Blick auf Capri

Die schönsten Urlaubsregionen in Italien auf einen Blick

„Bella Italia“ ist einfach ein wunderschönes Urlaubsziel. Vielfältig und mit ganz viel mediterranem Flair. Das Land ist ein Mekka für Feinschmecker, Kunstliebhaber und Fans des Dolce Vita. Wenn ihr nicht wisst, für welche Gegend ihr euch entscheiden sollt – wir haben die schönsten Urlaubsregionen für euch zusammengetragen.

Italiens Regionen bieten sehr unterschiedliche Landschaften. Von den Alpen im Norden bis zu den Stränden der 7.600 Kilometer langen Küste – es gibt viel zu entdecken. Jede Region unterscheidet sich darüber hinaus in lokalen Besonderheiten und einer abwechslungsreichen Küche, die sehr viel mehr als Pizza und Pasta zu bieten hat.

Eines haben die Italiener aber gemeinsam, und das ist das „Dolce far Niente“, das süße Nichtstun. Beste Voraussetzungen also für einen Traumurlaub. Kommt mit uns auf eine Reise durch die schönsten Regionen. 

Karte mit beliebten Urlaubsregionen in Italien

1. Südtirol: Atemberaubende Berglandschaften

Die meisten von euch erreichen Italien über die Brennerautobahn. Offiziell seid ihr nun in Italien, aber andererseits dann auch doch wieder nicht. Orts- und Straßennamen werden sowohl auf Deutsch als auch auf Italienisch angegeben. Die Städte Bozen und Meran bieten euch eine perfekte Mischung aus Alpenromantik und italienischem Flair.

Die Hauptattraktion der Region sind ohne Zweifel die Berge. Besonders eindrucksvoll erscheinen diese im Pustertal (hier der Gipfel der „Drei Zinnen“) sowie im Grödnertal oder Alta Badia. Ab dem Frühsommer bis in den Oktober hinein findet ihr eine Vielzahl an Wanderwegen für jede Kondition. In Südtirol gibt es viele Almen wie z.B. die Rodenecker Alm, wo ihr hoch über den Tälern ohne große Steigungen das Bergpanorama genießen könnt. Aber auch anspruchsvolle Bergtouren sind hier möglich.Von Anfang Dezember bis Ostern verwandelt sich die Region in ein Paradies für Wintersportler.

Rodenecker Alm in Südtirol

Die Küche Südtirols ähnelt der Küche Österreichs. Speck, Bergkäse und vor allem Äpfel in allen Variationen stehen hier auf dem Menüplan. Die Strudel werden süß oder herzhaft gefüllt. Unbedingt probieren müsst ihr das Schüttelbrot und Schlutzkrapfen (gefüllte Teigtaschen). Südtirol ist eine perfekte Mischung deutscher und italienischer Einflüsse und bietet allen Bergliebhabern den Gipfel des Genusses.

22 Insider-Tipps für Südtirol: wir haben einen Reiseblogger losgeschickt, um die schönsten Orte, Aktivitäten und natürlich auch die besten Restaurants ausfindig zu machen.
Unser Tipp: Um lange Wartezeiten an der Mautstelle des Brenners zu vermeiden, sollte ihr euer Mautticket vorab online buchen oder an einer der Raststätten in Österreich kaufen. Dort gebt ihr euer KFZ-Kennzeichen an und könnt auf reservierten Spuren schnell an der Mautstelle vorbei fahren.

2. Lombardei: Traumhafte Seen in Bergkulisse

Nicht minder eindrucksvoll ist die Landschaft, wenn ihr über den Gotthard nach Italien fahrt. Zunächst erreicht ihr den Lago Maggiore, von dem ein Teil noch in der Schweiz liegt. Seine Westküste liegt im italienischen Piemont. Palmengsäumte Ufer in malerischen Städtchen bieten ein tolles Flair.

Am Südende des Sees liegen die Borromäischen Inseln: Auf der Hauptinsel Isola Madre könnt ihr einen Palast und gepflegte englische Landschaftsgärten bewundern. Etwas weiter westlich liegt der wunderschöne Lago di Orta.

