Altstadt von Havanna

Einen Tag und eine Nacht in Havanna – Sehenswürdigkeiten und Nachtleben in Kubas Hauptstadt

Bunte imposante Häuser, heiße Rythmen, die aus deren Fenstern dringen, alte Autos und ein Glas Rum unter Palmen – so stellt man sich den perfekten Tag in Havanna vor. In der kubanischen Haupstadt treffen Leichtigkeit und Lebensfreude aufeinander. Zudem warten hier viele kulturelle Höhepunkte auf euch. Ein kurzer Stopp von mindestens 24 Stunden gehört daher zu jedem Kuba-Urlaub einfach dazu! Was ihr euch in der kubanischen Hauptstadt unbedingt anschauen solltet, wenn ihr nur kurz Zeit habt, und was ihr dort sonst noch alles erleben könnt, verraten wir euch in diesem Beitrag.


 

Allgemeines über die Karibik-Metropole Havanna

Havanna oder auch „La Habana“, wie die Stadt eigentlich genannt wird, wurde im Mittelalter gegründet, nach vielen Jahren als spanische Kolonie wurde die Stadt schließlich von den Briten besetzt. Heute ist Havanna mit 2,1 Millionen Einwohnern nicht nur die Hauptstadt Kubas, sondern auch die größte karibische Metropole.

Ihre bewegte Geschichte spiegelt sich immer noch überall in der Stadt wider, daher solltet ihr euch auf keinen Fall eine Sightseeing-Tour entgehen lassen. In Havanna treffen alle Gegensätze der Insel aufeinander, was ihre Einzigartigkeit und ihren Charme ausmacht. Hübsche Oldtimer und verfallene Kolonialbauten sind das Klischee, doch schlägt hier auch das politische und wirtschaftliche Herz Kubas, und neben einem breiten Angebot an Museen und Gastronomie ist auch das Nachtleben Havannas weltberühmt.

Kubanische Frauen in Havanna

Havanna erreicht ihr über den Airport HAV, von dort aus nehmt ihr am besten ein Taxi ins Zentrum, denn Busse für Touristen gibt es fast nirgends. Unser Tipp: Falls ihr eine Mietwagenrundreise plant, solltet ihr den Wagen erst dann abholen, wenn ihr Havanna verlassen wollt, denn Parkplätze sind hier ein rares Gut. 

Die Währung für Touristen ist wie auf ganz Kuba der CUC (Cubanischer Peso convertible), die Einheimischen zahlen dagegen mit dem CUP (Peso Cubano). Die Umrechnung in Euro ist ungefähr eins zu eins, den Umtausch eures Geldes erhaltet ihr am Flughafen und auch in den meisten Hotels. Zwar solltet ihr keine zu großen Mengen an Geld mitführen, doch gilt Havanna mittlerweile als relativ sicher.

Die beliebtesten Strände Kubas liegen zwar eher im Osten und mehrere Hundert Kilometer von Havanna entfernt, doch einige erreicht man mit einem Leihwagen auch in relativ kurzer Zeit, zum Beispiel den Strand von Varadero in 145 Kilometern Entfernung. Die Playas del Este liegen sogar noch näher, gerade mal 23 Kilometer sind es bis hierhin. Infos zu den schönsten Stränden auf Kuba findet ihr in diesem Beitrag. 
 

Havanna in 24 Stunden – Was sollte man gesehen haben?

Hat man nur wenig Zeit und möchte aber trotzdem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Kubas besichtigen, kann es schnell passieren, dass die Stadttour in Stress ausartet. Da das so gar nicht zum kubanischen Lebensgefühl und zur Urlaubsstimmung passt, haben wir hier ein Programm für euch zusammengestellt, bei dem ihr die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in nur 24 Stunden kennenlernt. Wir haben diese Tour durch die Altstadt Havannas für euch selbst vor Ort ausgetestet und können sie wirklich jedem Havanna-Urlauber ans Herz legen!


