Montego Bay in Jamaika

Geheimtipp Jamaika: Entspannte Klänge und wilde Abenteuer in der Karibik

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Die Sonne kitzelt auf der Haut, Reggae-Klänge erfüllen die Luft und eindrucksvolle Landschaften breiten sich um euch aus – herzlich willkommen auf Jamaika! Als Inbegriff des karibischen Lebenstraums vermischen sich in dem kleinen Inselstaat die temperamentvolle Herzlichkeit der Einheimischen mit einer unübertrefflichen Gelassenheit. Heraus kommt eine Magie, der sich niemand entziehen kann.

Die endlosen weißen Sandstrände von Jamaika sind das Sinnbild einer Reise ins Paradies und völlig zu Recht wohl das Erste, was den meisten in den Sinn kommt, wenn sie an die Karibikinsel denken. Doch damit wird man dem vielseitigen Land lange nicht gerecht. Folgt uns zu rauschenden Wasserfällen, endlosen Kaffeeplantagen und dichtem Dschungel, kostet von köstlichem Rum und exotischen Früchten und erlebt echten Nervenkitzel inmitten der Natur.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste im Überblick

  • Jamaika versprüht vor allem an den Traumstränden an der West- und Nordküste Karibik-Feeling pur.
  • Abseits der Strände überrascht die Insel mit Dschungel, Wasserfällen, Höhlen und Bergen.
  • Sowohl Romantiker als auch Abenteuerlustige und Kulturliebhaber werden auf Jamaika glücklich.

Wissenswertes zu Jamaika

Umgeben vom Karibischen Meer liegt das rund 10.990 Quadratkilometer kleine Jamaika südlich von Kuba und westlich von Haiti und gehört als parlamentarische Monarchie zum Commonwealth. Einer der Gründe, warum sich das Land seinen Ruf als Paradies redlich verdient hat, ist das ganzjährig warme Wetter. Die Temperaturen bewegen sich konstant bei um die 27 °C und 30 °C, wobei es während der Regenzeit von Mai bis November zwischendurch zu starken Schauern kommen kann. Da die Hauptsaison von Dezember bis April reicht, ist Jamaika ideal, um dem europäischen Winter zu entkommen.

Am besten gelangt ihr auf das Inselparadies, wenn ihr per Direktflug in etwa 10 Stunden von vielen deutschen Flughäfen nach Montego Bay fliegt. Zur Einreise reichen euer mindestens noch sechs Monate gültiger Reisepass und ein Rückflugticket.Erst ab einem Aufenthalt von mehr als neun Monaten ist ein Visum notwendig. Zahlen könnt ihr vor Ort mit Jamaika- oder US-Dollar, auch die gängigen Kreditkarten werden meist akzeptiert.

Da die Amtssprache Englisch ist, reicht euer Schulenglisch zur Verständigung, vielleicht hört und lest ihr aber auch die unter den Einheimischen übliche jamaikanisch-kreolische Sprache „Patois“. Falls ihr das Land mit dem Mietwagen erkunden möchtet, solltet ihr euch nicht davor scheuen, im Linksverkehr zu fahren, ansonsten kommt ihr jedoch auch ganz gut mit Bussen oder Taxen voran.

Jamaika: Entschleunigung und Nervenkitzel

Vielseitig, bunt und mit einer Fülle an Klängen hüllt euch Jamaica ein und überrascht mit einer lebendigen Kultur, die wohl mit keiner anderen auf der Welt zu vergleichen ist. Während die West und Nordküste vor allem für atemberaubende Strandabschnitte und Karibik-Feeling bekannt ist, erwarten euch im Osten tolle Bedingungen zum Wandern, Klettern und Naturwunder entdecken.

1. Strände, Parks und Wellness: Die besten Orte für karibische Gelassenheit

Ein Wort, um das ihr in Jamaica nicht herum kommt, ist Entschleunigung. Die Easy-Going-Mentalität der Einheimischen ist einfach ansteckend und in Kombination mit den traumhaften Stränden und zahlreichen Wellness-Resorts kommt wohl jeder zur Ruhe. Spürt den Puderzuckersand unter den Füßen, bestaunt das kristallklare Meer und lasst es euch an den familienfreundlichen Stränden gut gehen. Dem Wasser am Doctor’s Cave Beach in Montego Bay wird sogar eine heilende Wirkung nachgesagt und der Frenchman’s Cove Beach in Port Antonio hat mit seiner Lage inmitten einer grünen Vegetation bereits als Filmkulisse gedient. Hier könnt ihr zunächst im türkisfarbenen Meer schwimmen und anschließend im kühlen Süßwasser des Flusses, der den Strand umfließt, untertauchen.

