Urlaub in der Türkei: In welche Region soll es denn gehen?

Seit mehreren Jahrzehnten hat sich die Türkei als reizvolles Urlaubsland etabliert, in dem Relaxen am Strand ebenso möglich ist wie Sightseeing, Wandern und Shopping. Wenn ihr euch für dieses Reiseland entscheidet, lernt ihr einen faszinierenden Mix aus Asien und Europa kennen, der Urlaubsfreuden für Alt und Jung ermöglicht. Hilfreiche Tipps rund um den Urlaub in der Türkei gibt es hier.

Hinweise zur Reisevorbereitung

Anreise & Einreisebestimmungen: Die Türkei ist ein klassisches Frühbucher- und Last-Minute-Reiseziel, denn eine umfangreiche Reisevorbereitung ist nicht erforderlich. Am besten und schnellsten erreicht ihr es mit einem der vielen Ferienflieger, die von allen größeren Flughäfen in Deutschland regelmäßig in die Türkei aufbrechen. Je nach Flugstrecke beläuft sich die Flugzeit auf etwa drei Stunden. An der Passkontrolle müsst ihr nur euren Personalausweis oder Reisepass vorzeigen. 

Die Landeswährung ist die türkische Lira, die ihr am Geldautomaten oder im Hotel erhaltet. Zumeist könnt ihr jedoch auch mit Euro eure Rechnungen begleichen oder ein kleines Trinkgeld geben.

Beste Reisezeit: Hinsichtlich des Reisezeitpunktes bieten sich vor allem die Monate April bis Oktober aufgrund der angenehmen Tagestemperaturen an. Für einen Strandurlaub ist die Zeit zwischen Juni und Anfang September ideal, da es mit Temperaturen um die 28 °C nun sehr warm ist.

Türkische Riviera – Strand, Meer und historische Stätten

Sehr begehrt für einen Urlaub in der Türkei ist die Türkische Riviera, die eine Länge von rund 250 km aufweist und extrem abwechslungsreich ist. Beschauliche Buchten prägen sie ebenso wie Kiesstrände und lange Sandstrände. Für jeden Geschmack gibt es daher den optimalen Küstenabschnitt. Aufgrund der hervorragenden Wasserqualität lädt das Meer zum Planschen, Schwimmen und Schnorcheln ein. Wanderer fasziniert die Türkische Riviera im Frühsommer, da nun die Oleanderhaine und Obstplantagen in der Blüte stehen. Die Mannigfaltigkeit macht die Türkische Riviera zu einem idealen Reiseziel für alle Altersklassen. Wir stellen euch die beliebtesten Urlaubsregionen vor:

1) Antalya: Gebirge und Meer

Im Südwesten der Türkischen Riviera befindet sich die Stadt Antalya, die von dem imposanten Taunusgebirge gesäumt wird. Vor diesem weiten sich duftende Obstplantagen aus, die ein wichtiger Faktor der Wirtschaftskraft Antalyas sind. Harmonisch fügt sich in diese Szenerie der Großstadt eine weitläufige Küstenlandschaft ein, die Erholung pur spendet. Am Hafen kommen Paare, Familien und Freundesgruppen zusammen, um in den urigen und trendigen Restaurants regionale Spezialitäten mit Fisch zu essen. 

Insbesondere in den heißen Sommermonaten zieht es viele Urlauber an die Strände, um sich im Wasser zu erfrischen und sich zu bräunen. An die Strände schließen sich Boulevards an, die ideal für einen Bummel in kleinen Geschäften sind. In den Auslagen liegen Schmuck und Souvenirs, die schöne Erinnerungen und Mitbringsel sind. Auch Bekleidung ist erhältlich, die oft preiswerter als in Deutschland ist. Vielerorts finden in der Großstadt Märkte statt, auf denen es große Stände mit Handwerkskunst gibt. Kulturbegeisterte besichtigen das 38 m hohe Minarett der Yvli-Minare-Moschee. Es ist das Wahrzeichen der Stadt. Nicht minder sehenswert sind das Hadrianstor mit seinen dekorativen Verzierungen und die imposanten Wasserfälle im Umland von Antalya.

