Blick auf einen Häuserblock in den USA

Reisetipps für die USA: Bundestaaten, Städte und Highights auf einen Blick

Wenn ihr einen Urlaub in die USA plant, habt ihr die Qual der Wahl. Wenn ihr euch nicht gerade ein Jahr Zeit nehmen könnt, werdet ihr es leider nicht schaffen das ganze Land zu bereisen. Ihr müsst euch also zwischen Metropolen wie New York, Miami und L.A, großen Nationalparks und Traumstränden entscheiden. Wir stellen euch einige Bundesstaaten und ihre Highlights genauer vor, so dass ihr einen Überblick bekommt, wo es euch am besten gefallen könnte. Praktische Reisetipps sind natürlich auch dabei.

Die USA stehen vor allem für drei Dinge: großartige Metropolen, atemberaubende Nationalparks und Traumstrände, wie zum Beispiel in Florida oder natürlich in Hawaii. Mit ein bisschen Planung könnt ihr sogar ein bisschen von allem erleben. Nötig sind dafür entweder Inlandsflüge oder natürlich ein Mietwagen. Was gibt es schöneres als mit dem eigenen Auto dieses faszinierende Land zu erkunden und die interessanten Ziele selbst festzulegen. Wenn ihr keine Lust auf die Planung habt, könnt ihr euch aber auch für eine geführte Busrundreise entscheiden. Aber dazu später mehr … erstmal stellen wir euch fünf Bundesstaaten und die beliebtesten Städte im Detail vor.

5 beliebte Bundesstaaten in den USA

Die USA sind in insgesamt 50 Bundesstaaten unterteilt, die teilweise nicht unterschiedlicher sein könnten. In Texas könnt ihr euch bei einem Barbecue vom Western-Charme verzaubern lassen, in Florida am Strand die Sonne genießen und auf den hawaiianischen Inseln in eine ganz andere Welt eintauchen. Ein Urlaub reicht gar nicht, um sich jeden Staat einmal genauer anzusehen. Wir stellen euch daher unsere fünf Lieblinge vor.

1. New York State: Eine Metropole und viel Natur

Der Bundesstaat New York liegt im Nordosten des Landes und reicht bis an die kanadische Grenze. New York ist sowohl der Name des Staates als auch der größten Stadt.

New York City liegt im Süden. Der „Big Apple“ strotzt vor Sehenswürdigkeiten und turbulentem City-Life. Ein Blick auf die Freiheitsstatue oder die Brooklyn Bridge bei Nacht gehören zu den Must-Dos! 

Skyline von New York in den USA

Verlasst ihr New York City in nördlicher Richtung, erreicht ihr nach etwa drei Stunden Fahrt die Hauptstadt des Staates: Albany. Die Stadt bietet mit dem Arbor Hill Historic District ein charmantes Altstadtviertel, das in das Register of Historic Places aufgenommen wurde.

Etwas weiter Richtung kanadische Grenze liegen die Adirondack Mountains und Lake Placid, das 1932 und 1980 Austragungsort der olympischen Winterspiele war. Im Norden bildet der Lake Champlain die Grenze zu Kanada. Dieser 180 Kilometer lange und bis zu 19 Kilometer breite See ist ein Paradies für Naturliebhaber und Wassersportler.

Ein Geheimtipp ist die Region um die sogenannten Finger Lakes – eine Seenlandschaft, die von oben betrachtet wie die ausgestreckten Finger einer Hand aussehen. Rund um die Gewässer gibt es viele Weingüter, die hervorragende Weine herstellen. Eine Region, die sehr europäisch geprägt ist.

Zum Abschluss dieser Tour  werfen wir einen Blick auf die Grenze zwischen New York und die kanadische Provinz Ontario, denn dort gibt es ein weiteres Highlight: die Niagara Fällen. Aus über 57 Meter stürzen die Wassermassen des Ontariosees in die Tiefen den Eriesee.

2. Alaska: Gletscher und Bären

Am anderen Ende ganz im Westen an der Pazifikküste und eingebettet zwischen Kanada und Russland liegt der flächenmäßig größte Bundesstaat der USA. Der Name stammt aus der Sprache der Ureinwohner und bedeutet „Land in dessen Richtung das Meer strömt“.

