Hawaii für Einsteiger- alles Wissenswerte und praktische Tipps auf einen Blick

Hawaii ist für viele der Inbegriff des Südseeparadieses. Palmengesäumte Strände und Hula tanzende Frauen erscheinen vor dem inneren Auge. Aber die isolierte Inselwelt im Pazifik hat so viel mehr zu bieten. Einen der aktivsten Vulkane der Welt zum Beispiel oder tiefe Schluchten und atemberaubend schöne Steilküsten. Und überall exotische Blüten, die betörende Düfte verströmen. Die Einwohner leben den Aloha-Spirit und wohl nirgends auf der Welt könnt ihr einen so friedlichen Mix der Kulturen entdecken.

Ihr kennt die Inseln aus Filmen wie „Jurassic Park“ und Serien wie „Hawaii-Five 0“ oder „Lost“ und wollt Hawaii nun selbst erleben? Unser ReiseexperteWolfgang war schon öfter vor Ort und erzählt euch heute, warum er die Inseln für das Paradies auf Erden hält.

Hawaii – so unterscheiden sich die Inseln

Hawaii besteht aus insgesamt 137 Inseln, davon sind aber nur sechs für euch relevant. Die anderen sind entweder nicht erschlossen oder im Privatbesitz. Worin sich die Inseln unterscheiden und welche für euch am spannendsten sind, erfahrt ihr jetzt.

karte hawaii

Oahu – Das Herz von Hawaii

Die meisten von euch werden vermutlich auf Oahu beziehungsweise der Metropole Honolulu landen. Meiner Meinung nach ist das auch der ideale Ort, um sich zu akklimatisieren. In Downtown habt ihr übrigens die Chance den einzigen Königspalast der USA zu besuchen.

Panorama von Honululu

Mit am bekanntesten ist Waikiki, hier befindet sich auch der berühmte Strand – auch wenn für meinen Geschmack bei weitem nicht der Schönste. Direkt am Meer reihen sich Hotels aneinander und entlang der Kalakaua Avenue tobt das Leben. Am südlichen Ende von Waikiki thront der Diamond Head, das Wahrzeichen von der Insel.

Im Norden von Honolulu liegt Pearl Harbor. Der Ort erinnert die Hawaiianer an das schmerzlichste Ereignis der amerikanischen Geschichte.

Wenn ihr die Stadt erst mal hinter euch gelassen habt und den Rest der Insel erkundet, bestimmen Traumstrände, Regenwälder und Ananasfelder das Landschaftsbild.

Besonders sehenswert ist das North Shore, wo im Winter bis zu 10 Meter hohe Wellen ans Ufer donnern und die besten Surfer der Welt waghalsige Manöver vorführen. Im Sommer ist das Meer dann aber oft glatt und man kann hier mit Honus (hawaiianisch für Schildkröte) schwimmen.

Unterwasserschildkröten auf Hawaii

Die hügelige Region im Inselinneren bietet einige Wanderwege durch den Regenwald und von den Gipfeln aus habt ihr fantastische Aussichten über die Insel.

Wenn ihr noch mehr über die Insel wissen wollt, werft einen Blick in unseren Beitrag Willkommen auf Oahu – Tipps für Hawaiis Herz.

Kauai – Die Garteninsel

Ein kurzer Flug bringt euch auf die nördlich gelegene Nachbarinsel und zugleich in eine andere Welt. Hier seid ihr weit entfernt vom Trubel der Großstadt und taucht in einen exotischen Garten Eden ein. Kauai ist die regenreichste und deswegen auch die grünste hawaiianische Insel. Die Hauptstadt Lihue hat nur ca. 6.500 Einwohner und das Leben geht einen sehr gemächlichen Gang.

Landschaft in den Bergen Kauai

Auf Kauai darf kein Haus höher sein als die höchste Palme. An der Ostküste findet ihr lange Strände, an denen allerdings aufgrund starker Strömungen das Baden im Meer nicht immer möglich ist. An der felsigen Nordküste bietet das Kilauea Point Lighthouse eine fantastische Aussicht auf die unendliche Weite des Pazifik. Ein paar Kilometer entfernt liegt die traumhafte Hanalei Bucht.