Wenn ihr in der Lombardei bleibt, folgt als nächstes der Luganer See. Auch dieser See liegt zu Teilen in der Schweiz. Porlezza ist die größte italienische Gemeinde am See und bietet viel Ruhe und Natur. Nur  12 Kilometer weiter östlich findet ihr den Lago di Como mit dem Örtchen Bellagio, das malerisch auf einer Halbinsel im See liegt und Cadenabbia, wo schon Konrad Adenauer seinen Urlaub verbrachte.

lago di Como

Am Südende dieses Sees liegt die gleichnamige Stadt. Kleine Boutiquen in der wunderschönen Altstadt laden zum Bummeln ein. Von Como aus, seid ihr in ca. 40 Minuten mit dem Zug in der Hauptstadt der Lombardei, Mailand. Die Stadt der Mode ist ideal zum Shoppen. Gesehen haben müsst ihr unbedingt den Dom.

In der lombardischen Küche wird eher Butter verwendet als Olivenöl. Bekannte Köstlichkeiten aus der Gegend sind Gorgonzola, Mascarpone und Belpaese. Wenn ihr Fans von süßen Leckereien seid, könnt ihr den Amaretto di Saronno oder einen Panettone an ihren Originalorten genießen.

3. Gardasee: Italiens größter See

Obwohl mitten in den Bergen gelegen, bietet der Lago di Garda ein mediterranes Klima. Während die Seen in der Lombardei eher etwas ruhiger sind, ist hier der Sport auf dem Wasser und an Land ein großes Thema. Im nördlichen Teil findet ihr ein ideales Revier zum Kiten, Segeln und Tauchen. Ansonsten herrschen hier gute Bedingungen zum Wandern, Klettern und Radfahren.

Am Gardasee verbringt man einen aktiven Urlaub. Aber auch wenn ihr mit euren Kindern verreist wird es euch hier nicht langweilig. Am Südende des Sees befindet sich das Gardaland, Italiens ältester Vergnügungspark. Bei den Kindern sehr beliebt sind auch die Aquaparks in der Region. Ihr habt hier also Action und Spaß.

Gardasee in Italien

Aber auch auf kulturellem Gebiet hat die Region um den See viel zu bieten. Mittelalterliche Städte, wie das auf einer schmalen Halbinsel erbaute Sirmione, wo ihr die Ruinen einer antiken römischen Villa besichtigen könnt, Burgen und schlossähnliche Villen am See bieten euch Einblick in die wechselhafte Geschichte.

Limone heißt nicht nur wie die Zitrone, die Frucht bestimmt das Leben des ganzen Ortes. Die charmante Altstadt  ist umgeben von Zitronenhainen. Ein anderes altes Städtchen ist Bardolino, das bekannt ist für seinen Wein. Leider ist der bei uns ein bisschen als billige Massenware verschrien. Direkt vor Ort werdet ihr aber feststellen, dass ihr ihm unrecht tut.

Riva del Garda hat eine schöne Altstadt mit Burg und einem Palazzo. Ansonsten ist es die Hochburg der  Mountainbiker am See. Natürlich bekommt ihr in den lokalen Restaurants den frischesten Fisch serviert.

Lesetipps: Wenn ihr einen ersten Überblick über den Gardasee bekommen wollt, empfehlen wir euch unseren Urlaubsguide mit Tipps zu den schönen Regionen, Wanderungen und Urlaub mit Hund. Wenn ihr Lust auf Camping habt, bekommt ihr hier praktische Tipps zur Anreise, den notwendigen Utensilien und welche Sehenswürdigkeiten ihr nicht verpassen solltet. 

4. Venetien: Baden an der Adria und bummeln in Venedig

Diese Region im Nordosten Italiens zählt bei deutschen Urlaubern sicher mit zu den bekanntesten. Sie erstreckt sich von den Alpen bis zu den Stränden der nördlichen Adria. Der bekannte Wintersportort Cortina d’Ampezzo ist ebenso Teil der Region wie die bekannten und sehenswerten Städte Verona und Venedig.