Hafen Antalya Hafen Antalya
Hadrianstor Hadrianstor
Strand in Antalya Strand in Antalya
Wasserfall bei Antalya Wasserfall bei Antalya

2) Alanya: traumhafte Strände

Im Osten der Türkischen Riviera findet ihr mit Alanya ein weiteres Top-Ziel. Der Badeort ist für besonders schöne Strände bekannt, die in ein sehr klares Meer übergehen. Der berühmteste aller Strände ist der Kleopatra-Strand, den angeblich schon Kleopatra besuchte. Alanya ist jedoch auch eine Shoppingstadt mit zahllosen Geschäften, Märkten und Straßenhändlern. Viele von ihnen befinden sich in der malerischen Altstadt, die auf dem Burgberg ruht. Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten Alanyas gehören die Burg aus dem 2. Jahrhundert vor Christus, die Süleymaniye Moschee und eine Karawanserei. Der Rote Turm am Hafen stammt bereits aus dem 13. Jahrhundert und ist ebenfalls einen Besuch wert. 

Strand in Alanya

Die Umgebung von Alanya hat so manches Highlight zu bieten, weswegen sich Tagesausflüge lohnen. In eine sagenumwobene Welt aus Wasser und Gestein entführen euch die Tropfsteinhöhlen, die sich besichtigen lassen. Mehr über die Stadt und ihre abwechslungsreiche Geschichte erfahrt ihr im Alanya Museum, welches etliche archäologische Fundstücke beherbergt. Um einen spektakulären Ausblick über die Stadt zu erhalten, erklimmt ihr die vielen Treppen der Burgruine. Dies mag zuerst etwas anstrengend sein, aber der Panoramablick lässt die Mühe rasch wieder vergessen.

3) Side: Ein beliebtest Badeziel

Side ist ein weiterer Trend-Badeort an der Türkischen Riviera, der sich rund 75 km östlich von Antalya befindet. Wenn ihr den Ortseingang passiert, entdeckt ihr mit dem antiken Theater sogleich die erste kulturelle Sehenswürdigkeit der Stadt. Am besten haltet ihr nun die Augen weiterhin offen, denn es gibt noch viel mehr zu bestaunen: die mächtigen Stadtmauern und ein großes Bogenportal. Immer einen Bummel ist auch der malerische Hafen von Side wert, der gesäumt von Restaurants ist. Ihr könnt in einem einkehren, um euch den leckeren lokalen sowie internationalen Spezialitäten hinzugeben. Gut gestärkt geht es dann zu weiteren historischen Sehenswürdigkeiten wie dem Apollontempel, der Agora und dem Athenatempel. 

In den Sommermonaten darf kein Besuch am Strand von Side fehlen, denn er erlaubt ein genüssliches Sonnenbaden und Planschen im klaren Meerwasser. Die Infrastruktur ist exzellent ausgebaut. Ob Kanu, Jet-Ski oder Surfbrett: Die Auswahl an Funsportmöglichkeiten ist umfangreich. Mindestens ebenso schön wie die Küste von Side ist das Umland, weswegen es begehrt bei Wanderern ist. Obstplantagen prägen die Szenerie und so mancher Trekkingpfad führt zu imposanten Wasserfällen, deren Rauschen ihr oft bereits aus weiter Entfernung hören könnt.

Wissenswert: das türkische Sammeltaxi Dolmus

Wenn ihr auf günstige Art und Weise kleinere Strecken zurücklegen wollt, bietet sich eine Fahrt mit dem Dolmus an. Es verkehrt zu festgelegten Zeiten. Wenn ihr mitfahren wollt, braucht ihr an der Straße nur die Hand zu heben. Wenn ihr aussteigen wollt, sagt ihr dem Fahrer bescheid. Wohin der Bus fährt, verrät eine Tafel vorne am Bus.

