Mit dem Auto durch den Norden des Oman – Meine Highlights

Den Oman habe ich (viel) zu lange Zeit bei der Urlaubsplanung komplett ausgeblendet. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich das Land auf einer leeren Karte vermutlich nicht mal zuordnen können. Erst als FTI immer mehr Angebote und Flüge in den Oman geschaffen hat, habe ich mich damit näher beschäftigt. Nach kurzer Recherche stand mein nächstes Urlaubsziel schnell fest: es geht mit dem Mietwagen durch den Norden des Oman.

Einmal angefangen, wollte ich gar nicht mehr aufhören mich einzulesen und Bilder und Reiseberichte anzuschauen. Raus gekommen ist eine 3-wöchige Route durch den Norden des Landes. Was ich und mein Mann unterwegs alles erlebt habe und welche Orte zu meine Highlights gehören, erzähle ich euch jetzt.

Meine ersten Eindrücke – Liebe auf den ersten Blick

Schon am Flughafen taucht man in eine andere Welt ein. Es erinnert ein wenig an die Szenerie aus 1001 Nacht.

Straße in Muscat im Hintergrund ein Gebirge
In der Nähe des Hafens in Muscat

Die meisten Einheimischen trugen das traditionelle Gewand, die Dishdasha. Viele waren aber auch westlich gekleidet, so dass man nicht auffällt.

Als Urlauber solltet ihr aber auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, dass ihr euch in einem muslimischen Land aufhaltet und ihr euch dementsprechend auch kleiden solltet. Das bedeutet, Knie und Schultern bedecken. Je nach Region sollten die Frauen unter euch auch ein Kopftuch tragen.

Sultanspalast im Oman
Sultanspalast in Muscat

Generell habe ich den Oman als ein sehr traditionelles und aufgeschlossenes Land kennen gelernt. Vor allem die Gastfreundschaft ist wirklich einmalig. Wir wurden mehrfach auf einen Tee nach Hause eingeladen oder haben uns einfach nur kurz unterhalten. Man hat gespürt, dass es wirklich von Herzen kommt. 

Auch bei beliebten Sehenswürdigkeiten hatten ich nie das Gefühl, dass man mir etwas aufdrängen oder mich über den Tisch ziehen möchte. Im Nachhinein war es mir fast schon ein wenig unangenehm, dass ich in manchen Situation doch so viel Misstrauen hegte.

Aber kommen wir zu meinen Highlights, die ich euch absolut empfehlen kann, wenn ihr im Oman seid.

1. Die Große Sultan-Qabus-Moschee

Ein erstes Highlight stand gleich zu Beginn der Reise an: die Große Sultan-Quabus Moschee in Muskat. Sie ist eine der größten der Welt und zugleich eines der wichtigsten Bauwerke des Landes. Eröffnet wurde sie erst von einigen Jahren – genauer gesagt 2001.

Grand Große Sultan-Qabus-MoscheeMo
Große Sultan-Qabus-Moschee (C) Sabine B.

Schon der Eingang ist beeindruckend: Groß, schlicht und soweit man sehen kann strahlender Marmor. Im Inneren entdeckt man immer wieder prachtvolle und vor allem detailreich gestaltete Elemente.

Besonders auffallend ist der Kronleuchter – und das schon allein durch seine Ausmaße. Insgesamt ist er 14 Meter lang! Dank der vielen Swarovski Steine funkelt er im Licht besonders schön.

Kronlechter in der großen Moschee im Oman
Kronleuchter in der Moschee (C) Sabine B.

Aber auch die anderen Teile der Moschee, wie z.B. der Gebetssaal der Frauen oder die Außenanlagen sind wirklich beeindruckend.

schöner Platz in der Sultan Quaboos Moschee im Oman
Außenanlage Sultan Quaboos Moschee (C) Sabine B.

Tipp: Wir haben uns am Eingang einen Audio-Guide geliehen, der einen durch die verschiedenen Räume führt und Hintergrundinformationen gibt. So erfährt man nicht nur Spannendes über das Bauwerk, sondern auch über die Religion.

In der Moschee wird großen Wert auf die Kommunikation aber auch Diskussion gelegt. So gibt es beispielsweise eine Anlaufstellen, bei der man sich über den Islam informieren und sich auch mit Einheimischen austauschen kann.

Bitte beachtet unbedingt die Kleiderordnung! Die Große Sultan-Qabus-Moschee ist keine Sehenswürdigkeit für Urlauber, sondern ein bedeutender Ort für die Muslime, den sie mit uns teilen. Hier sollte Respekt der Religion und den Gläubigen gegenüber an erster Stelle stehen. Für Frauen ist auch ein Kopftuch Pflicht.

