Mauritius – die Trauminsel im Indischen Ozean

Die Insel Mauritius mit ihren langen, von Palmen gesäumten Sandstränden und dem türkisfarbenen Wasser liegt mitten im Indischen Ozean. Ob Sonnenanbeter, Wassersportler oder Naturfan – hier kommt jeder voll auf seine Kosten.

Anreise und nützliche Informationen über Mauritius

Mauritius ist zu jeder Jahreszeit ein tolles Ziel, denn dort liegen die Durchschnittstemperaturen in den Sommermonaten bei etwa 24 °C und in den Wintermonaten bei rund 30 °C. Der Winter ist daher ideal für einen Strandurlaub, während der Sommer sich auch für sportliche Aktivitäten wie Wandern oder die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten anbietet.

Ein Flug nach Mauritius dauert nonstop circa elf bis zwölf Stunden. Solch einen Direktflug bieten viele Airlines auch von etwas kleineren deutschen Flughäfen an, sodass ihr nur wenig zusätzliche Zeit für die Anreise zum Airport hinzurechnen müsst. Innerhalb eines halben Tages habt ihr daher eine echte Trauminsel erreicht. Der Internationale Flughafen von Mauritius ist etwa 35 Kilometer von der Inselhauptstadt Port Louis entfernt. Sie liegt direkt an der Küste, sodass ihr schon bald nach der Landung euer erstes erfrischendes Bad im Meer nehmen könnt.

Auch die Verständigung ist auf Mauritius einfach, denn die Amtssprache ist Englisch. Französisch wird jedoch ebenfalls von vielen Einheimischen gesprochen. Bezahlt wird mit der Mauritius-Rupie, die in 100 Cent unterteilt ist. Sofern ihr plant, ein Fahrzeug zu mieten, solltet ihr außerdem wissen, dass Mauritius früher eine englische Kolonie war und auf der Insel deshalb auch heute noch Linksverkehr herrscht. Falls ihr euch diese Umstellung ersparen möchtet, fahrt ihr am besten per Taxi zu den Sehenswürdigkeiten. Sie sind recht günstig und die Fahrer kennen sich gut aus.

 

Die schönsten Strände der Insel – Tipps für Sonnenanbeter und Wassersportler

Tolle Strände findet ihr in fast allen Teilen der Insel. Sie unterscheiden sich jedoch stark, deshalb überlegt ihr am besten vorab, was ihr in eurem Urlaub machen möchtet. Mauritius ist von einer Bergkette durchzogen, die wie ein Schutzwall wirkt. An den Stränden an der Ostküste ist es deshalb sehr viel windiger als an den Stränden der Westküste. Dementsprechend ist die Westküste ideal zum Baden, während ihr an der Ostküste sehr gut surfen und anderen Wassersport treiben könnt.

Mauritius im Indischen Ozean

Für Sonnenanbeter

Möchtet ihr am liebsten baden und in der Sonne liegen, ist die Stadt Flic en Flac ein super Ziel. Sie liegt an einer traumhaften Lagune und besitzt einen besonders langen Strand. Vor ihrer Küste liegen außerdem Korallenriffe, wo ihr neben den Korallen viele bunte Fische sehen werdet. Falls ihr tauchen oder schnorcheln wollt, ist Flic en Flac daher ebenfalls zu empfehlen.

Ein weiterer für Badeurlauber attraktiver Küstenabschnitt liegt vor der Stadt Trou aux Biches im Nordwesten der Insel. Dort findet ihr einen kilometerlangen Sandstrand, der von Palmen gesäumt ist. Rund um die Stadt liegen außerdem viele idyllische Fischerdörfer wie der kleine Ort Mont Choisy.
Falls ihr ausgehen möchtet, fahrt ihr abends am besten in das nahe gelegene Grand Baie. Trou aux Biches selbst besitzt inzwischen jedoch ebenfalls zahlreiche Bars. Diese Stadt ist auch für einen Familienurlaub bestens geeignet, denn der Strand fällt flach ab, sodass die Kleinen unbeschwert plantschen können. Trou aux Biches bekam wegen ihrer Postkartenidylle übrigens 2011 den Titel „weltweit führendes Strandziel“ verliehen.

