felsbogen über einer meeresbucht

El Hierro: Die kleine aber feine Kanareninsel

El Hierro ist die kleinste der Kanarischen Inseln. Schwarzer Sand bedeckt die wenigen Strände, große Teile der Küste sind rau und nicht zugänglich. Die UNESCO erklärte El Hierro im Jahr 2000 zum Biosphärenreservat. Dies hat man zum Anlass genommen, die Insel nach und nach mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Stand heute kommen sechzig Prozent aus Wind und Wasser. Wir nennen euch noch andere Gründe für eine Reise auf die Insel.

In der Antike galt die kleine Insel als das westliche Ende der Welt. Schließlich ging man davon aus, dass die Erde eine Scheibe ist. Das führte dazu, dass El Hierro über mehrere Jahrhunderte den Breitengrad Null bekam. Wie alle anderen Kanarischen Inseln ist auch El Hierro vulkanischen Ursprungs, wobei die seismische Aktivität heute im Meer vor der Insel spürbar ist, aber die Insel immer wieder um mehrere Zentimeter nach oben schiebt. Auch wenn die Insel recht klein ist, weist sie doch eine erstaunliche landschaftliche Vielfalt auf.

Wie auch auf den anderen Inseln der Kanaren herrscht hier das ganze Jahr über ein warmes und mildes Klima. So könnt ihr selbst im Januar mit Tagestemperaturen um die 20 Grad rechnen. Der meiste Regen fällt zwischen Oktober und März, aber mit maximal 4 Regentagen pro Monat zählt das zur willkommenen Abwechslung.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste im Überblick

  • Mystische Nebelwälder an den Hängen der Berge oder baden in Meerbecken, die die Lava geschaffen hat – El Hierro ist ein Naturparadies.
  • Abseits der ausgetretenen Touristenpfade sind hier noch viele Traditionen lebendig und ihr entdeckt eine sehr authentische Insel.
  • Die Tatsache, dass die Insel unberührt und dünn besiedelt ist, nutzt man dazu, sie nachhaltig zu entwickeln und schon bald komplett mit erneuerbaren Energien zu versorgen.

Sehenswürdigkeiten von El Hierro – faszinierend anders

El Hierro, die Insel mit Seele, ist eine kleine Insel abseits des Massentourismus. Die größte Attraktion ist, dass das Leben noch sehr gemächlich verläuft und der Alltagsstress hier Welten entfernt ist. Dennoch gibt es auch hier sehenswerte Dinge und Orte.

Valverde – die Inselhauptstadt

Als einziger Ort der Insel liegt Valverde nicht am Meer, sondern etwa 600 Meter oberhalb. Gesehen haben solltet ihr auf alle Fälle die Kirche Iglesia Santa Maria de la Concepción in der für die Kanaren typischen Bauweise und das gegenüberliegende Rathaus. Im kleinen Völkerkundemuseum Casa de las Quinteras wird euch die Geschichte der Insel anhand alter Keramiken und anderen historischen Handwerkskünsten aufgezeigt.

kirche im typisch kanarischen baustil
Santa Maria de la Concepción

Bei einem Bummel durch das Städtchen entdeckt ihr dann lebendige Traditionen in Form von Kunsthandwerk, aber auch das ein oder andere Café und Restaurant. Dafür, dass Valverde recht klein ist, zeigt es sich doch sehr lebendig und dennoch entspannt. Es gibt so einige Überraschungen zu entdecken.

Pico Malpaso – traumhafte Aussicht

Für manche dürfte es erstaunlich sein, dass man auf einer Insel so hoch hinaufgehen kann. Der Pico Malpaso erhebt sich immerhin 1.500 Meter über das Meer und bildet gleichzeitig die geografische Mitte der Insel. Ihr könnt den Gipfel über eine Schotterpiste mit dem Auto anfahren oder aber auf einem der vielen Wanderwege erklimmen.

panoramablick über el hierro
Vom Gipfel des Pico Malpaso schaut ihr auf die Nachbarinseln

Wenn Ihr Glück habt und einen klaren Tag erwischt, blickt ihr vom Dach von El Hierro nicht nur über die ganze Insel, sondern könnt in der Ferne sogar die Berge auf den Nachbarinseln La Palma, La Gomera und Teneriffa erkennen. Allerdings müsst ihr auch damit rechnen, dass sich der Pico Malapaso des Öfteren in den Wolken versteckt. Das ist zwar nicht so toll für die Aussicht, aber sehr wichtig für das Mikroklima der Insel. Also nicht böse sein.