 

Das historische Zentrum Havannas gehört seit 1982 zum Unesco-Weltkulturerbe und hier befinden sich alle historischen Baudenkmäler wie Kirchen, Kloster, Paläste und zahlreiche Alleen. Beim Flanieren durch die bunten Gassen und niedlichen Cafés könnt ihr hier wie sonst nirgends im Land kubanische Lebensgefühl in seiner geballten Form erleben.

Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Altstadt sind die Festung San Salvador de la Punta, die zur besseren Verteidigung des Hafens diente, außerdem das Castillo de la Real Fuerza, eine Festung der königlichen spanischen Armee und die auffällige Kathedrale San Cristobal. Weiterhin sehenswert ist der Palacio de los Capitanes Generales, der ehemalige Palast der spanischen Gouverneure, der eines der eindrucksvollsten Beispiele des kubanischen Barocks darstellt. Seit dem Jahr 1967 beherbergt er das Stadtmuseum von La Habana.

Gasse in Havanna

Unser Tipp: Lasst euch am besten einfach durch die Altstadt treiben, denn hinter jeder Ecke verbirgt sich ein anderes Schmuckstück.

Damit ihr aber die schönsten Sehenswürdigkeiten in der Altstadt Havannas nicht verpasst, haben wir hier unsere Favoriten für euch herausgesucht:

1. El Templete

Das ungewöhnliche Gebäude steht an der Plaza de Armas, wo 1519 die Stadt „San Cristobal de La Habana“ gegründet wurde, und ähnelt sehr einem Tempel. Das Hauptgebäude von El Templete wurde erst im Jahr 1828 fertiggestellt. In seinem Inneren werden drei große Gemälde des Malers Jean-Baptiste Vermay ausgestellt, die Szenen aus der Geschichte Havannas zeigen.

El Templete in Havanna

2. Plaza de Armas

Auch die Plaza de Armas, die sich direkt neben dem Templete befindet ist sehenswert, denn sie ist einer der schönsten und ältesten Plätze in der Altstadt. Bis ins 19. Jahrhundert war der Platz ein Exerzierplatz und wurde ein Zentrum der militärischen und politischen Macht der Stadt. Rund um den Park findet ihr – außer an Montagen – einen großen Bücherflohmarkt. Unser Tipp: Der Platz eignet sich perfekt dazu, einmal die Füße zu entspannen und unter einem schattigen Baum Kraft für den zweiten Teil des Spaziergangs zu schöpfen.

3. Castillo de la Real Fuerza

Die Festung liegt auf der westlichen Seite des Hafens bei der Plaza de Armas. Auch sie diente dazu, die Stadt und den Hafen vor Piratenangriffen zu schützen, doch lag sie in einer strategisch schlechten Position zu tief im Innern des Hafens. Das Castillo de la Real Fuerza ist die älteste von Europäern gebaute Festung von Amerika und zählt seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der 20-jährige Bau des Gebäudes war allerdings die Frucht der Arbeit afrikanischer Sklaven sowie französischer Gefangener. Im Jahr 1634 wurde der Aussichtsturm von der berühmten Giraldilla geziert – einer Bronze-Wetterfahne, entworfen von Jeronimo Martin Pinzon, die seither zum Symbol für die Stadt Havanna wurde. Bis heute schmückt sie die Etiketten der Havana Club-Rumflaschen. In der Festung selbst befindet sich ein Museum, das sich mit der Geschichte des Schlosses und der archäologischen Unterwasserwelt der Insel beschäftigt.

4. Bodeguita del Media

In der Nähe der Plaza de Armas befindet sich die erste Bar, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Die Bodeguita del Medio ist schließlich eine der berühmtesten Bars Kubas. Hier trank schon Hemingway seinen Mojito am liebsten. Bereits 1940 wurde es als ehemaliger Tante-Emma-Laden eröffnet, und heute noch sind die Wände verziert mit Unterschriften der vielen prominenten Gäste wie beispielsweise Pablo Neruda, Nat King Cole, Fidel Castro und Brigitte Bardot. Auch, wenn es vielleicht jetzt erst Mittag sein sollte, gönnt euch hier einen traditionellen Mojito und lauscht der Live-Musik, die hier gespielt wird. Schließlich gehören auch solche Pausen zum typisch kubanischen Lebensgefühl unabdingbar dazu!