Alaska: Glacier Bay

In der Hauptstadt Juneau, die im Süden auf der Alaska Panhandle liegt, herrscht ganzjährig ein recht mildes und regenreiches Klima. Im Zentrum sind die Winter extrem kalt, dafür kann es im kurzen Sommer recht heiß werden. Ganz im Norden wiederum herrscht subpolares Klima und die Temperaturen reichen nur knapp über die Nullgradgrenze. An der „Last Frontier“ gibt es Natur und viel Kultur der Ureinwohner, die etwa 15% der Bevölkerung ausmachen und sich auf Indianer, Eskimos und Aleuten aufteilen.

Die Region um Juneau erkundet ihr am besten auf einer Kreuzfahrt entlang der sogenannten Inside Passage. Neben spektakulärer Landschaft mit beeindruckenden Gletschern, die ins Meer ragen, seht ihr auf dieser Reise Wale, die hier den Sommer verbringen.

Die größte Stadt Alaskas ist Anchorage. Ein sehr guter Ausgangspunkt, um die Nationalparks im Norden zu erkunden. Dort gibt es Bären, Seeadler, Karibus und viele weitere seltene Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Neben dem Denali Nationalpark solltet ihr auch die westlich von Anchorage liegenden Nationalparks Katmai und Kenai-Fjords besuchen. The Frontier bietet euch viele Orte, an denen noch ein Hauch des Goldrausches zu spüren ist.

3. Hawaii: Das Südseeparadies

Unsere nächste Region bringt uns von der arktischen Tundra ins tropische Südseeparadies Hawaii. Aloha lautet hier das Zauberwort. Man begrüßt und verabschiedet sich damit. Der Begriff steht aber auch für Liebe und Respekt. Die Einwohner leben den Aloha-Spirit und so gibt es wohl kaum einen anderen Ort auf dieser Welt, an dem Multi-Kulti ehrlicher gelebt wird.

karte hawaii

Nach dem Verlassen des Flughafens in Honolulu wird euch euer Weg als erstes an den weltbekannten Waikiki Beach führen. Der ist ein relativ schmaler Streifen und wird von Hotelhochhäusern gesäumt. Auf Oahu solltet ihr euch unbedingt die Kaneohe Bay anschauen. In einem Tal in der Nähe dieser Bucht wurde Jurassic Park gedreht.

Die polynesische Kultur der Ureinwohner wird euch im Polynesian Cultural Center näher gebracht. Wenn ihr mehr über Oahu wissen wollt, haben wir hier weitere interessante Informationen über die Insel.

Um von einer Insel zur anderen zu gelangen, müsst ihr fliegen. So bringt euch ein kurzer Flug von Oahu nach Norden zur Garteninsel Kauai. Garteninsel deswegen, weil es hier mehr regnet als auf den anderen Inseln. Hier findet ihr an der Nordküste einen der schönsten Strände an der Hanalei Bay.

Zwei Dinge müsst ihr auf Kauai unbedingt gesehen haben: den Waimea Canyon, die zweitgrößte Schlucht der USA und die Napali Küste, die nur über das Wasser oder aus der Luft zu erreichen ist. Bei einem Schnorchelausflug  könnt ihr diesen Küstenabschnitt bestaunen. 

Von Kauai bringt euch ein kurzer Flug nach Maui, der magischen Insel. Die Orte Lahaina und Kaanapali bieten einen langen Strand, den ihr für einen Badetag nutzen könnt. Der Nordwesten Mauis ist grüner und hat die schönen Strände, der Südosten besteht zu einem Großteil aus dem Massiv des 3.000 Meter hohen Haleakala, auf dessen Gipfel viele den Sonnenaufgang bewundern.

Strand auf Hawaii

An der Ostküste Maui’s könnt ihr auf der Road to Hana durch Regenwälder über eine der schönsten Küstenstraßen der Welt fahren. Es soll aber Menschen geben, denen in den 600 Haarnadelkurven schlecht wird. Die Schönheit Mauis beschreiben wir in diesem Beitrag.

