Amsterdam Gracht Nacht

Amsterdams Sehenswürdigkeiten – von Kultur bis cool


Malerische Grachten mit Hausbooten und vielen Menschen, die an ihnen entlang radeln. Die holländische Metropole generiert idyllische Bilder in unseren Köpfen. Das ist jedoch nur eine Seite der Stadt. Die und noch einige andere wollen wir euch hier etwas genauer vorstellen.

Amsterdam ist die Hauptstadt und mit etwa 870.000 Einwohnern auch die größte Stadt der Niederlande. Sie liegt in der Provinz Noord-Holland am IJmeer und ist über einen Kanal mit der Nordsee verbunden. Bekannt ist die Stadt für ihre einmaligen Grachten, doch ebenso für einen lockeren und wilden Lebensstil. Entdeckt mit uns die historische, kulturelle, aber auch die wilde Seite von Amsterdam.

Amsterdams Sehenswürdigkeiten erkunden

Amsterdam ist von der Fläche her nicht sonderlich groß und so könnt ihr vieles gut zu Fuß erkunden. Wenn ihr aber keine Lust auf Blasen an den Füßen habt, empfiehlt es sich für die Dauer eures Aufenthalts die Amsterdam Card zu buchen. Mit der nutzt ihr nicht nur die öffentlichen Verkehrsmittel (Tram, Bus, Metro) sondern erhaltet auch noch Vergünstigungen bei Museen, Kanalrundfahrten, Fahrradmiete und auch vielen Restaurants und Cafés.

Das macht euch nicht nur mobil, sondern schont gleichzeitig euer Reisebudget. Der Preis für die Karte reicht von 65,00 Euro für 24 Stunden bis zu 130,00 Euro für 120 Stunden.

Ausblick auf eine Gracht in Amsterdam
Ausblick auf eine Gracht in Amsterdam

Ein Vorurteil besagt, dass die Holländer alle Rad fahren. Das stimmt. Also macht es wie die Einheimischen und leiht euch ein Rad zum Erkunden der Stadt. So gelangt ihr einfach zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und absolviert ganz nebenbei euer tägliches Sportprogramm.

Was gibt es zu sehen?

Amsterdams Grachten – prachtvolle Häuser an Kanälen

Etwa 80 Kilometer umfassen die Kanäle insgesamt und rund 1000 Brücken gibt es um diese zu überqueren. Zum Vergleich: Venedig hat nur 400 Brücken, die 38 Kilometer an Kanälen überqueren. Die vier wichtigsten Grachten Prinsengracht, Keizersgracht, Herengracht und Singel umschließen die Altstadt wie ein Ring. Die schönsten Häuser mit ihren typischen Giebelfassaden seht ihr in der Herengracht an der Gouden Bocht. Das war schon immer eines der teuersten Viertel der Stadt und wer hier baute, musste seinen Reichtum zeigen.

Gracht, Fahrrad in Amsterdam, Sonnenuntergang
Amsterdam mit dem Rad Erkunden

In den 9 Stratjes zwischen der Heren- und der Prinsengracht könnt ihr dann nicht nur die hübschen alten Häuser bewundern, sondern auch durch Boutiquen stöbern und in einem der Cafés eine Pause einlegen. Eine der letzten Ziehbrücken aus Holz ist die Magre Brug, die an der Mündung der Keizersgracht in die Amstel liegt. Besonders reizvoll sind die Grachten übrigens bei Nacht, wenn die Brücken beleuchtet werden.

Anne-Frank-Haus – Mahnmal der Geschichte

An eines der unrühmlichen Kapitel unserer Zeitgeschichte werdet ihr im Anne-Frank-Haus erinnert. Das kleine jüdische Mädchen aus Frankfurt konnte sich mit seiner Familie in diesem Haus relativ lange vor den Nationalsozialisten verstecken. Geblieben ist ihr Tagebuch, in dem sie eindrucksvoll ihr Leben schildert.

Anne-Frank-Haus

Während ihr im Vorderhaus detaillierte Informationen zum Naziregime und dem Holocaust übermittelt bekommt, seht ihr im Hinterhaus die Räumlichkeiten, in denen sich die Familie versteckt hat. Diese Räume sind seit 1944 quasi unverändert. Da das Museum direkt an den Grachten liegt, lassen sich diese beiden Sehenswürdigkeiten gut miteinander verbinden.

