Reisetipps Karibik

Reisetipps für die Karibik – Daiquiri unter Palmen schlürfen

Mit einem Piña Colada in der Hand entspannt ihr euch unter der karibischen Sonne mit Blick auf den tiefblauen Ozean. Spannende Tage stehen euch auf den idyllischen Inseln bevor: Wandert durch den Urwald Jamaikas, folgt den Spuren Che Guevaras auf Kuba oder besucht die rosafarbenen Strände auf Barbados. Die Inselgruppe ist das perfekte Reiseziel für Wassersportler, Badeurlauber und Geschichtsinteressierte zugleich, da die Vielfalt der Karibik jeder Vorliebe gerecht wird. Kulturelle Highlights und tropische Natur machen z.B. Providenciales, Aruba und Curaçao zu begehrten Traumzielen. Während eurer Entdeckungsreise begleiten euch außerdem ganzjährig angenehme Wassertemperaturen und warmer Sonnenschein. Wir geben euch einen Überblick über die Inseln und natürlich passende Tipps. 



Die karibischen Inseln im Überblick

Die Inseln der Karibik erstrecken sich nördlich vom Äquator, südöstlich der USA und sind umgeben von den Meeren des Atlantischen Ozeans. Eingeteilt wird die Karibik in verschiedene Regionen. Neben der kulturellen Vielfalt erwartet euch hier eine vielfältige Natur. Wie aus dem Bilderbuch entsprungen erscheinen die tiefgrünen Urwälder, in allen Farben schimmernde Korallenlandschaften, die weißen Sandstrände und die türkisfarbenen Lagunen.

Die großen Antillen

Die kleinen Antillen:

Die ABC-Inseln

  • Aruba
  • Bonaire
  • Curacao

Die französischen Antillen

  • Martinique
  • Guadeloupe
  • Bahamas 
  • u.v.m.

Willkommen in Santo Domingo, der Hauptstadt der Dom Rep

Santo Domingo ist ein weiterer Reisetipp für die Karibik. Die Hauptstadt der Dominikanischen Republik verwöhnt euch mit durchschnittlichen Temperaturen um die 30°C und einer lockeren Inselatmosphäre. Entspanntes Sightseeing steht euch hier bevor, denn zwischen euren Rundgängen durch die Altstadt könnt ihr euch am Strand der Stadt erholen. Es lohnt sich, bei einer Führung durch Santo Domingo teilzunehmen, um Wissenswertes über die Fortaleza Ozama, die älteste Burg des Kontinents, oder das Monasterio de San Francisco, das erste Kloster Amerikas, zu erfahren. Bei einem Spaziergang entlang der westlichen Ufer des Río Ozama schlendert ihr durch enge Gassen und vorbei an bunt gestrichenen Häusern, die von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurden. Weiter Tipps zur Dominikanischen Republik, bekommt ihr in unserem Beitrag Traumurlaub in der DomRep.

Strand DomRep
Strand mit Flamingos in der Dominikanischen Republik
Puerto Plata, dominikanische Republik
Strandhäuser DomRep
Wasserfall in der Dominikanischen Republik

 

Sonne, Reggae und Lebensfreude auf Jamaika

Reisende aus aller Welt zieht es auf die traumhafte Insel Jamaika. Die Vielfalt des Landes spricht die Vorlieben zahlreicher Urlauber an. Badefreunde erholen sich an den feinsandigen Stränden, an welche die Wellen des tiefblauen Ozeans gespült werden, während im Wind wehende Kokosnusspalmen Schatten spenden. Besonders reizvolle Küstenabschnitte erwarten euch in Negril, Ocho Rios und Montego Bay. Auch Taucher kommen auf Jamaika voll auf ihre Kosten. In den bunten Korallenriffen vor der Insel tummeln sich hunderte Meereslebewesen, darunter Schildkröten, Seepferdchen und Rochen. Das Highlight für Musikfans stellt natürlich der Besuch von Kingston dar, denn hier lebte der legendäre Bob Marley. Den Tönen des Reggaes begegnet ihr übrigens auf der gesamten Insel – ob beim Sonnenbaden am Strand, beim Rumtrinken am Lagerfeuer oder in den Clubs der Städte.

