Feiertage in Europa

Europa-Vergleich: Wer hat die meisten Feiertage?

Welche Länder sehr großzügig mit der staatlich angeordneten Freizeit sind und wo eher geknausert wird, erfahrt ihr bei uns.

PlatzierungLandgesetzliche Feiertage
9Schweiz4
8Vereinigtes Königreich8
7Deutschland9
7Irland9
7Niederlande9
6Belgien10
6Frankreich10
6Mazedonien10
6Griechenland10
6Luxemburg10
6Schweden10
5Ungarn11
5Dänemark11
5Finnland11
5Island11
5Litauen11
4Italien12
4Estland12
4Lettland12
4Portugal12
3Rumänien13
3Österreich13
3Kroatien13
3Bulgarien13
3Slowenien13
3Polen13
2Spanien14
2Tschechien14
2Zypern14
2Malta14
1Slowakei15

Wer in Deutschland die meisten Feiertage hat, ist bundesweit bekannt: Bayern führt die Liste mit 14 staatlichen oder kirchlichen freien Tagen an. Aber wie sieht es im europaweiten Vergleich aus? Wir haben die Anzahl der gesetzlichen Ruhetage in 31 Ländern unter die Lupe genommen. Zwischen Sieger und Letztplatziertem liegen tatsächlich elf freie Tage! 

Hier gibt es am meisten Feiertage: Gewinner und Verlierer

In der Hängematte entspannen

Top 3 der gesetzlichen Feiertage in Europa

Platz 1:
Spitzenreiter in Sachen öffentlicher Ruhetage ist die Slowakei, hier gibt es 15 an der Zahl. Die beginnen bereits am 1. Januar mit dem „Tag der Entstehung der Slowakischen Republik“. Es folgen katholische und nationale Feiertage wie der „Tag der Arbeit“ am 1. Mai, der „Tag der Verfassung der Slowakischen Republik“ am 1. September oder der „Gedenktag des Kampfes um Freiheit und Demokratie“ am 17. November. 

Platz 2:
Den zweiten Platz teilen sich Zypern, Tschechien, Spanien und Malta mit jeweils 14 gesetzlichen Feiertagen. Auf Zypern und in Griechenland wird beispielsweise am 28. Oktober der „Jahrestag des Nein“ gefeiert. Der sogenannte „Ochi-Tag“ erinnert an die Ablehnung des von Benito Mussolini gestellten Ultimatums vor dem Beginn des Griechisch-Italienischen Krieges. 

In Spanien gibt es genauso wie in Bulgarien oder Luxemburg eine besonders arbeitnehmerfreundliche Regelung: Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen arbeitsfreien Tag, wird er am folgenden Werktag „nachgeholt“. 

Platz 3:
Auch den dritten Platz müssen sich einige Länder teilen: Österreich, Slowenien, Rumänien, Polen, Kroatien und Bulgarien. Hier wird an 13 Tagen im Jahr offiziell die Arbeit niedergelegt.

In Österreich gibt es vor allem katholische Feiertage, zusätzlich kommen der „Neujahrstag“ am 1. Januar, der „Staatsfeiertag“ am 1. Mai und der „Nationalfeiertag“ am 26. Oktober hinzu. 


Flop 3 der gesetzlichen Feiertage in Europa

Platz  7:
Deutschland gehört mit neun Feiertagen zu den Schlusslichtern in Europa – zumindest auf den ersten Blick. Jedes Bundesland kann weitere Feiertage on top geben. Die Ruhetage werden nämlich prinzipiell von den Ländern festgesetzt. So kommt es auch, dass es in Bayern insgesamt 12 freie Tage gibt (somit wäre es auf Platz 3 im Europa-Vergleich) und in Berlin nur neun. 

Bundesweit festgelegt sind lediglich „Neujahr“, „Karfreitag“, „Ostermontag“, „Christi Himmelfahrt“, „Pfingstmontag“, der „Tag der Arbeit“, der „Tag der deutschen Einheit“ sowie der erste und zweite Weihnachtsfeiertag. 

Platz 8:
England ist mit acht Tagen ebenfalls kein Feiervolk. Es kommt sogar noch dicker: An offiziellen Feiertagen besteht kein gesetzlicher Anspruch auf bezahlten Urlaub. Das betrifft „Neujahr“, „Karfreitag“, „Ostermontag“, den „ersten Maifeiertag“, den“Frühlingsfeiertag“, den „Sommerfeiertag“ sowie den ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag.

Platz 9:
Das Schlusslicht macht die Schweiz mit nur vier nationalen Ruhetagen. Es klingt allerdings schlimmer, als es in Wirklichkeit ist. Die meisten Feiertage obliegen kantonalen Regelungen. Landesweit wird „Neujahr“, „Auffahrt“, der „Nationalfeiertag“ und „Weihnachten“ gefeiert. 

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