Painted Ladies in San Francisco

Reisebericht: Insider-Tipps für San Francisco

Für unsere Kollegin Elisa war es im August endlich wieder soweit – sie flog nach 2 Jahren wieder „nach Hause“, nach San Franciso.  Obwohl sie dort 12 Monate lebte, ist ihre „To Do Liste“ noch lange nicht vollständig abgehackt. Bei ihrer 14 tägigen Reise hat sie dies versucht zu ändern: 

Ende August ging es endlich los. Von München aus mit Turkish Airlines zuerst nach Istanbul und nach zwei Stunden Aufenthalt saß ich schon im Flieger Richtung San Francisco. Etwas mulmig war mir schon vor den nächsten (fast) 13 Stunden, aber das Bordprogramm und das Essen der Airline ließen wirklich keine Wünsche offen. Völlig übermüdet (es war ein reiner Tagflug den wir hatten) stand ich dann irgendwann vor dem netten Beamten der US Immigration und nach einem kurzen „ Welcome back home“ hatte ich wieder amerikanischen Boden unter den Füßen. Abgeholt wurde ich von Freunden, die mich zu meiner alten Gastfamilie fuhren, wo ich dann auch recht früh und todmüde ins Bett fiel.

Die ersten paar Tage verbrachte ich mit Familie und Freunden aber dann stand endlich der lang ersehnte Besuch in meiner Lieblingsstadt auf dem Programm. Mit der U-Bahn ging es nach Downtown San Francisco, wo ich an der Powell Street ausstieg. Von dort aus erreicht man die meisten wichtigen Sehenswürdigkeiten entweder zu Fuß oder mit dem Bus. Das Bus- und BART (U- Bahn) Netz in San Francisco bringt einen zu guten Preisen eigentlich überall hin. Jedem der gerne auch etwas läuft empfehle ich aber wirklich so viel wie möglich auf diese Art zu sehen. Man bekommt einen ganz besonderen Einblick in die Stadt, entdeckt an jeder Ecke etwas neues und hält sich dank der vielen Berge fit! Ich entschied mich zuerst dem Union Square einen Besuch abzustatten. Rund um den Union Square kann man super shoppen, Theater besuchen und und und. Also eigentlich spielt sich in der Gegend fast alles ab!  Ich startete also mit einer kleinen Shopping Tour, die leider nicht so klein blieb wie erwartet. Da der Weg bis zum Ferry Building nicht sonderlich weit war, und das Wetter wunderschön, entschloss ich mich kurzerhand dort hin zu laufen. In einem Moment ist man umgeben von hohen Häusern und vielen Menschen und im anderen steht man schon am Wasser. Das ist eins der Dinge die ich an San Francisco ganz besonders toll finde.

Nach einer kurzen Fahrt mit einer der tollen, alten Straßenbahnen, die übrigens nur 2$ kosten und fast genauso schön sind wie die Cable Cars, kam ich an DEM Touristen Punkt der Stadt an: dem Pier 39.
Hier ist immer etwas los und es wimmelt nur so von Touristen. Allerdings kann man sich natürlich auch die wichtigsten Sachen (wenn auch nur aus der Ferne) von hier anschauen: Alcatraz und die Golden Gate Bridge.

Dank der Sonne war die Brücke nicht Nebel verhangen und auch Alcatraz konnte man sehr gut erkennen.Pier392 Den stinkenden Seelöwen habe ich auch einen Besuch abgestattet. Da so langsam der Hunger einsetzte, konnte ich zwischen Seafood oder diversen Fast Food Ketten wählen. Sehr zu empfehlen ist hier die berühmte San Francisco Clam Chwoder. Diese Muschelsuppe wird in einem Brot serviert und schmeckt wirklich lecker! Ich wollte aber meinem Lieblings Burger Laden in den USA einen Besuch abstatten und so gab es bei „In ‘n‘ Out Burger“ Cheesburger und Pommes. Die Preise und die frischen Zutaten überzeugen dort einfach! Für den ersten Tag hatte ich also alles auf meiner Liste abgehackt und konnte mich wieder auf den Heimweg machen.

Ein weiteres Highlight, das ich die Tage darauf besucht habe, zählt zu meinen Lieblingsorten in der Gegend. Eine kleine Straße die man entweder von Orinda oder von Berkeley aus erreicht führt einen Berg hinauf zum „Grizzly Peak“. Wahrscheinlich DER schönste Aussichtspunkt in der Gegend und zu jeder Tages und Nachtzeit gut besucht. Deshalb ist das Parken dort oben immer etwas abenteuerlich, hat man aber erst einmal einen Platz gefunden, kann man seinen Blick über Oakland, Berkeley und San Francisco schweifen lassen, und mit etwas Glück sogar die Golden Gate Bridge sehen. Ganze drei mal hat es mich dorthin während meines Urlaubs verschlagen. Wer die Möglichkeit hat, kann Berkeley bei einem kleinen Spaziergang besser kennenlernen oder stattet dem Uni Campus der Berkeley Universität einen Besuch ab. Gerade zu Footballspielen der California Golden Bears lohnt sich das besonders! 