Die Altstadt von Verona, Schauplatz der Liebesgeschichte von Romeo und Julia, ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Venedig und seine Kanäle natürlich auch. In der Lagunenstadt herrscht eigentlich immer Gedränge. Den Dogenpalast und den Markusplatz müsst ihr einmal gesehen haben. Wenn ihr einen mehrtägigen Aufenthalt in Venedig plant, solltet ihr euch auch die Inseln Murano und Burano anschauen.

blick auf Verona in Italien

Die Strände der Adria sind besonders bei Familien sehr beliebt, da sie sanft ins Meer abfallen und es keine hohen Wellen gibt. Ganz in der Nähe von Venedig liegt der 15 Kilometer lange, goldgelbe Strand von Jesolo. Hier ist den Sommer über immer was geboten. Weitere beliebte Badeorte an der Adria östlich von Venedig sind Bibione  und Caorle.

Sandstrand in Bibione

Südlich der Lagunenstadt an der Grenze zur Region Emilia-Romagna findet ihr im Po-Delta einen ganz besonderen Urlaubsort. Mitten im Naturschutzgebiet liegt die Insel Isola Albarella. Die ca. 5 Quadratkilometer große Insel ist ein Resort mit unterschiedlichen Unterkünften, einem riesigen Sportangebot und noch mehr Natur.

Da in der Po-Ebene viel Reis angebaut wird, ist es nicht verwunderlich, dass dieser in vielen Variationen auf den Tisch kommt. Das typische Risotto wird im Landesinneren mit Pilzen und an der Küste mit Fisch und Meeresfrüchten angereichert. Weitere Spezialitäten der Region sind Polenta und Bohnen. Getrunken wird der hier beheimatete Prosecco.

Unser Tipp: Die beste Zeit für eine Städtereise nach Venedig ist der Winter, denn dann sind nicht so viele Besucher hier und ihr könnt die Stadt mit etwas mehr Ruhe genießen. Ab Mai 2019 müssen Tagesbesucher übrigens eine Eintrittsgebühr zahlen (voraussichtlich 3,00 Euro in 2019 und 6,00 bis 10,00 Euro ab 2020).

5. Ligurien: Blumenriviera und Cinque Terre

Von den Stränden der Adria machen wir einen Sprung nach Osten und reisen in die Region, die an Frankreich angrenzt. Die Küste der italienischen Blumenriviera ist geprägt von Felsen und kleineren Buchten, ganz im Gegensatz zu den weiten, flachen Stränden der Adria. Die Hauptstadt der Region ist Genua, Hafenstadt und Geburtsort des Seefahrers Christoph Kolumbus. Genua ist bekannt für seine Renaissance- und Barockbauten entlang der Strade Nuove.

Die sicherlich bekanntesten Orte der ligurischen Küste sind die Cinque Terre. Die fünf malerischen Orte Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore  liegen in einem Naturpark und sind über Fußpfade verbunden. Das Besondere an diesen bunten, malerischen Dörfern ist die Lage an der Felsenküste direkt am Meer.

bunte Häuser in Cinque Terre

Man kann in Ligurien auch einen tollen Badeurlaub verbringen. Die Küste erstreckt sich von der französischen Côte d´Azur bis zur Toskana. Die bekanntesten Badeorte sind San Remo, wo ihr eine wunderschöne Altstadt mit vielen duftenden Blumenbeeten erkunden könnt. Seit 1951 findet hier ein Mal im Jahr das international bekannte „Festival della canzone italiana“ (Festival des italienischen Liedes) statt. Am langen Strand findet ihr unter Sonnenschirmen ein schattiges Plätzchen.

Den beliebtesten Strand bei deutschen Urlaubern findet ihr in Finale Ligure. Der kleinere, ruhigere und romantische Strand von Capo Noli liegt gleich in der Nähe. Im Dörfchen Varigotti bei Savona habt ihr einen schönen Sandstrand und eine gute Auswahl an urtypischen kleinen Restaurants.

Ein weiterer bekannter Badeort an der ligurischen Küste ist Portofino. Von hier bringt euch eine kurze Wanderung zum Kloster San Fruttuoso, Capodimonte, vor dessen Mauern ein kleiner, romantischer Strand liegt.