Das sollte jeder Havanna-Urlauber berücksichtigen: Mi Mojito en la Bodeguita, mi Daiquiri en el Floridita (mein Mojito in der Bodeguita, mein Daiquiri in der Floridita) – ganz nach Hemingways Motto!

Mojitos in der Bodeguita del Medio

5. Museo de la Revolucion

Frisch „gestärkt“ geht es dann weiter mit dem Kulturprogramm. Das Revolutionsmuseum liegt in der Altstadt Havannas im ehemaligen Präsidentenpalast, einem der prunkvollsten Gebäude der Stadt. Mit vielen ausgestellten Fotos und Dokumenten widmet es sich der Geschichte Kubas, der Revolution und dem Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien.

Schon am Eingang beeindruckt die Marmortreppe mit ihren Einschusslöchern, die 1957 entstanden, als eine Gruppe von Revolutionären das Gebäude gestürmt hatte, um den Diktator Batista zu ermorden. Dieser konnte damals aber noch durch eine Geheimtür in seinem Büro fliehen. Der wichtigste und schönste Saal ist der Spiegel-Saal im ersten Stock (Salon de los Espejos), der auch als Audienzsaal des Palastes diente. Ebenfalls im ersten Stock liegt die Terrasse des Palastes, von der aus ihr einen atemberaubenden Ausblick auf die Bucht von Havanna habt.

6. Gran Teatro de la Habana

Das Theater ist das bekannteste Gebäude am Parque Central und das größte Theater von Havanna. Eröffnet wurde das extravagante Meisterwerk im Jahr 1838 offiziell mit dem Namen Palacio del Centro Gallego, wobei die erste Aufführung aber bereits im November 1837 stattfand. Anfang der 90er Jahre wurde das Gebäude abgerissen und 1915 neueröffnet. Erst seit dem Jahr 1985 ist es als das Große Theater Havannas bekannt.

Mittlerweile ist es eine Bühne für das kubanische Nationalballett und das internationale Ballettfest, es besteht aus Konzerthallen, Galerien, Konferenzräumen, Tanzsälen und Theaterräumen. Das Haupttheater Garcia Lorca bietet mit Balkonen und Sitzen Platz für 1.500 Personen. Der südliche Teil des Gebäudes dient heute als Kulturhaus der Altstadt von Havanna – ein anderes Kuba, abseits vom Salsa in den Gassen und dem Zigarrenverkauf in Industriehallen.

Gran Teatro de la Habana

7. Capitolio

Das Kapitol gilt als das bekannteste Gebäude von Kuba und ist das Symbol für die Stadt Havanna. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts benötigte man nach dem Erlangen der Unabhängigkeit von Spanien einen Sitz für Präsident und Regierung. Das Kapitol war erst ausschließlich als Präsidentenpalast geplant, wurde dann aber als Regierungssitz errichtet.

Großen Einfluss auf die Bauweise hat das ebenfalls als Regierungssitz dienende US-Kapitol, wobei die kubanische Version durch ein harmonischeres Aussehen besticht und außerdem noch drei Meter höher ist als die Spitze des US-Kapitols. Im Inneren befindet sich die 12 Meter hohe Estatua de la Republica, die drittgrößte Indoor-Skulptur der Welt. Ein weiteres Ausstellungsstück ist der „Stern von Kuba“ in der Eingangshalle. Es ist ein in Gold gefasster, 25-karätiger Diamant, ursprünglich markierte er den Kilometer Null von Kuba. Im Jahr 1945 wurde er gestohlen und anschließend wieder nach Kuba zurückgebracht, aus Sicherheitsgründen wurde der Ausstellungsplatz nun aber mit einem Replikat ersetzt. Die Namen aller Säle im Kapitol erinnern an die Orte, die bei den kubanischen Befreiungskämpfen Ende des 19. Jahrhunderts eine wichtige Rolle einnahmen.

