Dächer von Rom in Italien

Dolce Vita soweit das Auge reicht: Die Top 9 Sehenswürdigkeiten in Rom

Unzählige kulturelle Schätze, eine jahrtausendealte, bewegte Geschichte, ein Flair zwischen Großstadt-Hektik und mediterranem Dolce Vita – das ist Rom, ein faszinierender Sehnsuchtsort wie er leibt und lebt! Mit 2,8 Millionen Einwohnern ist Italiens Hauptstadt nicht nur die mit Abstand größte Stadt des Landes, sondern zählt neben London, Berlin und Paris zu den historisch bedeutendsten Metropolen des gesamten Kontinents – die Spuren verschiedenster Epochen, die von der Antike über das Mittelalter bis in die Renaissance reichen, prägen noch heute das Gesicht der „Ewigen Stadt“! Darüber hinaus beheimatet „Roma“ mit der Vatikanstadt das Zentrum der katholischen Welt auf seinem Stadtgebiet.

Ihr seht jetzt schon, dass es ganz schön viel ist, was Rom zu bieten hat! Damit ihr nicht den Überblick verliert, geben wir euch im folgenden Beitrag eine nützliche Übersicht über jene Sehenswürdigkeiten Roms, die ihr keinesfalls verpassen solltet und helfen euch mit nützlichen Tipps, im (manchmal doch etwas wuseligen) Stadtleben Roms den Überblick zu behalten. Aber keine Angst, beschrieb Schauspiellegende Robert De Niro „Roma“ doch einst sehr treffend: „Italien hat sich verändert. Aber Rom bleibt Rom.“ In diesem Sinne viel Spaß und andiamo!

Inhaltsverzeichnis:

1. Kolosseum: DAS Wahrzeichen Roms

Hättet ihr gewusst, dass Rom mit einem Ausmaß von 1.285 Quadratkilometern die flächenmäßig größte Stadt der Europäischen Union ist (zum Vergleich: Berlin hat 892 Quadratkilometer)? Fun Fact: Ziemlich genau im Zentrum des gigantischen Stadtgebiets von Rom befindet sich mit dem Kolosseum das Wahrzeichen der Stadt und eines der bekanntesten Bauwerke der Welt. Das altertümliche Amphitheater, das heute wie kaum etwas anderes für den technischen Fortschritt und die Macht des antiken Roms steht, ist erstaunlich gut erhalten: Gerade an der bekannten Nordfassade könnt ihr völlig intakte Torbögen, tragende Säulen, ornamentartige Verzierungen und die tatsächliche Höhe des „Stadions“ erkennen, in dem in der Antike grausame und blutrünstige Tier- und Menschenkämpfe sowie Exekutionen stattfanden.

Das Kolosseum in Rom
Das Kolosseum in Rom

Von jenen brutalen Schauspielen, dem Erbau des Kolosseums, wo die Loge des Kaisers war und wie es dem Bauwerk nach dem Untergang des römischen Weltreichs erging, erfahrt ihr mehr, wenn ihr an einer Führung teilnehmt (die Teilnahme an einer Führung ist für den Eintritt ins Kolosseum allerdings kein Muss). Vor dem und im Kolosseum erwartet euch eine beeindruckende, unvergessliche Zeitreise, die für jeden Rom-Besucher absolute Pflicht ist.

Kolosseum von Rom von Innen
Man muss einmal selbst vor Ort sein, um die Außmaße des Kolosseums zu begreifen
  • Anfahrt: Am einfachsten erreicht ihr das Kolosseum mit der der blauen Metrolinie B (Haltestelle „Colosseo“). Zudem halten mehrere Buslinien direkt am Kolosseum
  • Führungen: gibt es sowohl im Rahmen einer Stadtführung, als auch aufs Kolosseum begrenzt
  • Eintritt: Regulär 12 Euro, für Besucher aus EU-Ländern zwischen 18 und 25 Jahre 7,50 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre gratis
  • Öffnungszeiten: mindestens 08:30 Uhr – 16:30 Uhr, in wärmeren Monaten abends länger

2. Forum Romanum: Zentrum des antiken Weltreichs

Als römische Legionen in der Antike weite Teile der damals bekannten Welt besetzten und unterwarfen, war die Stadt Rom DAS Machtzentrum des antiken Weltreichs. Ebenso lebhafter wie vielseitiger Mittelpunkt der Stadt war das Forum Romanum, ein marktplatzartiges Ambiente, wo sich das gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und religiöse Leben der alten Römer abspielte – „sehen und gesehen werden“ war damals schon ein wichtiger Aspekt des Stadtlebens.