Ecomuseo de Guinea – eine Reise in die Geschichte

Die ersten Menschen auf den Kanaren waren wohl phönizische Seefahrer. Später folgten Siedler aus der Region Gibraltar, die nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches etwa 1.000 Jahre lang isoliert auf der Insel lebten. In dieser Zeit entwickelte sich die Kultur der Bimbaches, die allerdings nach der erneuten Ankunft der Europäer ausgelöscht wurde.

eine große Eidechse
Bis zu 75 cm lang wird die El Hierro Rieseneidechse

Das Freilichtmuseum Ecomuseo de Guinea wurde um die Überreste einer der ersten Siedlungen gebaut und zeigt euch die Kultur der Ureinwohner und der nachfolgenden Siedler. Ein anderer Teil des Museums widmet sich der Zucht der als ausgestorben geltenden El Hierro Rieseneidechse. Einige der bis zu 75 Zentimeter langen Echsen könnt ihr hier nun bestaunen.

Ecomuseo de Guinea

ÖffnungszeitenEintritt
Täglich von 10.00 Uhr – 18.00 UhrErwachsene ca. 9,50 Euro
Kinder bis 11 Jahre frei

Mirador de la Peña – Kulturdenkmal mit Aussicht

Eine bergige Insel hat natürlich mehr als einen spektakulären Aussichtspunkt. Der Mirador de la Peña im Norden der Insel bei Guarazoca und bietet euch einen Blick über das El Golfo-Tal mit seinen Weinbergen und Obstplantagen. Das Tal wird begrenzt von der 1.000 Meter hohen Klippe Fuga de la Gorreta, die einst Weidegebiet für die Ziegen war.

sonneunntergang an einem aussichtspunkt
Der Mirador La Pena ist einer der Punkte für einen dramatischen Sonnenuntergang

Der Aussichtspunkt wurde vom Künstler und Architekten César Manrique gestaltet, der aus Lanzarote stammte. Die Anlage ist terrassenförmig gestaltet und beherbergt Gärten mit typischen Pflanzen der Insel. Im Zentrum befindet sich ein Haus aus Lavasteinen, in dem ein Restaurant mit Panoramablick untergebracht wurde. Die kanarische Regierung fand das Gesamtwerk so gelungen, dass Sie das Areal zu einem Ort von besonderer kultureller Bedeutung erklärte.

Öffnungszeiten Restaurant
Täglich von 09.00 Uhr – 22.30 Uhr

El Garoé – ein Baum, der Leben rettet

El Hierro kannte schon früher Zeiten, in denen es fast gar nicht regnete und das Wasser mangels Frischwasserquellen ein kostbares Gut wurde. Ohne Seen oder Flüsse mussten die Menschen andere Möglichkeiten finden, an Trinkwasser zu kommen. In San Andrés könnt ihr euch ein Bild davon machen, wie das funktionierte.

einBaum wächst in einer Felsnische
Nicht mehr das Original, aber El Garoé zeigt noch wie man Trinkwasser gewinnt

Ein heiliger Baum brachte die Rettung. Der Name des Baumes, Garoé, stammt aus der Berbersprache und bedeutet Fluss. Er befindet sich in einem Nebelwald und die Ureinwohner entdeckten, dass von seinen Blättern permanent Wasser tropfte. Das hat man aufgefangen und so konnten die Menschen auch Dürrezeiten überstehen. Ganz in der Nähe des Baums gibt es ein Besucherzentrum, in dem euch dieses Prinzip und weitere mysteriöse Gegebenheiten erklärt werden.