4) Belek: Ruhe und Erholung

30 km östlich von Antalya befindet sich der Ferienort Belek. Er ist geprägt von internationalen Ferienanlagen, die keine Urlaubswünsche offen lassen. Für ein gelungenes Ortsbild haben die Städteplaner kunstvoll angelegte Gartenanlagen errichten lassen, die sich gut für einen Spaziergang eignen. Der Hauptanziehungspunkt von Belek ist natürlich die Küste mit langen Stränden, imposanten Dünen und romantischen Pinienwäldern. Erstklassige Golfplätzen runden das Profil von Belek ab. Zweifelsohne: Wer nach Belek reist, sucht Ruhe und Erholung fernab vom großen Trubel.

Sportlich Aktive optimieren nicht nur auf den Golfplätzen ihr Handicap, sondern probieren sich zudem im Wassersport. An der Küste von Belek befinden sich einige Wassersportstationen, die teilweise über ein Tauchangebot verfügen. Für einen hohen Unterhaltungswert sorgen der Wasserpark Troy Aqua & Dolphinarium mit riesigen Rutschen und der Themenpark The Land of Legends mit zahllosen Attraktionen. Ob mit oder ohne Kinder: Dort verbringt ihr stets eine amüsante Zeit. Ihr möchtet in die faszinierende Kultur der Türkei eintauchen? Dann habt ihr dazu im Umland von Belek Gelegenheit. Die Stadt Perge beispielsweise stammt bereits aus der Bronzezeit. Auch ein Ausflug nach Antalya lohnt sich, um das Apsendos Theater aus dem Jahr 155 nach Christus zu besichtigen.

Türkische Ägäis: Paradies für Wassersportler und Strandliebhaber

Die Türkische Ägäis ist genau richtig, wenn ihr die Küsten der Türkei im Urlaub genießen möchtet. Zum Landschaftsbild dieser Region gehören Halbinseln und Buchten, die die Türkische Ägäis so reizvoll machen. In kaum einem anderen Landesteil der Türkei erstrahlt das Meer in solch einem faszinierenden Blauton, der für atemberaubende Fotos am Wasser sorgt. Sonnenhungrige aller Altersklassen zieht es an die Türkische Ägäis mit all ihren natürlichen Schätzen. Doch auch Kulturbegeisterte kommen auf ihre Kosten, denn zur Türkischen Ägäis gehört das sagenhafte Troja, welches euch tief in die Geschichte der Menschheit entführt. 

1) Marmaris: Ein Ort für Alt und Jung

Marmaris

Marmaris ist ein großer Ort, der wegen seines Naturhafens auf eine lange Historie zurückblicken kann. Aufgrund der zahlreichen Anlegestellen für Schiffe ist das Gebiet schon in der Antike besiedelt worden. Seit diesem Zeitpunkt hat sich Marmaris stets weiter vergrößert. Heute ist es ein großer, bedeutender Ferienort, der über zahllose Freizeiteinrichtungen verfügt. Zweifelsohne können deshalb Alt und Jung eine unvergessliche Zeit in Marmaris verbringen. Zum Erholungsfaktor trägt auch die Strandpromenade bei, die ideal zum Flanieren ist. Relaxen, Sonnenbaden und Volleyball sind an dem weitläufigen Strand möglich. 

Lust auf ein wenig Kultur? Dann bietet sich ein Besuch des Kastells Marmaris Kalesi an. Zauberhaft ist ebenfalls die Altstadt des Ortes, die sich durch zahllose Gassen auszeichnet. Dort befindet sich außerdem ein überdachter Basar, auf dem ihr nach Mitbringseln stöbern könnt. Wunderschön gestaltet sich ein Ausflug auf die Burg Marmaris, die über die Stadt thront und im 16. Jahrhundert errichtet worden ist. In der Festung findet ihr ein Museum, welches einen tiefen Einblick in die Stadtgeschichte erlaubt. Ein kulturelles Highlight im Umland ist die Datça-Halbinsel, zu der die antike Hafenstadt Knidos gehört. Ihr könnt auch einen Ausflug auf die traumhafte Insel Nimara oder in den anmutigen Günlük-Nationalpark unternehmen.

