wakeboarding in el gouna

Wakeboarden in El Gouna: Ein Hotspot für Profi-Rider und Anfänger

Seit über 3 Jahren könnt ihr euch auch in El Gouna aufs Brett schnallen und durch das Wasser ziehen lassen. Die Wakeboard-Anlage eignet sich sowohl für Profis als auch Anfänger, die den Sport einfach mal ausprobieren wollen. Wir haben uns vor Ort einmal umgesehen und mit der mehrfachen Weltmeisterin Julia Rick über den Cable-Park und El Gouna gesprochen. 

Der Sliders Cable Park in El Gouna

El Gouna ist seit Jahren bei Aktivurlaubern, insbesondere Wassersportlern sehr beliebt.  Kein Wunder, es gibt eine Menge zu unternehmen. Ihr könnt … 

  • bei besten Windbedingungen kiten
  • beim Tauchen die riesige Artenvielfalt im roten Meer kennen lernen
  • euch bei einer Quad-Tour oder Motos-Cross Fahrt austoben
  • oder es ruhiger angehen lassen und eine Kameltour durch die Wüste machen. 

Seit 2014 neu: Es gibt eine eigene Wakeboard-Anlage, die sowohl für Profis als auch Anfänger geeignet ist.  Sie besteht aus zwei Seilbahnbereichen – eine dreht sich im- und die anderen gegen den Uhrzeiger Sinn. Zum Üben gibt es ein eigenes Easy-Ride Systeme, das es euch leichter machen wird. Wenn ihr noch nie auf dem Board gestanden seid, lohnt es sich einen Kurs zu belegen, der euch langsam mit dem Sport vertraut macht. (Mehr Infos und Preise)

Wenn ihr eine kleine Pause vom Fahren und wieder festen Boden unter den Füßen braucht, steht euch der „Malibu Beach Club“ mit  Pool, Lounge, Restaurant, Bar, Spielplatz und Seefreibad zu Verfügung.

Die Anlage ist auch recht zentral gelegen. Ihr erreicht sie von den meisten Hotels aus, in wenigen Minuten mit dem Taxi oder dem Tuk-Tuk. Kommt ihr aus Hurghada, benötigt ihr mit dem Taxi ca. 25 Minuten zur Anreise. 

Foto-Credit: Wilfried Rick
Start in der Wakeboard Anlage
Foto-Credit: Wilfried Rick
Start in der Wakeboard Anlage
Hindernisse in der Wakeboard Anlage in El Gouna
Foto-Credit: Wilfried Rick
Hindernisse in der Wakeboard Anlage in El Gouna
Sprung beim Wakeboarden
Foto-Credit: Wilfried Rick
Sprung beim Wakeboarden
Malibu Club in El Gouna
Foto-Credit: Wilfried Rick
Malibu Club in El Gouna
Wakeboarding Kurs in El Gouna
Foto-Credit: Wilfried Rick
Wakeboarding Kurs in El Gouna
Wakeboarding Workshop in El Gouna
Foto-Credit: Wilfried Rick
Wakeboarding Workshop in El Gouna

 

Die Cable-Slide Anlage wird übrigens auch für größere Wettbewerbe genutzt. Zuletzt fand Ende 2017  die „Europe & Africa Cable Wakeboard Championship“ statt. Es versammelten sich die besten Wakeboarder, um sich in El Gouna zu messen. Sieger der „Open-Ladies“ wurde Julia Rick (GER) und bei den „Open Men“ gewann Ariano Blanik (GER). 

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Experteninterview: Julia Rick über Wakeboarden in El Gouna

Julia hat bereits so ziemlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt und gilt der Zeit als beste Wakeboarderin weltweit. Sie hält unter anderem als erster Rider den Weltmeistertitel beider Sportverbände gleichzeitig! Auf dem Brett steht sie bereits seit 2009 und betreibt den Sport seit 6 Jahren professionell. 

Gerade verbringt sie ihren Urlaub in El Gouna und genießt das gute Wetter, die Gastfreundschaft der Ägypter und natürlich das große Freizeitangebot. So ist sie auch zu ihrer ersten Motorcross-Fahrt gekommen, die ihr sichtlich Spaß gemacht hat. Wobei sie so ganz von ihrem Sport nicht los kommt: Sie gibt vor Ort einen Workshop, um ihre Begeisterung an neugierige Urlauber weiterzugeben

Auch für uns hat sich Julia Rick Zeit genommen und einige Fragen zum Thema Wakeboarden aber auch zu El Gouna beantwortet.

  • Wie bist du zum Wakeboarden gekommen?

Ich habe damals von der noch relativ neu erbauten Wakeboardanlage in Brühl am Bleibtreusee erfahren. Daraufhin habe ich zuerst einmal Wasserski und anschließend Wakeboarden ausprobiert.