Besucherzentrum

Öffnungszeiten Eintritt
Dienstag bis Freitag von 10.30 Uhr – 17.30 UhrErwachsene ca. 2,50 Euro
Sonntag von 11.00 Uhr – 14.00 Uhr

Punta de Orchilla – romantischer Sonnenuntergang

Es gibt mehrere Gründe, das westliche Ende der Insel zu besuchen. In der Antike galt die Landspitze als der westlichste Punkt der Welt. Also zog man hier den Nullmeridian zur Berechnung der Breitengrade. Auch nachdem man festgestellt hatte, dass die Erde doch keine Scheibe ist, blieb das so. Erst 1880 wurde der heutige Meridian in Greenwich festgelegt.

leuchtturm in einem lavafeld
Der Leuchtturm an der Punta Orchilla

Der zweite Grund für einen Besuch ist der Leuchtturm aus rötlichem Lavagestein. Noch heute gilt er den Seefahrern als erster Punkt in Europa, trotz der Tatsache, dass die Kanaren ja geografisch zu Afrika gehören. Ihr solltet euren Besuch auf den frühen Abend legen, damit ihr das nächste Naturschauspiel nicht verpasst. Die Punta de Orchilla gilt als ein Ort mit den schönsten Sonnenuntergängen der Welt. Das ist Romantik pur in leuchtendem Orange. Wenn ihr dann noch wartet, bis die Nacht hereingebrochen ist, werdet ihr noch mit einem Sternenhimmel belohnt, den ihr so an nur wenigen Orten zu sehen bekommt.

Strände und Naturschwimmbecken – ungewöhnliche Badeplätze

Aufgrund der geringen Größe und der Topografie der Insel – 90 Prozent der Küste sind Steilküsten – findet ihr auf El Hierro keine kilometerlangen Sandstrände. Auf ein erfrischendes Bad im Meer müsst ihr dennoch nicht verzichten.

Sunset La Maceta – die Chill-out area

An der Nordwestküste der Insel bei Las Puntas im El Golfo Tal hat die Vulkanaktivität ein malerisches Naturbad geschaffen. In den drei Becken können auch Kinder im Wasser planschen, was an den Stränden der Insel wegen starker Strömungen nicht immer der Fall ist. Rund um die Becken gibt es hölzerne Plattformen, auf denen ihr das Bad in der Sonne genießen könnt, einen Kiosk und ein Restaurant. Wenn ihr euch lieber selbst versorgt, könnt ihr an einigen Grillplätzen euer Essen selbst zubereiten. Bekannt ist diese Badestelle auch für die Sonnenuntergänge mit Blick auf die Roques de Salmor.

lavapools laden zum baden ein
Hier könnt ihr in natürlichen Pools baden

Charco Azul – Baden in der Höhle

Auch dieser Badeort verdankt seine Entstehung den Vulkanen, die hier früher aktiv waren. Bei Los Llanillos erwartet euch nämlich nicht nur ein Lavabecken zum Schwimmen, sondern auch ein natürlicher Sonnenschutz in Form eines Steinbogens, der das Becken teilweise überspannt. Vor allem bei Flut ist das Baden hier aber nur geübten Schwimmern zu empfehlen, da die Brandung schon mal über die natürlichen „Mauern“ schwappt. Außerdem ist der Weg zu diesem paradiesischen Ort nicht ganz einfach, denn ihr müsst über einen steilen und steinigen Weg hinabsteigen.

kleine badelagune in hoehle
Auch Höhlen laden zum Baden auf El Hierro ein

Playa de Tacorón – Sandstrand mit imposanter Kulisse

Im Südwesten der Insel bei La Restinga befindet sich das Meeresreservat Mar de las Calmas, das Meer der Stille. Der Name bezieht sich weniger auf die himmlische Ruhe, die ihr hier genießt, sondern auf die Tatsache, dass der Atlantik sich hier von einer sanfteren Seite zeigt. Das blaue Meer, der goldene Sand und die rötlichen Lavasteine, die die Bucht säumen, machen aus diesem Strand etwas Besonderes. Gesäumt wird die Bucht von gepflasterten Wegen und es gibt einen Grillplatz. Nach eurem Bad im Meer könnt ihr im Restaurant mit traumhafter Aussicht auf die Bucht kanarische Spezialitäten genießen.

baden am felsstrand
Um ins Wasser zu kommen, könnt ihr hier über Leitern klettern