Forum Romanum in Rom
Das alte Stadtzentrum: Das Forum Romanum

Im Zuge der archäologischen Ausgrabungen stellten Forscher fest, dass das Forum Romanum während der Kaiserzeit seine vollste Pracht entfaltete: Noch heute erinnern riesige Säulen, mächtige Tempel, imposante Triumphbögen und historische Markthallen an jene Tage. Teil des parkähnlichen Areals ist auch der Palatin, einer jener sieben Hügel, auf denen das antike Rom erbaut wurde. Hier könnt ihr die Ausgrabungsstätten der kaiserlichen Residenzen besichtigen und noch tiefer ins Alte Rom „eintauchen“. Unser Tipp: Da das weitläufige Areal direkt westlich an das Kolosseum grenzt, lassen sich diese Sehenswürdigkeiten von Rom perfekt verbinden.

  • Anfahrt: Metrolinie B („Colosseo“)
  • Führungen: Kombitickets mit Besichtigung des Kolosseums möglich
  • Eintritt: Kombiticket Forum Romanum, Palatin, Kolosseum 22 Euro; Kostenlos für Besucher unter 18 Jahren (nur Forum Romanum)
  • Öffnungszeiten: täglich von 8:30 Uhr bis eine Stunde vor Sonnenuntergang (Stand 2020)

Schon in der Antike, als das Forum Romanum voller Leben war, hieß es: Alle Wege führen nach Rom. In diesem Beitrag zeigen wir euch zumindest drei verschiedene, entlang derer ihr eure Italienrundreise planen könnt. Das Endziel ist dabei immer Rom, die für uns schönste Stadt der Welt!

3. Monumento a Vittorio Emanuele II: Der „Altar“ Italiens

Direkt am westlichen Ende des Forum Romanum könnt ihr an der Piazza Venezia eines der schönsten und auffälligsten Bauwerke Roms entdecken. Das Monumento a Vittorio Emanuele II ist eine riesige, tempelartige Ruhmeshalle aus blütenweißem Marmor, das dem ersten König Italiens gewidmet ist. Da Viktor Emanuel II (1820–1878) maßgeblich zur Schaffung eines italienischen Einheitsstaates beitrug, trägt das Monument den Beinamen „Altara della Patria“, also „Altar des Vaterlandes“. So ist es also kaum verwunderlich, dass die vorgelagerte Reiterstatue des Königs von zwei riesigen Italienflaggen flankiert ist.

Monumento a Vittorio Emanuele II in Rom in Italien
Das Monumento a Vittorio Emmanuele II wird aufgrund ihres Äußeren von den Römern liebevoll „Schreibmaschine“ genannt

Der gesamte Prachtbau strotzt nur so vor Pomp: Verspielte Ornamente, prachtvoller Stuck, erhabene Statuen, detailreiche Wandfresken, verschlungene Treppenläufe und beeindruckende Säulenkonstruktionen haben dazu geführt, dass die königliche Ruhmeshalle im Volksmund der Römer auch spöttisch als Hochzeitstorte oder Schreibmaschine bezeichnet wird. Ob kitschig oder nicht: Wir finden, ihr solltet euch diese wunderschöne Sehenswürdigkeit Roms auf keinen Fall entgehen lassen – zumal sie ein tolles Fotomotiv ist.

Anfahrt: Direkt an der Piazza Venezia halten mehrere Buslinien sowie die Straßenbahnlinie 8

4. Pantheon: Eines der ältesten Bauwerke Roms

Wenn ihr von der Piazza Venezia gut einen Kilometer gen Nordwesten geht, werdet ihr trotz der schmalen Gassen und dichten Bebauung die Kuppel des Pantheons entdecken. Das runde Bauwerk mit dem vorgelagerten, tempelartigen Eingangsportal ist wohl das am besten erhaltene Gebäude aus dem antiken Zeitalter Roms. Das Pantheon, dessen damaligen Zweck Geschichtsforscher bis heute nicht herausfinden konnten, mag zwar von außen etwas „unspektakulär“ wirken, im Inneren offenbart es aber seine ganze Pracht:

Pantheon in Rom
Das Pantheon, ein altes römisches Bauwerk, ist jetzt eine Kirche

Die halbkugelförmige, wuchtige Kuppelkonstruktion hat an ihrem Scheitelpunkt ein großes Loch (ein sogenanntes „Oculus“), durch welches Tageslicht ins Innere fällt und dem von Säulen, Statuen, Ornamenten und Fresken geprägten Innenraum eine fast schon mystische Aura verleiht. Unser Tipp für euch: Wenn ihr euch diese Sehenswürdigkeit Roms in Ruhe anschauen wollt, solltet ihr so früh wie möglich da sein, andernfalls wird es im weiten Rund der heutigen Kirche recht „kuschelig“. Neben der „kirchentypischen“ Architektur gibt es im Pantheon auch die Grabmäler des Malers Raffael und mehrerer Könige Italiens zu besichtigen.

Pantheon von Innen in Rom
Die beeindruckende Kuppel des Pantheons
  • Anfahrt: Mehrere Buslinien halten an den nahe gelegenen Haltestellen „Rinascimento“ (westlich des Pantheons) und „Argentina“ (südlich)
  • Führung: Audioguide (6 Euro), Geführte Tour (beinhaltet weitere Sehenswürdigkeiten Roms (20 Euro)
  • Eintritt: Der Eintritt ist kostenlos
  • Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 09:00–19:30 Uhr, sonntags 9–18 Uhr (Stand 2020)

Unser Tipp: Auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes vor dem Pantheon befinden sich einige Cafés und Bars. Es gibt kaum einen schöneren Ort auf dieser Welt, um den Feierabend mit einem Spritz einzuläuten! Hier lasst ihr euch mit Blick auf das vom Abendrot erleuchtete Pantheon euer Getränk schmecken!

5. Trevi-Brunnen: Der schönste (und wertvollste) Brunnen der Welt

Nur acht Gehminuten östlich des Pantheons liegt direkt die nächste Top-Sehenswürdigkeit Roms: An der Piazza di Trevi befindet sich einer der bekanntesten Brunnen des Erdballs – und wohl auch der schönste! Der barocke Trevi-Brunnen besteht streng genommen aus zwei Teilen: Einem tempelartigen, von Säulen, Ornamenten, Wappen, Inschriften und Statuen geschmückten Bauwerk und dem vorgelagerten Brunnen selbst. Dieser zeigt in imposanter Pose den Meeresgott Neptun, wie er mit einem Streitwagen in Richtung der Weltmeere fährt, die durch das Wasser des Brunnens des symbolisiert werden – der Kontrast zwischen dem schneeweißen Marmor des Bauwerks und der Statuen zum Wasser des Brunnens ist zwar schon tagsüber magisch, wird bei abendlicher Beleuchtung, die das Wasser in surrealem Türkis erstrahlen lässt, aber noch atemberaubender.

Trevi Brunnen in Rom
Nicht vergessen: Es gehört eigentlich schon fast dazu, eine Münze in den Trevi Brunnen zu werfen

Inoffiziell gilt ein Rom-Besuch erst dann als „vollendet“, wenn man eine Münze über die linke Schulter in den Brunnen wirft und so der ewigen Stadt schwört, eines Tages zurückzukehren (zwei Münzen stellen übrigens eine nette römische Bekanntschaft in Aussicht, bei dreien wird man innerhalb eines Jahres gar eine Römerin oder einen Römer heiraten). Dass der Grund des Brunnens damit einer Piratenlagune gleicht, in der ein Schatz versteckt wurde, macht das ganze Ambiente nur noch einzigartiger. Fun Fact: Durch diese Münzwürfe kommen im Jahr sage und schreibe 1,5 Millionen Euro zusammen. Immerhin tut ihr damit etwas Gutes: Seit 2001 spendet die Stadtverwaltung Roms die Gelder wohltätigen Organisationen.

Anfahrt: An der Station Fontana di Trevi halten die Buslinien 100 und 119

6. Spanische Treppe: Inoffizielles Zentrum der Stadt

Nicht mal 900 Meter nördlich des Trevi-Brunnens befindet sich die Piazza di Spagna, einer der bekanntesten Plätze Roms. Bekannt ist der Platz, der seinen Namen der benachbarten spanischen Botschaft verdankt, vor allem für seine ebenso romantische wie malerische Treppe, die auf 135 (von kleinen Laternen gesäumten) Stufen hinauf zur Kirche „Trinità dei Monti“ führt. Direkt vor der Spanischen Treppe rundet der barocke Brunnen Fontana della Barcaccia das ikonische Postkartenmotiv ab.