Capitolio in Havanna

8. El Floridita

Jetzt wird es Zeit für den nächsten Cocktail, der bei einem Besuch in Havanna einfach probiert werden muss. In der El Floridita soll der Daiquiri (Cocktail aus Rum, Zucker und Limettensaft) erfunden worden sein. Als Hemingway hier regelmäßig aufkreuzte, galt die Bar als eine der besten der Welt. Der weltbekannte Schriftsteller hat hier sogar einen Ehrenplatz gefunden und ein Platz wird immer von einer Bronzefigur, die ihn darstellt, besetzt. Da die Bar so beliebt ist, wird sie vor allem nachmittags sehr voll, dennoch lohnt sich hier ein Besuch!

 

Nachtleben in Havanna

Jedes Wochenende füllen Tausende Habaneros sowie Touristen die Straßen, und gerade in den letzten Jahren schossen Clubs, Bars und Restaurants nur so aus dem Boden. Egal ob Kneipentour, Salsa-Kurs oder Abtanzen zu elektronischen Klängen – hier kommt jeder auf seine Kosten. Wenn ihr nur wenig Zeit habt, möchtet ihr natürlich das beste von Kubas Nachtleben kennenlernen, daher findet ihr hier eine Auswahl der besten Aktivitäten für einen Abend in Havanna!

Die #FTItraveller entdecken das Nachtleben in Havanna

 

Cabaret Tropicana

Das Freiluft-Revuetheater ist ein Nachtclub im Stadtteil Marianao und inzwischen Kult! Auf einer gigantischen Fläche von 24.000 Quadratmetern inmitten einer Art Tropenwald erlebt ihr hier Conga- und Salsa-Tanz sowie farbenfrohe Produktionen, die auch die Beteiligten zum Mittanzen animieren. Hier könnt ihr auch Abendessen wenn ihr möchtet – der perfekte Start in einen kubanischen Abend.

Flanieren auf der Malecón

Die berühmte Promenade der Ufermauer Malecón ist zwar schon etwas verwittert und rissig, macht sich auf Fotos aber immer noch gut. Die acht Kilometer lange Uferstraße, die vom Hafen bis zum Stadtviertel Vedado führt, ist auch zum Sinnbild für die vielen Probleme Havannas geworden. Hier treffen Prostitution und politische Propaganda aufeinander, während an stürmischen Tagen der Atlantik so wild auf die Uferpromenade einpeitscht, dass die Fahrbahn geflutet wird und beinahe Weltuntergangsstimmung herrscht. Die Oldtdimer, die den Malecón entlangfahren, sind rostige Erinnerungen an die Zeit vor der kubanischen Revolution.

Sie ist aber auch der Treffpunkt im Nachtleben Havannas, denn überall in den Straße wird Musik gespielt, gesungen und getanzt. Bei schönem Wetter toben am Malecón die Open Air Partys und Jung und Alt bevölkern die Strandpromenade. Hier könnt ihr leicht mit den Einheimischen ins Gespräch kommen. Die „Granizado“-Verkäufer entlang der Promenade, die eigentlich für alkoholfreie Getränke zuständig sind, ergänzen ihren Rum noch um Plastikbecher und Eis – dies gilt als die Standardausrüstung für einen amüsanten Abend am Meer.

Fabrica de Arte Cubano

Das Gelände der ehemaligen Ölfabrik beherbergt Kunst der meist lokalen Maler und Fotografen. Auf dem verwinkelten Gelände gibt es eine Menge zu entdecken, und mit Mojitos und guten DJs, die bis spät in die Nacht auflegen, kann man hier lange und ausgelassen feiern. Unser Tipp: Wenn ihr nicht so sehr auf Schlange-Stehen steht, solltet ihr vor 20 Uhr kommen. Ab 23 Uhr kann das Gelände recht voll werden und ihr müsst mit einiger Wartezeit rechnen.

Nachtleben in Havanna

Wenn noch etwas Zeit bliebt…weitere Sehenswürdigkeiten in Havanna

Nun sind wir auch schon am Ende unseres Tages in Havanna angekommen. Falls ihr noch mehr Zeit habt, solltet ihr aber natürlich noch mehr in der kubanischen Hauptstadt besichtigen! Besonders der Hafen und die vielen Festungen sind ein absolutes Muss für einen längeren Aufenthalt in der kubanischen Hauptstadt.

