Reisebericht: weihnachtliches Flair in Paris

Unsere Kollegin Sandra hat es dieses Jahr bereits 2 Mal nach Paris verschlagen. Zuletzt als Weihnachtsgeschenk für ihre Mutter. Am 4 Adventswochenende war es wieder soweit – diesmal mit weihnachtlichem Flair in der romantischsten Stadt der Welt:

Mit der Air France ging es Freitagabend los, leider mit erheblicher Verspätung aufgrund eines technischen Defekts. Vom Flughafen wollten wir mit der U-Bahn nach Paris, doch beim Umsteigen in Châtelet – Les Halles sind wir nicht mehr weitergekommen, weil es schon so spät war. Also haben wir nach einer offenen Tür gesucht, die zum Glück auch gefunden und sind dann das letzte Stück nach Bercy mit dem Taxi für 15€ gefahren. Die U-Bahn Fahrt vom Flughafen in die Stadt kostet pro Person so um die 10€.

Das Hotel Le Quartier Bercy – Square ist ein süßes, kleines Hotel in einem Hinterhof und wirklich zu empfehlen! Es war sauber, der Service war gut und das Frühstück lecker. Einziger Kritikpunkt: das Zimmer war etwas klein. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich jetzt 2 mal im Osten, weiter außerhalb der Stadt das Hotel hatte und für das nächste Mal würde ich mir wohl eher ein Hotel mehr in der Stadtmitte suchen. Es fahren zwar auch viele U-Bahnen, aber ich weigere mich dessen immer ein bisschen, da ich zu Fuß einfach mehr von der Stadt mitbekomme.

Sehenswürdigkeit Paris: Notre Dame

Blick auf Notre Dame

Am nächsten Tag ging es dann weniger ausgeschlafen auf zu Notre Dame, ein Fußweg von ca. 30 Minuten und von dort aus dann mit dem Big Bus durch die Stadt. Für mich war das eine Premiere, mit solch einem Hop-on Hop-off Bus zu fahren, aber es ist wirklich empfehlenswert, weil man viel sieht, viel erfährt und überall hin kommt. In Paris gibt es auch inzwischen 2 solcher Routen, die allerdings mit einer Fahrkarte – für einen Tag haben wir 32€ pro Person bezahlt – befahrbar sind.

Die Information, die mich am meisten erstaunt hat ist, dass das Dach des Grand Palais (aus Stahl und Glas) mehr wiegt als der Eiffelturm. Bei der Oper gibt es dann eine Anschlussstelle, um zwischen den 2 Routen wechseln zu können. Ausgestiegen sind wir dann in Montmartre am Moulin Rouge und sind dann den Berg hinauf zum Sacre Coeur (siehe Titelbild). Es gibt wohl auch eine Seilbahn, die den Berg hinauf geht, die haben wir allerdings nicht gesehen. Der Weg war auf jeden Fall lohnenswert, da die Kirche nicht nur von außen sondern auch von innen ein wahrer Blickfang ist, zumal man einen wundervollen Blick über die Stadt hat – leider nicht direkt zum Eiffelturm. Allerdings kann man von Trocadero einen sehr guten Blick auf den Eiffelturm erhaschen.

Sehenswürdigkeit Paris

Eiffelturm

Danach ging es zurück in die Stadt zum Arc de Triomphe und die Champs Élysées hinunter, was im Winter ein echter Tipp ist, denn die Champs Élysées ist voll mit Beleuchtung und kleinen Ständen, die aussehen wie Zuckerhütten, aber es gibt auch Geisterbahnen mit toten Nikoläusen, ein bisschen geschmacklos aber doch lustig. Ein Stand hatte z. B. auch Kuchenformen in jeder erdenklichen Art, unter anderem eine Sandburg. Da es dann schon dunkel war, ging es noch auf zum schönen Eiffelturm, um ihn bei Nacht zu bestaunen.

Abendessen gab es dann im bekannten Viertel St. Michel, das übersät mit Restaurants aller Art ist. Wir haben uns dann für ein französisches Restaurant mit einem 3-Gänge-Menü entschieden. Nicht nur durch das leckere Essen sondern auch durch das tolle Ambiente lockt dieses Viertel Leute aller Art an.

Den kurzen Sonntag haben wir noch um den Louvre herum genutzt und dann ging es um 16.00 Uhr auch schon mit der Air France, wieder mit Verspätung zurück.

Abschließend lässt sich sagen, dass dieses Wochenende zwar zu kurz, aber dafür richtig schön war. Gerade zur Weihnachtszeit sollte man die Zeit nutzen, um nach Paris zu kommen, da das Flair der Stadt dann erst richtig zum Ausdruck kommt. Unbedingt sollte man auch die Süßspeisen in Paris kosten, von Crêpes und natürlich Croissants bis hin zu den leckeren Macarons.

Noch ein kleiner Tipp für die jüngere Generation: Bis 25 Jahre sind die meisten Sehenswürdigkeiten um sonst oder billiger und es gibt auch extra Fahrkarten für das Verkehrsnetz, das muss man eigentlich schon nutzen!

Zusätzlich lässt sich auch zu den kürzlich geschehenen Ereignissen sagen, dass wir nichts vom Anschlag im November mitbekommen haben, die Stadt ist fröhlich wie eh und je …

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