Die ligurische Küche ist sehr schmackhaft. Bekannt ist natürlich das Pesto Genovese aus Genua. Neben vielen Fischgerichten wird euch hier auch leckeres Focaccia und Polpettone di melanzane (Auberginen-Fleischbällchen) serviert.

6. Toskana: Kultur und ganz viel Natur

Östlich an Ligurien angrenzend liegt eine Region, die neben schönen Stränden ganz viel Kultur zu bieten hat. Im Mittelalter war die Toskana eines der geistigen Zentren in Europa. Hier lebten bedeutende Wissenschaftler wie Leonardo da Vinci, Michelangelo oder Galileo Galilei.

Den schiefen Turm von Pisa habt ihr zumindest schon auf Fotos gesehen. Siena zählt zu den schönsten Städten Italiens, die Altstadt gehört bereits seit 1995 zum UNESCO Weltkulturerbe. Florenz ist die Hauptstadt der Toskana und die Wiege der Renaissance. Im 15. und 16. Jahrhundert war die Stadt eine der bedeutendsten Städte Europas. Wenn ihr an Kunst und Kultur interessiert seid, solltet ihr hier mehrere Tage einplanen.

Toskana

Außerhalb der Städte bietet die Toskana hügelige Landschaften mit Weinbergen und Olivenhainen. In der Region gibt es eine auffallend große Anzahl an Thermalquellen. Ein besonderes Naturerlebnis bietet die ehemalige Sumpflandschaft der Maremma. Diese Gegend steht für sanften Tourismus und so findet ihr hier viele charmante Agroturismo-Einrichtungen. Vor der toskanischen Küste liegt die Insel Elba, ein idealer Urlaubsort für euch, wenn ihr Natur und Baden verbinden wollt.

Auf dem Festland erwarten euch bekannte Badeorte wie Forte dei Marmi und  Lido di Camaiore mit weitläufigen Sandstränden. Entlang der etruskischen Küste, besonders bei Livorno und nördlich von Piombino ist die Küste felsig und ihr findet versteckte, kleine Badebuchten. In Cecina Mare hingegen gibt es einen langen Sandstrand, an dem sich die ganze Familie erholen kann.

Die toskanische Küche verbindet gekonnt Fleisch, Fisch und Gemüse. Bekannt ist die Suppe Ribollita, gemacht aus Bohnen und Brot. Die ca. 14 Millionen Olivenbäume liefern ein hochwertiges Öl. Zwischen Florenz und Siena liegt das Weinbaugebiet des Chianti. Bei dem Besuch eines Weinguts könnt ihr euch davon überzeugen, dass diese Weine besser sind als ihr Ruf.

7. Emilia-Romagna: Kulinarische Köstlichkeiten genießen

Die Region liegt zwischen der Lombardei, Ligurien und der Toskana. Das Zentrum der Region bildet die Po-Ebene. Viele der Spezialitäten aus dieser Gegend stehen vermutlich öfter auf euren Tischen. So kennt ihr sicher den bekannten Parmaschinken oder Parmesan, die beide aus der Gegend um Parma kommen.

Modena ist nicht nur wegen Ferrari, Lamborghini und Maserati bekannt. Aus der Gegend kommen die meisten Kirschen Italiens sowie auch der Lambrucso oder der Balsamico Essig. Dort befindet sich mit der Osteria Francescana auch das mehrfach als eines der bestes Restaurants der Welt ausgezeichnete Lokal des Sternekochs Massimo Bottura.

Kirche Modena

Die Hauptstadt der Region ist Bologna. Hier könnt ihr unter anderem die älteste Universität Europas besuchen. Auf kulinarischem Gebiet hat die Stadt auch einiges zu bieten. Leckere Tortellini, Lasagne und Mortadella haben hier ihre Heimat. Auch die berühmte Sauce Bolognaise, die hier Ragù heißt, kommt aus dieser Stadt.

Etwas weiter Richtung Osten und somit an der Adria liegt Ravenna. Eine wunderschöne alte Stadt, die für ihre Musikfestivals bekannt ist. Ravenna lag früher einmal am Meer, aber im Laufe der Zeit ist der Hafen und die Zufahrt versandet. Heute verbindet ein Kanal Ravenna mit dem Hafen, der zu den wichtigsten an der Adriaküste zählt.