Von Maui aus habt ihr die südlichste und größte Insel in Sichtweite. Die Insel Hawaii gab dem ganzen Archipel seinen Namen. Hawaii bietet nur wenige Strände, die oftmals schwarz sind. Wenn ihr euch für die polynesische Kultur und Natur interessiert, seid ihr hier richtig.

Das absolute Must-see ist aber der Volcanoes Nationalpark auf der Insel of Hawaii. Nirgendwo sonst kommt ihr so nahe an einen aktiven Vulkan. Zentrum des Parks ist der Mauna Kea, mit 6.000 Metern unter Wasser und 4.205 Meter über der Erde der höchste Berg der Welt. Am Gipfels gibt es eine Sternwarte, von der ihr einen der besten Blicke auf die Sterne habt. Für diesen Ausflug solltet ihr warme Klamotten mitnehmen. Auf dem Berg wird es nachts sehr frisch.

Hawaii Volcanoes Nationalpark

Um eure Inselrundreise komplett zu machen, fehlt noch Lanai auf der es zwei Luxusresorts und einen Golfplatz gibt. Die Nachbarinsel Molokai ist die ursprünglichste der Inseln und geprägt von Zeugnissen der polynesischen Kultur. Es gäbe noch viel mehr über die Inseln zu sagen, aber das würde hier den Rahmen sprengen.

4. Kalifornien: Land zwischen Wüste, Bergen und Meer

Vom Inselparadies reisen wir zurück auf das Festland und erreichen den Golden State. Kalifornien ist der drittgrößte Staat der USA und etwa ein Fünftel größer als Deutschland. Entsprechend vielfältig sind die Sehenswürdigkeiten. Im Norden an der Grenze zu Oregon liegen die Shasta Cascades, eine Gebirgskette, die noch zu den Geheimtipps gehört.

Auf der Grenze zum Nachbarstaat Nevada im Gebierge Sierra Nevada liegt der Lake Tahoe, im Sommer ein traumhaftes Wandergebiet, im Winter in ein Skigebiet der Extraklasse.

Auf dem Weg von Tahoe nach San Francisco kommt ihr durch das wohl berühmteste Weinanbaugebiet der Staaten: Napa und Sonoma Valley. Hier solltet ihr unbedingt einen Stopp einlegen und die eine oder andere Weinprobe machen. Ihr wollt euch lieber Gebirgslandschaften anschauen? Dann bleibt in der Sierra Nevada und besucht den Yosemite Nationalpark. Wer kennt sie nicht, die Bilder des Yosmite Valleys mit dem markanten Gipfel El Capitan?

grizzly peack, aussichtspunkt in san francisco

An der Pazifikküste von Kalifornien erwartet euch eine atemberaubende Landschaft entlang des Pacific Coast Highway, oder kurz PCH, zwischen San Francisco und der mexikanischen Grenze bei San Diego. Ab Santa Barbara stoßt ihr auf Traumstrände, die vor allem bei Surfern beliebt sind. Riesige Wellen donnern hier auf die Küste.

Vom PCH zweigt eine andere Panoramastraße ab, die zu den Geheimtipps in Kalifornien gehört. Der Ortega Highway bringt euch von San Juan Capistrano über die San Bernadino Mountains. Kurz bevor ihr Palm Springs erreicht lohnt ein Stopp am Coachella Valley Vista Point, von wo ihr einen spektakulären Blick auf das Tal habt. Palm Springs ist vor allem im Winter ein außergewöhnlicher Urlaubsort. Tagsüber könnt ihr auf dem Mount Jacinto Ski fahren und abends dann am Pool eures Hotels entspannen.

Unsere Rundreise durch Kalifornien endet im Süden an der Grenze zu Mexiko. San Diegos Altstadt, das Gaslamp Quarter, ist sehr gut erhalten und bietet spanischen Kolonialcharme. Im Stadteil La Jolla befinden sich die bei Surfern beliebtesten Strände.

Auch über Kalifornien könnten wir hier noch endlos viel schreiben. Der Bundesstaat ist zu jeder Jahreszeit ein ideales Urlaubsziel für Entdecker.