Port von Havanna

Der malerische Hafen besticht durch seine restaurierten Hafenhallen, die zu einem Kunstmarkt umfunktioniert wurden. Dahinter hat man eine tolle Aussicht auf das Hafenbecken und auf die gegenüberliegende Seite. An allen Ecken gibt es kleine Galerien mit Kunst, Drucken und Plakaten, wo ihr mit Sicherheit das ein oder andere authentische Souvenir ergattern könnt.

Castillo de los tres Reyes del Morro

Die Festung liegt auf dem Felsen El Morro gegenüber der Altstadt von Havanna und schützte gemeinsam mit dem Castillo de San Salvador de la Punta die Einfahrt der Bucht vor Piratenangriffen. Der Bau begann 1589 und wurde erst im Jahr 1630 beendet. Lange Zeit galt die Burg als uneinnehmbar, doch während des Siebenjährigen Krieges musste sich ihre Besatzung nach monatelanger Belagerung ergeben. Der Wiederaufbau erfolgte nach dem Pariser Frieden von 1763, als Havanna unter die Herrschaft Spaniens geriet. Die zwölf Kanonen auf der Burg tragen die Namen der zwölf Apostel und werden ebenso wie auf der Festung La Cabana abends um 21 Uhr abgefeuert. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der steinerne Leuchtturm auf dem höchsten Punkt des Morillos, der noch bis zu einer Entfernung von 30 Kilometern zu sehen ist.

Morro Festung in Havanna

Festung La Cabana

Sie ist eine von drei Festungen, um Havanna gegen feindliche Angriffe zu verteidigen, UNESCO-Weltkulturerbe und außerdem die größte spanische Festung in Nord- und -Südamerika sowie der Karibik. Sie wurde zwischen 1763 und 1774 erbaut, um Havanna nach dem Überfall der Engländer noch besser zu schützen, und ist 10 Hektar groß und 700 Meter lang. Nachdem die Festung fertiggestellt war, wurde sie stark bewaffnet. Man schätzt, dass sie Mitte des 19. Jahrhunderts um die 120 Kanonen hatte. Wenn ihr euch etwas Zeit lasst, könnt ihr hier locker einen halben Tag verbringen. Neben einem Waffenmuseum gibt es hier auch das Museum von Che Guevara (außerhalb der Festung), der dort nach dem Ende der Revolution seine Befehlsstation errichtete. Ein weiteres Spektakel ist der seit 1774 berühmte Kanonenschuss. Jeden Tag gegen 21 Uhr bereiten Soldaten mit Uniformen aus dem 18. Jahrhundert eine Kanone vor und feuern anschließend den Schuss ab, mit dem man bis 1850 das Schließen der Stadttore markierte. Unser Tipp: Wer das Schauspiel aus nächster Nähe mitansehen will, sollte jedoch zeitig da sein, da der Andrang manchmal recht hoch sein kann. Von der Festung La Cabana aus kann man abends auch schön die Lichter der Stadt betrachten.

Cemeterio de Colon

Der katholische Friedhof Cementerio Cristobal Colon verfügt über ganze 56 Hektar Fläche. 53.000 Familiengräber sowie zahlreiche Mausoleen, Galerien und Grabkapellen gibt es zu sehen in der „Stadt der Toten“. Über eine Million Menschen wurden hier bestattet, davon dreimal mehr Arme als Reiche, und doch belegen die Grabstätten der wohl situierten Bürger 98 Prozent der Gesamtfriedhofsfläche. Hier liegen historische Persönlichkeiten, Militäre und Märtyrer der Revolution. Die „Nekropole“ ist daher nicht nur ein Gedenk-, sondern auch ein Pilgerort, der von vielen Touristen besucht wird.

Die passenden Hotels für euren Urlaub in Havanna findet ihr natürlich auf fti.de. Mehr allgemeine Infos für euren Kuba-Urlaub und Infos zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Kuba findet ihr auf unserem Blog.
 

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