Traumurlaub in der Dominikanischen Republik

 
Bei einer Reise in die Dominikanische Republik denkt ihr sicherlich zuerst an traumhafte Strände, wo ihr unter Palmen in der Sonne liegt und euch zwischendurch im kristallklaren Wasser erfrischt. Damit habt ihr durchaus Recht, denn dieses Land besitzt unzählige Strände, an denen man das tolle Wetter genießen, surfen oder die Unterwasserwelt beim Schnorcheln oder Tauchen erkunden kann. Doch der Inselstaat hat noch einiges mehr zu bieten. Wandern in den Bergen, Dschungel und Nationalparks erkunden oder interessante Sehenswürdigkeiten besuchen. Die Dominikanische Republik bietet ideale Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Urlaub.

Inhaltsverzeichnis:

Allgemeine Informationen
Ost-, Nord- oder Südküste
Sehenswürdigkeiten
Kulinarisches und Nachtleben
Top 5 Strände

Allgemeine Informationen

Für einen sorgenfreien Urlaub in der Dominikanischen Republik Ferien benötigt ihr neben einem gültigen Reisepass etwas Geduld. Denn der Flug auf die Insel dauert bei einem Direktflug in etwa zehn Stunden. Die beste Reisezeit für einen Besuch der Dom. Rep. – wie der Staat auch gerne abgekürzt wird – hängt von der besuchten Region ab. An der Südküste herrschen von November bis April optimale Bedingungen, an der Ostküste dagegen von Dezember bis Juli. Soll es in den Norden der Insel gehen, dann empfehlen wir euch die Monate Mai bis Oktober. Die offizielle Landeswährung ist der Dominikanische Peso, doch mit US-Dollar kommt ihr auch prima zurecht. Geld wechselt man am besten direkt vor Ort, hilfreich ist außerdem eine Kreditkarte.

Ost-, Nord- oder Südküste – Tipps für die Auswahl des Reiseziels

Ein oft gebuchtes Urlaubsziel in der Dominikanischen Republik ist die Stadt Punta Cana an der Ostküste. Dort findet man endlos lange Sandstrände und komfortable Hotels. Punta Cana ist vor allem dann ideal, wenn man am Strand entspannen und sich verwöhnen lassen möchte. Man kann dort aber auch Wassersport treiben und beispielsweise surfen oder Jetski fahren. Auch zum Tauchen bietet die östliche Küste mit ihren vorgelagerten Korallenriffen optimale Bedingungen. Neben der Stadt Punta Cana sind in dieser Region vor allem die Orte Bávaro und La Romana beliebt. Von La Romana sind es nur etwa 18 Kilometer bis nach Bayahibe. In der Nähe dieses kleinen Dorfes liegt ein sehr schöner Nationalpark, der Parque Nacional del Este, wo man Höhlen der Taino Indianer anschauen kann.

Viele Möglichkeiten des Vergnügens gibt es in der Dominikanischen Republik.

Ob Dschungel, Strand oder Vögel beobachten, in der Dom. Rep. ist für jeden Geschmack etwas geboten.

Auch an der Nordküste gibt es traumhafte Strände. Im Unterschied zu den Stränden der anderen Regionen hat der Sand hier eine goldgelbe Farbe. Auch kulturell ist die Nordküste interessant. Dort liegt unter anderem die Stadt Puerto Plata mit einem mittelalterlichen Flair und zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie dem Fortaleza San Felipe. Diese Festung wurde im 16. Jahrhundert zum Schutz vor Piraten erbaut. Eine tolle Aussicht hat man vom Berg Isabel de Torres. Eine weitere Besonderheit der Nordküste sind die großen Wälder, die man wahlweise zu Fuß, auf einem Reitausflug oder mit dem Mountainbike erkunden kann. Die Nordküste wird auch Bernsteinküste genannt. Ihr könnt also beim Baden oder beim Strandspaziergang gleichzeitig auf Schatzsuche gehen.

In den bereits genannten Regionen findest man viele Hotels mit All-Inclusive-Angeboten. Nur wenige Urlauber bereisen jedoch die Küste im Südwesten. Sie ist daher ideal für alle, die Ruhe suchen und das Leben der Einheimischen kennen lernen möchten. Wer gerne Vögel oder Reptilien beobachtet, ist an der Südküste gut aufgehoben. Dort befinden sich zwei Salzwasserseen, an denen große Scharen Wasservögel leben. Im Süden und Südwesten des Landes gibt es außerdem Flamingos, Leguane und sogar Krokodile. Landeinwärts wiederum erstrecken sich Berge und ein großer Dschungel. Abenteurer kommen im Süden der Dominikanischen Republik daher auf ihre Kosten. 