2) Bodrum: Party, Buchten und Entspannung

Bodrum

Mediterraner Charme erwartet euch in Bodrum. Der Ferienort an der Türkischen Ägäis trägt den Beinamen Saint-Tropez, denn er ist schick und verfügt über ein breites Angebot an Bars sowie Diskotheken. Es ist daher kaum verwunderlich, dass es vor allem das Partyvolk nach Bodrum zieht. Wer die Nächte durchtanzt, benötigt natürlich auch Erholung. Dafür sind die malerischen Strände und der Jachthafen des Ortes prädestiniert. Insbesondere von Spätfrühling bis Frühherbst ist die Regenwahrscheinlichkeit so gering, dass ihr vermutlich den kompletten Urlaub tagsüber auf dem Liegestuhl verbringen könnt. Die Wassersportanbieter geben euch die Möglichkeit, euch im und auf dem Wasser sportlich zu betätigen.

Für ein wenig Abwechslung im Urlaub sorgt ein Besuch der kulturellen Sehenswürdigkeiten von Bodrum. Zu diesen zählt das Kastell von St. Peter aus dem 15. Jahrhundert. In der Burg ist heute eines der eindrucksvollsten Unterwasserarchäologie-Museen der Welt beherbergt. Ihr könnt Funde aus den Tiefen des Meeres bestaunen, die aus der Zeit vor Christi Geburt kommen. Doch dies ist nicht alles, was Bodrum zu bieten hat. Weitere Attraktionen sind das römische Theater, die Stadtmauer und das Myndos-Tor. 

Blaue Reise: Wenn ihr euch nicht für eine Stadt oder Region entscheiden könnt, ist vielleicht eine „Blaue Reise“ genau das Richtige für euch: Ihr fahrt mit einem Gulet (19-26 m langes Boot) zu verschiedenen Ablegepunkten und genießt Inseln, einsame Buchten und natürlich das kristallklare Wasser. Ein eigener Koch sorgt für euer Wohl. Beliebt ist beispielsweise die Strecke von Fethiye nach Marmaris. Alternativ gibt es aber auch Tagestouren. 

3) Izmir: Ein Muss für Kulturliebhaber

Eine herausragende Stellung an der Türkischen Ägäis nimmt Izmir ein. Es ist eine Stadt, die bereits seit mehr als 5.000 Jahren besteht. Umso beeindruckender sind daher die historischen Relikte, die an ihre lange Geschichte erinnern. Sowohl die Moslems, Römer und Griechen als auch die Juden und Christen hinterließen Zeitzeugnisse. Besonders beeindruckend ist die Agora aus der Römerzeit mit ihren korinthischen Säulen. Über die Stadt thront ein großes Schloss, welches schon vor Christi Geburt entstanden ist. Diese historischen Relikte sind ein eindrucksvoller Kontrast zu den komfortablen Hotelbauten, die Izmir zu einem beliebten Ferienziel machen. Viele von ihnen stehen direkt am Strand, sodass ihr euch genüsslich dem Sonnenbaden hingegeben könnt. Zum Flanieren geht es auf die Uferpromenade. 