An der Südküste habt ihr dann die Strände, an denen ihr meistens auch im Meer baden könnt. Rund um Poipu findet ihr eine große Auswahl an unterschiedlichen Unterkünften.

Die zwei Hauptattraktionen der Insel hat die Natur geschaffen. Zum einen ist das der Waimea Canyon, die zweitgrößte Schlucht der USA. Dieser ist 22 Kilometer lang und bis zu 1.100 Meter tief. Durch den Canyon führen Wanderwege und erlauben euch faszinierende Einblicke in die einzigartige Fauna. Nur vom Wasser oder aus der Luft erreichbar ist die einmalige Napali Coast mit ihren bis zu 914 Meter hohen Klippen. Kauai ist ein Paradies für Naturliebhaber.

Natürlich hat die Insel noch weit mehr zu bieten.  Hier habe ich euch die schönste Orte auf Kauai zusammengefasst. 

Maui – Die verzauberte Insel

Südliche von Oahu gelegen fasziniert Maui mit seiner Vielfalt. Sie ist aufgeteilt in zwei Regionen, die durch eine flache Ebene in der Mitte verbunden sind. Die ehemalige Hauptstadt des Königreichs, Lahaina, liegt an einem wunderschönen Strand und bietet viele historische Sehenswürdigkeiten.

Wale Unterwasser bei Maui

Lesetipp: Maui, die magische Insel in Hawaii. Wir stellen euch die schönsten Sehenswürdigkeiten und Strände genauer vor.

Hawaii ist ein Schmelztiegel unterschiedlichster Kulturen und so solltet ihr euch nicht wundern, wenn ihr auf die größte Buddhastatue außerhalb Japans trefft. Einen heiligen Ort der polynesischen Ureinwohner könnt ihr im Iao Valley erkunden. In diesem Tal schlug König Kamehameha die entscheidende Schlacht, die zur Vereinigung der Inseln zu einem Königreich führte.

Der größere, südöstliche Teil wird dominiert vom Vulkan Haleakala. Der Name des ca. 3.000 Meter hohen Berges bedeutet „Haus der aufgehenden Sonne“ und so ist es nicht verwunderlich, dass viele Besucher morgens um 2 Uhr aufbrechen, um den Sonnenaufgang auf dem Gipfel zu bewundern. Die Landschaft des Kraters (mit 34 Kilometer Umfang einer der größten der Welt) ähnelt der Mondlandschaft so sehr, dass die Astronauten des Apollo-Programms hier ihre Landung auf dem Planeten geprobt haben.

Entlang der Ostseite des Vulkans wartet mein persönliches Highlight der Insel auf euch. Die Road to Hana führt euch vorbei an Bambuswäldern, Wasserfällen und schwarzen Stränden in das gleichnamige Dörfchen. Sie zählt zurecht zu den schönsten Panoramastraßen der Welt. Lasst euch verzaubern von Mauis Schönheit!

Road to Hana, Maui auf Hawaii

Hawaii Island – Die Abenteuerinsel

Hawaii Island entspricht etwa der 2,5-fachen Fläche aller anderen Inseln. Wirklich beeindruckend: hier trefft ihr auf 20 der 23 Klimazonen dieser Erde. Als wäre das nicht genug,  steht hier auch der höchste Berg der Welt. Etwa 6.000 Meter des Mauna Kea liegen unter dem Wasser und 4.200 Meter darüber.

Die Westküste ist eine Halbwüste und von schwarzem Lavageröll geprägt. Im Nordwesten im Hapuna Beach State Park liegt einer der wenigen weißen Strände. Die meisten anderen sind schwarze Lavastrände.

Südlich von Kona könnt ihr direkt auf den Kaffeeplantagen einen der besten Kaffees der Welt verkosten. Ganz in der Nähe liegt der Place of Refuge, ein wahrhaft magischer Ort und eine gut erhaltene Tempelanlage der polynesischen Ureinwohner. Ka Lae ist der südlichste Punkt der USA und die Heimat des grünen Papakolea Strandes.