Ich bin mir sicher, ihr werdet beeindruckt sein!

  • Öffnungszeiten: Jeden Vormittag, ausgenommen Freitag

2. Die schönsten Strände im Norden des Oman

Die Strände im Oman gehören zu den schönsten, die ich je gesehen habe. Wenn ihr mit dem Auto die Küste entlang fahrt, werdet ihr schnell sehen was ich meine.

Weiße Sandstrände erstrecken sich über Kilometer und das Beste – man ist fast alleine!

Sandstrand im Oman
Traumhafter Sandstrand – auf der Insel Masira (C) Sabine B.

Vor allem an der der Ostküste ist das Meer recht ruhig und auch angenehm warm. Wer genau hinschaut, entdeckt auch eine unglaubliche Artenvielfalt im Wasser.

Krebs im Meer
Krebse gibt es überall am Strand zu finden (C) Sabine B.

Wenn ihr eine Runde Schwimmen oder euch einfach nur Abkühlen wollt, achtet bitte darauf, dass ihr wirklich alleine seid oder passend angezogen seid. Auch im Wasser gilt es, die Knie und Schultern zu bedecken – Badeanzüge oder gar Bikinis sind nicht gerne gesehen. In den Pools und Stränden der Hotels ist das natürlich vollkommen in Ordnung!

Sonnenuntergang am Stand im Oman
Wunderschöner Sonnenuntergang am Strand (C) Sabine B.

Plant ihr einen längeren Stopp am Strand ein, solltet ihr auf jeden Fall einen Sonnenschirm mitnehmen. Die meisten Strände sind nicht auf Urlauber ausgelegt, so dass es keine Liegen oder Schirm, geschweige denn eine Bar gibt.

Anderes sieht das wieder bei hoteleigenen Stränden aus – die sind perfekt ausgestattet und lassen keine Wünsche offen.

Wenn ihr einen reinen Badeurlaub machen wollt, kann ich euch auch den Süden des Landes empfehlen – Salalah ist ein wahrer Traum ! Meine Kollegen waren bereits dort und haben sich genauer umgesehen.

Weitere Infos über Salalah haben wir euch hier zusammengefasst.

3. Wanderung durch die Wadis

Sollten euch Wadis kein Begriff sein: Dabei handelt es sich um ausgetrocknete Flussläufe, die bei starkem Regen wieder Wasser führen. Hiervon gib es im Norden einige, die sich je nach Region und Wetter komplett unterscheiden.

Wadi Shab – Wanderung mit magischen Momenten

Eins meiner Highlights ist der Wadi Shab, die „Schlucht zwischen zwei Klippen“. Wir haben uns einen Tag Zeit genommen, um ihn zu Fuß zu entdecken. Klingt erstmal nicht sehr außergewöhnlich aber im Oman unternimmt man recht viel mit dem Auto. Der Wahi Shabi ist daher eine angenehme Abwechslung.

Wadi Shab im Oman
Wadi Shab (C) Sabine B.

Die Wanderung beginnt mit einer kleinen Bootsfahrt auf die andere Seite eines Flusses – kostenfrei! Danach kann es auch schon los gehen.

Ihr wandert durch grüne Plantagen, vorbei an kleine Seen und überquert den ein oder anderen Bach. Links und rechts seid ihr von steilen Felsen umgeben.

Wadi Shab (C) Sabine B.

Besonders schön fand ich die vielen kleinen Pools, die sich in den Felsen gebildet haben. So ist auch die nächste Abkühlung nie weit.

natuerlicher Pool im Wadi Shab
natürlicher Pool im Wadi Shab (C) Sabine B.

Gegen Ende der Wanderung kommt der eigentliche Höhepunkt und eine kleine Mutprobe: Der Wanderweg hört auf und der Rest des Weges muss geschwommen werden.

Daher mein Tipp: Nehmt euch feste Badeschuhe mit und am besten auch eine wasserfeste Handyhülle. Wir hatten leider keins von beiden und konnten daher leider auch keine Fotos machen. Unsere Sachen hatten wir in einem Felsvorsprung „versteckt“.

Sobald ihr den ersten Pool durchquert habt, klettert ihr über ein paar Felsen, bevor es wieder ins Wasser geht. Und dann wird es magisch! Und das ist wirklich keine Übertreibung.

An der hintersten Stelle verengen sich die Felsen und bilden eine Art Tor. Wer sich hier durchtraut, wird mit einem Becken voller türkisblauem Wasser und einem kleinen Wasserfall belohnt.