In die jüngere Landesgeschichte entführt euch die Hisar-Moschee, die aus dem Jahr 1598 stammt. Nur 22 Jahre später wurde die christliche Kirche St. Polikarp erbaut. Aus dem Jahr 1901 kommt der berühmte Uhrturm im maurischen Stil. Die Uhr war ein Geschenk des deutschen Kaisers Wilhelm II. an den osmanischen Sultan Abdülhamit II. Ein Muss im Urlaub in Izmir ist ebenfalls ein Besuch des Atatürk-Museums.Izmir Uhrturm

4) Pamukkale: die magische Baumwollburg

An der Ägäischen Küste im Südwesten des Landes befindet sich bei dem Ort Denizli mit Pamukkale eine der bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten der Türkei. Das eigenwillige Wort bedeutet auf Deutsch »Baumwollburg«. Dies liegt an den großen Kalksteinterrassen, die diese Region in einem strahlenden Weiß eintauchen lassen. Die UNESCO verlieh dieser Sehenswürdigkeit daher den Titel Weltkulturerbe. Die Entstehungsgeschichte Pamukkales ist mindestens ebenso faszinierend wie ihr Aussehen: Die Kalksteinterrassen haben sich durch das Verdunsten des kalkhaltigen, heißen Wassers der dortigen Thermalquellen gebildet. Über 250 Liter kohlensäurehaltiges Thermalwasser strömen jeden Tag aus ihnen heraus. 

Wenn ihr die Kalksteinterrassen bestaunt, solltet ihr auch noch die antike griechische Stadt Hierapolis besichtigen. Sie liegt direkt bei den Terrassen auf einer Erhebung. Zu diesem Highlight gehören das Stadttor, das Amphitheater und der Apollontempel. Besucher erstaunt es immer wieder, wie gut diese uralten Zeitzeugnisse noch erhalten sind. Immerhin gehen sie auf eine Zeit vor Christi Geburt zurück. Vermutlich sind sie aufgrund der Kalksteinterrassen dort errichtet worden. Die Griechen nutzten wahrscheinlich das Wasser der Quellen zum Relaxen. Außerdem konnten sie mit dem Wasser ihre Wolle einfärben. Die Webereien und der Textilhandel sorgten dafür, dass Herapolis eine sehr reiche Stadt gewesen ist. 

Istanbul: die heimliche Kapitale der Türkei

Istanbul ist die heimliche Hauptstadt des Landes, denn sie verfügt über einen kosmopolitischen Charme der Superlative. Sie ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie gut Orient und Okzident miteinander verschmelzen können. Die Stadt gehört nämlich aus geografischer Perspektive zum asiatischen und europäischen Kontinent. Beachtenswert ist außerdem, dass Istanbul mehr als 3.000 Jahre alt ist. Damit ist das einstige Konstantinopel eine der ältesten Städte der Welt.

Diese lange Stadtgeschichte sorgt dafür, dass Istanbul reich an faszinierenden Sehenswürdigkeiten ist. Etliche Bauten sind im kunstvollen Architekturstil der Osmanen gehalten. Ihr trefft auf diesen Baustil nahezu überall, wenn ihr einen Bummel durch Istanbul macht. Dabei kommt ihr auch an uralten Palästen vorbei, die wie selbstverständlich in der Nähe von modernen Hochhäusern mit glänzenden Glasfassaden stehen. Minarette und Kirchentürme sind ebenfalls ein Teil des Stadtbildes von Istanbul. Ihr glaubt, mehr Kontraste hätte die Metropole nicht zu bieten? Eine Städtereise dorthin belehrt euch eines Besseren. Restaurants mit lokalen Spezialitäten sind ebenso vorzufinden wie hippe Bars mit elektronischer Musik. Kunstmuseen und Museen mit archäologischen Funden runden das Programm ab. 

Aufteilen lässt sich Istanbul übrigens in drei Zentren: Das historische Zentrum heißt Sultanahmet. In ihm befinden sich Top-Sehenswürdigkeiten wie die Blaue Moschee und die Hagia Sophia. Auch den Großen Basar und den Topkapı-Palast solltet ihr nicht auslassen. Der Business-Distrikt von Istanbul weitet sich zwischen dem Tünel-Platz und Levent aus. Eine U-Bahn bringt euch schnell und komfortabel dorthin. Zum Spazieren gehen eignet sich das dritte Zentrum Istanbuls: Es liegt auf der asiatischen Seite der Metropole bei der Bagdad-Allee. Elegante Wohnhäuser prägen ihr Erscheinungsbild. Wir ihr hier lesen könnt, gibt es in der türkischen Großstadt die unterschiedlichsten Dinge zu entdecken. 