Waipio Tal auf Hawaii Island

An der Ostküste entdeckt ihr viele Wasserfälle im Regenwald. Wenn ihr über die Küstenstraße von Hilo zum Waipio Valley fahrt, kommt ihr auch an vielen exotischen Gärten vorbei. Das hügelige Hochland im Norden ist die Heimat der ehemals größten Ranch der USA. Inzwischen ist die Parker Ranch aber in kleinere Parzellen aufgeteilt.

Von Hilo aus erreicht ihr das Highlight Hawaiis, den Volcanoes Nationalpark. Dessen Herzstück bildet der Kilauea der seit 1983 ununterbrochen aktiv ist. Meistens ist der Vulkan friedlich und ihr könnt hier so nahe an den Lavafluss wie sonst nirgends auf der Welt. Diese Insel begeistert mit Natur und Kultur.

Noch mehr Infos und einen tieferen Einblick bekommt ihr in diesem Beitrag: Hawaii Island – meine 8 Highlights auf der Abenteuerinsel

Molokai – Die Naturinsel

Wenn ihr einen ruhigen und entspannten Urlaub verbringen möchtet, seid ihr hier richtig. Auf Molokai gibt es eine einzige Ampel. Ein Großteil der Einwohner stammt direkt von den polynesischen Ureinwohnern ab und so ist es nicht verwunderlich, dass ihr hier auch entsprechend authentische Kultur in einer großen Vielfalt erkunden könnt. Dies ist auch mit ein Grund, warum diese Insel nicht mehr touristisch erschlossen ist. Die Einwohner befürchten, dass ihre Kultur verloren geht.

Was aber nicht heißt, dass Besucher hier nicht willkommen sind.  Am Papohaku Beach, einem der längsten weißen Strände Hawaiis, seid ihr fast alleine. Durch die weltweit höchsten Klippen vom Rest der Insel getrennt ist der Kalaupapa National Historical Park. Wegen seiner isolierten Lage wurden die Leprakranken hierher verbannt. Father Damien, ein belgischer Pater, hat sich aufopferungsvoll um diese Kranken gekümmert und wurde 2009 zum ersten Heiligen Hawaiis erhoben.

Puuhonua O Honaunau National historical Park

Lanai – Die Luxusinsel

Die kleinste der bewohnten Inseln ist ein Ort der Gegensätze. Früher war sie eine einzige Ananasplantage. Heute gibt es auf Lanai zwei Luxusresorts, die keine Wünsche offen lassen und zwei Golfplätze mit Meisterschaftsniveau.

Im Gegensatz dazu besteht der Rest aus unberührter Natur und einsamen Stränden. Im Inselinneren verbergen sich viele Spuren polynesischer Kultur. Eine bizarre Landschaft aus roten Lavasteinen findet ihr in Keahiakawelo, auch „Garten der Götter“ genannt. Lanai ist übrigens auch per Boot von Maui aus erreichbar.

Inselhopping – der beste Weg das Paradies zu erkunden

Es wäre wirklich sehr schade, wenn ihr die weite Anreise auf euch nehmt und dann nur eine Insel besucht. Jede ist anders und hat ihre eigenen unverwechselbaren Sehenswürdigkeiten. Also nehmt euch die Zeit und genießt das Südseeparadies. Wenn ihr euch pro Insel drei bis vier Tage Zeit nehmt, schafft ihr es die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen. Für Hawaii Island solltet ihr euch vielleicht etwas mehr Zeit nehmen. Um von einer Insel zur anderen zu gelangen müsst ihr fliegen. Bei der Häufigkeit der Verbindungen fühlt es sich aber schon fast an wie Busfahren. Der Check-in erfolgt an Automaten. Gedruckte Tickets gibt es nicht. Es ist also wirklich einfach von einer Insel zur anderen zu kommen.

In Waikiki/Honolulu kommt ihr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurecht. Ein Mietwagen kostet hier nur unnötige Parkgebühren, die miest sehr hoch sind. Wenn ihr den Rest von Oahu erkunden wollt, empfehle ich euch tageweise einen Mietwagen zu buchen. Oder ihr nehmt an einem der vielen Ausflüge teil, die hier angeboten werden. Auf allen anderen Inseln ist es ratsam einen Mietwagen zu haben. Dort gibt es nur ein eingeschränktes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wenn ihr die Rundreise nicht selbst planen wollt, könnt ihr auch ein fertiges Hawaii-Paket buchen. Je nach Angebot sind Hotels, Zwischenflüge und einzelne Ausflüge enthalten. Schaut einfach mal rein, ob etwas passendes dabei ist. Alternativ könnt ihr euch natürlich auch im Reisebüro dazu beraten lassen.