Spanische Treppe in Rom
Der Inoffizielle Treffpunkt aller Römer: Die Spanische Treppe

Der Platz und die Spanische Treppe sind bei einheimischen Liebespaaren, Mittag machenden Geschäftsleuten und Fußballfans, deren Team auswärts in Rom spielt, gleichermaßen als bekannter Treffpunkt beliebt. Abends wird die Szenerie romantisch illuminiert und die Stufen werden zu Sitzbänken umfunktioniert. Es gibt wohl keinen Platz in Rom, an dem Dolce Vita und Kultur so sehr aufeinandertreffen, wie an der Spanischen Treppe. Auch ihr solltet hier unbedingt mal eine Pause einlegen und die Szenerie auf euch wirken lassen …

Anfahrt: Metrolinie A („Spagna“)

7. Die Engelsburg: Beeindruckend und sagenumwoben

Unsere nächste Sehenswürdigkeit in Rom führt uns erstmals „über“ den Tiber. Direkt am Ufer des Flusses thront erhaben die Engelsburg über der Szenerie. Das steinerne Bauwerk wurde im 2. Jahrhundert erbaut und war ursprünglich das Mausoleum des Kaisers Hadrian. Laut einer römischen Legende soll während der Pestepidemie im Jahr 590 hier der Erzengel Michael erschienen sein, um der Stadt Mut zuzusprechen, woraufhin Papst Pius II. auf der runden Burg eine Statue des Engels aufstellen ließ – die Engelsburg war geboren.

Engelsbrücke mit Engelsburg
Die wohl schönste Brücke über den Tiber: Die Engelsbrücke, die direkt auf die Engelsburg zuführt

Die wuchtige Festung ist auch heute noch sehr gut erhalten, sodass ihr Zinnen, Torbögen und Schießscharten noch gut erkennen könnt. Das eigentliche Highlight befindet sich aber vor der Engelsburg: Die von Statuen gesäumte Aeliusbrücke führt euch direkt zur Engelsburg und ist eines der schönsten Fotomotive der Stadt. Übrigens: Die Engelsburg diente im Mittelalter als letzte Zuflucht für den Papst, wenn dieser durch Unruhen oder Kriege in Gefahr geriet. Deshalb ist die Festung immer noch durch unterirdische Gänge mit dem Vatikan verbunden. Womit wir beim nächsten Highlight Roms wären …

  • Anfahrt: Bushaltestellen „Borgo Sant’Angelo“ (Linie 40), „Tor Di Nona“ (Linie 280)
  • Führungen: Ja
  • Eintritt: 20,50 Euro, für Jugendliche bis 17 Jahre 6 Euro, kostenloser Eintritt am ersten Sonntag des Monats
  • Öffnungszeiten: 09:00 bis 19:30 Uhr

8. Petersdom und Petersplatz: Zentrum der katholischen Welt

Unmittelbar westlich der Engelsburg führt euch die breite Prachtstraße Via della Conciliazione in die Vatikanstadt: Der Boulevard mündet schließlich in den atemberaubenden Petersplatz, dessen wahre Ausmaße ihr durch Film und TV vermutlich unterschätzt habt. Die riesige Fläche, in deren Mitte ein Obelisk thront, ist kreisförmig von massiven, weißen Säulenbauten umgeben, auf deren Dächern ihr unzählige Statuen Heiliger entdecken könnt. An diesem Platz wird euch unweigerlich eine Gänsehaut kommen, egal ob man gläubig ist oder nicht – zu vielseitig sind die Eindrücke, zu ergreifend die Aura, die diesen Platz umweht.