Die östliche Grenze der Region bildet die Adriaküste mit so bekannten Badeorten wie Rimini, Cesenatico oder Cattolica. Die Strände sind langgezogen und flach abfallend, was sie vor allem für Familien mit Kindern interessant macht. Hier können die Kleinen wunderbar Sandburgen bauen und im seichten Wasser planschen während die Eltern die Sonne genießen.

Aber auch abseits des Strands wird für eure Familie viel geboten. Entlang der 110 Kilometer Küste in der Region findet ihr 15 Vergnügungs- und Wasserparks, wo euch einiges an Unterhaltung geboten wird. Sportliche Urlauber können Stand Up Paddeln oder Kitesurfen. Für Wellnessurlauber bieten die Thermen von Rimini Terme und Punta Marina Terme traumhafte Entspannungstempel an. Ihr seht also, dass diese Region weitaus mehr zu bieten hat als schöne Strände.

8. Kampanien: Amalfiküste und Neapel

Von der nördlichen Region an der Adria machen wir einen Sprung in den Süden in die Heimat der Pizza und des Büffelmozarellas. Am Fuß des Vesuvs liegt Neapel. Die komplette Altstadt ist UNESCO Weltkulturerbe, und um die Sehenswürdigkeiten zu erkunden, braucht ihr mehrere Tage.

Wenn ihr schon in der Gegend seid, solltet ihr einen Ausflug nach Pompeji unternehmen. Diese Stadt wurde im Jahre 79 n. Chr. bei einem Ausbruch des Vesuvs komplett zerstört. Nach Jahrhunderten unter der Vulkanasche hat man die Stadt im 18. Jahrhundert wieder entdeckt und so könnt ihr hier die Ruinen einer der bedeutendsten  Städte der Antike besuchen.

Atemberaubend schön und vielbesungen ist die Landschaft entlang der Amalfiküste. Wie Vogelnester kleben die bunten Fischerdörfer an den steilen Felsküsten und dazwischen immer wieder Zitronenhaine. Die könnt ihr bei einer gemütlichen Fahrt entlang einer der spektakulärsten Küstenstraßen erkunden. Bei einer Fahrt von Positano nach Salerno ist eindeutig der Weg das Ziel. Beste Voraussetzungen für einen Romantikurlaub. Und vergesst nicht den leckeren Limoncello zu probieren.

Vor der Küste Neapels liegt die kleine Insel Capri. Tagsüber ist hier die Hölle los, aber wenn am Abend die Sonne im Meer versinkt wird es hier ruhig und es erwartet euch ein exklusiver und ruhiger Urlaubsort. Die Altstadt von Capri schmiegt sich an den Hügel und auch hier gibt es viele antike Sehenswürdigkeiten, da schon die römischen Kaiser diesen Ort zur Erholung genutzt haben. Entlang der Küste der Insel gibt es viele Höhlen, von denen die Blaue Grotte die bekannteste ist.

Für einen erholsamen Wellnessurlaub empfiehlt sich die Insel Ischia mit ihren vielen Thermen. Das Thermalwasser sprudelt hier mit bis zu 100° C aus der Erde und verschafft Linderung bei vielen Leiden. Ihr könnt auf Ischia auch einen schönen Strandurlaub verbringen. Am Strand von Sorgeto dank heißer Quellen sogar das ganze Jahr über. Ein besonderes Thermalerlebnis bieten die Poseidongärten. In einem 6 Hektar großen terrassenförmig gestalteten Park befinden sich über 20 Thermalpools deren Wasser zwischen  28° C und 40° C warm sind.

Neben den bereits erwähnten Spezialitäten ist die Region natürlich bekannt für leckere Fischgerichte. Auch Meeresfrüchte stehen hier traditionell auf den Speisenkarten. Die Region Kampanien bietet sich also besonders für einen abwechslungsreichen Genussurlaub an.