Die Felsen sind an einigen Stellen nach oben offen, so dass ein paar Sonnenstrahlen reinfallen. Ich weiß nicht, ob wir einfach Glück hatten oder es immer so schön ist, aber ich war und bin noch immer begeistert.

Insgesamt dauert die Wanderung durch den Wadi Shab ca. 20 Minuten.

Wadi Tiwi – Wüste mit einer grünen Oase

Nur drei Kilometer vom Wadi Shab entfernt, wartet der nächste auf euch. Um ihn aber wirklich genießen zu können, braucht ihr unbedingt einen Geländewagen. Ansonsten werden ihr teilweise nicht weiterkommen und hier und da etwas Angst um euer Auto bekommen.

wadi Tiwi im Oman
Lanschaft in Wadi Tiwi (c) Sabine B.

Die steinige Piste führt vorbei an schroffen Felsen und kleineren Flüssen. Als wir im Wadi Tiwi unterwegs waren, haben sie allerdings nicht viel Wasser geführt. Immer wieder sind aus dem Nichts traditionelle Dörfer und Dattelplantagen aufgetaucht.

Ganz am Ende der Strecke geht es nochmal einen Berg nach oben und es eröffnet sich eine unwirkliche Aussicht. Während die Landschaft bisher eher trocken gewirkt hat, blickt man jetzt auf ein fruchtbares Tal voller Palmen und grünen Flächen.

Ausblick vom Wadi auf ein Dorf mit Palmen
Kleine Oase in der Wüst (C) Sabine B.

Kurz fragt man sich schon – Fata Morgana oder Wirklichkeit?

Anscheind kommt am Ende des Wadi ein größere Pool und auch ein Wasserfall, der sich sehr lohnt. Wir sind aber schon eher umgekehrt.

Wadi Bani Calid – Badeparadies

Mitten im Al Hajar Gebirges versteckt sich eine weitere Oase. Der Wadi Bani Calid zählt zu den beliebtesten Wadis des Landes. Sowohl bei Urlaubern, als auch Einheimischen.

Wadi Bani Khalid im Oman
Wadi Bani Calid (c) FTItraveller

Wir haben hier nur einen kleinen Zwischenstopp gemacht, es lässt sich aber definitiv auch länger aushalten. Vom Parkplatz aus, lauft ihr ca. noch 15 Minuten zum ersten großen Pool, in dem ihr auch Baden könnt.

Von hier aus könnt ihr dann über ein paar Felsen noch weiter zu den anderen Pools oder aber ihr bleibt einfach hier und sucht euch einen Platz im Schatten.

Wer ein wenig Abenteuer sucht, schwimmt und klettert bis zum Ende. Dort befindet sich eine Höhle, die ihr erkunden könnt. Ihr braucht aber eine Taschenlampe, ansonsten seht ihr absolut nichts. Wir haben daher auf den Rat der Einheimischen gehört und sind wieder umgedreht.

4. Jabreen Castle – alte Festung

Das Ford Jabrin (Jabreen Castle) in der Nähe von Bahla ist ein ehemaliges Wohnschloss aus dem 17. Jahrhundert und ebenfalls eine beliebte Sehenswürdigkeit.

Ford Jabrin Castle im Oman
Ford Jabrin im Oman (C) Sabine B.

Es wurde renoviert und einige der alten Gebrauchsgegenstände kamen wieder an ihren alten Ort. So fällt es nicht schwer, sich in die damalige Zeit zurückzuversetzen.

Ford Jardin im Oman
Museum im Ford Jardin (C) Sabine B.

Am besten leiht ihr euch am Eingang einen Audio-Guide, um mehr über die Geschichte des Oman und auch über die Burg zu erfahren.

Spaziert unbedingt bis nach oben, der Blick ist jede Stufe wert!

Aussicht Ford Jardin (C) Sabine B.

Schaut auf jeden Fall vorbei, wenn ihr in der Nähe seid. Mit dem Auto sind es nach Nizwa etwa 30-40 Minunten.

5. Der Grand Canyon des Omans: Wadi Ghul 

Ein schöner Zwischenstopp ist auch der Wadi Ghul – der Grand Canyon des Omans. Gut gesichert könnt ihr 1.000 Meter in die Tiefe blicken.

Ziegen am Gran Canyon im Oman
Ziegen am Gran Canyon im Oman (C) Sabine B.

Während man sich selbst nur langsam an die steilen Wand herantraut, laufen einige Ziegen an einem vorbei, die problemlos am Abhang balancieren.

Wer braucht schon den Gran Canyon in den USA? 