5. Florida: Karibikfeeling an weißen Traunstränden

Um den letzten der vorgestellten Bundesstaaten zu erreichen, fliegen wir von der West- an die Ostküste und landen in Florida. Im Norden liegt mit St. Augustin die älteste durchgehend besiedelte Stadt der USA, die 1565 von den Europäern gegründet wurde. Entlang der Atlantikküste reiht sich ein Badeort mit langen, weißen Sandstränden an den anderen.

Zwischen diesen Stränden liegt der Weltraumbahnhof Cape Canaveral. Ein Muss für alle, die sich für die Raumfahrt interessieren. Einer der exklusivsten Badeorte der USA, West Palm Beach, ist nicht weit davon entfernt.

Etwas weiter südlich liegt Fort Lauderdale, das auch das Venedig von Florida genannt wird. Unzählige Kanäle ziehen sich durch die Stadt, die einen der wichtigsten Kreuzfahrthäfen des Landes besitzt.

Strand in Fort Lauderdale

Ein 205 Kilometer langer Highway führt über 40 Inseln von Miami nach Key West, dem südlichsten Punkt der USA. Key West war einst eine Hippiehochburg und später ein beliebter Treffpunkt für Schwule. Noch heute findet jeden Abend zum Sonnenuntergang am Pier eine große Party statt.

Tapetenwechsel: Zurück auf dem Festland kommt ihr durch den Everglades Nationalpark. Mangrovenwälder und eine einzigartige Sumpflandschaft soweit das Auge reicht. Wundert euch nicht, wenn euch hier ein Alligator über den Weg läuft.

nationalparl Everglades Boot

Die Westküste von Florida am Golf von Mexiko ist dann wieder eine Aneinanderreihung langer, weißer Traumstrände. Städte wie Naples, Fort Myers, St. Petersburg und Tampa bieten alles, was man für einen Strandurlaub in Verbindung mit Kultur benötigt. Generell gilt für die Golfküste, dass das Leben hier etwas beschaulicher und gediegener ist, als an der Atlantikküste.

Familien und Fans von Themenparks werden sich hingegen für Orlando entscheiden. Die Stadt im Landesinneren von Florida ist die Heimat von Disney World Resort, Universal Studios, Sea World und vielen weiteren Unterhaltungsmöglichkeiten. Ein Paradies für alle, die wilde Achterbahnfahrten lieben.

Wie ihr seht, hat auch Florida für jeden etwas zu bieten. Wenn ihr noch nicht genug habt, bekommt ihr hier weitere Reisetipps für Florida und erfahrt, welche 10 Orte ihr unbedingt sehen müsst!

Beeindruckende Städte in den USA

Nachdem wir euch einige der vielfältigsten Bundesstaaten vorgestellt haben, wollen wir noch ein paar der beliebtesten Städte präsentieren. Die Metropolen der USA bieten euch eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und Museen von Weltruf.

1. New York: Kultur und Shoppen

Die größte Stadt der USA hat knapp über 7 Millionen Einwohner. Jeder hat schon einmal vom Times Square, der 5th Avenue und dem Empire State Building gehört. Ein Rundgang durch die Stadt wird zu einer Weltreise, wenn ihr in Lower Manhattan durch Little Italy oder Chinatown flaniert.

Im Süden der Stadt sind die Häuser mit Ausnahme des One World Trade Centers nicht ganz so hoch und es gibt viele Viertel mit alten Backsteinhäusern, die den Charme einer Kleinstadt versprühen, wie etwa Greenwich Village oder der Meatpacking District.

Der meistfotografierte Spot in New York? Das Guggenheim Museum

Nördlich davon in Midtown Manhattan gilt dann je höher umso besser und ihr müsst aufpassen, dass ihr keine Genickstarre bekommt beim Bewundern der Wolkenkratzer. Hier befindet sich auch der populäre Times Square, umgeben von den unzähligen Theatern des Broadway. Direkt am Times Square gibt es bei TKTS oft verbilligte Tickets für die Vorstellungen am gleichen Abend. Wenn ihr eine bestimmte Show sehen wollt, solltet ihr aber zur Sicherheit schon vor eurer Abreise reservieren.

Die grüne Lunge der Stadt ist der Central Park, der immerhin 6% der Bodenfläche Manhattans einnimmt. Rechts und links wird der Park von der Upper West bzw. Upper East Side eingerahmt. Hier wohnen die reichen New Yorker. New York ist außerdem bekannt für Jazzclubs. Viele davon befinden sich im Stadtteil Harlem, ebenfalls auf Manhattan.