Tauchen auf El Hiero – atemberaubend schöne Unterwasserwelt

Wenn ihr vor El Hierro in die Tiefen des Atlantiks eintaucht, erwartet euch eine wahre Wunderwelt. Bei angenehmen 20 Grad Wassertemperatur und einer Sicht von bis zu 50 Metern trefft ihr auf Muränen, Zackenbarsche, Rochen und mit etwas Glück sogar auf einen Walhai. Doch nicht nur der Artenreichtum fasziniert. Unterwasservulkane haben hier eine faszinierende Landschaft mit bizarren Felsformationen und Höhlen geschaffen.

taucher in unterwasserfelsenlandschaft
In diesen bizarren Felsen tümmeln sich viele Fische

Die besten Tauchspots finden sich im Meeresreservat Mar de las Calmas. Allerdings solltet ihr euch rechtzeitig um eure Tauchgänge kümmern, da die Zahl der Tauchgänge hier streng begrenzt ist. El Bajón ist eine 90 Meter hohe Felswand, an den Roques de Tacorón tummeln sich besonders viele Papageien- und Kugelfische und El Desierto ist eine große Sandfläche auf einem Plateau im Meer. Da das Wasser hier so klar ist und eine weite Sicht ermöglicht, kommen auch Schnorchler voll auf ihre Kosten.

Wandern auf El Hiero – Nebelwälder und Krater

El Hierro bezeichnet sich als Insel mit Seele. Warum das so ist, entdeckt ihr am besten auf einer Wanderung. Je nach gewählter Route durchstreift ihr wüstenähnliches Gelände oder Wälder und kommt beim Ausblick von den Steilküsten und Bergen ins Schwärmen. Die Insel ist sowohl Biosphärenreservat als auch Geopark und so werdet ihr sehr schnell merken, dass die Seele der Insel in der einzigartigen Natur liegt.

Route La Llanía

Es gibt zwei Varianten dieser Tour bei Valverde. Bei der Kürzeren wandert ihr durch einen Feuchtwald zu einer Caldera, die euch ein Blick über das El Golfo Tal bietet. Die längere und anspruchsvollere Variante bringt euch noch durch ein Gebiet, in dem gerade wieder aufgeforstet wird zu einer anderen Caldera und schließlich zum Hexentanzplatz, um den sich viele Legenden ragen.

Weg druch einen Wald mit moosbewachsenen Bäumen
Auf dem Weg zum Hexentanzplatz

Jinama Route

Von Frontera geht es zunächst steil nach oben zum Aussichtspunkt Mirador de Jinama. Da der Aufstieg an einer Felskante entlang führt ist Trittsicherheit erforderlich. Vom Mirador führt die Route dann über Weideland und Kiefernwald zum heiligen Baum Garoé und schließlich nach Valverde.

blick von einem Berg auf ein tal
Vom Camino de Jinama genießt ihr spektakuläre Ausblicke

Zum Mar de las Calmas

Von La Restinga führt diese Wanderung auf anspruchsvollen Pfaden bergauf über El Pinar nach Terencio. Unterwegs seht ihr einige der Vulkane, die diese Insel geschaffen haben und genießt traumhafte Ausblicke über die Ost- und die Westküste der Insel. Das Highlight ist der Blick über das Meeresreservat Mar de las Calmas.

Feste und Traditionen auf El Hiero

Da die Insel so abgeschieden lag, mussten die Bewohner lange Zeit die Dinge des täglichen Bedarfs selbst herstellen. Was wir heute als kunsthandwerkliches Souvenir kaufen, waren in der Vergangenheit nützliche Gegenstände für den täglichen Gebrauch. Besonders in den Orten El Pinar und Sabinosa gibt es sie noch die Weber, Töpfer, Schreiner und Korbmacher, die die Kultur der Insel am Leben erhalten. Wenn ihr euch dort eure Souvenirs kauft, unterstützt ihr die Einheimischen auf nachhaltige Weise.

Stad unterhalb eines wolkenverhangenen Berges
Die Gegend um Sabinosa ist auch wegen dieser Nebelwolken so grün

Auf den Kanaren und somit auch auf El Hierro gibt es auch Sportarten, die man anderswo nicht kennt, die aber ein fester Bestandteil der Kultur sind. So messen sich die Kräftigsten im Luncha canaria, einer Mischung aus Ringkampf und Sumo. Der Salto de Pastor wurde aus der Notwendigkeit geboren, dass die Hirten den Schafen folgen mussten. Mithilfe eines Stabs übersprangen Sie so Felswände und anderes unwegsames Gelände.