FTI hat für viele Flüge Sonderpreise vereinbart – erkundigt euch auf jeden Fall im Reiesbüro oder über unsere Service-Hotline nach passenden Flugangeboten!

Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten auf Hawaii

Die hawaiianischen Inseln bieten eine schier unendliche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und ihr werdet es kaum schaffen alles zu sehen. Daher möchten wir euch im Folgenden Highlights vorstellen, die ihr keinesfalls verpassen solltet.

1. Napali Coast, Kauai

Die bunten Klippen dieses Küstenabschnitts müsst ihr gesehen haben! Dafür bieten sich drei Möglichkeiten:

  • Ihr segelt mit dem Katamaran an den Klippen entlang und kommt immer wieder an Spots vorbei, an denen man gut Schnorcheln kann.
  •  Ihr schaut euch die Küste bei einem Helikopterrundflug von oben an
  • Wenn ihr viel Zeit habt, wandert ihr in zwei Tagen über den 35 Kilometer langen Kalalau Trail.

Rundflug Na Pali

2. Hanalei, Kauai

Eine der romantischsten Buchten der Inseln erwartet euch im Norden Kauai’s. Ihr kennt sie vielleicht aus dem Film „The Descendants“. Im Städtchen Hanalei gibt es kleine Boutiquen und Galerien zu entdecken.

3. Waimea Canyon, Kauai

Der Grand Canyon des Pazifik beeindruckt mit spektakulären Felsformationen und einer vielfältigen Flora und Fauna. Es gibt einen Wanderweg, der euch am Rand dieses Naturwunders entlang führt. Bei einem Helikopterflug seht ihr ihn in Verbindung mit der Napali Coast.

Waimea Canyon

 

4. Diamond Head, Oahu

Ein ca. zweistündiger, teils steiler Aufstieg bringt euch auf den Gipfel des Wahrzeichens von Honolulu. Die Mühe lohnt sich, denn ihr werdet mit einem fabelhaften Ausblick über die Insel belohnt. Vergesst nicht ausreichend Wasser mitzunehmen.

5. Kaneohe Bay, Oahu

Die Bucht ist einer der meistfotografierten Orte der Insel. Bei Einheimischen besonders beliebt sind Ausflüge zu den Sandbänken, die bei Ebbe an die Oberfläche kommen. In der Nähe liegt das Valley of the Temples mit dem Nachbau eines 950 Jahre alten Byodo In Tempels in Japan. Auf der Kualoa Ranch wurde unter anderem Jurassic Park gedreht.

Byodo In Tempel

6. Polynesian Cultural Center, Oahu

Wenn ihr euch für die polynesische Kultur interessiert, solltet ihr einen Tag in diesem Freilichtmuseum einplanen. Jedes Volk stellt sich in einem typischen Dorf vor. Am frühen Abend geht es dann zu einem Luau (hawaiianisches Festessen) und danach folgt eine fulminante Show, in der ihr die Tänze dieser Völker kennen lernt. In diesem Park gibt es auch eine der bekannten Moai Figuren von der Osterinsel, die auch Teil Polynesiens ist.

traditioneller Tanz auf Hawaii

7. Road to Hana, Maui

Eine der schönsten Panoramastraßen der Welt führt euch durch 600 Haarnadelkurven und über 59 teils einspurige Brücken. Entlang dieser Straße wachsen Bambuswälder und in vielen kleinen Seitentälern gibt es bezaubernde Wasserfälle. Auf der Meerseite warten schwarze Lavastrände und Blow Holes darauf entdeckt zu werden.

8. Haleakala, Maui

Der 3.000 Meter hohe Vulkan ist Teil des gleichnamigen Nationalparks. Die Sonnenaufgänge auf seinem Gipfel sind spektakulär. Von Paia aus fahrt ihr in Serpentinen ca. 100 Kilometer durch Wälder und Wiesen, um auf den Gipfel zu kommen. Im Park seht ihr den hawaiianischen Staatsvogel, die Nene-Gans.

