klipee auf mallorca mit kleinen schiffen

Reisebericht Mallorca: Meine 10 Highlights und Lieblingsorte

Im März ging es für uns ab nach Malloca! Geplant war eine Mischung aus Wandern, am Strand entspannt ein Buch lesen und ein paar Sehenswürdigkeiten abklappern. Wir haben uns daher für ein Hotel im Norden der Insel entschieden und auch einen Mietwagen hinzugebucht. 

Es warteten neun wunderschöne Tage mit vielen Eindrücken & Erlebnissen auf uns. Meine Highlights möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

  1. Hotel und Mietwagen
  2. Pollenca
  3. Roter Blitz nach Port de Soller
  4. Wanderungen
  5. Coves del Drac
  6. Platja de Muro und Parc Natural S’Albfera
  7. Fornalutx
  8. Cap de Formentor
  9. Chopin und Valldemossa
  10. Naturstrand Es Trenc
  11. Nationalpark S’Amarador

Hotel und Mietwagen

Unser Hotel war das Pollenca Club and Resort, in der Nähe von Alcúdia. Die Anlage war sehr gepflegt, das Personal zuvorkommend und das Frühstück ein Traum! Lediglich die Lage des Hotels ist ein kleiner Minuspunkt. Das Hotel liegt in der ruhigen Bucht Pollença, zum Ortszentrum sind es ca. 4 Kilometer, zum Naturstrand allerdings nur ca. 50 Meter. Es gab zwar auch Busverbindungen, ich war aber doch ganz froh, ein Auto direkt vor der Türe zu haben. 

Den Mietwagen haben wir bereits vor der Reise über drivefti gebucht. Am Flughafen mussten wir nur noch ein Formular ausfüllen, unseren Führerschein vorzeigen und es konnte losgehen. Wichtig ist allerdings, dass ihr euch vorab nochmal informiert, welche Versicherung ihr bereits habt. Zumindest uns wurden bei der Abholung nochmal verschiedene Optionen angeboten, die Versicherungen enthalten. Wir konnten dankend ablehnen, da wir bereits eine Vollkasko-Versicherung abgeschlossen haben.

Mandelblüte auf Mallorca

Das Straßennetz ist wirklich gut ausgebaut, sodass man schnell in alle Ecken der Insel kommt. Im Frühling und Herbst kommt eine kleine Erschwernis dazu: Es sind recht viele Rennradfahrer unterwegs, die sich die Straßen mit euch teilen. Gerade bei schlecht einsehbaren Straßen ist daher Vorsicht geboten. Aber nun zu meinen Highlights der Insel!

Tipps zu den Verkehrsregeln auf Mallorca und den schönsten Strecken, bekommt ihr übrigens auch bei uns auf dem Blog.

1. Fernab vom Massentourismus: Pollença

Ganz in der Nähe unseres Hotels liegt auch schon die erste Stadt, die definitiv einen Besuch wert ist – Pollença. Wer sich im Urlaub lieber abseits vom Massentourismus aufhält, ist hier genau richtig. Wir haben es jedenfalls sehr genossen durch die kleinen Gassen zu schlendern und die 365 Stufen (für jeden Tag eine) auf den Kalvarienberg bis zur Wallfahrtskapelle hinaufzusteigen.

Zur Belohnung für den Aufstieg gab es eine typisch mallorquinische Vorspeise: „Pamboli“- ein ungesalzenes Brot mit Öl, Knoblauch, Tomaten und wahlweise noch Speck oder Käse. Dazu noch ein paar Oliven. Traumhaft!

pamboli mallorquinische spezialität

Mandelblüte auf Mallorca

Von Anfang Januar bis Ende März herrscht auf Mallorca Mandelblüte – das heißt ganze Felder bekommen einen weiß-rosa Schleier. Für die volle Blüte sind wir fast ein wenig zu spät gekommen, haben aber doch noch ein paar Felder entdeckt. Auch am Straßenrand waren immer wieder blühende Bäume zu sehen.


Besonders schön fand ich das Schauspiel im Parc Natural S’Albfer.

