strandpromenade in Kos

Reisebericht Kos – 1 Woche und gerne wieder!

Griechenland besitzt so viele interessante und bezaubernde Inseln. Warum also nicht den nächsten Urlaub auf Kos verbringen? Gesagt, getan! Für viel urigen Charme, hervorragende Strände, ein reges Nachtleben und spannende Sehenswürdigkeiten bin ich schließlich immer zu haben. 

Schon von oben zeigt sich die Insel von ihrer schönsten Seite. Mich packt die Urlaubsstimmung und ich kann es kaum erwarten, dass das Flugzeug endlich den Boden berührt!

Nachdem ich meinen Koffer wiederhabe, geht es per Transferbus Richtung Hotel, dem Continental Palace. Es befindet sich nahe am Strand und zugleich dauert die Fahrt nur knapp 35 Minuten. Auch für die Ausflüge war die Lage ausgezeichnet, denn Kos-Stadt war nur ca 5 Kilometer entfernt und von dort aus starten auch die meisten Ausflüge. Vor dem Hotel befindet sich außerdem ein Fahrrad- und Rollerverleih. Perfekt, die Insel lässt nämlich sehr gut auf Zweirädern erkunden.

Auf zur Festung Andimachia

Den ersten Tag habe ich komplett am Strand verbraucht und für ein wenig Sonnenbräune gesorgt. Auch das Meer hat das ein oder andere Mal zum plantschen und schwimmen gerufen. Am zweiten Tag wurde ich schon deutlich aktiver und die Burgruine, auch als Festung Andimachia bekannt, stand auf dem Programm.  

Schon auf den Bildern vorab sah das Jahrhunderte alte Gemäuer imposant aus, doch als ich selbst davorstehe, komme ich aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die Anlage ist einfach gigantisch und es fällt einem nicht schwer zu glauben, dass die osmanische Belagerung im 15. Jahrhundert trotz Übermacht gegen die Verteidiger der Festung nicht ankamen.

Ein Glück, dass ich festes Schuhwerk anhabe. Die letzten Meter zum Eingang fallen ziemlich steil aus. Der Eintritt ist kostenlos und sobald man sich innerhalb der mächtigen Mauern befindet, meint man eine Zeitreise angetreten zu haben. Ich verbringe einen unvergesslichen Spaziergang in diesen Ruinen und sehe mir zwischendurch auch das Innere der Kirche an, die sich inmitten der Burg befindet. Von den Stadtmauer aus, bietet sich mir eine atemberauende Aussicht.

Später besuche ich die urige Taverne, die sich auf einem Hügel gegenüber der Andimachia befindet und genieße hausgemachte Köstlichkeiten der griechischen Küche. Auf dem Rückweg legt unsere Gruppe noch einen Stopp bei dem nahegelegenen Geisterdorf ein, wo man den Geist der Vergangenheit deutlich spürt und einen spannenden Einblick in die Lebensweise von damals erhält.

Das Inselleben hautnah: ein Spaziergang durch Kos-Stadt

Am nächsten Tag spaziere ich durch die Marina von Kos-Stadt. Auch in dieser Hinsicht habe ich mein Hotel gut gewählt, denn von dort aus erreiche ich sowohl den Hafen als auch das Stadtzentrum bequem zu Fuß.

Festung Neratzi in Kos Stadt

Den Hafen sollte man sich nicht entgehen lassen, denn er ist einer der bezauberndsten Orte der Insel! Das helle Pflaster ist auf der eine Seite von grünen Palmen gesäumt und auf der anderen vom türkisfarbenen Meer, wo elegante Yachten, frisch lackierte Holzschiffe und kleine Speedboote auf dem Wasser schaukeln.

Tor zum Hafen in Kos-Stadt

Ich komme an zahlreichen Cafés und Restaurants vorbei. Schließlich lasse ich mich in einem Eiscafé nieder und genieße den malerischen Anblick sowie das fröhliche Treiben. 

Den restlichen Tag verbringe ich damit durch die charmanten kleinen Gassen zu wandern, bewundere lokale Produkte und kaufe ein paar Mitbringsel und Souvenirs. In der Hitze des Nachmittags weiß ich diese kühlen Straßen besonders zu schätzen.

ziege in griechenland

Am späten Abend zieht es mich in die Straßen Diakon und Nafklirou, die man mir empfohlen hat, um das Nachtleben der Insel kennenzulernen. Tatsächlich reihen sich hier diverse Bars und Clubs aneinander. Besonders die Bar Mylos hat es mir angetan, denn dieses trumpft mit einer Open-Air-Disco direkt am Strand auf. Mit der frischen Meeresbrise zwischendurch, lässt es sich auf dem Dance-Floor lange aushalten.

Erholung im Hotel und am Strand

Den Tag darauf gönne ich mir einen erholsamen Tag am Pool des Continental Palace. Die Außenanlage gefällt mir richtig gut, vor allem die vielen Grünflächen. Zwischen den dichten Hecken, Grasflächen und Palmen wachsen Bäume, die eine Pracht aus rosaroten und weißen Blüten tragen. Nach ein paar Runden im Schwimmbecken genieße ich mein Mittagessen im Pool-Restaurant.

In dem Hotel gibt es auch sehr viele Stammgäste. Egal ob als Paar, Familie oder Single, man trifft hier nette Leute und findet sehr schnell Anschluss. Das Personal ist wirklich sehr hilfsbereit, lieb und freundlich.

Continental Palace in Kos

Den Abend lassen ich und meine neuen Bekanntschaften bei Cocktails und Sonnenuntergang ausklingen. Die Silhouette der Palmen hebt sich von dem goldstrahlenden Himmel ab und das Wasserbecken wird in rosa Töne getaucht.

Tags darauf wollen wir das am Strand wiederholen, denn auch dort soll sich ein atemberaubendes Bild bieten, wenn die Sonne im Meer versinkt. Und tatsächlich: Der Anblick, wie das gesamte Meer erst in goldene und dann rosa bis lila Farben getaucht wird, ist unvergesslich schön.

küste in kos mit einem Segelschiff

Eine Woche Kos ist eigentlich viel zu wenig, um all die interessanten Seiten dieser traumhaften Insel zu erkunden. Es gibt noch viele tolle Strände und Sehenswürdigkeiten, die ich kennenlernen möchte. Das nächste Mal will ich mich außerdem unbedingt an einer der vielen Wassersportangebote versuchen, am liebsten mit Tauchausrüstung, um die Meereswelt von Kos ganz aus der Nähe zu erleben.

Ich komme auf jeden Fall wieder!

Wenn ihr auch Lust auf Kos habt, findet ihr bei uns tolle Urlausbangebote und Hotels! Sehr empfehlen können wir euch auch das LABRANDA Marina Aquapark Resort. Es liegt direkt am Meer und hat zusätzlich einen eigenen Aquapark.

 

1 Kommentar

  1. Pingback: Neue Reisetipps für Kos/Griechenland | Der FTI Reiseblog

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