Haleakala sonnenaufgang

9. Volcanoes Nationalpark

Erlebt hautnah, wie aus alles zerstörender Lava neues Leben erwächst. Besonders faszinierend ist es, wenn ihr bei einem Bootsausflug seht, wie sich diese ins Meer ergießt. Sollte eure Zeit es erlauben, plant für diesen Park zwei oder mehr Tage ein und erkundet ihn auf den vielen Wanderwegen.

Hawaii Volcanoes Nationalpark

10. Place of Refuge

Der Pu’uhonua o Honaunau National Historic District ist ein magischer Ort. Die Adligen kamen hierher, weil hier angeblich viel Energie fließt. Die Tempelanlage ist komplett erhalten und restauriert. Es gibt nur wenige Orte auf den Inseln, an denen das Leben der Ureinwohner so anschaulich dargestellt wird.

Fünf Strände auf Hawaii, die ihr besuchen solltet

Natürlich hat Hawaii auch echte Traumstrände. Neben der bereits erwähnten Hanalei Bay, geben wir euch noch ein paar Empfehlungen für unvergessliche Strandtage.

1. Waikiki Beach, Honolulu

Den bekanntesten Strand der Inseln muss man gesehen haben, auch wenn es bei weitem nicht der schönste ist. Ein schmaler Streifen Sand trennt die Hotels vom Wasser. Wenn ihr weiter Richtung Diamond Head geht, wird der Strand ruhiger und auch breiter.

Waikiki Beach

2. Hanauma Bay, Oahu

Die Bucht ist eigentlich ein Krater eines erloschenen Vulkans und Naturschutzgebiet. Der Strand wurde 2016 zum besten der USA gewählt. Besonders beliebt ist der State Park bei Schnorchlern, die hier die faszinierende Unterwasserwelt erkunden.

Hanauma Bay

3. Kaanapali Beach, Maui

Am ca. 4,8 Kilometer langen weißen Strand findet jeder seinen Lieblingsplatz. Bei der Planung der Hotels wurde darauf geachtet, dass genügend Platz für Erholungssuchende bleibt.

4. Poipu Beach, Kauai

An diesem traumhaften Strand findet ihr ideale Bedingungen, um in den Wellen zu planschen. Am Ende liegt der Nukumoi Point, an dem die vom Aussterben bedrohten Hawaiianischen Mönchsrobben gerne in der Sonne dösen.

5. Hapuna Beach, Hawaii Island

Das ist einer der wenigen weißen Strände auf der Insel Hawaii. Um hierher zu kommen müsst ihr mit dem Auto durch die schwarze Lavalandschaft im Westen der Insel fahren. Beim Schnorcheln trefft ihr hier auch schon mal auf einen Mantarochen.

Infos und Tipps zur Reisevorbereitung

exotische Früchte

Wie komme ich am besten nach Hawaii?

Für den Hinflug empfiehlt es sich einen frühen Flug ab Europa über San Francisco oder Los Angeles zu buchen. Dort könnt ihr dann noch einen Anschlussflug nach Hawaii erreichen und kommt so noch am selben Tag abends an. Das mindert den Jetlag ein bisschen. Ihr solltet dann auch nicht gleich ins Bett gehen, sondern den ersten Abend noch mit einem Spaziergang beschließen.

Einen Zwischenstopp auf dem Festland der USA macht auf dem Rückflug mehr Sinn, da Ihr sonst zwei Tage in diversen Flugzeugen verbringt. Das schlaucht ganz schön.

Bei den Flügen müsst ihr noch beachten, dass die Flüge vom Festland nach Hawaii und zurück als Inlandsflüge gelten und es daher – zumindest in der Economy – kein kostenloses Essen gibt. Beim Umsteigen habt ihr aber im Normalfall genug Zeit, um am Flughafen etwas zu Essen und Getränke zu kaufen. So kriegt man auch etwas Bewegung nach dem langen Sitzen.

