Bär in Alaska am Fluss

Abenteuerspielplatz Alaska: 8 spannende Aktivitäten in der Natur

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Ihr liebt die unendliche Weite in unberührter Natur? Der nördlichste und flächenmäßig größte Bundesstaat der USA bietet genau das im Überfluss. Bei einer Reise durch „The Last Frontier“ kommt ihr schnell an die Grenze der Zivilisation. Lest hier warum dieser Staat so eine Faszination auf seine Besucher ausübt.

Im Süden rund um die Hauptstadt Juneau, die nur über Wasser oder aus der Luft erreichbar ist, herrscht ein gemäßigtes, regenreiches Klima. Im Landesinneren sind die Winter extrem kalt, dafür die Sommer gerne unerwartet heiß. Ganz im Norden am arktischen Meer steigen die Temperaturen auch im Sommer kaum über 0 Grad Celsius.

Das Landschaftsbild reicht von tiefen Fjorden mit Gletschern über beeindruckende Berglandschaften bis hin zur arktischen Tundra. Wir wollen euch die Top-Naturschönheiten etwas genauer vorstellen und euch ein paar Ideen geben, was ihr in Alaska alles unternehmen könnt. 

  1. Wale beobachten
  2. Denali Nationalpark von oben
  3. Kanu und Kajak fahren
  4. Wandern in Alaska
  5. Bärenbeobachtung
  6. Bootstouren
  7. Angeln
  8. Alaska im Winter

1. Wale beobachten – ein unvergessliches Erlebnis

Der Süden Alaskas grenzt an die Inside Passage, einem sehr nährstoffreichen Meeresgebiet. Hier tummeln sich Orcas und Buckelwale. Die meisten Beobachtungstouren starten in Juneau.

An Bord eines Bootes, das speziell für diese Touren entwickelt wurde, bringen euch ein erfahrener Kapitän und ein Meeresbiologe zu den Tieren. Haltet auf alle Fälle eure Kameras bereit, denn ihr werdet spektakuläre Szenen erleben.

walbeobachtung in Alaska

Icy Strait © State of Alaska/Mark Kelley

In diesem Gebiet gibt es so viele Wale, dass die meisten Anbieter euch eine Sichtung garantieren. Für diese Touren gibt es übrigens strenge Regeln, die gewährleisten, dass die Tiere sich nicht gestört fühlen.

2. Der Denali Nationalpark von oben

Die Ausdehnung dieses Parks entspricht in etwa der Fläche von Brandenburg. Das Zentrum bildet der Mount Denali, mit 6190 Metern der höchste Berg des nordamerikanischen Kontinents. Neben den höchsten Bergen der Alaska Range mit ewigem Eis und vielen Gletschern entdeckt ihr hier die Weiten der Tundra.

Denali Nationalpark

Denali National Park © State of Alaska/Michael DeYoung

Die Tatsache, dass dieses unwirtliche Gebiet 650 verschiedene Pflanzenarten von Moosen und Flechten bis hin zu blühenden Sträuchern und Bäumen beheimatet, ist erstaunlich. Aber auch viele Tiere haben sich an das Klima angepasst und so könnt ihr hier Elche, Karibus, Wölfe, Dall Schafe und Grizzlybären beobachten.

Elchkuh im Denali Nationalpark

Denali National Park © State of Alaska/Michael DeYoung

Wenn ihr nicht die Zeit habt, den Park genauer zu erkunden, oder aber ein wirklich atemberaubendes Abenteuer erleben wollt, gönnt euch einen Rundflug und schaut ihn euch von oben an. Ihr werdet sprachlos sein. Flüge über den Park starten von Anchorage, Talkeetna oder Fairbanks.

3. Alaska erleben wie die Ureinwohner

Die Ureinwohner bewegten sich gerne mit Kanus, da man mit diesen schnell von einem Ort zum anderen kam und viel Gepäck mitführen konnte. Wenn ihr also einen aktiven Urlaub verbringen und dabei entschleunigen wollt, macht es wie die Indianer und leiht euch ein Kanu oder Kajak.

In den Fjorden könnt ihr so ganz nahe an die Gletscher kommen, die hier ins Meer kalben. Den ein oder anderen Wal werdet ihr dabei auch zu sehen bekommen. Der beste Ort für diese Touren ist die Glacier Bay, wo euch mehrere verschiedene geführte Tagestouren angeboten werden.

Gletscher in Alaska

Prince William Sound © State of Alaska/Chris McLennan

Wenn ihr euch für eine Kanutour auf einem der Flüsse oder Seen entscheidet, werdet ihr noch mehr Ruhe und Stille erleben. Bei solchen Touren kann es euch dann auch passieren, dass ihr vom Wasser aus Bären oder Elche seht.

4. Die Wildnis zu Fuß erkunden – Wanderwege in Alaska

Wenn ihr die Wildnis Alaskas intensiv kennenlernen wollt, solltet ihr euch Zeit nehmen und die ein oder andere Wandertour planen. Hier ein paar Tipps mit tollen Wanderrouten. Bevor ihr losgeht, denkt aber daran, dass ihr vielleicht spezielle Ausrüstung für eure Wanderungen braucht. Erfahrene Wanderer können diese Touren ohne Guides machen. Wir empfehlen aber, dass ihr euch einer Gruppe anschließt.

wanderweg in den Bergen in Alaska

Sitka © State of Alaska/Mark Kelley

Harding Icefield Trail im Kenai Fjords Nationalpark nahe Seward

Bei dieser Tour mit einer Länge von 15,5 Kilometern braucht ihr etwas Kondition, denn es gilt 1150 Höhenmeter zu überwinden. Ihr lauft entlang eines Flusses durch Wälder und kommt an einem beeindruckenden Wasserfall vorbei. Da Ausgangs- und Endpunkt die gleichen sind, könnt ihr hier auch nur ein Teilstück gehen.