Jebel Shams Grand Canyon Oman
Wadi Ghul – auch Gran Canyon des Oman genannt (C) Sabine B.

6. Eine Nacht in der Wüste

Wenn ihr im Oman seid, solltet ihr unbedingt eine Nacht im Wüsten-Camp einplanen. Während die einen Unterkünfte eher traditionell sind, gleichen andere eher einem Luxus-Palast. Wir haben uns für etwas dazwischen entschieden.

Zelt im Wüsten Camp
Unser Zelt im Wüstencamp (C) Sabine B.

Bereits die Anreise war abenteuerlich. Die Straße wurde zwar angeblich mal geteert, davon ist allerdings vor lauter Sand nicht mehr viel zu sehen.

Richtig verfahren kann man sich jedoch nicht, die Spuren sind leicht zu erkennen und man hat ja schließlich die Koordination des Camps und für den Fall der Fälle auch eine Notfall-Nummer.

Wichtig ist aber, dass ihr vor der Wüste den Luftdruck der Reifen ein wenig senkt, damit verringert sich die Gefahr stecken zu bleiben.

Wenn ihr euch das nicht zutraut oder keinen Geländewagen habt, wird man meistens einfach in der Stadt abgeholt.

Wüste im Oman
Sanddünen im Oman (C) Sabine B.

Im Wüstencamp angekommen, habe ich mich sofort wohlgefühlt. Es gab sogar einen großzügigen Pool. Der eigentlich Grund waren aber vermutlich die Kamele, die frei rumgelaufen sind. Übrigens keine Seltenheit im Oman.

Kamel in der Wüste
Mitbewohner im Wüsten-Camp (C) Sabine B.

Nach ein paar Stunden Entspannung haben wir beschlossen, die Dünen zu erklimmen und uns Sand-Schlitten aus dem Camp mitzunehmen. Ihr kennt bestimm noch die Schneerutscher von früher – genauso sahen sie aus.

Nach einem kurzen Fotoshooting auf den Dünen, hab ich mich richtig auf die Abfahrt gefreut.

Mit dem Schlitten in der Wüste
Mit dem Schlitten in der Wüste unterwegs (C) Sabine B.

Damit ihr nicht genauso enttäuscht seid, wie ich: Nein, es funktioniert nicht annähernd so gut wie im Schnee (Was man sich hätte denken können). Es war doch etwas zäh und ich danach voller Sand. Aber nochmal machen, würde ich es dennoch.

Am Abend gab es noch ein unglaublich gutes Abendessen. Es wurden vor allem traditionelle Gerichte gekocht, die teilweise tagelang unter der Erde gegart haben. Die Atmosphäre hat vermutlich auch mit reingespielt, aber es war mit Abstand das beste Essen im Oman!

Sitzecke im Wuestencamp im Oman
Gemütliche Sitzecke im Camp – hier lässt es sich gut aushalten (C) Sabine B.

Wenn ihr ungern auf eigene Faust unterwegs seid oder einfach Lust habt, mit einer kleineren Gruppe unterwegs zu sein, gibt es auch geführte Ausflüge. Lisa hat das für euch getestet und berichtet von einem Ausflug in das Gebirge und die Wüste.

7. Kulinarische Highlights

Wo wir gerade über das Essen reden: Die meisten Gerichte sind indisch geprägt und recht einfach. Zu Mittag gab es häufig Reis mit Huhn und einen kleinen Salat. Ansonsten Falafel, Auberginen und an der Küste Fisch.

typisches Gericht mit Fisch im Oman
typisches Fischgericht im Oman (C) Sabine B.

Geschmeckt hat es uns überall! Noch ein kleiner Tipp für die Restaurants: Es gibt spezielle family-rooms, die allerdings nicht wie bei uns für Familien mit Kindern gedacht sind. Die abgetrennten Bereiche sind für Frauen, Paare und Familien gedacht. In traditionelleren Restaurants ist es eher untypisch, dass Frauen bei den Männern sitzen. Bei Urlauber sieht man das aber meist nicht so streng.

Wir haben häufig in Take-Away Shops etwas gekauft, die sind weit verbreitet und auch wirklich gut. Ihr könnt entweder rein gehen und etwas bestellen oder ihr macht es wie die Omani: Ihr bleibt im Auto, hupt und wartet bis ein Mitarbeiter zu euch kommt und euch alles bringt.

Wie gesagt, im Oman verbringt man viel Zeit im Auto.

Streetfood im Oman
Streetfood im Oman (C) Sabine B.