Die Tage darauf ging es ein zweites Mal in „the City“ wie sie auch gerne nur genannt wird. Diesmal mit Freunden, die zu Besuch waren und die Gegend erkunden wollten. Unsere Reserven wurden erstmal mit einem Kaffee bei Starbucks aufgefüllt, den es in den USA ja gefühlt alle 50 Meter gibt. Danach sind wir Richtung China Town gelaufen, eines der größten Chinatowns außerhalb Asiens. Super einkaufen kann man dort zum Beispiel Souvenirs, die dort lange nicht so überteuert sind wie am Pier 39. Generell gibt es dort viele verrückte Läden mit Lampen oder im Schaufenster hängenden gebratenen Enten. Für uns ging es dann, zu Fuß, auf den viel zu langen Weg zur Lombard Street. Das Wetter meinte es wirklich sehr gut, denn es war manchmal echt heiß. Der Weg zur Lombard Street ist auch ohne Hitze schon anstrengend genug, denn es geht gefühlt nur bergauf.  Der steilste Teil der Straße ist zugleich eine der  „kurvenreichsten“ Straßen der Welt. Viele Touristen fahren dort mit dem Auto entlang, ich finde aber man kann den Ausblick und die Straße per Fuß viel besser genießen. Mit dem Bus, der für zwei Stunden übrigens nur 2$ kostet, sind wir dann zum Alamo Square gefahren. Während meiner ersten 12 Monate in den USA habe ich es nie dorthin geschafft, und war also gespannt, ob die Painted Ladies in echt genauso schön aussehen, wie man sie aus diversen TV Serien kennt. Etwas enttäuscht war ich am Ende schon, dass die Häuser zwar schön, aber nicht so schön wie erwartet waren. Trotzdem lohnt sich ein Besuch, vor allem zur feuchteren Jahreszeit, wenn der Park auch noch schön grün ist.

Meinen letzten San Francisco Besuch unternahm ich einige Tage vor meiner Heimreise mit meiner besten Freundin. Wir wollten etwas Besonderes machen und entschlossen uns also über die Golden Gate Bridge zu laufen. Das Wetter war perfekt, die Brücke hing ausnahmsweise mal nicht im Nebel und so ging es am Mittag los. Direkt am Aussichtspunkt gibt es einen kleinen Imbiss in, dem man zu moderaten Preisen Hot Dog und Co. mit Blick auf die Brücke verspeisen kann.
Das war mal ein etwas anderes Mittagessen!

Die fast 3km über die Brücke waren nicht allzu schwer, denn man konnte wunderbar die Aussicht genießen und den Blick über die Bay Area schweifen lassen. Es war schon wirklich etwas Besonderes über das wichtigste Wahrzeichen der Stadt zu laufen. Auf der anderen Seite angekommen fuhren wir in die nächste Stadt, Sausalito. Diese kleine Stadt hat viele Cafes, Restaurants, und Galerien. Wir haben etwas getrunken und uns dann ein Ticket für die nächste Fähre gekauft. Für 11$ vielleicht nicht unbedingt billig, aber es lohnt sich allemal!  Auf der Heimfahrt fuhren wir an der Golden Gate Bridge vorbei, konnten einen Blick auf Alcatraz werfen und kamen am wunderschönen Ferry Building von San Francisco wieder an.

So konnte ich also zum Abschied noch einmal einen besonderen Blick auf die „Skyline“ der Stadt werfen.

Leider vergingen die zwei Wochen viel zu schnell und nach 14 Tagen saß ich schon im Flieger Richtung Deutschland. Der Pilot bescherte aber allen Mitreisenden einen wunderbaren Moment. FlugKurz nach unserem Start in San Francisco flogen wir zuerst über die Golden Gate Bridge, San Francisco und dann entlang der Bay Bridge über Oakland und Berkeley. Natürlich habe ich auch beim zweiten Besuch nicht alle Dinge machen können, die ich mir vorgenommen hatte, so ist aber noch etwas übrig bis ich das Nächste Mal wieder komme!

 

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Vielleicht habt ihr jetzt auch Lust auf Urlaub in San Francisco.
Wir haben  ein paar super Hotels für euch gefunden!

 

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