Kappadokien: Faszination Höhlenarchitektur

Auf den ersten Blick erscheint Kappadokien nahezu unwirklich, denn die geologische Struktur des Landstrichs ruft pure Faszination hervor. Das Ausflugsziel liegt in Zentralanatolien und ist durch Lavaschichten entstanden, die im Rahmen von zwei Vulkanausbrüchen vor mehr als 50 Millionen Jahren diesen Teil der Türkei überströmten. Die dicke Lavaschicht setzt sich aus Sand, Asche und Basalt zusammen. Über die vielen Jahrtausende hinweg konnte sich der Tuff verfestigen. Trotzdem ist er immer noch so weich, dass Wind und Wasser ein abstraktes Gebilde erschaffen konnten. Der Mensch tat sein Übriges dazu, indem er in der Bronzezeit begann, in den Tuff Höhlen zu bauen. Sie boten Schutz vor Tieren und der Witterung. Ganze kleine Städte sind entstanden, die sich besichtigen lassen. 

Heißluftballons in Kappadokien Heißluftballons in Kappadokien
Landschaft Kappadokien Landschaft Kappadokien
Stadt Kappadokien Stadt Kappadokien

Wie ein Märchenland erscheint auch Kappadokien, wenn ihr euch es aus der Vogelperspektive anschaut. Wie ihr dies machen könnt? Ihr bucht eine Tour mit dem Heißluftballon. Sie sind in diesem Teil der Türkei besonders beliebt, denn gemächlich geht es mit dem Gefährt über das Lavagestein. Die Ballonfahrten sind äußerst begehrt, weswegen in der Hauptsaison eine Reservierung vorab erforderlich ist. Rund 1.300 entscheiden sich dazu, diese magische Regon Zentralanatoliens vom Ballon aus zu bewundern.

Kappadokien weckt bei euch die Wanderlust? Die Region ist ein hervorragendes Wandergebiet, da es zahllose Wanderwege entlang einmaliger Lavaskulpturen gibt. Insbesondere ist die Region Rose Valley hervorzuheben, welche ihren eigenwilligen Namen wegen der rosafarbenen Felsformationen trägt. Durch Rose Valley schlängelt sich ein unkomplizierter Wanderweg, der euch zur roten Schlucht bringt. Alternativ dazu bieten sich eine Wanderung durch das Ihlara Valley an. Der nur 15 km lange Trekkingpfad entführt euch in eine Schlucht von 150 m Tiefe. Ein tolles Ausflugsziel ist zudem eine ehemalige Siedlung von byzantinischen Mönchen. Mit all diesen Highlights ist Kappadokien für viele Türkei-Urlauber die schönste Attraktion.

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4 Kommentare

  1. Johannes

    Was für tolle Bilder, schade, dass die politische Situation gerade wieder so angespannt ist.
    Die Strände sind ein Traum. Nur, wer mutig ist, kann jetzt gute Schnäppchen machen.
    Grüße aus dem Süden
    Johannes

  2. Daniel

    Türkei… Coole Strände, Meer, geiles Leben. Mein Reisezweck war einfach Erholung, keine Museen, keine ausstellugen, einfach ERHOLUNG. Das war der beste ort dazu

  3. Pingback: UNESCO Welterbe: Besondere Orte | Der FTI Reiseblog

  4. die letzte Crew

    Wir besuchen die Türkei immer vom Wasser her, Start in Marmaris – dann die Küsten entlang…herrlich. So ein Segeltörn macht einfach tierisch viel Spaß und man lernt noch eine ganz anderer Seite der Türkei kennen…

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