Öffnungszeiten:
täglich 09:00 Uhr – 19:00 Uhr
Eintritt:
Erwachsene 14,00 Euro
Jugendliche (10-17 Jahre) 7,00 Euro
Kinder (0-9 Jahre) 1,00 Euro

Da dieses Museum ein Besuchermagnet ist, empfehlen wir euch, die Tickets vorab online zu buchen. Das erspart euch lange Wartezeiten an der Kasse.

Königspalast – hier präsentiert sich die Niederlande

Bis 1808 war dieses Schloss das Rathaus von Amsterdam. Dann kam Napoleon und machte daraus ein Schloss. Die meiste Zeit des Jahres lebt die Königsfamilie in Den Haag, aber manchmal dann doch auch in Amsterdam. Wenn die Royals nicht hier sind, könnt ihr den Palast im Rahmen einer Führung besichtigen und euch selbst ein Bild davon machen, wie ein König so lebt.

Königspalast, Paleis op de Dam
Paleis op de Dam – der Königspalast

Privat genutzt wird der Palast hauptsächlich zu festlichen und besonderen Anlässen. Solche Anlässe waren zum Beispiel die Krönung von Königin Beatrix oder ihrem Sohn Willem Alexander und deren Hochzeiten. Bei Eurer Führung seht ihr dann die Möbel von Louis Bonaparte, den Bruder Napoleons, der hier als König residierte. Im Sommer finden im Palast Ausstellungen und Konzerte statt. So zum Beispiel die Ausstellung zum Wettbewerb Preis für freie Malerei, der seit 150 Jahren von der Königsfamilie verliehen wird.

Öffnungszeiten:
täglich 10:00 Uhr – 17:00 Uhr
Eintritt:
Erwachsene (inklusive Audiotour) 10,00 Euro
Kinder bis 18 Jahre (inklusive Audiotour) frei

Begijnhof – ein Idyll versteckt hinter einer Holztür

Amsterdam ist bekannt für seine Hofjes. Das sind oftmals versteckte Innenhöfe, die teilweise ein echtes Idyll mitten in der Stadt bilden. Der bekannteste ist der Begijnhof am Spuiplein. Im 14. Jahrhundert wurde dieser Hof von Nonnen errichtet, die sich hier um Arme und Kranke kümmerten.

Begijnhof, Spuiplein, Innenhof
Begijnhof am Spuiplein

Nach mehreren Bränden wurde immer wieder aufgebaut und so ist nur ein Haus aus dem ursprünglichen Ensemble erhalten. Das ist eines der zwei Holzhäuser, die es in Amsterdam noch zu sehen gibt. Da sich die Häuser aber in Privatbesitz befinden, könnt ihr hier nur den wunderschön angelegten Innenhof und eine versteckte Kirche besichtigen. Der perfekte Ort, wenn ihr bei eurer Besichtigungstour mal eine kurze Pause braucht.

Öffnungszeiten:
täglich 09:00 Uhr – 17:00 Uhr

Hinweis: In den Häusern rund um den Innenhof leben Menschen. Bitte achtet deren Privatsphäre, vor allem wenn ihr Fotos schießen wollt.

Die Oude Kerk – Amsterdams ältestes Gebäude

Im Jahr 1213 wurde an dieser Stelle eine Holzkapelle errichtet. Später wurde diese durch das heutige Haus im gotischen Stil ersetzt. Mitten im Rotlichtviertel von Amsterdam betretet ihr also ein Gotteshaus, in dem Rembrandts Frau und der Kapitän auf dem berühmtem Gemälde „Die Nachtwache“ beerdigt sind.

De Oude Kerk
Blick auf De Oude Kerk

Bemerkenswert ist auch die Orgel, deren Tonvolumen ihr immer wieder bei Orgelkonzerten bewundern könnt. Die vier Glocken des Geläuts stehen symbolisch für Glaube, Liebe, Hoffnung und Freiheit. Die alte Kirche wird aber auch oft genutzt um jungen Künstlern eine Plattform zu bieten, wo sie ihre Werke im Rahmen von Ausstellungen präsentieren dürfen.