Bei einem direkten Rückflug habt ihr meistens zwei Stopps in den USA. Den Ersten an der Westküste und den Zweiten an der Ostküste, also zwei Inlandsflüge ohne kostenlose Verpflegung.

Wann ist die beste Reisezeit für Urlaub auf Hawaii?

Die Inseln sind ein ganzjähriges Badeziel. Von Mai bis Oktober liegt die durchschnittliche Temperatur bei etwa 29° C, im Winter bei ca. 25° C. Der Februar ist der best gebuchte Monat, da viele Amerikaner vom Festland auf den Inseln dem Winter entfliehen. Wenn ihr Wale beobachten wollt, solltet ihr übrigens zwischen  Januar und April nach Hawaii fahren. 

Auf was muss ich bei der Einreise achten?

Vor eurer Abreise müsst ihr euch um eine elektronische Einreisegenehmigung für die USA kümmern – das könnt ihr problemlos online erledigen. Dies sollte spätestens 72 Stunden vor Abflug erfolgen. Die weiteren Einreiseformalitäten erledigt ihr dann am ersten Flughafen in den USA, auf dem ihr landet. Plant also genügend Umsteigezeit ein. Genau Informationen bekommt ihr auf der Seite des Auswärtigen Amtes. 

Zeitverschiebung: Wie spät ist es auf Hawaii

Der Zeitunterschied beträgt im Sommer -11 Stunden zur europäischen Zeit, im Winter sind es -12 Stunden.


Die hawaiianischen Inseln sind für Viele ein Sehnsuchtsort, und das zu Recht. Lasst euch anstecken vom Aloha-Spirit und taucht in eine Welt ein, die so anders ist, als alles was ihr bisher gesehen habt. Nehmt euch die Zeit und entdeckt das Paradies auf Erden. Attraktive Angebote für eure Hawaii-Reise findet ihr ebenfalls bei uns.


Aktualisiert April 2019

9 Kommentare

  1. Avatar
    Daniel

    Aloha aus Hawaii.
    Schoener Artikel.

    Das erste Bild vom Strand ist allerdings nicht Haleiwa Beach Park sondern Waimea Bay 😉

    Wenn ihr Lust habt noch mehr Infos zu Hawaii und zum Hawaii Urlaub zu erhalten dann besucht gern unsere Seite:
    http://hawaii-reise-tipps.de

    Aloha aus Hawaii,
    Daniel

  2. Avatar
    Iris

    Ich war mit meinem Mann 2015 auf Hawaii Oahu . Und alles was du geschrieben hast kann ich nur Bestättigen, das Aloha Felling ist unbeschreiblich ,das kann man nicht erklären das muss man erlebt haben und deshalb Fliegen wir diese Jahr wieder da hin, das Park Shore Waikiki ist ein sehr gutes Hotel wir haben es sofort wieder gebucht. Toller Bericht

  3. Avatar
    Häfferlums

    Hawaii ist so wunderschön. Da möchte ich am liebsten mal mit einem Jeep Vorführwagen oder irgendeinem geländefähigen Auto auf die Vulkanberge fahren. Von dort hat man wohl einen gewaltigen Ausblick.

  4. Avatar
    Maja

    Hallo Sabine,sorry, dass ich mich jetzt erst melde. Bei mir werden alle Hotelbilder nicht angezeigt, wenn ich sie anklicke, geht es. Die Thumbnails von den Popular Posts gehen auch nicht. Ich finde keine Mailadresse von dir, sonst würde ich dir einen Screenshot schicken. Viele Grüße,Maja

  5. Avatar
    Maja

    Danke für den ausgiebigen Artikel, wir freuen uns schon auf unseren Hawaii Urlaub. Ich werde den Artikel wohl vorher noch mehrmals lesen.

    Leider werden bei mir einige Bilder nicht angezeigt?!

    Grüße aus dem verregneten Düsseldorf,
    Maja

    • Sabine Binder
      Sabine Binder

      Hallo Maja,
      es freut uns zu hören, dass dir der Artikel gefällt und dir bei deiner Reisevorbereitung hilft. Wir haben die Bilder nochmal überprüft aber konnten keinen Fehler feststellen. Welche werden dir denn nicht angezeigt?

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