Steht euch der Sinn vor allem nach hübschen Umgebungen: In den letzten Jahren wurden die Viertel Brooklyn und teilweise auch die Bronx so richtig hipp. Auch hier gibt es noch viele Straßenzüge mit alten Backsteinhäusern, Cafés und kleinen Boutiquen.

Kunstliebhaber kommen derweil um einen Besuch des MoMa (Museum of Modern Art) und des Guggenheim Museums nicht herum.

Wenn ihr mehr über die Stadt, die niemals schläft, erfahren wollt, haben wir hier weitere spannende Infos für euch.

2. Los Angeles: Mehr als Stars und Sternchen

Um die nächste Stadt zu erkunden, fliegen wir wieder an die Westküste des Landes. Die Stadt der Engel, wie Los Angeles auch genannt wird, ist die zweitgrößte Stadt der USA. Die Gesamtfläche entspricht etwa der Hälfte des Saarlands. Es empfiehlt sich also ein Auto zu mieten, um die Stadt zu erkunden.

Im Landesinneren am Fuß der Hollywood Hills befinden sich die Universal Studios, ein Themenpark mit Bezug zu den Filmen, die hier gedreht wurden. In den Hollywood Hills mit Blick auf die Stadt, liegt die Hollywood Bowl, ein Amphitheater, in dem immer wieder Konzerte statt finden.

Ganz in der Nähe liegt der Griffith Park mit einem Observatorium und dem berühmten Hollywoodschriftzug. Wenn wir von hier Richtung Meer fahren erreichen wir West Hollywood, ein Viertel mit vielen Clubs und Bars. Westlich davon liegt Beverly Hills, wo ihr auf einer der teuersten Einkaufsstraßen der Welt, dem Rodeo Drive, bummeln könnt.

L.A. ist quasi das Synonym für Stars uns Sternchen. Entlang des Hollywood Boulevards findet ihr viele davon. Für jeden Schauspieler bedeutet es eine große Ehre, wenn er sich hier mit seinem Handabdruck hier verewigen darf.

stadtstrand in los angeles

Folgt ihr dem Santa Monica Boulevard Richtung Westen, landet ihr irgendwann an den Stränden der Stadt. Sehenswert ist hier vor allem Venice Beach, an dessen Strandpromenade sich die Bodybuilder in open air Studios die Körper stählen. Weitere bekannte Strände in der Nähe sind Huntington Beach im Süden, ein Paradies für Surfer, und Malibu im Norden. Viele Stars haben in Malibu ihre Villen. Um L.A. wirklich kennen zu lernen, benötigt ihr schon ein paar Tage.

3. Miami: Party und Kultur

Wieder zurück an der Ostküste liegt die nächste Metropole. Miami selbst hat „nur“ 450.000 Einwohner, bildet aber die achtgrößte Stadt der USA. Sie ist geprägt von kubanischen Einwanderern und so überrascht es nicht, dass es ein Viertel mit dem Namen Little Havanna gibt. Tagsüber fühlt ihr euch dort wirklich wie in Kuba. Viele Cafés und kleine Restaurants bieten euch authentische kubanische Küche.

Der bekannteste Stadtteil Miamis ist ohne Zweifel South Beach. Direkt hinter dem Strand an der Collins Avenue reiht sich ein Art Deco Haus an das andere. Für viele ist dieses Viertel das Synonym für Miami. In SoBe, wie die Einheimischen South Beach nennen, gibt es aber auch viele erstklassige Restaurants und charmante Boutique Hotels. Das Leben wird tagsüber am Strand genossen, während man abends in einem der vielen Clubs die Nacht durchtanzt.

Strand in Miami Beach

Der hippste Stadtteil derzeit ist der Wynwood Arts District. Die Gegend war lange Zeit ziemlich heruntergekommen. Heute aber bummelt ihr hier durch eine Art Freilichtmuseum mit vielen großflächigen Wandmalereien und einer Vielzahl an Galerien.