Geschichte und Traumstrände auf Kuba

Über die Grenzen der Karibik hinweg rühmt sich Kuba weltweit mit den Namen „Fidel Castro“ und „Che Guevara“ sowie den begehrten Zigarren und dem köstlichen Rum. Eine prägende Historie, die man noch heute an den Kolonialbauten und den Zeichen der Revolution erkennt, macht die Insel zum idealen Urlaubsort für Geschichtsinteressierte. Spuren der Zeit begegnet ihr beispielsweise in Santa Clara, wo das Mausoleum Guevaras steht, in Trinidad, wo sich alte spanische Häuser aneinanderreihen, und in den Museen Havannas. In der Hauptstadt erwarten euch außerdem architektonische Meisterwerke, wie die imposante Kathedrale San Cristóbal und das mächtige kuppelgekrönte Kapitol. Abends treffen sich Urlauber und Kubaner an den traumhaften Stränden oder in den Clubs der Stadt, um bei Livemusik zu tanzen und Mojitos zu schlürfen.

Oldtimer auf Kuba

Natur wohin man sieht auf Grenada

Naturliebhaber wählen Grenada für einen abwechslungsreichen Urlaub in der Karibik aus. Hier warten weiße und schwarze Strände darauf, entdeckt zu werden. Besonders beliebt bei Sonnenanbetern sind die feinsandigen Abschnitte von La Sagesse, Levera Beach und Morne Rouge. Abenteurer zieht es in den tropischen Urwald der Insel, in dessen Tiefen sich verlassene Plantagen und malerische Vulkankraterseen verbergen. Weniger wild, aber deshalb nicht weniger schön, gedeiht die Natur im Botanischen Garten Saint Pauls. Zum Feilschen auf Märkten oder Flanieren am Hafen kommt ihr ins lebhafte Saint George, der Hauptstadt der Insel. Bunt und laut wird es jedes Jahr im August, wenn Kulturliebhaber aus aller Welt und kunstvoll kostümierte Einheimische beim Karneval zusammen feiern.

Barbados ist ideal für einen Badeurlaub

Besonders ruhig und idyllisch ist es dagegen auf Barbados, einem Inselstaat der Kleinen Antillen. Hier versprechen euch puderzuckerweiße Strände, azurblaues Wasser und die warm strahlende Sonne beste Bedingungen für lange Tage am Meer. Der Hauptort Bridgetown lockt mit einem charmanten Mix aus viktorianischen Gebäuden und modernen Geschäften zu Shoppingtrips. Beliebte Mitbringsel sind handgearbeitete Kunstwerke aus Kristall und englisches Porzellan zum günstigen Preis. Zwischendurch lockt der Duft frittierten Fischs in die Bistros, die auf Barbados aufgrund der schmackhaften Neukreationen aus den Kostbarkeiten des Meeres sehr begehrt sind.

Fluch der Karibik“


Wenn ihr die ersten beiden Teile des Films „Fluch der Karibik“ gehen habt, kommen euch manche Bilder der Karibik wahrscheinlich sehr bekannt vor. Der Film wurde auf den Inseln St. Vincent und auf der Domenica gedreht. St Vincent liegt ca. 180 km östlich von Barbados. Einer der Hauptdrehorte war dabei der „Wallilabou Bay“. Teile der Kulisse stehen auch heute noch, so dass ihr euch auf Piraten-Suche begeben könnt.

Barbados

Die Strände der Karibik: Traumziele für Badeurlauber und Wassersportler

Erholungsuchende freuen sich auf die einsamen Strände und menschenleeren Badestellen auf Antigua und Anguilla. Vor allem Letzteres ist von Urlaubern kaum entdeckt, sodass die Natur der maximal 5km breiten Insel sich unberührt vor euch erstreckt. Idyllisch ist vor allem die Rendezvous Bay, während ihr entlang der Prickly Pear Cays gut schnorcheln könnt. Falls ihr nicht nur die Landschaften, sondern auch ihre Einwohner kennenlernen möchtet, solltet ihr als Urlaubsziel Jamaika wählen. An den Stränden geht es gesellig zu, während im Hintergrund die sanften Töne der Reggea-Musik ertönen. Mit den kontaktfreudigen Jamaikanern kommt ihr schnell ins Gespräch, um mehr über das entspannte Feeling und die besten Rum-Getränke zu erfahren. Während ihr euch tagsüber an den feinsandigen Küsten des Eilandes sonnt, locken abends Lagerfeuer und Strandbars zu Daiquiri und Red Stripe.

