Bali oder Thailand: Zwei Traumziele im Vergleich

Traumhafte Strände, grüne und unberührte Landschaften sowie kulturelle Sehenswürdigkeiten sind sowohl auf Bali, als auch in Thailand zuhause.

Neben diesen Gemeinsamkeiten gibt es natürlich (wie überall auf der Welt) individuelle Vor- und Nachteile, die man vor Reiseantritt beachten sollte. Mit diesem Beitrag wollen wir Thailand und die indonesische Insel Bali vergleichen und euch im besten Falel die Entscheidung über euren nächsten Urlaub erleichtern. Los geht’s!

  1. Allgemeine Informationen
  2. Beste Reisezeit
  3. Sehenswürdigkeiten und Ausflüge
  4. Strände
  5. Fazit: Bali oder Thailand

1. Anreise & Einreisebestimmungen: First Facts

Von Deutschland aus braucht ihr mit dem Flugzeug circa 16 Stunden nach Bali. Denkt daran, dass ihr mindestens einen Zwischenstopp einlegen müsst, denn der Flughafen Denpasar wird von Deutschland aus nicht direkt angeflogen. Klassische „Umsteige-Flughäfen“ nach Bali sind Doha, Dubai und Singapur.

Bei der Einreise nach Indonesien braucht ihr einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. Für Urlaubszwecke und einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen braucht ihr kein Visum, allerdings müsst ihr bei der Kontrolle das Rückflug- oder Weiterreiseticket vorzeigen.

Am besten informiert ihr euch vor der Abreise nochmal beim Auswärtigen Amt, ob es zu Änderungen gekommen ist.

Für Thailand unterscheiden sich die Visums- und Passformalitäten kaum, die Anreise hingegen deutlich.  Als großes Land verfügt Thailand über mehrere Flughäfen und touristische Regionen. Unabhängig von eurem Ziel in Thailand könnt ihr mit einer Reisezeit von circa 11 Stunden rechnen.

Thailand bietet außerdem den Vorteil, dass das Land von mehreren deutschen Flughäfen ohne Zwischenstopp angeflogen wird. Ihr seid also deutlich flexibler. 

2. Gleich und doch verschieden: Wetterverhältnisse und beste Reisezeit

Auf Bali herrscht ganzjährig mildes Tropenklima, das euch Tagestemperaturen von mindestens 25 Grand beschert (außer ihr seid in den Bergen unterwegs, hier kann es kühler werden). Nachts müsst ihr euch auf schwüle Temperaturen von 20 Grad einstellen – aber wofür gibt es Klimaanlagen?

Schaukel über dem Wasser in Krabi

Wie in vielen anderen asiatischen Regionen gibt es auch in Indonesien eine Regenzeit, die üblicherweise von November bis Ende März geht. Wollt ihr euch euren Bali-Trip nicht verregnen lassen, gilt es also diese Zeit zu meiden.

Während man die klimatischen Verhältnisse in Thailand in Sachen Temperatur und Sonnenschein durchaus mit Bali gleichsetzen kann, unterscheidet sich Thailand in einem wichtigen Punkt von der Insel. Die Regenzeit geht hier von Mai bis Dezember, was bedeutet, dass ihr am besten nach Thailand reist, wenn Europa im Januar und Februar friert. Aber Achtung: je nach Region unterscheiden sich die Regenzeiten in Thailand!

Grob gesagt kann man es auf diese einfache Faustformel bringen: Wenn wir Sommer haben, reist ihr am besten nach Bali, im Winter nach Thailand.

3. Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten: Wer bietet was?

Ihr werdet es vielleicht kennen: Egal wie schön der Strand ist, egal wie blau das Wasser ist und egal wie schön die Sonne scheint – auch der schönste und erholsamste Strandurlaub wir schnell mal fad, wenn es keine Abwechslung gibt. Ganz klar, ein Ausflug oder eine Aktivität muss her!

Bali ist für Aktivurlauber wie geschaffen. Vor allem im Dschungel, der mit seiner ganzjährig grünen Vegetation verzaubert, bietet viele Möglichkeiten. Hier verspricht zum Beispiel eine Wildwasser-Rafting-Tour, bei der ihr auf dem Ayung River mit Tempo durch den Urwald saust, ein unvergessliches Erlebnis.

Fluss Ayung auf Bali

Auch die Wanderfreunde unter euch sind auf der Insel gut aufgehoben. Der 1.717 Meter hohe Gunung Batur und der 3031 Meter hohe Gunung Agung sind für Wandertouren wie gemacht. Dass die beiden Berge darüber hinaus noch aktive Vulkane sind, macht das beeindruckende Ambiente nur umso einzigartiger.

Im Gegensatz zu andere Regionen Asiens sind diese Naturschätze auf Bali noch nicht touristisch erschlossen und relativ unberührt, sodass Abenteurer und Entdecker hier einen „großen Spielplatz“ vorfinden.

Besonders spannend ist der sogenannte „Monkey Forest“ nördlich von Denpasar. Hier findet ihr eine Tempelanlage vor, in der sich kleine Makaken frei bewegen können und diese Freiheit nutzen, um euch näher zu kommen – und auch um euch zu bestehlen! Ja richtig gelesen, denn die süßen kleinen Racker klauen von Sonnenbrillen über Kappen bis hin zu kleinen Handtaschen alles was sie in die Finger bekommen.

Affen auf Bali

Generell kann man sagen, dass die altertümlichen Hindu-Tempelanlagen, die sich über die gesamte Insel verstreuen, das kulturelle Highlight Balis sind. Wenn ihr auf Bali seid, habt ihr außerdem die Möglichkeit einen Ausflug zu den Nachbarinseln Flores, Lombok und Java zu unternehmen. Hier könnt ihr mit etwas Glück die drachenartigen Komodowarane beobachten.