Zum Viertel Downtown Miami gehört die künstlich angelegte Insel Dodge Island. Dieser solltet ihr unbedingt auch noch einen Besuch abstatten, denn sie beherbergt einen der größten Kreuzfahrthäfen der Welt.

Nehmt euch ein paar Tage Zeit, um die Stadt zu erkunden. Die Strände sind ein Traum, aber Miami hat auch noch viel mehr zu bieten. Was genau, erfahrt ihr in unserem Urlaubsguide für Miami

4. San Francisco: Perle der Westküste

Wieder an der Westküste entdecken wir nun die City at the Bay, der Einwohnerzahl nach die Nummer elf der Städte in den USA. San Francisco wurde auf 42 Hügeln erbaut, was einen Bummel zu einer anstrengenden Wanderung machen kann. Das Auf und Ab der Metropole lässt sich darum optimal und stilvoll mit den Cable Cars erkunden. Es lohnt sich außerdem, zwischendurch auf ein Boot umzusteigen und der Insel Alcatraz einen Besuch abzustatten, wo das berühmt-berüchtigte gleichnamige Gefängnis steht.

Cable Car in San Francisco

Die bekannteste Sehenswürdigkeit dort ist natürlich die Golden Gate Bridge. Die riesige Hängebrücke ist nicht nur toll anzusehen, ihr genießt von ihren Aussichtspunkten aus auch eine fantastische Aussicht auf Stadt und Meer.

San Francisco beherbergt zahlreiche interessante Viertel. In den späten 60ern wurde die Stadt berühmt für ihre Hippiekultur und der damit verbundenen Freizügigkeit. Noch heute ist der Stadtteil Haight-Ashbury, benannt nach der Kreuzung dieser beiden Straßen, dafür bekannt, dass die Einwohner einen alternativen Lebensstil pflegen. .

Das touristische Epizentrum der Stadt ist die Gegend um die Fisherman’s Wharf. Hier gibt es viele Cafés, Souvenirshops und am Pier 39 eine Seelöwenkolonie. Gleich um die Ecke am Ghiradelli Square befindet sich die gleichnamige Schokoladenfirma. Ein Muss für alle Liebhaber von guter Schokolade.

paintes ladies

Begeben wir uns wieder ein Stück weit weg von der Küste und werfen einen Blick auf den historischen Alamo Square. Dort wartet ein sehr beliebtes Fotomotiv auf euch: die „Painted Ladies“. Es handelt sich dabei um eine Reihe bunt angestrichener Häuser im viktorianischen Stil. Wenn wir schon von tollen Motiven sprechen, müssen wir auch die Lombard Street erwähnen, die ein paar Straßen entfernt liegt. Sie gilt als die kurvenreichste Straße der Welt. Mit Blumen bepflanzte Kehren und schmucke Häuschen am Rand machen diese außergewöhnlich gestalteten Pfad zu einem Pflicht-Foto in San Francisco.

Auch San Francisco bietet so viel, dass sich mehrere Tage Aufenthalt in der Stadt lohnen.

Rundreisen: Der beste Weg das Land zu erkunden

Um möglichst viel dieses riesigen Landes erkunden zu können, besorgt ihr euch am besten einen Mietwagen. So könnt ihr gezielt die Orte besuchen, die euch am meisten interessieren. Natürlich lässt sich auch per Auto nicht jeder einzelne Staat erkunden, aber dafür seht ihr unterwegs auch viel.

Vor allem der Westen lässt sich so besonders gut erforschen. Atemberaubende Landschaften und tolle Sehenswürdigkeiten erreicht ihr auf Rädern sehr komfortabel. Lockt es euch vor allem zu den Nationalparks, empfiehlt es sich gleich einen Camper anstatt eines PKWs zu buchen, da ihr dort weite Strecken in einsamer Landschaft ohne Hotels fahren müsst.

Camper in den USA

In den Südstaaten gibt es ebenfalls viel zu sehen und noch mehr zu hören, denn der Süden ist für seine lebendige Musikszene bekannt. Nashville gilt als Heimat der Country Music, während Memphis für Blues und Soul steht. Die leckere Küche der Staaten ist von vielfältigen Einflüssen geprägt. Eine Rundreise trägt euch also von einem kulturellen Erlebnis zum nächsten.