Wanderung auf dem Exit Glacier im Kenai Fjords Nationalpark

Es gibt viele Gletscher in Alaska aber nur wenige, auf denen ihr herumspazieren könnt. Start-/Endpunkt ist der gleiche wie oben. Auf dem Gletscher bestimmt ihr die Zeit, wie lange ihr es auf dem Eis aushaltet. Somit gibt es keine vorgegebene Dauer für diese Tour. Eine Stunde solltet ihr aber mindestens einplanen.

Horseshoe Lake Trail im Denali Nationalpark

Diesen etwas mehr als 3 Kilometer langen Rundweg um einen See, kann jeder gehen. Während der Tour sind nur 120 Höhenmeter zu überwinden. An den Ufern des Sees erwarten euch schattige Wälder und mit etwas Glück, bekommt ihr auch einige der hier lebenden Tiere zu sehen.

Achtung: Macht euch unbedingt schlau, wie man sich verhält, sollte man einen Bären treffen.

5. Beindruckendes Naturerlebnis: Bärenbeobachtung

Alaska ist einer der Hotspots um diese Riesen in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Bei einer geführten Tour habt ihr einen Guide dabei, der die Stellen kennt, an denen man auf Bären trifft. Und wenn die Situation brenzlig werden sollte, weiß dieser auch, wie man heil wieder rauskommt.

Bärenbeobachtung in Alaska

Silver Salmon Creek © State of Alaska/Chris McLennan

An einem Flussufer stehen und den Bären beim Lachsfang zuzuschauen ist ein überwältigendes Naturabenteuer. Die Krönung dieser Bärenbeobachtungen ist ein Ausflug ans Polarmeer zur Beobachtung von Eisbären. Diese Tour solltet ihr aber nicht unbedingt auf eigene Faust unternehmen, da Eisbären um einiges gefährlicher sind als Grizzlys. Geführte Tagestouren mit Flug werden ab Fairbanks angeboten.

6. Schiffstouren durch die Fjorde

Die einzigartige Welt der Fjorde Alaskas erkundet ihr am besten von einem Boot aus. Die beliebtesten Regionen für diese Bootsfahrten sind die Glacier Bay, Kenai Fjords und der Prince William Sound.

Bootstour auf einem Fjord in Alaska

Prince William Sound © State of Alaska/Chris McLennan

Neben einer spektakulären Landschaft fahrt ihr hier vorbei an Gletschern, die ins Meer kalben und oftmals bekommt ihr dann auch Wale, Robben, Bären und viele Vögel zu sehen. Die meisten Boote sind sehr komfortabel ausgestattet und bieten geräumige Innenbereiche, damit ihr die Fahrt auch bei kühlen Temperaturen genießen könnt.

Eine besondere Bootstour könnt ihr in Fairbanks unternehmen. In einem Schaufelraddampfer fahrt ihr entlang des Flusses und besucht unterwegs unter anderem ein Indianerdorf und eine Huskyzucht.

7. Angeln – jede Menge Lachs

Bei 3 Millionen Seen und 3000 Flüssen könnt ihr davon ausgehen, dass Angler hier ihr Paradies finden. Alles was ihr braucht, ist eine Angellizenz, die es aber fast überall zu kaufen gibt (Stand Dezember 2019 USD 20 für einen Tag, bzw. USD 35 für 3 Tage).

Wenn ihr das ganz besondere Angelerlebnis sucht, bucht euch in eine der vielen Fishing Lodges ein. Der beliebteste Fisch zum Angeln in Alaska ist zweifelsohne der Lachs. Petri Heil!

8. Alaska im Winter – Abenteuer im Schnee

Weite Teile Alaskas sind im Winter gar nicht so dunkel und kalt, wie man meinen möchte. So lange ihr südlich vom Polarkreis bleibt, gibt es genügend Tageslicht und die Temperaturen entsprechen in etwa denen unserer alpenländischen Skiorte.

In der Nähe von Juneau liegt die Eaglecrest Ski Area und in Girdwood gibt es das Alyeska Resort. Zwei Top-Skigbiete, die nicht so bekannt sind.

Ihr habt bestimmt schon mal vom bekannten Hundeschlittenrennen Iditarod Trail Sled Dog Race gehört. Wenn ihr nicht nur zuschauen, sondern selbst mal im Hundeschlitten über den Schnee gleiten wollt, findet ihr genügend Anbieter, die euch Touren anbieten.

Und wenn ihr euch dann tagsüber im Schnee ausgetobt habt, könnt ihr euch abends zurücklehnen und die Polarlichter beobachten. Je näher ihr an den Polarkreis kommt, umso größer sind die Chancen, dass ihr tatsächlich dieses einzigartige Naturschauspiel zu sehen bekommt.

Polarlichter in Alaska

© State of Alaska/Chris McLennan

Wenn ihr die unberührte Natur liebt und abenteuerlustig seid, solltet ihr also unbedingt einmal nach Alaska fahren. Ihr müsst dann nur noch entscheiden bis zu welchem Grad die Abenteuer gehen sollen.


Lasst euch faszinieren von atemberaubenden Landschaften und einzigartigen Erlebnissen in unberührter Natur! Wenn euch noch das passende Urlaubsangebot für Alaska fehlt, schaut gerne auf fti.de vorbei.

 

 

 

 

Titelbild: Bär in Wrangell © State of Alaska/Photographer

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