Frenchman's Cove Strand in Port Antonio in Jamaika
Frenchman’s Cove in Port Antonio

Ebenso entspannt geht es in den botanischen Gärten des Landes zu. Bewundert die exotischen Pflanzen in den Royal Botanical Gardens in St. Andrew oder im Cranbrook Flower Forest zwischen Ocho Rios und St Ann’s Bay, nehmt ein Bad in den klaren Seen und atmet bei einem idyllischen Picknick ganz tief ein. Am Ende eines erlebnisreichen Tages sind Bootstouren in den Sonnenuntergang die Wunderwaffe, die euch unweigerlich entspannen lässt.

Hoteltipp: Herrlich erholsam geht es im Grand Palladium Jamaica Resort & Spa zu. An den hoteleigenen Strandbuchten erwartet euch das Karibische Meer und zwischendurch könnt ihr euch an der Swim-up Poolbar mit einem Cocktail erfrischen. Im Spabereich des Nachbarhotels oder in eurer eigenen Badewanne mit Hydromassagefunktion kennt die Erholung keine Grenzen.

2. Klettern, Rafting und Tauchen: Atemberaubende Abenteuer

Die Natur Jamaicas ist nicht nur die ideale Kulisse zum Entspannen, sondern auch, um euer Herz zum Rasen zu bringen. Klettert entlang rauschender Wasserfälle, rast mit der Zipline über die Baumkronen des Regenwaldes, taucht hinab in die bunte Unterwasserwelt und erkundet die glitzernden Flüsse beim Rafting.

Dunn's River Falls in Jamaika
Dunn’s River Falls – so schön kann Natur sein!

Die Dunn’s River Falls sind mit ihrem stufenförmig über 200 Meter in die Tiefe stürzenden Wasser die wohl bekanntesten Wasserfälle Jamaikas und lassen sich beim Canyoning, Baden und Klettern aus nächster Nähe erleben – nass wird es auf jeden Fall! Entspannter, aber nicht minder spannend geht es zu, wenn ihr beim Rafting auf einem Bambusfloß den Martha Brae River oder den Rio Grande entlanggleitet, während grüne Wälder und exotische Tiere an euch vorbeiziehen.

Tipp: Die Dunn’s River Falls, die Konoko Falls und die River Falls bei Ocho Rios könnt ihr alle drei an einem Tag bestaunen.

Am Boston oder Winnifred Beach tauscht ihr das Floß gegen ein Surfbrett und an der Runaway Bay bieten die bunten Korallenriffe und zahlreichen Meeresbewohner beste Gründe, die Tauch- oder Schnorchelausrüstung anzulegen. Gänsehautmomente verspricht auch das Höhlenleben Jamaicas. In den Green Grotto Caves bei Ocho Rios bewundert ihr faszinierende Felsformationen, unterirdische Seen und ein Stückchen Geschichte des Landes.

Green Grotto Caves in Jamaika
Faszinierende Green Grotto Caves

Könnt ihr gar nicht genug Adrenalinschübe bekommen, sind die zahlreichen Abenteuerparks wie der Kool Runnings‘ oder der Mystic Mountain die richtige Anlaufstelle für euch. Hier erlebt ihr nicht nur klassische Wasserparks, sondern seid außerdem mit dem Go-Kart, dem Quad oder der Zipline rasant unterwegs.

Hoteltipp: Direkt am Strand der Runaway Bay breiten sich die kleinen Bungalows des Royal Decameron Club Caribbean Runaway Bays in einem tropischen Garten aus und bieten euch ein authentisches Jamaika-Erlebnis – sowohl ganz entspannt als auch voller Action.

3. Jerk, Rum und Kaffee: Kulinarik für alle Sinne

Eine Reise nach Jamaika ist ein Fest für eure Geschmacksknospen. Möchtet ihr die jamaikanische Kultur mit allen Sinnen kennenlernen, kommt ihr nicht umhin, die von den verschiedensten Ländern geprägte Küche des Landes unter die Lupe zu nehmen. Ob an den Strandbars, den Ständen am Straßenrand oder im schicken Restaurant: Die Aromen werden euch das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Klassisch jamaikanisches Jerk Chicken vom Grill
Klassisch jamaikanisches Jerk Chicken vom Grill

Die in Blechtonnen über Piment-Holz geräucherte Spezialität des Landes, Jerk Pork, Chicken oder Fish, ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und schmeckt besonders gut mit Bammy, einer Art Fladenbrot. Das Nationalgericht mag für uns als Frühstück erst einmal gewöhnungsbedürftig klingen, ihr solltet es den Einheimischen aber unbedingt gleichtun und mit Ackee und Saltfish in den Tag starten. Die Kombination aus der Baumfrucht, die geschmacklich etwas an Rührei erinnert, und Kabeljau ist eine geschmackliche Offenbarung.