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag 10:00 Uhr – 18:00 Uhr
Sonntag 13:00 Uhr – 17:30 Uhr
Eintritt:
Erwachsene 12,00 Euro
Studenten und Jugendliche von 13-18 Jahre 7,00 Euro
Kinder bis 12 Jahre frei

De Wallen – das älteste und verruchteste Viertel

Die Oude Kerk liegt mitten im ältesten Stadtteil von Amsterdam, das heute das Rotlichtviertel der Stadt ist. Tagsüber ist De Wallen ein ganz normales Wohnviertel mit vielen Cafés, kleinen Boutiquen und sogar Familien mit Kindern wohnen gerne hier. In De Wallen findet ihr außerdem einige Coffeeshops. Da in der Vergangenheit viele Besucher nur nach Amsterdam kamen, um mal gepflegt was zu rauchen, ist aber geplant, diese nur noch für Niederländer zugänglich zu machen.

De Wallen, Rotlicht, Nacht, Red Light District
In Rottöne getaucht – De Wallen bei Nacht

Wenn es dann Abend wird in De Wallen, leuchtet das Viertel in Rottönen und leichtbekleidete Damen tauchen in diversen Schaufenstern auf, wo sie ihre Dienste anbieten. In einem der ältesten Rotlichtviertel der Welt hat Toleranz eine lange Tradition und so verwundert es nicht, dass ihr hier auch viele lesbische und schwule Kneipen findet. Immerhin genießt Amsterdam vor allem bei queeren Besuchern einen ausgezeichneten Ruf.

Hinweis: Auch in De Wallen gilt: Vorsicht bei der Wahl eurer Fotomotive. Die Prostituierten in den Schaufenstern sind tabu.

Die Heineken Experience – die unterhaltsame Geschichte des Biers

Was 1864 mit einer kleinen Brauerei begann, ist heute eine der vier größten Brauereien der Welt. Im Stammhaus, in dem noch bis 1988 das Bier gebraut wurde, könnt ihr heute eine sehr unterhaltsame und interaktive Reise durch die Geschichte des Biers und der Brauerei unternehmen.

Bierglas, Bier, Beer
Das Verkosten ist bei einem Besuch ein Muss.

Diese beginnt im alten Sudhaus mit seinen Kupferkesseln. Dort wird euch der Brauprozess aus der Sicht einer Zutat auf virtuelle Weise dargestellt. Im weiteren Verlauf entdeckt ihr dann eine Bar, die sich hinter einem Kühlschrank verbirgt und andere Kuriositäten. Die Experience soll also nicht wie ein langweiliger Museumsbesuch wirken, sondern einfach nur Spaß machen. Natürlich dürft ihr das Bier bei eurem Besuch dann auch verkosten.

Öffnungszeiten:
Sonntag – Donnerstag 12:00 Uhr – 19:30 Uhr
Freitag – Samstag 12:00 Uhr – 21:00 Uhr
Eintritt:
Erwachsene ab 19,50 Euro
Kinder 12 – 17 Jahre 14,50 Euro

Es werden verschiedene Touren angeboten, die dann etwas mehr kosten. Da die Heineken Experience inzwischen eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Amsterdam ist, empfiehlt es sich Tickets vorab online zu reservieren.

Das Rijksmuseum – eine Wanderung durch die niederländische Kunstgeschichte

Nun also doch eines dieser „langweiligen“ Museen. Museum ja, langweilig nein! Im Reichsmuseum wandert ihr durch die Kunstgeschichte vom Mittelalter über die Goldene Zeit des 17. Jahrhunderts bis hin zur heutigen Zeit. Vor allem die „Goldene Zeit“ hat weltberühmte niederländische Maler hervorgebracht.

Rijksmuseum Außenansicht
Rijksmuseum Außenansicht

So bestaunt ihr hier unter anderem Rembrandts Nachtwache und viele Werke von Vermeer. Neben vielen einzigartigen Gemälden werden außerdem Puppenhäuser und Schiffsmodelle aus dem 17. Jahrhundert gezeigt. Eine weitere Sammlung ist dem berühmten Delfter Porzellan gewidmet. Was der Louvre für Paris, ist das Rijkmuseum für Amsterdam: ein absolutes Must-See.

Öffnungszeiten:
täglich 09:00 Uhr – 17:00 Uhr
Eintritt:
Erwachsene 20,00 Euro
Kinder und Jugendliche unter 18 frei

Hinweis: In diesem Museum dürft ihr fotografieren, aber achtet darauf, dass euer Blitz ausgeschaltet ist.

Stedelijk Museum – moderne und zeitgenössische Kunst

Nur wenige Gehminuten vom Rijksmuseum entfernt, setzt ihr eure Reise durch die Kunstgeschichte fort. Die Gemälde, die ihr hier besichtigen könnt, stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Diese Sammlung wurde ein bisschen anders angeordnet als sonst in Museen üblich.