Ihr solltet auch unbedingt in einen arabischer Süßwarenladen. Wenn ihr gerne Süßigkeiten esst, werdet ihr es lieben! Von Datteln, über kleine Kuchen bis hin zu Baklawa gibt es wirklich alles. Ich bin noch heute auf der Suche nach einem ähnlichen Laden in München. Leider ohne Erfolg.

Ein wahrer Genuss war auch der Chai-Tee, wobei man dafür süße Getränke mögen sollte. Am Zucker sparen sie nicht.

8. Märkte – Weihrauch, Töpfereien und vieles mehr

Märkte sind etwas sehr typisches für den Oman. Egal, ob ihr etwas kaufen wollt (und ich bin mir recht sicher, dass ihr nicht mit leeren Händen rausgehen werdet) oder nicht, solltet ihr euch mindestens einen anschauen.

Ein reges Treiben herrscht zum Beispiel jeden Freitag auf dem Viehmarkt in Nizwa. Wem das nicht zusagt, kann auch dem Töfermarkt in der Stadt besuchen.

Töpfermarkt in Nizwa
Töpfermarkt in Nizwa (C) Sabine B.

Ansonsten solltet ihr auch mindestens einen wohlriechenden Weihrauchsouk ansteuern.

Ein bisschen was von allem gibt es auf dem Souk von Matrah in Muskat: Obst, Kleidung, Schmuck, Parfum. Es macht richtig Spaß, sich hier treiben zu lassen. Ein gut gemeinter Tipp: Wenn euch etwas anlacht, schlagt lieber gleich zu. Ich habe über eine Stunde versucht den Stand wieder zu finden und habe es am Ende nicht geschafft.

Letztendlich bin ich aber doch mit reichlich gefüllten Taschen und einem neuen Lieblingsparfum zurückgekommen. Das trage ich auch heute noch gerne und erinnere mich zurück.

9. Schildkröten im Ras al-Jinz Turtle Reserve

Ein ganz besonderes Highlight habe ich mir für den Schluss aufgehoben – das Ras al-Jinz Turtle Reserve. Wer mehr über Meeresschildkröten erfahren möchte, kommt an diesem Naturreservat nicht vorbei.

Neben einer Menge an Informationen, bekommt ihr auch die Möglichkeit, die Schildkröten bei der Eiablage (gegen 21:00 Uhr) oder beim Schlüpfen der Babys (gegen 03:00 Uhr) zu beobachten.

Ihr ahnt es schon, das schreit nach frühem aufstehen. Wir haben uns dennoch entschieden, die kleinen Schildkröten persönlich in der Welt zu begrüßen – aus sicherem Abstand natürlich! Wenn euch das zu früh ist, könnt ihr auch im angeschlossenen Hotel bzw. Camp übernachten.

Babyschildkroete im Oman
Eine Babyschildkröte haben wir noch entdeckt (C) Sabine B.

Auch wenn wir leider kein Glück hatten und die allermeisten Schildkröten schon im Meer waren, war es dennoch ein tolles Erlebnis. So ist das eben mit freilebenden Tieren.

Leeres Schildkroeten-Nest im Oman
Leeres Schildkröten-Nest am Strand (C) Sabine B.

Es waren noch einige Nester und auch die Spuren der Mütter zu sehen. Dank unserem Guide hat man viel über die Tiere an sich, die Eiablage und auch die Gefahren durch den Menschen gelernt.

Ich kann es wirklich nur empfehlen. Nächstes Mal würde ich auch in dem Camp übernachten und noch ein paar entspannte Stunden an dem traumhaften Strand dranhängen. Das Frühstück soll auch richtig gut sein.

Fazit zu 3 Wochen Nord-Oman

Beim Schreiben habe ich wieder richtig Lust bekommen, selbst hinzufahren. Der Oman ist wirklich ein tolles Land, vor allem wenn auf eigene Faust unterwegs sein möchte. Von Massentourismus ist keine Spur, man erlebt jeden Tag etwas neues und trifft auf unheimlich aufgeschlossene und gastfreundliche Menschen, die ihre Traditionen lieben und leben.

Ich hoffe ihr habt ebenfalls Lust und einen guten Überblick bekommen, welche Sehenswürdigkeiten und Highlights euch im Oman erwarten.

Bei Fragen könnt ihr gerne in die Komentare schreiben. Allgemeine Infos über den Oman und auch alle wichtigen Tipps zur Vorbereitung, hat meine Kollegin Lisa euch hier zusammengefasst.

Wenn es am besten gleich los gehen soll, findet ihr bei FTI auch passende Angebote für den Oman. Viel Spaß bei der Vorbereitung und eine wunderschöne Zeit im Oman!

Zuerst veröffentlicht 2016

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