Zwischen euren Erkundungstouren sorgt Kokosnusssaft für Erfrischung und zum Anstoßen darf ein Rum selbstverständlich nicht fehlen. In einigen Zuckerplantagen, zum Beispiel bei Hampden Estate in Trelawny, könnt ihr sogar bei der Herstellung über die Schulter schauen. Als Rum-Liebhaber sollte ihr euch außerdem das jährlich im Sommer in Kingston oder Montego Bay stattfindende Jamaica Rum Festival im Kalender markieren.

Kaffeefarm in den Blue Mountains in Jamaika
In den Blue Mountains liegt der Stolz der jamaikanischen Kaffeekultur

Dass die Jamaikaner die Getränkeherstellung perfekt beherrschen, beweist auch der bekannte Blue Mountains Kaffee, der zu den teuersten Kaffeesorten der Welt gehört. Beim Wandern auf den Blue Mountain Peak, den höchsten Berg des Landes, könnt ihr die Kaffeeplantagen zwischen den blühenden Landschaften bewundern. So hoch in den Bergen lernt ihr das Klima Jamaikas außerdem von einer etwas kälteren und regnerischen Seite kennen als im Rest des Landes.

Lesetipp: Kaffee-Fans aufgepasst: Nicht nur in Jamaica, auch in anderen Ländern könnt ihr den köstlichen Wachmacher schlürfen. Wir stellen euch die besten Reiseziele für Kaffee vor.
Hoteltipp: Selbst, wenn ihr nicht zum Rum Festival in Montego Bay seid, könnt ihr beim Rum Tasting im Zoetry Montego Bay Jamaica dennoch in den Genuss kommen. Oder ihr genießt einfach den hoteleigenen Strand und findet in dem romantischen Resort euren paradiesischen Rückzugsort.

4. Kulturelle Highlights in Jamaika: Ursprünglichkeit trifft Moderne

Wohin auch immer euch eure Reise in Jamaika führt, ihr werdet an jeder Ecke auf etwas Überraschendes stoßen. Um die Kultur auf kleinem Raum in all ihren Facetten kennenzulernen, seid ihr in der Hauptstadt Kingston genau richtig. In der historischen Altstadt werdet ihr Zeuge des ursprünglichen Insellebens, im Business District erlebt ihr jedoch auch die moderne Seite der Stadt. Stattet unbedingt dem historischen Devon House mit seinen Shops, Restaurants, einem Spa und dem vielleicht weltbesten Eis einen Besuch ab. Die Gloucester Avenue in Montego Bay, besser bekannt als Hip Strip, gibt euch einen Einblick in das pulsierende Jamaika, denn in den Geschäften und Bars ist Tag und Nacht etwas los.

Kingston in Jamaika
Hinter der Fassade von Kingston verbergen sich aufregende Überraschungen

Traditionell geht es dagegen im Rastafarian Village zu, wo die Anhänger der Rastafari-Religion leben. Port Antonio an der Nordküste Jamaicas, inmitten von Natur und Dschungel, ist der perfekte Tipp für alle, die die beschauliche Seite von Jamaica kennenlernen möchten. Hier könnt ihr über bunte Märkte schlendern und jamaikanisches Kunsthandwerk als Urlaubsmitbringsel mit nach Hause nehmen. Piratenfeeling kommt dagegen in der legendären Hafenstadt Port Royal, die zum großen Teil im Meer versunken ist, auf.

Hoteltipp: Eine rundum persönliche Atmosphäre ist euch in der Villa des Mockingbird Hills in Port Antonio gewiss. Die 10 Zimmer bieten euch einmalige Ausblicke auf die tropischen Gärten und das Meer und zahlreiche Naturwunder erreicht ihr von hier aus im Handumdrehen.

5. Künstlerische Inspiration: Von Reggae bis James Bond

Es liegt etwas in der Luft: Fast überall auf Jamaica tönen entspannte Klänge durch die Straßen und lassen euch beschwingt umher schlendern, wenn nicht sogar tanzen. Kein Wunder, hat doch hier der Reggae seinen Anfang genommen und kein Geringerer als Bob Marley, der die Musikrichtung Mitte der 1970er Jahre in die Welt brachte, war hier zuhause.

Der entspannte Musikstil ist ein wichtiger Teil der jamaikanischen Kultur und von kleinen Live-Shows in urigen Bars bis hin zu großen Festivals habt ihr das ganze Jahr über ausreichend Möglichkeiten, den besten Künstlern zu lauschen. Das jährlich im Sommer in Montego Bay stattfindende Reggae Sumfest startet mit einer spektakulären Strandparty und geht abends in ein wildes Festival über.