Stedelijk Museum Amsterdam
Ausstellung im Stedelijk Museum

So wurden die 750 Highlights des Museums im Erdgeschoss und einem Teil des ersten Stocks zusammengefasst. Geordnet sind diese in einer Mischung aus Kunst und Design nach ihren entsprechenden Stilrichtungen, wie zum Beispiel Bauhaus, De Stijl oder Pop-Art. Anhand der Werke von bedeutenden Künstlern wie Matisse, Cezanne, Chagall und Mondriaan bis hin zu Andy Warhol seht ihr wie sich die Kunst vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute entwickelt hat. Eine durchaus sehr interessante Perspektive.

Öffnungszeiten:
täglich 10:00 Uhr – 18:00 Uhr
Eintritt:
Erwachsene 20,00 Euro
Studenten 10,00 Euro

Van Gogh Museum – die Welt des wohl berühmtesten Malers

Wenn ihr dann schon mal bei den Museen seid, folgt hier noch eines, das ihr unbedingt anschauen solltet. Vincent van Gogh war eine tragische Figur und ein Genie. Das wurde erst nach seinem Tod entdeckt, denn zu Lebzeiten hat er kein einziges Bild verkauft.

Van Gogh Museum Amsterdam
Van Gogh Museum

Heute sind seine „Sonnenblumen“ unbezahlbar. In diesem modernen Museumsbau bestaunt ihr 200 Gemälde unzählige Zeichnungen und Handschriften des Malers. So ganz nebenbei wird euch seine Lebensgeschichte erzählt und auch Werke befreundeter Maler gezeigt.

Öffnungszeiten:
Juli – Mitte September täglich 09:00 Uhr – 16:00 Uhr
Mitte September – Juni Dienstag bis Freitag 10:00 Uhr – 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag 10:00 Uhr – 18:00 Uhr
Eintritt:
Erwachsene ab 19,00 Euro
Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre frei

A’DAM Lookout – der coolste Platz zum Chillen

Nach so viel Kultur und trockener Luft braucht ihr bestimmt mal eine Pause und ein Getränk in chilliger Atmosphäre. Dann nichts wie in den Norden der Stadt zum Hochhaus der A’DAM Toren. Vom Dach des Hauses genießt ihr einen atemberaubenden Ausblick über die Altstadt, den Hafen und die Polderlandschaft, die Amsterdam umgibt.

A`DAM Lookout Over the Edge
Auf dem Lookout steht Europas höchste Schaukel „Over the Edge“

Hier könnt ihr auf bequemen Sitzkissen entspannen und leckere Cocktails genießen. Sollte es euch langweilig werden, bietet euch „Over The Edge“ eine Auffrischung des Adrenalinspiegels. In 100 Meter Höhe schaukelt ihr dabei über den Rand des Gebäudes hinaus. Ihr habt Höhenangst und traut euch nicht? Dann macht eine virtuelle Achterbahnfahrt im Amsterdam VR Ride. Das ist genauso aufregend.

Öffnungszeiten:
täglich 10:00 Uhr – 22:00 Uhr
Eintritt:
Erwachsene 14,50 Euro
Kinder 4 – 12 Jahre 6,50 Euro

Schaukel und VR Ride kosten jeweils 5,00 Euro extra. Es gibt aber auch Kombitickets. Auch hier gilt wie für alle Sehenswürdigkeiten: Tickets am besten vorab online buchen und kaufen.

Jordaan-Viertel – Instagrammotive auf Schritt und Tritt

Zwischen der Prinsen- und Singelgracht erkundet ihr das Schmuckkästchen von Amsterdam. Es ist geprägt von den Grachten und vielen wunderschönen, historischen Häusern. Weil das hier alles so typisch holländisch ausschaut, ist dieses Viertel natürlich auch der beste Platz für das Tulpen- und Käsemuseum.

Gracht und Tulpen
Bummeln zwischen Tulpen und Cafés

Früher war das Viertel mal ein sozialer Brennpunkt, aber seit der kompletten Sanierung ist es eines der beliebtesten Wohnviertel. Tagsüber entdeckt ihr beim Bummel viele kleine Boutiquen und Cafés und abends könnt ihr in hippen Bars eure Cocktails schlürfen. Jeden Samstag wartet mit dem Noordermarkt, der bekannt ist für das riesige Angebot an Bio-Produkten, ein kulinarisches Highlight auf euch.