Tipp 1: 60 Traumstrände auf Barbados

Weiter geht die Suche nach eurem persönlichen Lieblingsbadeort auf Barbados. Hier ist die Auswahl groß: Ingesamt 60 Strände erstrecken sich zwischen dem tiefblauen Ozean und üppig-grünen Mangrovenwäldern. Luxuriös ist nicht nur der Name der „Platinküste“, die ihr im Westen von Barbados findet. Das Wasser ist hier sehr strömungsarm, sodass eure Kinder im kühlen Nass planschen, während ihr euch auf dem warmen Sand rekelt. Zum romantischen Spaziergang inspiriert der Osten der Insel. Die untergehende Sonne taucht die zerklüfteten Felsen der Küste in rötliches Licht, während ihre Strahlen die Oberfläche des Meeres zum Funkeln bringen. Tagsüber tummeln sich vor allem Surfer in dem Wasser, die auf der Suche nach der perfekten Welle sind. Aufgrund des Windes und der Lage ist der Ozean hier besonders wild. Optisch auffallend ist das Naturschutzgebiet Crane Beach mit seinem rosafarbenen Sand.

Tipp 2: Flamingos am Strand: ABC Inseln

Rosa sticht euch auch auf den Stränden der ABC-Insel Aruba ins Auge, wenn ihr vor den eleganten Flamingos auf Renaissance Island steht. Die farbliche Vielfalt der Natur könnt ihr nicht nur auf dem Festland entdecken: Rund um die Küsten erwarten euch unter Wasser bunte Landschaften aus Weich- und Steinkorallen, die eine Vielfalt an Meereslebewesen beheimaten. Während ihr durch die Riffe schwimmt, begleiten euch Meeresschildkröten, Seepferdchen, Rochen und Barrakudas. Zum Aufwärmen geht es zum Sonnenbaden an den Strand, wobei Eagle Beach, Hadicurari Beach und Palm Beach besonders malerische Orte zum Energieaufladen sind.

Curacao

Tipp 3: Strände und Natur in der Dominikanischen Republik 

Bei einer Reise in die Dominikanische Republik darf ein Besuch der Saona Island nicht fehlen. Die Szenerie der idyllischen Strände, die von Mangroven begrenzt werden, verfeinert eine akustische Komponente. Der dichte Regenwald der Insel gewährt seltenen Vogelarten einen Lebensraum, die diesen um ihren exotischen Gesang bereichern. Stellt eure Kamera hier also auf Videofunktion, um nicht nur die malerische Natur, sondern auch ihren lieblichen Klang festzuhalten. Weiter geht es für Naturliebhaber nach Bonaire, das sich dank der urtümlichen Korallenriffe bei Tauchern aus aller Welt großer Beliebtheit erfreut. Anfänger- und Profisportler wählen aus den etwa 80 Gebieten das perfekte für einen Ausflug unter Wasser aus. Dabei begegnen sie Trompetenfischen, Rochen, Haien, Muränen und Schildkröten. Insgesamt leben hier rund 350 Meereslebewesen, die ihr aufgrund der hervorragenden Sicht von bis zu 30m schon von Weitem erblickt. Besonders schöne Strände zum Baden und Sandburgenbauen findet ihr übrigens im Nordwesten Bonaires. Reisetipp für die Karibik: Freikörperkultur dürft ihr im Süden am Sorobon Beach ausleben.

Unser Tipp: Katamarankreuzfahrt

Wenn euch das glasklare Meer und die Traumstrände gar nicht mehr loslassen, solltet ihr unbedingt über eine Katamarankreuzfahrt nachdenken. Ihr schippert eine Woche zu den schönsten Plätzen der Karibik und legt unterwegs immer wieder Pausen zum Entspannen und Schnorcheln ein. 

Beste Reisezeit: Wann regnet es in der Karibik

Eine perfekte Reisezeit für die Karibik festzulegen, ist schwierig, da sich die zahlreichen Insel in Hinblick auf Regenperioden und Temperaturen voneinander unterscheiden. Deshalb ist es ratsam, auf die Klimatabelle eurer bevorzugten Region zu schauen. Insgesamt herrscht auf den Inseln ein tropisches Klima, das hohe Temperaturen und warmes Wasser verspricht. Viele Europäer zieht es im Januar auf die ABC-Inseln, also Aruba, Bonaire und Curaçao, denn hier erreicht das Thermometer regelmäßig 30°C. Etwas kühler, aber immer noch warm ist es währenddessen auf den Bahamas, die mit Spitzenwerten um die 25°C auf das Eiland locken. Badeurlauber zieht es zwischen Juli und September in die Karibik, um sich bis zu 9h von der Sonne verwöhnen zu lassen. Der westindische Frühling bestimmt vielerorts ab Mitte Mai das Wetter, dann kommt es bis zu 14 Tage lang zu starken Niederschlägen. Eine weitere Regenzeit beginnt im August und hält bis Oktober an.