Reggae-Band
Nicht nur Musik, sondern Lebensgefühl: Reggae in Jamaika

Zu Weihnachten kommen bei der legendären Sting-Bühnenshow vor allem Dancehall Anhänger auf ihre Kosten. Möchtet ihr euch auf die Spuren von Bob Marley begeben, startet ihr am besten im kleinen Ort Nine Miles und stattet seinem Geburtshaus und seiner Ruhestätte einen Besuch ab, besichtigt in Kingston im Stadtteil Trenchtown sein Wohnhaus und lasst euch von den spannenden Geschichten der Guides im Bob Marley Museum mitreißen.

Nicht nur Musikern dient Jamaica als Inspiration, auch der Autor Ian Fleming schrieb in seinem Anwesen Goldeneye an der Oracabessa Bay die legendären James Bond Romane. Nicht verwunderlich also, dass das spektakuläre Ambiente des Landes auch als Kulisse für einige Szenen der Filme gedient hat. In den Green Grotto Caves und am Dunn River könnt ihr euch zum Beispiel in den berühmten Agenten hineinversetzen. Auch die Blue Lagoon in Portland diente verschiedenen Hollywood-Streifen als Set.

Hoteltipp: Das Bahia Grand Principe Jamaica könnte glatt als Filmkulisse durchgehen. Vielleicht schreibt ihr ja an den als Seen angelegten und miteinander verbundenen Pools oder in der hoteleigenen Strandbucht euren nächsten Hit oder Bestseller?

6. Die Natur Jamaikas: Romantisch und wild

Rauschendes Wasser in den unterschiedlichsten Blautönen, grüne Hügel und dichte Wälder: Der Name „Jamaika“ – „das Holz- und Wasserland“ könnte treffender nicht gewählt sein. Die Natur der Trauminsel hält vor allem für Romantiker so einige Anlaufstellen parat. Da wären zum einen die unzähligen Wasserfälle, von denen keiner dem anderen gleicht. An den Island Gully Falls, auch als Blue Hole bekannt, dem Milk River oder den Mayfield Falls könnt ihr im glasklaren, teils mineralischen Wasser schwimmen, klettern oder einfach nur staunen.

Ein Bad in der Blue Lagoon zwischen Frenchman’s Cove und Winnifred Beach ist ebenso ein Erlebnis, denn umgeben von einer grünen Tropenlandschaft vermischt sich an einer der wohl schönsten Buchten Jamaicas kaltes Quellwasser mit warmem Meerwasser. An der Leuchtenden Lagune in der Oyster Bay spielt sich dagegen nachts ein echtes Naturspektakel ab, denn dann sorgen fluoreszierende Mikroorganismen dafür, dass das Wasser herrlich funkelt und leuchtet. Romantisch geht es auch am Lover’s Leap in South St. Elizabeth zu. Wo sich einst eine dramatische Liebesgeschichte abgespielt haben soll, genießt ihr heute eine atemberaubende Aussicht von den Klippen. Vor allem zum Sonnenuntergang schmelzen hier Herzen dahin.

Leuchtende Lagune in Jamaika
An der Leuchtenden Lagune ereignet sich ein wahres Naturwunder

Schlägt euer Herz eher für Natur und Tiere, fühlt ihr euch im Blue and John Crow Mountains National Park (BJCMNP), dem einzigen Nationalpark Jamaikas im Osten der Insel, wohl. In dem UNESCO-Weltnaturerbe könnt ihr den Blue Mountain Peak bei einer Wanderung durch dichten Regenwald, begleitet von Vogelgezwitscher und dem Rauschen der Wasserfälle, erklimmen.

Hoteltipp: Eine romantische Auszeit klingt ganz nach eurem Geschmack? Im Erwachsenenhotel Couples Swept Away am Strand von Negril dreht sich alles um die Zeit zu zweit. Eine Katamaranfahrt zum Sonnenuntergang ist bereits inklusive!

Fazit zum Inselparadies Jamaika

Jamaika ist vor allem für seine Traumstrände bekannt und das völlig zu Recht. Doch abseits von Puderzuckerstränden und türkisblauem Meer gibt es auf der Karibikinsel noch viel mehr zu entdecken. Von dichtem Regenwald über reißende Wasserfälle bis hin zu ursprünglichen und modernen Städten findet ihr hier so einige romantische Fleckchen und erlebt die aufregendsten Abenteuer.

Euer Kopf wippt bereits im Takt von Bob Marley? Dann stöbert durch unsere Jamaika-Angebote und lasst euch schon bald von der lebensfrohen Stimmung der Jamaikaner anstecken.

© Visit Jamaica

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