Geheimtipp: Mont Choisy besitzt einen der schönsten Strände der Insel. Er wird an Wochenenden von vielen Einheimischen besucht, ist an Wochentagen aber sehr ruhig und damit ideal für Paare, die ein wenig allein sein wollen.

Kitesurfen und Strand in Mauritius

Ob Sportler oder Sonnenanbeter – Mauritius hat für jeden etwas zu bieten.

Für Wassersportler

Möchtet ihr die guten Winde an der Ostküste zum Segeln, Kiten oder Surfen nutzen, ist der Ort Le Morne auf der gleichnamigen Halbinsel zu empfehlen. Er liegt an einer seichten Lagune und bietet daher selbst Anfängern beste Bedingungen. Auch die Wellen sind nicht zu hoch. Le Morne ist jedoch auch für geübte Wellenreiter attraktiv. Falls ihr eine echte Herausforderung sucht, solltet ihr das Außenriff Manawa ansteuern.

Ein weiteres attraktives Ziel an der Ostküste ist die Insel Ile aux Cerfs, die sich vor allem für einen Tagesausflug anbietet. Dort könnt ihr an den Hauptstränden bleiben, wo ihr auch kulinarisch bestens versorgt werdet, oder ihr sucht euch einen Strand ganz für euch allein. Die Ile aux Cerfs ist unbewohnt und wird nur in Teilen für den Tourismus genutzt. Schon nach einer kleinen Wanderung erreicht ihr daher menschenleere Küstenabschnitte mit einer fast unberührten Natur.

Die Sehenswürdigkeiten von Mauritius erkunden – Vulkane, Tempel und eine tolle Natur

Neben traumhaften Stränden bietet Mauritius eine beeindruckende Natur. Eines der beliebtesten Ausflugsziele ist der 650 Meter hohe Vulkan Trou aux Cerfs. Er liegt im Zentrum der Insel in der Stadt Curepipe. Wenn ihr auf diesen Vulkan fahrt, blickt ihr in einen 300 Meter breiten Krater, der schon vor Millionen von Jahren entstand. Ihr könnt sogar auf einem kleinen Pfad in den Krater hinabsteigen. Schon allein der herrliche Blick auf die Umgebung ist jedoch die Anreise wert.

Schöne Natur auf Mauritius

Mauritius ist eine Naturschönheit.

Eine weitere Attraktion der Insel ist die Siebenfarbige Erde im Nordwesten. Bei diesem Naturphänomen handelt es sich um eine Hügellandschaft, die in blauen, grünen und violetten Farben schillert. Diese interessante Farbkombination entstand durch die besondere Zusammensetzung des Lavagesteins und chemische Prozesse. Bei einem Ausflug zur Siebenfarbige Erde könnt ihr euch auch gleich den Wasserfall Cascade Chamarel anschauen. Er liegt ganz in der Nähe und lässt sich von der Aussichtsplattform perfekt fotografieren. Weitere schöne Wasserfälle sind die Rochester Falls im Süden der Insel und der Hesketh Bell Wasserfall im Zentrum. Er stürzt inmitten eines Urwalds in die Tiefe und ist daher ein tolles Ziel, wenn ihr gern wandert.

Möchtet ihr mehr über die Einheimischen erfahren, solltet ihr die religiösen Stätten besuchen. Etwa die Hälfte der Insulaner sind Hindus, aber auch das Christentum und der Islam sind weit verbreitet. Auf Mauritius findet ihr daher sehenswerte Kirchen und Kapellen wie die kleine Kapelle Notre-Dame Auxiliatrice, eines der Wahrzeichen der Insel. Noch interessanter sind jedoch sicherlich die hinduistischen Tempel mit ihren bunten Verzierungen. Der größte Hindu-Tempel auf Mauritius ist der Maheswarnath Shiv Mandir Tempel im Ort Triolet. Er ist dem Gott Shiva geweiht und besitzt eine besonders schöne Fassade mit kunstvoll gestalteten Ornamenten. Der Tempel Kashinath Mandir ist dagegen vor allem durch seine Lage sehenswert. Er wurde auf einer winzigen Insel erbaut, sodass es bei Flut so aussieht, als würde der Tempel mitten im Wasser schwimmen.