Petersdom in Rom
Er befindet sich genau genommen zwar nicht in Rom, gehört aber dennoch zu jedem Rom-Besuch dazu: Der Petersdom im Vatikan

Zumal das ja bei Weitem nicht alles ist, schließlich liegt mit der „Basilica di San Pietro“ die bekannteste Kirche der Welt direkt am Petersplatz. Der prachtvolle, von Säulen, Statuen, Ornamenten und Stuck verzierte Petersdom ist vor allem für seine massive, relativ spitz zulaufende Dachkuppel bekannt, die in der Sonne etwas bläulich schimmert. Das Innere des Petersdoms ist von jenem Kirchen-Pomp geprägt, den man vom „Zentrum der katholischen Welt“ vermutlich erwartet: Goldene Verzierungen, Marmorstatuen und aufwändige Wandmalereien (wobei hier auch im Inneren die Kuppel das Highlight darstellt) prägen das Bild der gigantischen Kirche, in der ihr euch unweigerlich ziemlich klein fühlen werdet. Übrigens sind im Petersdom auch künstlerische Meisterwerke wie der Baldachin (eine Art Zierdach) von Bernini und die Skulptur „La Pieta“ von Michelangelo zu bestaunen.

Petersplatz von oben im Vatikan
Diesen Blick auf den Petersplatz habt ihr von der Kuppel des Petersdoms
  • Anfahrt: Metrolinie A („Ottaviano“), Bushaltestelle „Cavalleggeri/S.Pietro“
  • Führungen: Ja, sowohl mit Audioguide als auch deutschsprachig geführt. Es gibt zudem die Möglichkeit auf eine „Erweiterung“, die eine Besichtigung der Kuppel beinhaltet.
  • Eintritt: Der Eintritt in den Dom ist gratis, Führungen gibt es ab 19,50 Euro (Tipp: Vorab gebuchte Führungen vermeiden lange Wartezeiten vor dem Dom).
  • Öffnungszeiten: Oktober – März 7 bis 18 Uhr, April – September 7 bis 19 Uhr)

9. Trastevere: Italienisch und historisch

Südlich des Petersplatzes befindet sich direkt am Ufer des Tibers einer der schönsten Stadtteile Roms: Trastevere ist von pittoresken, kleinen Gässchen, bunten Fensterläden, romantischen Parks und kleinen Bürgerhäusern geprägt – die pure „Postkartenidylle“ Italiens eben …

Roller in einer Straße in Trastevere in Rom
Italienischer kann ein Anblick wohl kaum sein

Wenn ihr tagsüber durch dieses Viertel spaziert, werdet ihr überall sehenswerte Überreste aus den verschiedensten Epochen entdecken, die Rom im Laufe der Jahrhunderte prägten: Antike Torbögen und Mauern, mittelalterliche Stadtpalais, barocke Kirchen und Statuen und Brunnen von bekannten Römern.

Straße in Trastevere in Rom
Das Viertel Trastevere ist mit seinen hübschen Gassen unser absolutes Lieblingsviertel in Rom

Am Abend erwacht das Viertel dann pulsierend zum Leben, ohne dabei jedoch zu einer exzessiven Feiermeile zu werden. In Bars, Cafés und Restaurants wird das Leben stilvoll gefeiert und dem „Dolce far niente“ gefrönt. In Trastevere könnt ihr nach dem Sightseeing den Tag entspannt ausklingen lassen und die ganze Schönheit Roms von einer ganz anderen Seite kennenlernen.

10. …und noch SO VIEL mehr

Wie es sich für die „Ewige Stadt“ gehört, ist auch die Liste der Sehenswürdigkeiten … nun, ja: ewig! Wenn ihr kulturinteressiert seid, solltet ihr den unzähligen Museen der Stadt einen Besuch abstatten, die sich wahlweise mit der Historie der Stadt oder des gesamten Landes auseinandersetzen oder euch auf eine Zeitreise durch alle Kunstepochen nehmen und euch dabei einmaligen Werken ganz nah bringen. Ihr seid fasziniert vom Vatikan und dem päpstlichen Amt? Dann führt für euch kein Weg an der Sixtinischen Kapelle am Petersdom vorbei – schließlich wird in dem reich bemalten Bauwerk der „Stellvertreter Gottes“ von den Kardinälen gewählt.

Engelsbrücke und Petersdom in Rom
Der Fluss Tiber prägt das Stadtbild Roms

Fußball und Italien, das ist bekanntlich „Amore pur“. Auch die Hauptstadt hat mit Lazio und dem AS Rom zwei namhafte Vereine, die im altehrwürdigen Olympiastadion ihre Spiele austragen – Karten gibt es meist ganz leicht.

