Palmen Marrakesch

Marrakeschs magische Gärten

Eines der vielen Highlights der Königsstadt sind die zahlreichen Gärten, die mit dem Duft von Jasmin und Orangen jeden verzaubern. Hier werden euch nun fünf dieser majestätischen Anlagen vorgestellt.

Wer Marrakesch hört, denkt unweigerlich an Bilder aus 1.001 Nacht. Die Gassen verhüllt in bunten Stoffen durch orientalische Märkte, Schlangenbeschwörer, die die Massen anziehen und der Duft aus verschiedenen Gewürzen, Rosen und Weihrauch. Doch es herrscht nicht überall dieser Trubel. Die Trend-Metropole kann sich auch mit zahlreichen Ruheoasen rühmen. Zu den Paradiesen auf Erden zählen die vielen Gärten der Stadt. Der Jardin Majorelle – Garten des Modedesigners Yves Saint Laurent, ANIMA – Gartenprojekt des Medienkünstlers André Heller oder Le Jardin Secret – das neueste Meisterwerk der Metropole. Wir stellen euch heute fünf der grünen Must-Sees in Marrakesch vor, denn dank der sieben neuen Nonstop-Verbindungen nach Marrakesch könnt ihr schneller im Paradies landen.

Orangen Markt Orient

Jardin Secret – Marrakeschs neuestes Geheimnis

Der Jardin Secret ist erst seit letztem Jahr öffentlich zugänglich und befindet sich inmitten der Medina. Bei diesem Juwel handelt es sich um einen restaurierten Palast aus der Zeit der Saadier-Dynastie. Der Palast birgt in seinem Inneren einen prachtvollen Garten. Der erste Teil der Anlage ist den islamischen Traditionen gewidmet und ist mit im arabischen Raum wachsenden Pflanzen bestückt. Dabei dürfen Olivenbäume, Dattelpalmen und Pflaumenbäume nicht fehlen. Auch ein Springbrunnen rühmt sich in der Mitte des ersten Abschnittes. Im zweiten Abschnitt verzaubert einen der exotische Garten mit Pflanzenarten aus aller Welt und einem Meer aus verschieden farbigen Blumen. Das Netz aus Wasserwegen stammt aus dem 19. Jahrhundert und bewässert die Grünflächen. Mit Hilfe der Wasserwege wurde früher das Wasser aus dem Atlasgebirge in der Anlage verteilt. Wer einen einzigartigen Blick über das Atlasgebirge und Marrakesch haben möchte, der sollte sich unbedingt auf den Turm des Palastes begeben. 

Jardin Majorelle – Wo Yves Saint Laurent zur Ruhe kamGarten Pflanzen Blumenmeer

1923 wurde der berühmteste Garten in Marrakesch von Jacques Majorelle einem französischen Maler gegründet. Dieser starb 1962, weshalb der Modeschöpfer Yves Saint Laurent und sein Partner das ungenutzte Grundstück kurzerhand übernommen haben. Sie verwandelten die Anlage zu einer wahren Institution in der Königsstadt. Dies gelang ihnen durch die Restaurierung der Anlage, der Installation eines neuen Bewässerungssystems und der doppelten Anzahl an Pflanzen. In diesem nun atemberaubendem Garten konnte Yves Saint Laurent zur Ruhe kommen und sich neu inspirieren lassen. Als dieser starb, verstreute man seine Asche im Rosengarten des Jardin Majorelle. Noch heute genießt der Garten hohe Begeisterung bei Gäste aus aller Welt. Die Besucher tauchen bei ihrem Aufenthalt in der Anlage in eine magische Welt ein, umgeben von exotischen Pflanzen aus allen Klimazonen und den bunten Farben der Pavillons und Springbrunnen.

Menera Garten – Beliebter Rückzugsort der Einheimischen

Der seit 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe zugehörige Garten Menera liegt zirka drei Kilometer südwestlich der Medina. Die in etwa 100 Hektar große Anlage bietet im Inneren eine breite Promenade umgeben von Olivenhainen mit zahlreichen Basins. Das Zentrum des Gartens schmückt sich noch immer mit einem ockerfarbenen Pavillon, welcher aus der Zeit der Saddier stammt. Dieser Pavillon wird von einem großen Wasserbecken umschlossen. Im Hintergrund thront das majestätische Atlasgebirge. Sehr gerne wird dieses Panorama als Fotomotiv für Marrakesch-Postkarten verwendet. Viele Einheimische ziehen sich am Wochenende gerne in den Park zurück und machen im Menera Garten ein Picknick unter den zahlreichen Olivenbäumen, gehen Spazieren oder genießen einfach die Ruhe. Der Eintritt zu dem Garten ist frei.

Agdal Gärten – Älteste Parkanlage der Stadt

Auch die Agdal Gärten zählen wie der Menera Garten zum UNESCO Weltkulturerbe. Bei dieser Parkanlage handelt es sich um die älteste der Stadt und wurde bereits 1157 angelegt. Mit über 500 Hektar war sie bei ihrer Gründung fast genauso groß, wie das damalige Stadtgebiet von Marrakesch. Auch dieser Garten bietet viele Pavillons und drei Wasserbecken, wobei das größte der drei Becken bis zu 200.000 Kubikmeter Wasser fasst. Hier sollen einer Überlieferung nach die Soldaten der Herrscherdynastie der Almohaden das Schwimmen gelernt haben, bevor sie über das Mittelmeer nach Andalusien auszogen. Die Pflanzenvielfalt der Anlage ist vielfältiger als die des Menera Garten. Nicht nur Olivenbäume zieren die Anlage, Besucher können auch zwischen Orangen-, Granatapfel-, und Feigenbäumen die Ruhe genießen. Der Eintritt zu den Agdal Gärten ist ebenfalls kostenfrei.

ANIMA – Das Paradies kreiert von André HellerGarten Pflanzen Palmen Figur Skulptur

Ein österreichischer Medienkünstler hat sich ebenfalls seine persönliche Oase in Marrakesch geschaffen. André Heller hat sich mit „ANIMA – le retour du paradis“, seinem Gartenprojekt, einen Traum erfüllt. Dabei erschuf er aus drei Hektar brachliegendem Land eine atemberaubende Gartenlandschaft. Auch in diesem Garten können die Besucher die Magie spüren, während sie zwischen exotischen Pflanzen und Skulpturen, wie aus anderen Welten umher wandern. Nicht nur Kunstwerke von André Heller persönlich sind in diesem Paradies zu finden, sondern auch einige Stücke von Picasso. Die Anlage befindet sich rund 30 Kilometer von Marrakesch entfernt, der Transfer und der Eintritt zum Garten kann bequem im Voraus über uns gebucht werden.

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