2. Palma de Mallorca und der „rote Blitz“ nach Port de Soller

Dass die Hauptstadt Palma einen Besuch wert ist, braucht man vermutlich nicht zu erwähnen. Es gibt eine Reihen an Sehenswürdigkeiten und die entspannte Stimmung tut ihr übriges. Besonders schön sind auch die vielen Cafés und Restaurants, die zu einer kleinen Zwischenpause einladen. Kulinarisch werdet ihr auf Mallorca auf jeden Fall verwöhnt.

Bei Sonnenschein, mallorquinischer Gemütlichkeit und einem Glas Wein, schmeckt es doch gleich viel besser, als im kühlen Deutschland.

Wer mit dem Auto anreist, sollte sich vorab über geeignete Parkmöglichkeiten informieren. Wenn ihr einen passenden Parkplatz gefunden habt, versichert euch lieber nochmal, dass ihr nicht im Parkverbot oder auf einem Anwohnerparkplatz steht – ein kleiner Tipp aus eigener Erfahrung 🙂

mallorquinische paella

Nach einem Spaziergang durch die Stadt, sind wir noch mit dem Tren de Soller nach Port de Soller gefahren. Die Fahrt mit dem alten Orangentransporter dauert etwa eine Stunde. Es geht durch Tunnel, Viadukte und richtig enge Kurven. Vor Ort kann man auch noch eine Zugfahrt zum Hafen unternehmen, wir haben die Stadt aber lieber zu Fuß erkundet. Zu meinen Highlights zählen auf jeden Fall die vielen Orangenbäume, die alten Häuser und die leckeren Bäckereien.

Es gibt auch eine Reihe von kleinen Restaurants, bei denen man im Hinterhof gemütlich sitzen und den Urlaub so richtig genießen kann.

Zug nach Soller

3. Berge und fantastische Aussichten: Ein Traum für Wanderer

Auf Mallorca könnte man wochenlang wandern und es würde vermutlich nie langweilig werden. Eine richtige Lieblingstour habe ich für euch leider nicht, dafür gab es zu viele schöne Wege! Die meisten Routen waren auch recht gut ausgeschildert, ansondern haben wir auch im Hotel viele hilfreiche Tipps bekommen.

Es finden sich auch immer wieder schöne Buchten zum Baden oder in der Sonne liegen. Für eine Erfrischung im Meer war es uns ehrlich gesagt doch ein wenig zu frisch. Besonders beliebt zum Wandern ist natürlich der Norden der Insel und die Gebirgsregion der Serra de Tramuntana.

 Auf vielen Routen teilt ihr euch auch die Wege mit Ziegen oder Schafen. Das Schöne an den Gipfeln: Ihr habt eigentlich immer einen wunderschönen Blick aufs Meer! 

ausblick beim wandern

4. Konzert inklusive: Coves del Drac

In Porto Christo gibt es eine riesige Tropfsteinhöhle – genauer gesagt ist sie fast 1.200 Meter lang und 25 Meter tief. Ein langer Weg führt durch die Höhle und endet etwas unerwartet bei einem See. Hier wartete ein echtes Highlight auf uns.  Zunächst gab es eine kleine Lichtshow, dann sind kleine Schiffe aufgetaucht, die langsam über den See gefahren sind. Darauf waren nicht nur Ruderer, sondern auch Musiker. Es folgte ein klassisches Konzert mitten in der Höhle.

Im Anschluss konnten wir auch selbst noch mit dem Schiff über den See fahren. Das Wasser im See ist tatsächlich so klar, dass man es kaum sieht und gefühlt über den Boden schwebt. Alternativ kann man auch noch ein Stück zu Fuß laufen. Der Preis lag ungefähr bei 15€ pro Person. 

5. Platja de Muro und Parc natural de s’Albufera

Der Nationalpark S`Albufera ist ein wichtiges Feuchtgebiet auf der Insel und Heimat von zahlreichen Tieren und Pflanzen. Das Gebiet befindet sich direkt neben der Gemeinde Alcúdia. Der Eintritt in den Park ist kostenfrei, ihr müsst euch lediglich im Besucherzentrum anmelden und bekommt dann einen Besucherschein ausgehändigt.