Auf Mauritus gibt es viele Tempel zu besichtigen, aber auch die Hauptstadt Port Louis kann sich sehen lassen.

Auch die Städte auf Mauritius sind einen Besuch wert. Für solch einen Ausflug bietet sich neben der Hauptstadt Port Louis die Stadt Quatre Bornes an. Sie liegt inmitten dicht bewachsener Berge und hat dadurch ein ganz besonderes Flair. Auch die Stadt selbst ist wegen der vielen Parks sehr grün. In Quatre Bornes könnt ihr sehr gut einkaufen, denn im Zentrum dieser Stadt findet ihr zahlreiche Läden, große Einkaufszentren und auch einige Märkte. Sie sind gleichzeitig eine gute Gelegenheit, die einheimischen Spezialitäten zu probieren. Leckere Snacks sind beispielsweise die Samoosa, kleine frittierte Teigecken, die mit vielen verschiedenen Füllungen angeboten werden.

Geheimtipp: Auf dem Marktplatz in Quatre Bornes findet donnerstags und sonntags ein großer Markt statt, auf dem ihr vor allem Kleidung zu sehr günstigen Preisen bekommt.

Mauritius auf sportliche entdecken – zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Pferd

Möchtet ihr die tropische Natur der Insel erkunden, solltet ihr eine Wandertour durch den Black River Gorges Nationalpark machen. Er liegt im Südwesten von Mauritius und ist von zahlreichen Wanderwegen durchzogen. In diesem Nationalpark wandert ihr durch üppige Regenwälder mit tropischen Pflanzen und sumpfige Heidelandschaften. Hierbei könnt ihr euch viele Gewächse ansehen, die es nur auf Mauritius gibt. Der Black River Gorges Nationalpark ist außerdem für seine unzähligen Schmetterlinge berühmt. Ihn könnt ihr allein besuchen oder ihr lasst euch den Park auf einer geführten Tour zeigen.

Selbst die bunte Unterwasserwelt lässt sich zu Fuß erkunden, falls ihr nicht so gern taucht oder schnorchelt. Auf dem Solar Underseawalk bei Grand Baie setzt ihr euch einfach einen Helm auf und macht in drei Meter tiefem Wasser einen Unterwasserspaziergang auf dem Meeresboden. In den Helm strömt ständig frische Luft, sodass ihr eine Weile unter Wasser bleiben könnt. Alternativ steigt ihr beispielsweise in Trou aux Biches in ein U-Boot, das euch zu den interessantesten Plätzen bringt. Dort seid ihr umringt von Korallen, Fischen in sämtlichen Farben und Oktopussen.

Tauchen auf Mauritius

Mauritius‘ Unterwasserwelt ist ein Paradies für Taucher.

Auch für Sportler ist Mauritius attraktiv. Auf dieser Insel findet ihr zahlreiche Golfplätze, die sehr gut sind und inzwischen Golfspieler aus allen Teilen der Welt anlocken. Sehr beliebt sind außerdem Ausflüge auf dem Pferd, bei denen ihr entlang der Strände oder mitten durch die Natur reitet. Ihr könnt die Insel aber auch mit dem Fahrrad erkunden. Eher gemütlich sind Touren entlang der Küste, wo ihr an Plantagen mit Tee und Zuckerrohr vorbeifahrt und durch viele kleine Fischerdörfer kommt. Das Radfahren im Landesinneren kann aufgrund der Berge dagegen durchaus eine Herausforderung sein. Auf dem Gipfel angekommen, werdet ihr jedoch mit einer herrlichen Aussicht belohnt.

 

Unsere Mauritius Angebote findet ihr übrigens hier.

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