Tempel in Bali

Im Vergleich zu Bali ist Thailand touristisch wesentlich besser erschlossen. Es gibt zahlreiche touristische Hotspots wie Phuket, Ko Samui oder Ko Phi Phi. Orte, an denen ihr sämtliche Annehmlichkeiten wie Restaurants, internationale Food-Ketten, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitparks vorfindet.

Natürlich ist die Landschaft Thailands facettenreicher als die der kleinen Insel Bali, denn hier gehen imposante Gebirgs- und Felsmassive, ursprünglicher Dschungel, endlose Reisfelder und malerische Flusslandschaften nahtlos ineinander über.

reisfelder in Chiang Rai, thailand

Ein natürlicher Reichtum, der zur Folge hat, dass Thailand insgesamt 127 Nationalparks beheimatet, von denen sich wirklich jeder einzelne für einen Besuch anbietet.

Neben landschaftlichen Reichtum findet ihr in Thailand auch ein riesiges kulturelles Angebot vor. Alleine in der faszinierenden Hauptstadt Bangkok könnt ihr euren gesamten Aufenthalt verbringen und habt bestimmt dennoch nicht alles gesehen. Hinzu kommt ein spannendes und pulsierendes Nachtleben.

skyline von bangkok bei nacht

Nicht nur für Bangkok sind außerdem die zahlreichen buddhistischen Tempel und Buddha-Statuen prägend, die ihr in allen Landesteilen in den Städten und auch in der Natur finden und besichtigen könnt.

Royal Grand Tempel in Thailand

4. Die Strände: Wo badet es sich am schönsten?

Um es vorweg zu nehmen: Sowohl Bali als auch Thailand haben Traumstrände wie aus dem Bilderbuch, die für einen Badeurlaub wie gemacht sind! In feinen Nuancen unterscheiden sie sich aber dennoch…

Wie ihr bereits erfahren konntet, ist auf Bali viel urige und unberührte Natur. Dementsprechend ursprünglich sind dann auch viele Strände der Insel, die weit davon entfernt sind, überlaufen zu sein – perfekt für Ruhe und Entspannung! Allerdings hat sich gerade in den letzten Jahren viel getan und die bekannten Strände sind in der Hauptsaison gut besucht.

strandauf bali

Doch auch Aktivurlauber und Wassersportler kommen auf ihre Kosten. Vor allem im Süden eignen sich die recht hohen Wellen perfekt fürs Surfen, während die Ostküste als Kite-Spot gilt.

Taucher und Schnorchler finden in den artenreichen Küstengewässern ihr Glück. In der Nähe von Lovina stehen außerdem die Chancen gut, Delfine zu sehen.

Tauchen auf Bali

Und Traumstrände? Gibt es natürlich auch! Die findet ihr auf den balinesischen Inseln Nusa Lembongan und Nusa Penida. Hier taucht ihr Dank endloser, weißer Sandstrände und türkis glitzerndem Wasser in eine andere Welt ein.

Thailand mangelt es dagegen etwas an rauen Küsten mit „wilden Charme“, auch ein hoher Wellengang ist eher selten an den Stränden des Landes. Deshalb ist Thailand in der Surfer-Szene auch eher etwas unbeliebt. Thailand begeistert allerdings mit seinen hellen Sandstränden und einer guten touristischen Infrastruktur.

Urlaub Thailand Asien

Hier laufen die meisten Strände seicht in ein türkis-blaues Wasser und die am Ufer stehenden Palmen spenden euch Schatten. Thailand verfügt über zahlreiche Urlaubsinseln wie Koh Samui, Phuket und Phi Phi. Ihr verbringt euren Urlaub entweder an einer der lang gezogenen Strand- und Partypromenaden oder auf einer kleinen Insel und fühlt euch hier wie Robinson Crusoe.

Auch auf dem Festland gibt es Küstenstreifen, die dem klassischen Bilderbuchklischee eines Traumstrandes entsprechen. Wenn ihr einen klassischen Strandurlaub mit Kindern machen wollt, solltet ihr Thailand auf jeden Fall Bali vorziehen, da die familienfreundlichen Strände und das seichte Wasser für kleine „Wasserratten“ und Sandburgenbauer wie gemacht sind.

Bei uns findet ihr auch eine tolle Auswahl an familienfreundlichen Hotels in Thailand

5. Finales Fazit: Bali oder Thailand?

Jetzt werdet ihr euch sicher fragen, welches Reiseziel die Nase vorne hat und wer den Vergleich zwischen Bali und Thailand gewonnen hat. Wir können freudig verkünden: Beide! Denn es kommt ganz darauf an, was ihr von eurem Urlaub erwartet.

Wenn ihr einen aktiven und abwechslungsreichen Urlaub haben wollt, bei dem sich Entdeckungstouren und Wanderungen mit Stunden am Strand abwechseln, dann seid ihr auf Bali genau richtig.

Thailand eignet sich eher für einen Familien- oder klassischen Strandurlaub. Hier kann man prima an den Puderzuckerstränden relaxen, im Meer planschen und unter der Sonne faulenzen. Hinzu kommt, dass ihr in Thailand eine gute touristische Infrastruktur habt, die dafür sorgt, dass ihr auf den Standard von zuhause nicht verzichten müsst!

Wart ihr vielleicht schon mal auf Bali oder in Thailand? Hier könnt ihr es uns erzählen und eure Reiseerfahrungen mit uns teilen!

Entscheidung gefallen? Bei uns findet ihr passende Angebote für Thailand und natürlich auch Bali. Wir wünschen euch so oder so einen wunderschönen Urlaub!

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