Sehenswürdigkeiten und schöne Ausflugsziele in der Dominikanischen Republik

In der Dominikanischen Republik gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Besonders viele davon sind in der Hauptstadt Santo Domingo zu sehen, wo einst Kolumbus mit seinen Schiffen landete. Dort sind du unter anderem Kirchen, Klöster, die ehemalige Königsresidenz und eine Befestigungsanlage besichtigen.

Wer lieber in der Natur unterwegs ist, trifft mit dem Parque Nacional Los Haitises eine gute Wahl. Diesen Nationalpark mit Regenwäldern, Mangrovensümpfen und Tropfsteinhöhlen, in denen Felszeichnungen der Ureinwohner zu sehen sind, erreichst man am besten per Boot von der Halbinsel Samana.

Die Insel Cayo Levantado kennt man vermutlich auch, wenn man noch nie in der Dominikanischen Republik war. Denn dort wurde der Werbespot für das Getränk Bacardi gedreht.

Wenn man gerne die Unterwasserwelt erkundet, sollte man La Caleta Nationalpark keinesfalls verpassen. In seinen Korallenriffen leben viele bunte Fische und Schildkröten, außerdem gibt es zahlreiche Schiffswracks zu erkunden. Reichlich Spaß bieten auch die Wasserfälle des Flusses Damajagua in der Nähe von Puerto Plata. Mehrere Stufen ermöglichen es, die Wasserfälle „hinaufzusteigen“ und von einem zum nächsten zu springen oder zu rutschen.

Natur und Kultur in der Dom. Rep.

In der Dominikanischen Republik gibt es neben unberührter Natur auch Kulturschätze zu entdecken.

Kulinarische Spezialitäten und Nachtleben

Nach all den Aktivitäten ist es an der Zeit, die dominikanische Küche zu erkunden. Sie ist von so vielen Einflüssen geprägt, dass man täglich etwas Neues probieren kann. Typisch für die Insel sind vor allem Fleischgerichte, die mit verschiedensten Beilagen serviert werden. Das Nationalgericht Bandera Dominicana zum Beispiel besteht aus Reis, Bohnenpüree und zart knusprigem Fleisch. Gewürzt ist das ganze feurig scharf mit Chilli. Eine ebenso wichtige Rolle in der dominikanischen Küche spielt natürlich auch der Fisch. Besondere Köstlichkeiten wie Langusten und Riesengarnelen kann man hier bedenkenlos genießen.

Nach einem schönen Tag am Strand oder einem Ausflug möchte der ein oder Andere sicherlich auch das Nachtleben genießen. In vielen Städten der Insel befinden sich Clubs und Diskotheken, besonders groß ist das Angebot jedoch an Orten wie Cabarete, Sosúa und Boca Chica sowie in der Hauptstadt Santo Domingo. Dort kann man zu karibischer Musik tanzen und sich den richtigen Hüftschwung von den Einheimischen beibringen lassen. 

Die Top 5 der schönsten Strände in der Dominikanischen Republik

Zum Schluss möchten wir euch noch ein paar Tipps zu den schönsten Stränden geben. Traumhafte Küstenabschnitte findet man zwar in allen Teilen der Insel, der ein oder andere Strand könnte jedoch für euch besonders interessant sein.

Die Playa Bavaro ist einer von vielen Traumstränden in der Dominikanischen Republik.

  1. Die Playa Bonita auf der Halbinsel Samaná ist ein tolles Ziel, wenn ihr in der Zeit von Dezember bis März Urlaub in der Dominikanischen Republik macht. Dann sind vor der Küste häufig Buckelwale zu sehen.
  2. Wenn ihr tauchen möchtet, empfehlen wir die Playa Bavaro bei Punta Cana. Dort könnt ihr neben Korallenriffen auch ein altes Schiffswrack erkunden.
  3. Die Playa El Macao in der Nähe von Punta Cana bietet optimale Bedingungen zum Surfen. Dieser Strand ist touristisch kaum erschlossen, deshalb könnt ihr euren Lieblingssport dort ganz ungestört ausüben.
  4. Ebenfalls sehr ruhig ist der traumhafte Strand im Nationalpark Jaragua. Er ist gleichzeitig eine gute Möglichkeit, vor dem Sonnenbad eine kleine Wanderung durch die schöne Natur zu machen.
  5. Wenn ihr Trubel liebt, ist dagegen der Strand von Boca Chica im Süden der Dominikanischen Republik eine gute Wahl. Hier wird an jeden Sonntag eine große Strand-Party gefeiert. Dieser Strand ist aber auch für Familien mit Kindern zu empfehlen, denn er fällt recht flach ab.

 

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