Zu guter Letzt kommt ihr mit einem eigenen Wagen noch in den Genuss einer legendären Straße: die ehemalige Route 66, auf welcher der Weg als Ziel gilt, da die lange Strecke nicht mehr komplett durchgehend befahrbar ist.

Um in den USA ein Fahrzeug anmieten zu können, müsst ihr mindestens 21 Jahre alt sein. Wenn ihr nicht selbst fahren wollt, gibt es auch eine große Auswahl an Busrundreisen. Wenn ihr noch nicht ganz überzeugt seid, geben wir euch 6 gute Gründe, warum sich eine Busrundreise durch die USA lohnt. Wenn euer Traum ein Roadtrip durch die USA ist, solltet ihr unbedingt einen Blick in unsereren Beitrag „Mit dem Camper durch den Westen der USA“ lesen. 

Beste Reisezeit für die USA

Bei der Größe des Landes liegt es auf der Hand, dass ihr sämtliche Klimazonen vorfindet. Welche Temperaturen erwarten euch in den verschiedenen Teilen des Landes?

  • Im Mittleren Westen und Nordosten wird es im Sommer sehr warm und die Winter können sehr kalt werden.
  • Der Süden, vor allem Florida, ist subtropisch. Allerdings besteht hier die Gefahr, dass ihr zwischen August und November von einem Hurrikane überrascht werdet.
  • Der Südwesten fällt sehr trocken aus. Arizona, Kalifornien, Nevada und Utah bestehen zu großen Teilen aus Wüsten. Die Sommer sind hier sehr heiß. Die Winter fallen äußerst kühl aus und in den Bergen liegt dann viel Schnee.
  • Der Nordwesten entlang der Pazifikküste hat ein gemäßigtes Klima, dafür aber auch eher milde Winter. Seattle zum Beispiel gilt als eine der regenreichsten Städte des Landes. Ganz im Norden in Alaska habt ihr zumindest im Süden kurze, heiße Sommer. Im Norden von Alaska am Arktischen Ozean gibt es Tundra, in der es auch im Sommer frostig sein kann.
  • Falls ihr die Rocky Mountains besuchen wollt: die Berge, die sich vom Norden bis weit in den Süden ziehen, sind so hoch, dass Schnee zu Sommerzeiten keine Seltenheit ist.

Nationalparks: Faszinierende Naturerlebnisse

In den USA gibt es insgesamt 59 Nationalparks, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Von A wie Acadia Nationalpark in Maine bis Z wie Zion Nationalpark in Utah erwarten euch spektakuläre Naturschauspiele. Eine Übersicht über die schönsten Nationalparks und viele Tipps findet ihr ebenfalls bei uns.

Allein der Staat Utah östlich von Nevada bietet 5 Nationalparks, die gut von den populären Städten Las Vegas oder Salt Lake City aus zu erreichen sind. Im Arches, Bryce Canyon, Canyonlands, Capitol Reef und Zion Nationalpark seht ihr beeindruckende Felsformationen aus der Urzeit unseres Planeten.

Weiter nördlich in Wyoming befindet sich mit dem 1872 gegründeten Yellowstone Nationalpark der älteste Nationalpark der Welt.

Ein Geheimtipp ist der Olympic Nationalpark im Bundesstaat Washington an der Pazifiküste. Auf der Halbinsel findet ihr beeindruckende Küstenabschnitte und im Landesinneren einen gemäßigten Regenwald.

Neben den Nationalparks gibt es übrigens noch hunderte von State Parks, die zwar kleiner sind, aber dennoch ein einzigartiges Naturerlebnis versprechen.


Unser USA Fazit: Ihr seht , die Vereinigten Staaten von Amerika bieten für jeden Geschmack die richtige Reisedestination. Wichtig ist, dass ihr vor eurer Reise überlegt, was ihr sehen wollt, wie ihr am besten dorthin gelangt und wie ihr verschiedene Ziele praktisch miteinander verbinden könnt.Wenn ihr sorgfältig plant, werdet ihr eine sehr abwechslungsreiche Reise mit vielen unvergesslichen Eindrücken erleben. Wenn ihr noch auf der Suche nach einem Mietwagen seid oder Hotels braucht, schaut gerne bei uns vorbei!


 

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