9. Trauminsel Sardinien

Die zweitgrößte Insel Italiens bietet euch sehr viel Abwechslung. So findet ihr hier viele Traumstrände, die von vielen mit den Stränden in der Karibik verglichen werden. Bei knapp 2.000 Kilometern Küstenlänge ist dies nicht verwunderlich. Insgesamt 43 Strände, die sich auf 13 Gemeinden verteilen wurden mit dem Gütesiegel Blaue Flagge ausgezeichnet. Je nach euren Vorlieben könnt ihr euch den Passenden aussuchen.

schöner Strand auf Sardinien

Im Norden an der Bucht von Porto Pollo finden Kitesurfer ein perfektes Revier. Die Costa Smeralda im Nordosten, teilweise mit Blick auf die Küste Korsikas bietet weiße Strände und türkisblaues Wasser. Der Hauptort Porto Cervo ist bekannt dafür, dass sich hier die Schönen und Reichen treffen. Im Gegensatz dazu steht die Südküste der Insel. Die Strände sind hier so schön wie an der Costa Smeralda, aber touristisch nicht ganz so erschlossen. Hier kann man auch noch ein einsames Plätzchen finden und das ursprüngliche Sardinien entdecken.

Die Westküste bietet vor allem entlang der Costa Verde sehr viel unberührte Natur. Riesige Lagunen, Naturschutzgebiete und auf der Sinis-Halbinsel eine Vielzahl an Vögeln machen diese Ecke für Naturliebhaber zum Traumziel.

Etwas unbekannter, aber mindestens genauso sehenswert ist das Inselinnere. Hier gibt es riesige Wälder aus Eichen und Kastanienbäumen, mittelalterliche Städte und sehr viel Kultur.  Ein ideales Gebiet zum Wandern und Entdecken.

Die Küche Sardiniens ist ebenso vielfältig wie die Insel. An den Küsten isst man natürlich sehr viel Fisch, im Inselinneren aufgrund der bäuerlichen Traditionen eher Fleisch. Auf Sardinien kennt man etwa 100 verschiedene Brotsorten. Außerdem gehört Käse, wie zum Beispiel der Peccorino zu jeder Mahlzeit. Und dazu dann noch ein Glas sardischer Wein und ihr werdet euch im kulinarischen Himmel wähnen.

10. Kalabrien: Strände, Natur und antike Kultur

Die südlichste Region Italiens liegt auf der Stiefelspitze und ist umgeben vom Tyrrhenischen und Ionischen Meer. Geprägt ist die Region von einem ganzjährig milden Klima, felsigen Küsten mit schönen Badebuchten und vielen idyllischen, kleinen Städtchen. In der ganzen Region verteilt gibt es eine Vielzahl an antiken Stätten, Burgen und Klöstern zu entdecken.

Corigliano Calabro ist ein mittelalterliches Städtchen, das malerisch auf einem Hügel liegt. Einen der schönsten Strände der Region findet ihr in Capo Rizzuto. Nur wenige Meter vom Strand entfernt gibt es eine beeindruckende Festung , die mitten ins Meer gebaut wurde.

grüne landschaft in Kalabrien

Seid ihr Liebhaber der scharfen Küche, dann besucht den idyllischen Badeort Diamante mit 8 Kilometer Sandstrand. Die Peperoncini sind hier der Hammer, man kann sie wunderbar auf Vorrat kaufen und als beliebtes Mitbringsel verschenken.

Der bekannteste Badeort Kalabriens ist Tropea. Auf einer Klippe hoch über den Stränden gelegen, gibt es hier eine wunderschöne Altstadt. Eine besonders tolle Aussicht auf das Meer habt ihr vom Capo Vaticano. Reggio Calabria liegt ganz an der Stiefelspitze. Von hier aus genießt ihr wunderschöne Ausblicke auf das nur ca. 3 Kilometer entfernte Sizilien und die Liparischen Inseln. Das Nationalmuseum  Reggio Calabria gilt als eines der wichtigsten archäologischen Museen Italiens. Für Kunst- und Kulturinteressierte ist der Besuch ein Muss.

Die kalabrische Küche ist in Italien bekannt für ihre Schärfe. Man isst viel Pasta mit unterschiedlichen Saucen, die im Landesinneren gerne mit Lamm oder Zicklein verfeinert werden, am Meer mit Fisch. Aus der Gegend um Reggio Calabria kommt die Bergamotte, die dem Earl Grey Tee sein unverwechselbares Aroma gibt. Tropea wiederum ist bekannt für seine roten Zwiebeln. Kalabrien bietet wirklich für jeden etwas.

