiter geht’s auf der California State Route 1, auch Highway 1 genannt, zurück nach San Francisco. Einmal diese Straße entlang des Pazifiks zu fahren – davon träumt jeder. Unterwegs gibt es viel zu sehen. Vor allem auf dem Stück an der Küste von Big Sur bis zu dem Städtchen Monterey.

Ein Tipp ist auch der Sequoia Nationalpark in der Sierra Nevada mit seinen riesigen Mammutbäumen. Er ist nicht so überlaufen wie beispielsweise der Yosemite Nationalpark. Und liegt ziemlich in der Mitte auf dem Weg von Los Angeles nach San Francisco.

Wer viel Zeit hat, kann natürlich auch noch zahlreiche andere Parks erobern. Wie zum Beispiel den Zion Nationalpark oder den Bryce Canyon. Und wenn man nur zwei Wochen Urlaub hat, hilft nur eines: Zuhause gleich die nächste Reise planen.

Welcher Nationalpark gefällt euch am besten?

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1 Kommentar

  1. Australien_Fan_Elisabeth

    JA! Das ist so der Wahnsinn mit dem Camper unterwegs zu sein! Ich bin letztes Jahr mit meinem Freund zusammen mit dem Camper durch Australien gereist. Wir haben uns viel Zeit genommen. Und man kann ja sehr viele Orte mit dem Camper besuchen, zu denen man sonst nur schwer mit den dortigen öffentlichen Verkehrsmitteln gelangt. Es war toll, dass kleine eigene Heim immer mit dabei zu haben und trotzdem so viel Freiheit zu geniessen. Ich habe die Buchung damals mit dem Reisebüro von Globetrotter geregelt. Toll waren noch die Insidertipps der dort tätigen Reiseberater.

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