Piazza Navona in Rom
Ein weiterer schöner Platz im Herzen von Rom: Die Piazza Navona

Und natürlich gibt es unzählige weitere Plätze, wo das Herz Roms schlägt und ihr voll ins italienische „Dolce Vita“ eintauchen könnt: Schaut doch mal an der Piazza Navona oder an der Piazza del Popolo vorbei – ihr werdet gar nicht anders können, als euch in diese faszinierende, kulturreiche Stadt zu verlieben.

Ihr wollt noch mehr Großstadtfeeling in Italien erleben? Dann empfehlen wir euch, einen Abstecher nach Florenz zu machen. Hier findet ihr einige hilfreiche Tipps dazu.

Unsere praktischen Tipps für Rom

Solltet ihr mit dem eigenen Auto nach Rom gekommen sein, empfehlen wir euch, dieses frühestens bei der Rückreise wieder zu nutzen – die Fahrweise und die Straßenführung in südeuropäischen Metropolen ist bekanntlich „legendär“ und etwas hektisch. Obwohl Rom für seine Größe ein aberwitzig kleines U-Bahnnetz hat (was es bei Einheimischen nicht gerade beliebt macht und zu den chronischen Verkehrsproblemen beiträgt), erreicht ihr damit alle wichtigen Highlights relativ leicht. Zudem verfügt Rom über ein zuverlässiges, engmaschiges Busnetz, sodass Haltestellen oftmals direkt an einer der Sehenswürdigkeiten Roms liegen.

Die Highlights Roms und der Vatikan ziehen gerade zu den europäischen Ferienzeiten (das heißt man sollte den Sommer nicht nur wegen der Hitze meiden und lieber auf den Frühling oder Frühherbst ausweichen) unzählige Besucher an, hinzu kommen Pilger aus aller Welt. Daher empfehlen wir euch, bei den bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum oder dem Petersdom vorab eine Führung zu buchen, um Wartezeiten von mitunter mehreren Stunden zu vermeiden. Buchungsportale für solche Führungen findet ihr ganz leicht im Internet.

Restaurant in Italien
Spartipp: Die günstigen Mittagsmenüs gibt es in Rom in fast jedem Restaurant

Rom ist zwar nicht Paris, in den Geldbeutel kann es aber auch in der italienischen Hauptstadt schnell gehen. Zumindest, wenn ihr euch nur an den bekannten Touristenmagneten und zentralen Plätzen aufhaltet – hier zahlt man für eine Pizza mit Cappuccino schon mal 35 Euro. Um eure Reisekasse zu schonen, empfehlen wir euch daher, entweder das leckere Streetfood Roms zu probieren (hier gibt’s auch italienische Klassiker) oder euch Restaurants in Nebenstraßen zu suchen. Diese bieten oft ein sehr preiswertes Mittagsmenü an, das auch mal einen Vino beinhaltet.

Rom in kurzer Zeit

Generell lässt sich sagen, dass sich die Sehenswürdigkeiten am östlichen Tiber-Ufer relativ leicht miteinander verbinden lassen, was einiges an Zeit spart. Auch den Vatikan solltet ihr wenn möglich am Stück besichtigen. Wenn ihr es aus irgendeinem Grund verpasst habt, ein Zutrittsticket vorab online zu buchen, solltet ihr darauf verzichten, das Kolosseum oder den Petersdom von innen besichtigen zu wollen – zumal diese Bauwerke ja auch von außen ganz nett anzuschauen sind. Dieser Tipp gilt für die Hauptsaison! In der Nebensaison sind die Wartezeiten auch bei diesen Hauptattraktionen meist recht gering.

Fahrrad in Trastevere in Rom
In Trastevere „lauert“ hinter jeder Ecke ein neues Fotomotiv

Eine weitere Möglichkeit, um in kurzer Zeit „viel mitzunehmen“, ist es, vor eurer Ankunft zu definieren, was euch am meisten interessiert: Ist es das antike Rom? Der Vatikanstaat? Die „italienischen“ Viertel? Mit einer entsprechenden Einteilung könnt ihr euch ganz einfach zeitsparende Routen definieren.

Jetzt wisst ihr, welche Highlights euch in Rom erwarten. Doch nichts geht über, sich selbst davon ein Bild machen. Deshalb haben wir euch auf dieser Seite auf fti.de unsere Urlaubsangebote für Rom zusammengefasst. Wenn ihr noch mehr von Italien sehen wollt, können wir euch noch diesen Beitrag besonders ans Herz legen: Hier bekommt ihr einen Überblick über die schönsten Regionen in Italien.

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