Hoteltipp: Das LABRANDA Rocca Nettuno Tropea liegt in der Nähe von Tropea und begeister vor allem durch seine Lage und die vielen regionalen Spezialitäten. Es liegt zwar auf einem Felsplateau, ihr könnt aber über einen Aufzug zum Strand hinunter fahren! 🙂

11. Sizilien: Größte Insel im Mittelmeer

Sizilien, die größte der italienischen Inseln, bietet euch eine Vielzahl an Traumstränden, sehr viel Kultur und, vor allem im Inselinneren, unberührte Natur. Eines der Wahrzeichen ist der Ätna, Europas größter und aktivster Vulkan. Ein Ausflug auf den Berg ist ein einzigartiges Naturerlebnis. An der Ostküste und mit Sicht auf den Vulkan liegt Taormina, eine Stadt wie aus dem Bilderbuch mit vielen verwinkelten Gässchen und Treppen.Zu Füßen der Stadt findet ihr einen wunderschönen Strand, an dem sich die Hotels aneinander reihen. Die Altstadt erreicht ihr entweder zu Fuß oder mit einer Seilbahn.

Strand auf Sizilien

Etwas weiter südlich liegt Syrakus, das vor allem für seine antiken griechischen und römischen Bauten bekannt ist. Die historische Altstadt ist auf einer Insel erbaut. So könnt ihr einen Badeurlaub mit kulturellen Besichtigungen kombinieren.

Von Syrakus empfiehlt sich ein Ausflug ins Val di Noto, in dem Ragusa liegt. Die barocken Städte dieses Tals gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Südküste der Insel ist touristisch nicht so erschlossen wie andere Teile. Hier dominieren vor allem kleine, charmante Hotels. Wenn ihr euch für  die Antike interessiert, solltet ihr aber unbedingt die griechischen Ruinen von Agrigent anschauen. Eine riesige Ausgrabungsstätte zeigt die Überreste der Stadt Akragas.

Ganz im Westen liegt Marsala, das für seinen süßen Wein bekannt ist. Die Hauptstadt der Insel ist Palermo an der Nordküste. Hier gibt es vor allem viel Sehenswertes aus dem Mittelalter. Östlich davon liegt Cefalù malerisch am Fuß der Berge. Im nahegelegenen Madonie-Nationalpark laden jahrhundertalte Olivenhaine zum Erkunden ein.

Unsere Rundreise über die Insel endet in Messina, einer modernen Stadt, die direkt gegenüber dem Festland liegt. In der Umgebung gibt es schöne Strände und am Capo Pelore ein einzigartiges Naturschutzgebiet.

Stromboli in Italien

Etwas nördlich von Sizilien liegen die Liparischen Inseln. Stromboli besteht im Prinzip nur aus einem Vulkan, dessen Lava nachts weit über das Meer leuchtet. Die restlichen Inseln bieten sehr viel Ruhe und unberührte Natur.

In der sizilianische Küche wird natürlich viel Fisch verwendet. Probieren solltet ihr unbedingt die Arancini, frittierte Reisbällchen mit unterschiedlichen Füllungen. Bekannt ist Sizilien aber auch für seine süßen Leckereien, die gerne sehr bunt mit kandidierten Früchten dekoriert werden.

Wie ihr seht bietet euch das Land eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Urlaubsregionen. Die Italiener sind bekannt dafür, dass sie ihre Bambini über alles lieben, und so könnt ihr sicher sein, dass man sich gut um eure Kinder kümmert.

Für Paare gibt es viele romantische Orte, die das legendäre Dolce Vita verkörpern. Einer der ganz großen Vorteile diese Landes ist, dass man die meisten Regionen von Deutschland aus sehr schnell erreichen kann. Egal für welche Gegend ihr euch entscheidet, wir wünschen euch traumhaft schöne Tage unter der mediterranen Sonne.

Ist die passende Region für den nächsten Urlaub gefunden, fehlt eigentlich nur noch das passende Hotel beziehungsweise Angebot. Auch da können wir euch weiterhelfen. 

 

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