Als ich das erste Mal auf einem Wakeboard stand, war ich war sofort „hin- und weg“ und hatte eine neue Leidenschaft entdeckt. Bis 2012 habe ich aber vorrangig nur Fußball gespielt und war nur unregelmäßig an der Wakeboardanlage. Das Fußballspielen beim 1.FC Köln in der 2. Bundesliga hatte da noch ganz klar Priorität und für ein anderes Hobby blieb nur wenig Zeit.

2012 musste ich mich dann zwischen Wakeboarden und Fußball entscheiden, da ich Wakeboarden professionell betreiben und Wettkämpfe bestreiten wollte und beide Sportarten auf einem professionellen Niveau nicht möglich sind. Ich habe mich für das Wakeboarden entschieden und mit Fußball komplett aufgehört, zurückblickend war das genau die richtige Entscheidung! 

  • Was begeistert dich an dem Sport?

Es ist einfach immer wieder ein tolles Gefühl mit hoher Geschwindigkeit mit meinem Board über das Wasser zu fahren oder durch die Lüfte zu fliegen und dabei die volle Kontrolle zu haben. Außerdem wird der Sport nie langweilig, man kann seinen eigenen Stil immer weiter verbessern und neue Tricks lernen.

  • Ende des Jahre konntest du deinen EM Titel in der Kategorie „Open Ladies“ verteidigen, obwohl du nur 2 Trainingseinheiten zum Üben hattest. Wie wichtig ist es, sich an die Anlage zu gewöhnen.

Es ist sehr wichtig sich an eine neue Wakeboardanlage zu gewöhnen. Jede Anlage ist anders, andere Leinenlänge, Seilspannung, andere Rampen etc. und daran muss man sich zunächst gewöhnen, um seinen Wettkampflauf zu planen und seine Tricks sicher zu stehen. Normalerweise versuche ich daher auch frühzeitig vor einem Wettkampf anzureisen, um mich an die Bedingungen anzupassen und gut vorbereitet zu sein. In diesem Fall bin ich jedoch direkt von einem anderen Wettkampf in Bangkok angereist und musste mich in kürzester Zeit an die neue Anlage und zusätzlich die schwierigen Wetter- bzw. Windbedingungen anpassen.

Julias Top 3 Wakeboard-Anlagen


Thailand:  International Pake-Park auf Phuket 

Philippinen: Camarines Sur Watersports Complex

Florida, USA: Ski Rixen Deerfield Beach

  • Kannst du die Anlage auch Anfängern empfehlen, die den Sport einfach mal ausprobieren bzw. lernen wollen?

Die Anlage kann ich sehr gut für Anfänger empfehlen. Es sind sogar gleich zwei große Wakeboardanlagen, eine die sich im- und eine die sich gegen den Uhrzeigersinn dreht. Somit kann man beidfüßig perfekt trainieren und jeder kommt auf seine Kosten. Außerdem gibt es am Sliders Cable Park noch eine kleine Zwei-Mast Anlage extra für Anfänger oder zum erlernen neuer Tricks, somit ist es ein perfekter Ort, um Wakeboarden zu erlernen.

  • Wie sportlich muss man sein, um sich aufs Brett zu stellen?

Wakeboarden ist eigentlich ein Sport für jedermann. Man sollte schwimmen können und eine bestimmte Grundfitness sowie Boardgefühl schaden natürlich nicht, aber grundsätzlich kann es jeder lernen, selbst im hohen Alter.

  • Du hast dich dieses Jahr auch dazu entschlossen deinen Urlaub in El Gouna zu verbringen – wie gefällt es dir bisher?

Das ist richtig, ich habe mich für El Gouna entschieden, da es für mich der perfekte Ort ist, um zwischen dem ganzen Wettkampfstress mal etwas abzuschalten. Ich bin letztes Wochenende erst von einem Wettkampf aus Bangkok nach Hause gekommen, habe direkt in der Uni Klausuren geschrieben, und dann ging es bereits nach El Gouna. Es gefällt mir sehr gut, zum Einen kann ich hier sehr gut am Sliders Cabler Park trainieren- zum Anderen gibt es hier zahlreiche Aktivitäten neben dem Wakeboarden, wie Schnorcheln oder Wüsten-Safaris. Auch gefällt mir die Infrastruktur mit ihren Hotels etc. sehr gut. Ich wohne hier im Three Corners Ocean View, ein tolles Hotel, das sehr zentral in der Marina gelegen ist und sich mit einer besonderen Gastfreundschaft auszeichnet. Auch hat es ein gutes Fitness-Studio, das ich für mein Training neben dem Wasser täglich nutze.

  • Wird dich Ägypten sowohl sportlich als auch privat bald wieder sehen?

Auf jeden Fall, denn in Ägypten, besonders El Gouna, gefällt es mir sehr!

Vielen Dank für das Interview! 
Wenn ihr Julia weiter verfolgen wollt, findet ihr sie auf Instagram und Facebook.

 


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