Surfen Fuetrventura

Surfen auf Fuerteventura: Das müsst ihr wissen

Die spanische Insel Fuerteventura ist einer der Hotspots der europäischen Surfer-Szene. An kaum einem anderen Ort finden Wellenreiter so ideale Bedingungen vor, ihr spektakuläres Hobby zu betreiben. Aber auch Anfänger sind auf Fuerteventura genau richtig, haben sich hier doch viele Surfschulen angesiedelt. Aber was macht das Eiland für Surfer so attraktiv?
 

Perfekte Bedingungen: Ein Blick in die Vergangenheit

Die Insel, die sich etwa 120 Kilometer von der Küste Marokkos entfernt im Atlantischen Ozean befindet, ist vor Millionen von Jahren bei einem Vulkanausbruch entstanden. Aus diesem Grund fällt die Landmasse an der Küste sehr stark ab, und bei starkem Wind rast das Wasser ungebremst und mit hoher Geschwindigkeit aufs Land zu. Und da dort zahlreiche Sandbänke vorgelagert sind, brechen sich die Wellen auf besonders attraktive Weise für Surfer. Je nach Location türmen sich die Wellen hoch genug auf, um eine Herausforderung für Profis darzustellen, oder erheben sich sanft genug, um auch Anfängern die Chance zu geben, entspannt den Sport zu erlernen. Diese Möglichkeiten gibt es auf vielen anderen Inseln nicht. Vor Lanzarote beispielsweise liegen viele Riffe, die das Wellenreiten nur für fortgeschrittene Könner interessant machen. Außerdem wimmelt es auf den Felsen Lanzarotes nur so von Seeigeln, deren Stachel schmerzhafte Wunden verursachen können. Auf Gran Canaria dagegen herrscht nur an wenigen Stellen genügend Wind, um surfbare Wellen zu erzeugen. Daher musst du auch hier Ahnung vom Surfen haben, um die passenden Spots zu finden. Auf Fuerteventura herrschen demgegenüber an fast jeder Küste ideale Bedingungen.
 

Die beste Jahreszeit zum Surfen

Den Zeitplan für deinen Surfurlaub auf Fuerteventura solltest du deinen Skills entsprechend erstellen. Hast du erst vor kurzem mit dem Wellenreiten angefangen oder willst es sogar erst noch lernen, dann ist die Zeit zwischen Juli und November am besten für dich. Das liegt einmal mehr an der ungewöhnlichen Geografie von Fuerteventura. Weil die Insel nämlich verhältnismäßig flach ist, wird der Wind im Landesinneren nicht von Bergen gebremst. Somit prallt der sommerliche Passatwind ohne Hindernis auf den Wind, der vom Meer kommt, und nimmt ihm seine Intensität. Dadurch sind die Wellen im Sommer eher schwach, was vor allem ungeübten Surfern zugute kommt. Deshalb reisen erfahrene Surfer erst im späten Herbst und im Winter auf die Insel, für sie eignet sich die Zeit zwischen Oktober und Weihnachten am meisten. Dann gibt es keinen Passatwind mehr, und die Wellen wachsen auf ungeahnte Höhen an.
Surfen auf den Kanaren
Surfen

Die besten Surf-Spots

Die Wahl des Surf-Strands hängt ebenfalls stark von deinen Fähigkeiten ab. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich die Ostküste am besten für Anfänger eignet, wohingegen der Norden, der Süden und vor allem der Westen ideale Plätze für Surfer bereithalten, die schon gewisse Skills auf dem Brett vorweisen können. Auf der Westseite von Fuerteventura musst du zudem sehr vorsichtig bei der Wahl der Location sein, da hier an vielen Stellen eine gefährliche Unterströmung herrscht. Die zieht vor allem Schwimmer weit aufs Meer hinaus und macht es ihnen dann so gut wie unmöglich, wieder an Land zurückzukommen. Dennoch gibt es an der Westküste den einen oder anderen interessanten Surf-Strand, zu nennen wären hier beispielsweise La Pared und Cofete. Einen besonderen Ruf unter Surfern auf der ganzen Welt genießt allerdings der Norden von Fuerteventura. Auf einer Länge von 15 Kilometern locken hier – westlich der Stadt Corralejo – die schönsten Wellen der Insel. Die Voraussetzung für erlebnisreiche Ritte ist jedoch, dass der Passatwind einigermaßen ruhig ist. Im Süden von Corralejo finden Anfänger die besten Voraussetzungen vor, außerdem kommen sie an den Stränden nahe der Touristenregion Jandía auf ihre Kosten.
 
La Pared Fuerteventura

La Pared

 

Professionel Surfen lernen

Damit du das Surfen auch unter professioneller Anleitung lernst, gibt es auf Fuerteventura jede Menge Schulen und Camps. Es lohnt sich also durchaus, sich umzuhören und im Internet zu recherchieren, welche davon am besten zu deinen Anforderungen passt. Ebenso wichtig wie die perfekte Welle sind nämlich auch die Umstände, unter denen du das Surfen lernst. Das fängt damit an, dass dein Surf-Lehrer gut genug Deutsch spricht, um dir alle Schritte verständlich zu erklären, und endet längst nicht damit, dass du die bestmögliche Ausrüstung zur Verfügung gestellt bekommst. Wie schnell du letztlich das Surfen lernen kannst, hängt aber auch von dir selbst ab: Bist du sportlich und gut durchtrainiert? Hast du bereits Erfahrung in ähnlichen Sportarten wie Snowboarden? Und vor allem: Wie lernfähig bist du? Wenn du so richtig Bock darauf hast, auf den Wellen von Fuerteventura dahinzugleiten, dann stellen sich die ersten Erfolge schon nach zwei Tagen ein. Nach einer Woche solltest du bereits problemlos auf dem Board stehen können, und am Ende eines zweiwöchigen Kurses solltest du deine erste Welle reiten können.

 

Unser Hoteltipp zum Surfen

Viele Hotels haben eigene Surfschulen oder Partner, bei denen ein Kurs gebucht werden kann. 
Hier unser Tipp:

Melia Gorriones Hotel & Sol Beach House:
Direkt bei dem 4 Sterne Hotel liegen die Kitesurf- und Windsurfstationen von René Egli. Die Kurse könnt ihr auch im vorab buchen. 

 

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