Da wir gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind, haben wir uns zuvor welche geliehen und uns dann auf den Weg durch den Park gemacht.

Im Besucherzentrum bekommt man auch eine Karte, so dass man sich schnell zurechtfindet. Ein paar Wege sind für Radfahrer gesperrt, die meisten aber problemlos befahrbar. Es gibt auch immer wieder Aussichtspunkte, sodass man die Aussicht auch von oben auf sich wirken lassen kann. An Gewässern gibt es teilweise auch Beobachtungshäuser, aus denen man die Vogelwelt bequem und sozusagen „undercover“ beobachten kann. 

Parc natural de s'Albufera
Karte Nationalpark S'Albufera

6. Das schönste Dorf des Landes: Fornalutx

Ganz in der Nähe von Port de Soller liegt das Bergdorf Fornalutx. Es ist schon mehrfach als „das schönstes Dorf Spaniens“ ausgezeichnet worden. Wenn man dort ist, versteht man auch warum! Mit seinen Natursteinhäusern und den vielen mediterranen Pflanzen dazwischen hat es seinen ganz einen Charme und strahlt eine unheimliche Ruhe aus. 

Fornalutx

7. Cap de Formentor und traumhafte Buchten

Nur circa 20 Kilometer von unserem Hotel entfernt,  liegt das Cap de Formentorder nördlichste Punkt der Insel. Zugegeben, die Fahrt dorthin ist sehr kurvig und man ist auch nicht alleine vor Ort, aber es lohnt sich dennoch! Der Ausblick ist wirklich sehr schön und wenn man den anderen Urlaubern nicht hinterherläuft, findet man auch schnell einen ruhigen Platz, um die Sonne und die Ruhe zu genießen.

Ganz in der Nähe befinden sich auch viele einsame Buchten, die zu einem kleinen Zwischenstopp einladen, bevor es zurück-  bzw. weitergeht. 

Cap de formentor auf mallorca
badebucht auf mallorca

8. Chopin und Valldemossa

Valldemossa liegt im Nordwesten der Insel und ist ein Bergdorf in der Serra de Tramuntana und versprüht typisch mallorquinischen Charme. Die Stadt liegt auf einem Hügel und ist terassenförmig angelegt. Wir sind vor allem durch die romantische Altstadt spaziert, haben „Coco de Patata“  (ein traditionelles Gebäck, das aus Kartoffeln hergestellt wird) gegessen und das imposante Kartäuserkloster „Real Cartuja“ besichtigt. Hier hat übrigens Frédéric Chopin für ein paar Monate gelebt.

9. Naturstrand Es Trenc

Ein Ausflug in den Süden der Insel brachte uns nach Es Trenc – wie uns gesagt wurde, der schönste Strand der Insel. So richtig nutzen konnten wir den Naturstrand im März noch nicht aber für eine kleine Pause im Sand hat es dann doch gereicht. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass der Strand im Sommer traumhaft schön ist.

Hinter den Dünen gibt es auch ein kleines Naturschutzgebiet, durch das man gut spazieren kann. Auf der Rückfahrt haben wir noch einen Stopp bei den Salinen gemacht, hier kristallisiert das Meerwasser zu Salz.

naturstrand es trenc auf mallorca

10. Nationalpark S’Amarador

Wunderschöne, unverbaute Natur gibt es auch im Nationalpark S´Amarador. Im Sommer kann man hier in der Bucht toll baden, aber es ist auch eine schöne Gegend für kleine Wanderungen. Im Nationalpark sind Kraniche und viele andere Vogelarten zuhause.

Ansonsten ist hier wenig los, so dass man in Ruhe auf den Klippen am Meer entlanglaufen und den Ausblick in die Gegend genießen kann. Es gab auch viele Angler, die ihr Glück probiert haben. Direkt vor dem Eingang gibt es auch einen großen Strand, der im Sommer zum Baden einlädt. Auch ein großer Parkplatz ist vorhanden. Einem gelungenem Tag steht also nichts im Wege 🙂 

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