Ein Prozession windet sich auf einen Berg
Bei der Bajada de la Virgen geht die ganze Insel auf Pilgerschaft

Geschütztes Kulturgut erlebt ihr auch bei diversen Festen auf der Insel. So verkleiden sich zur Fiesta Los Carneros de Tigady zur Karnevalszeit die Männer mit Schafsfellen und malen die Zuschauer mit Schuhcreme an. Alle vier Jahre gedenken die Einheimischen bei der Bajada de la Virgen de los Reyes seit 1741 einer großen Dürre, indem sie ihre Schutzpatronin von der Wallfahrtskirche La Dehesa nach Valverde bringen. Die Herreños feiern gerne und so könnt ihr den ganzen Sommer über diverse Volksfeste erleben. Auch das ist Teil der Seele der Insel.

Häufig gestellte Fragen zur Insel El Hierro

Wo liegt die Insel El Hierro?

El Hierro ist die kleinste und westlichste Insel der Kanaren. Gleichzeitig ist sie auch die südlichste Insel Spaniens. Im Norden ist La Palma die nächste Insel im Osten liegt La Gomera. Westlich von El Hierro befindet sich, wie wir heute wissen, nicht das Ende der Welt, sondern die Weiten des Atlantiks und irgendwann mal Florida.

Wie kommt man am besten nach El Hierro?

Direktflüge gibt es nicht auf die Insel. Somit müsst ihr zunächst nach Gran Canaria oder Teneriffa fliegen und dort umsteigen. Ab Gran Canaria dauert der Flug nach El Hierro dann noch mal fast eine Stunde, von Teneriffa etwa 40 Minuten. Von Los Cristianos auf Teneriffa fährt auch eine Fähre in zwei bis drei Stunden nach El Hierro. An manchen Tagen gibt es sogar eine Fähre am Morgen und eine am Abend.

Wo ist es am schönsten auf El Hierro?

Es gibt so viele schöne Orte auf El Hierro, dass es gar nicht so einfach ist, den schönsten Flecken zu wählen. Mystisch schön ist auf alle Fälle der Nebelwald mit seinen moosbewachsenen Bäumen. Traumhaft ist es auch an den kleinen versteckten Buchten mit den Lavapools. Das absolute Highlight aber sind die romantischen Sonnenuntergänge an der Punta de Orchilla.

Weg druch lorbeerwald
Solche Lorbeerwälder sind typisch für die Kanaren

Wie heißt der Vulkan auf El Hierro?

In den Jahren 2011 und 2012 war südlich von La Restinga ein Unterwasservulkan so aktiv, dass man darauf wartete, dass sich hier eine neue Insel aus dem Meer erhebt. Auf diese Weise ist El Hierro entstanden. Diese neue Insel sollte El Discreto, der Heimliche, heißen. Inzwischen ist dieser Vulkan aber zur Ruhe gekommen und reicht nur bis etwa 100 Meter unterhalb der Wasseroberfläche. Der letzte Vulkanausbruch auf El Hierro war 1793 der des Lomo Negro bei Sabinosa im Westen der Insel.

Fazit: El Hierro – unberührte Natur und Stille

El Hierro ist ein kleines Naturparadies. Hier entdeckt ihr auf kleiner Fläche eine große Vielfalt an unterschiedlichen Landschaftsformen und Klimazonen. Für einen reinen Familienbadeurlaub ist die Insel nicht besonders geeignet, aber wenn ihr traumhafte Natur und vor allem Stille und Abgeschiedenheit sucht, werdet ihr hier nicht enttäuscht. Bei diversen Wanderungen verbringt ihr aktive Tage, von denen ihr euch in den vielen kleinen Badebuchten erholen könnt. Am Abend erlebt ihr hier bisweilen die schönsten Sonnenuntergänge, die die Inseln zu bieten haben und statt Discokugel und Leuchtreklame erwartet euch ein Sternenhimmel, der heller funkelt als anderswo. Die Insel mit Seele ist eine Insel zum Genießen.

etzt wo ihr El Hierro ein bisschen besser kennt, helfen wir euch, das passende Hotel auf El Hierro zu finden. So steht eurem Urlaub auf der Insel mit Seele nichts mehr im Wege.

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