Überblick über Regenzeiten:

  • Dominikanische Republik: 
    Norden: November bis Januar
    Süden: Mai bis November
  • Jamaika: Mai bis Juni und September bis November
  • Kuba: Juni bis Oktober
  • Curacao: Oktober bis Dezember
  • Martinique: Juni bis November

Die karibische Küche und ihre Köstlichkeiten

Weit über ihre Grenzen hinaus ist die Karibik für ihren Rum bekannt und beliebt. Die Plantagen für den Zuckerrohranbau schenkten den Inseln die Grundlage für international bekannte, eisgekühlte Longdrinks und fruchtige Cocktails. Die Bar El Floridita auf Kuba rühmt sich mit dem Schriftsteller Hemingway, der hier regelmäßig seinen heiß-geliebten Daiquiri bestellt haben soll. Seine Vorliebe für Mojito teilte er übrigens mit dem Freibeuter Francis Drake, der während seiner Seefahrten oft in den Genuss des Limetten-Cocktails gekommen ist. Grund genug, sich die Köstlichkeiten genauer anzusehen. 

An einem Strand in der Karibik entspannen

Auf den Getränkekarten weltweit ist der Piña Colada vertreten, der mit Kokosnusscreme, Rum, Ananassaft und Crushed Ice serviert wird. Die weiße Farbe des Cocktails und die kunstvoll drapierte gelbe Ananas am Glasrand erinnern dabei an die Strandkulisse der Karibik. Zum Drink passt eines der Sandwiches, die zum festen Bestandteil der kubanischen Küche gehören. Saure Gurken, feine Scheiben von Schinken und Käse sowie saftig gebratenes Schweinefleisch gehören zum klassischen Sandwich. Das Mitternachtssandwich, das tatsächlich nachts serviert wird, gibt es meist ohne Fleisch und dafür mit gekochtem Ei. Fruchtig schmeckt das Elena Ruz, denn neben Schmelzkäse und Putenfleisch gehört eine Portion Marmelade zwischen das Brot.

Wenn ihr euch zu passionierten Grillmeistern zählt, ist Jamaika euer idealer Reisetipp für die Karibik. Hier lernt ihr von den Einwohnern, wie man würziges Jerk-Chicken oder Jerk-Pork herstellt. Das deftig eingelegte Fleisch wird in den Tonnen am Straßenrand über Pimentholz geräuchert, das dem Gericht seinen typischen Geschmack verleiht. Hinzu kommen Zimt, Muskat und Pfeffer. Vor allem in Port Antonio und Boston Bay erfüllt der Duft der Delikatessen die Straßen und führt euch zu den rustikalen Jerk-Zentren. Bezahlt wird übrigens die Gewichtsmenge und gegessen wird mit den Fingern. Zu den würzigen Gerichten schmeckt ein gekühltes Red Stripe, die hier gebraute Biermarke. Sehr erfrischend ist auch das Wasser der Kokosnuss, die ihr an den Ständen am Wegesrand erstehen können. In Jamaika kommt ihr in den Genuss eines hochwertigen Kaffees, denn die kostbaren Bohnen des Blue Mountain Coffee werden im hiesigen Gebirge geerntet und euch in den Cafés als heiße Köstlichkeit serviert.

Wer es etwas exotischer mag, kann das Fleisch des Leguans kosten. Gekocht und in kleinen Stücken landet die Echse als Beilage in dem Suppentopf. Eine weitere für europäische Zungen ungewöhnliche Speise ist das Nagetier Aguti, das beispielsweise als Zutat für schmackhafte Eintöpfe Verwendung findet.

Kulinarik zusammengefasst: Insgesamt ist die karibische Küche von vielen Nationen geprägt, deren Landsleute sich im Laufe der Zeit hier ansiedelten. Gourmets entdecken vielleicht die Einflüsse der Spanier, der Briten, der Franzosen und der Afrikaner. Aufgrund der geografischen Lage werden vor allem Meeresfrüchte in zahlreichen Variationen zu leckeren Gerichten verarbeitet. Ebenfalls beliebt sind die fruchtigen Chillies, die gewürzt werden mit Goat- oder Habanero-Chili. Als Gemüsebeilage findet ihr oft Maniok, Okra, Süßkartoffeln oder Kochbananen auf euren Tellern.

Wenn das Fernweh zu stark wird und die Hängematte am Strand ruft, dann hilft nur noch eins: Koffer packen und ab in den Flieger. Wir haben für euch ein paar schöne Hotels & Angebote rausgesucht.

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