Vondelpark – Ruhe und Entspannung im Herzen der Stadt

Wenn ihr auf der Suche nach einem lauschigen und ruhigen Plätzchen seid, macht es wie die Amsterdamer, packt eine Picknickdecke und geht in den Vondelpark. Auf 45 Hektar entdeckt ihr hier Rasen- und Grünflächen, sogar einen wunderschönen Rosengarten gibt es zu bestaunen. Etwa 10 Millionen Besucher kommen jährlich in den Park, um für eine gewisse Zeit dem Trubel der Stadt zu entfliehen.

See Vondelpark Amsterdam
Ein idyllischer See im Vondelpark

Eine der Attraktionen im Park ist das Freilufttheater, in dem den Sommer über immer wieder Theater- und Musikveranstaltungen stattfinden. Sollte das Picknick im Park nicht so euer Ding sein, könnt ihr euch im Groot Melkhuis auf eine Terrasse am Wasser setzen, im T Blauwe Theehuis einen Snack gönnen oder aber im Biergarten Vondeltuin den Sommer genießen. Eure Kinder lernen derweil im Kinderkookkafé mit eigenem Gemüsegarten, dass gesunde Küche auch schmecken kann.

Amsterdam Strand – ganz nah oder eine kurze Zugfahrt entfernt

Wo es viel Wasser gibt, ist der nächste Strand nicht weit. So auch in Amsterdam. Das ist dann zwar nicht die Nordsee, aber schöne Plätze am Wasser gibt es hier auch. Der Strand Zuid ist der Luxusstrand und nicht unbedingt zum Baden gedacht. Hier chillt die High Society im Sand bei diversen Cocktails. Wenn es zu heiß wird, gibt es Duschen zum Abkühlen.

Strand in zandvoort, holland
Beliebte Strandhäuser in Zandvoort

Am Strand Sloterplas in West-Amsterdam habt ihr dann einen Badestrand. Im Stadtteil Noord erwartet euch am Pllek dann ein wahrer Partystrand, den die Amsterdamer lieben. Das echte Meer erreicht ihr auch mit dem Zug von der Stadt. Der beliebte Badeort Zandvoort ist nur etwa 40 Kilometer entfernt und die Züge fahren in regelmäßigen Abständen bis in die Nacht hinein.

Zaanse Schans – der Windmühlenpark

Ein Besuch in den Niederlanden ist nicht komplett, wenn man nicht mindestens eine Windmühle gesehen hat. So ein bisschen Klischee gehört einfach dazu. Etwa 20 Kilometer nördlich von Amsterdam liegt dieses Dorf, das wie ein Freilichtmuseum wirkt. Tatsächlich leben und arbeiten hier aber Menschen, die die Traditionen hochhalten.

Zaanse Schans Windmuehlenpark
Zaanse Schans Windmühlenpark mit typisch niederländischen Tulpen

In den diversen historischen Holzhäusern und Windmühlen könnt ihr Holzschuhmacher, Zinngießer, Müller, Weber und andere Handwerker in Aktion erleben. Mit der Zaanse Schans Card habt ihr, wenn ihr sie in Amsterdam kauft, die Busfahrt inklusive und zahlt keinen Eintritt in die Farbmühle, das Windmühlen Museum und die Windmühle Het Jonge Schaap. Es gibt aber noch mehr Vergünstigungen, sodass es sich wirklich lohnt diese Karte zu kaufen. Also nehmt euch einen Tag Zeit um das echte Holland-Klischee zu erkunden. Ihr werdet beeindruckt sein!

Öffnungszeiten:
täglich 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Preis Zaanse Schans Card:
Erwachsene 23,50 Euro
Kinder (4 – 17 Jahre) 16,00 Euro
Kinder (0 – 3 Jahre) frei

Amsterdam hat also wirklich sehr viel mehr zu bieten als Party und Coffeeshop. Wenn ihr gerne mal ein Wochenende in einer schönen Stadt verbringen wollt, können wir euch Amsterdam nur ans Herz legen. Hier findet ihr eine sehr abwechslungsreiche Mischung aus Kunst, Kultur und buntem Nachtleben. Wir wünschen euch heute schon viel Spaß.

Sollte eure Lust geweckt sein, selbst die Sehenswürdigkeiten Amsterdams zu entdecken, dann findet ihr bei FTI viele schöne Hotels für eure Städtereise in Amsterdam.

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